Fortbildung

Kursangebote


2016
2 Fortbildungen

Dezember

Soziale Netzwerke und Messenger-Apps wie WhatsApp oder Instagram gehören völlig selbstverständlich zum Leben der meisten Schülerinnen und Schüler. Sie sind vernetzt – sowohl in der Schulzeit als auch zu Hause.

Doch gerade in der Unter- und Mittelstufe können Schüler/innen die Risiken und Gefahren beim Gebrauch digitaler Medien nicht immer einschätzen. Sie brauchen eine aufmerksame Begleitung durch Eltern und Lehrer/innen - aber auch klare Regeln zum Schutz der Einzelnen wie der Klassengemeinschaft.

In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über die für die Kommunikation am häufigsten genutzten Apps. Deren Möglichkeiten und Grenzen als Kommunikationsmedien werden thematisiert. Außerdem befassen wir uns mit der Frage von Prävention und Intervention bei Cyber-Mobbing und damit, wie ein pädagogisch sinnvoller und reflektierter Umgang mit den Smartphones in der Schule aussehen kann.

 

 Fortbildungstage: 1,0

Termine:

Dienstag, 13.12.2016, 09.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Alle Lehrkräfte und Pädagogischen Kräfte (alle Schulformen)

Referenten:

Günter Steppich, Schulberatung im Projekt Jugendmedienschutz des Hessischen Ministeriums, Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis

Eigenkostenanteil:

15,-€

Weitere Informationen:
Die Fortbildung ist belegt. Wir führen eine Warteliste.

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit zu innerer Stärke. Gerade in der pädagogischen Arbeit braucht es resiliente Lehrkräfte, die sich ihrer eigenen Ressourcen, Grenzen und Handlungsmöglichkeiten bewusst sind.

Resiliente Pädagoginnen und Pädagogen fühlen sich wohl in ihrer Haut. Eine Quelle für Resilienz, also für die Fähigkeit, mit Herausforderungen konstruktiv umzugehen, ist eine tiefe Selbstannahme. Das Entdecken des eigenen „Inneren Teams“ (= innere Anteile, Aspekte) sowie das Annehmen dessen, was an vermeintlichen Stärken oder Schwächen da ist, fördert unser Selbstbewusstsein.

 

Inhalte des Seminars:

Diese Fortbildung lädt ein, das eigene Innere Team (z.B. inneres Kind, Antreiberin, die weise Frau, Richterin, die Faule, der Besserwisser, die Kreative…) zu entdecken. Wir können diese Ressourcen würdigen und anerkennen, wie sie uns in unserer Biographie haben wachsen und uns entwickeln lassen. Unterschiedliche kreative Übungen und Methoden unterstützen uns dabei, diese lieben oder weniger lieben Anteile zu integrieren und damit unsere Resilienzfähigkeit zu fördern.

 

Methoden:

- Achtsamkeits- und Entspannungsübungen in Ruhe und Bewegung

- Das eigene Innere Team entdecken und integrieren (Aufstellungsarbeit, Skulpturen, Parts Party nach Virginia Satyr)

- Kreative Biographiearbeit

- Ressourcenaufstellung, u.a.

- Alles gewürzt mit einer Prise Humor.

 

Fortbildungstage: 2,0

Termine:

Donnerstag, 15.12.2016, 09.30 Uhr bis Freitag, 16.12.2016, 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Lehrerinnen und Lehrer (alle Schularten), Erzieherinnen und Erzieher

Referenten:

Dr. Isolde Macho, Theologin, Mediatorin, Kommunikations- und Körpersprachetrainerin, ausgebildet in Dialogisch-Systemischer Aufstellungsarbeit

Eigenkostenanteil:

120,- € (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Weitere Informationen:

In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21 Uhr angeboten.

Die Fortbildung ist belegt. Wir führen eine Warteliste.
2017
8 Fortbildungen

Januar

Immer mehr Schülerinnen und Schüler sind kaum konfessionell geprägt oder gehören gar keiner Konfession an. Weder in ihren Familien, noch in ihren sonstigen Lebenszusammenhängen spielen Religion oder gar konfessionell geprägte Religiosität eine Rolle. Sie bringen deshalb kaum Erfahrungen mit christlichem Glauben in den Unterricht mit. Andere wiederum sind in ihren Kirchengemeinden aktiv integriert und haben unter Umständen ein ausgeprägtes konfessionelles Selbstverständnis.

 

Was bedeutet dies für den Religionsunterricht? Wie kann Religionsunterricht gestaltet werden, sodass er offen ist für konfessionslose Kinder und Jugendliche, ohne sie zu vereinnahmen? Und wie kann RU zugleich denen mit einem eindeutig christlichen Hintergrund gerecht werden?

 

Die Fortbildung sucht Antworten auf diese Fragen und bietet Anregungen für die Unterrichtspraxis. Zu einigen Themen des RU werden Unterrichtsimpulse für (konfessionell) heterogene Lerngruppen vorgestellt und ausgewertet.

 

Die Tagung wird gemeinsam durchgeführt vom Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN und vom Pädagogischen Zentrum.

 

Fortbildungstage: 1,0

Termine:

Donnerstag, 19.01.2017, 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Tagungsort:

RPI Darmstadt, Heidelberger Str. 44, 64285 Darmstadt

Zielgruppe:

evangelische und katholische Religionslehrer/innen (Sekundarstufe I)

Referenten:

Gabi Sies, Religionspädagogisches Institut der EKHN und EKKW,

Sebastian Lindner, Studienleiter am PZ

Eigenkostenanteil:

12,-€ (wird vor Ort bar bezahlt)

Weitere Informationen:

Grundschulen und Berufliche Schulen haben besonders viele geflüchtete Kinder bzw. Jugendliche aufgenommen. Auch in den anderen Schulformen wächst ihre Zahl. Die bisherigen Erfahrungen sowohl aus Intensiv-, als auch aus Regelklassen zeigen: Neben dem Spracherwerb steht die Vermittlung kultureller (Neu-)Orientierung im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Hinzu kommt die besondere Belastung einiger Schüler/innen durch traumatische Erfahrungen vor oder auch während der Flucht.

Die beiden letztgenannten Aspekte sollen in diesem Seminar behandelt werden:

Lehrerinnen und Lehrer brauchen in der Arbeit mit Geflüchteten eine eigene Interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, sich über kulturelle Unterschiede hinweg konstruktiv zu verständigen, eigene Anliegen zu vermitteln und die Anliegen anderer zu verstehen. Wir werden die Besonderheiten von Kommunikation im interkulturellen Kontext reflektieren, stereotype Bilder hinterfragen und Möglichkeiten für einen konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt entwickeln.

Ein halber Tag ist für eine medizinische Einführung in das Thema Trauma und deren psychische Folgen bei Kindern und Jugendlichen, wie z.B. Anpassungsstörungen oder Posttraumatische Belastungsstörungen vorgesehen. Was können Hinweise auf eine Traumatisierung sein? Wie können Lehrer im schulischen Umfeld darauf reagieren und zur psychischen Stabilisierung ihrer Schüler beitragen? Wie sehen die Hilfen im medizinisch-therapeutischen Bereich aus?

Das Seminar soll Ihre Sicherheit und Handlungsfähigkeit in der pädagogischen Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen (und ggf. deren Eltern) stärken. Es bietet Ihnen neue Impulse für die Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen.

 

Fortbildungstage: 2,0

Termine:

Montag, 23.01.2017, 09.30 Uhr bis Dienstag, 24.01.2017, 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Schulformen, pädagogische Fachkräfte

Referenten:

Judith Eble, Trainerin für Interkulturelle Kompetenz und

Dr. Michael Einig, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Eigenkostenanteil:

120,-€ (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Weitere Informationen:

In der Regel werden Abendeinheiten bis 21 Uhr angeboten.

In beiden großen Teilen der christlichen Bibel begegnen uns Prophetinnen und Propheten, die zu ganz unterschiedlichen Zeiten und in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen als Mahner aufgetreten sind. Sie kämpfen gegen soziale, politische und religiöse Missstände. Sie ziehen sich den Zorn der Mächtigen zu und den Spott der Ahnungslosen. Sie hadern mit sich selbst und mit ihrem göttlichen Auftrag, sie zweifeln und resignieren – und kämpfen am Ende doch weiter für das, was sie als richtig erkannt haben.

Im Verlauf dieser Tagung befassen wir uns mit dem spannenden Phänomen der biblischen Prophetie in ihren verschiedenen Facetten. Wir fragen nach der Bedeutung dieser Prophetie für heute und nach Umsetzungsmöglichkeiten für das Thema im Religionsunterricht.

Die Tagung richtet sich an alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungskurses Katholische Religion, die sich weiter mit theologischen Fragen befassen wollen und Impulse für den Unterricht suchen.

 

Fortbildungstage: 2,5

Termine:

Mittwoch, 25.01.2017, 14.30 Uhr bis Freitag, 27.01.2017, 13.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungskurses Katholische Religion (WKR)

Referenten:

Dr. Sabine Gahler, Prof. Dr. Marius Reiser

 

Vorbereitungsteam:

Stefanie Englert

Torsten Eull

Thomas Kreß

Margarita Manzaneque

Andreas Pigulla

Thomas Wallenstein

 

Eigenkostenanteil:

120-,€ (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21 Uhr angeboten.

Weitere Informationen:
Februar

Biblische Erzählungen stellen einen zentralen Inhalt des Religionsunterrichtes dar. Bei Schüler/innen wie bei Lehrkräften gilt das Arbeiten mit der Bibel jedoch mitunter als langweilig und wenig attraktiv. Die Sprache wirkt antiquiert. Der Bezug zur Lebenswelt der Schüler/innen erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Die Texte gelten als unantastbar, dürfen vermeintlich nicht infrage gestellt oder kreativ verändert werden.

Gerade Letzteres ist aber die Voraussetzung für eine persönliche Aneignung. Szenisches Arbeiten greift methodische Zugänge aus der Theaterarbeit auf und bietet Schüler/innen die Möglichkeit, sich dem Kern von Erzählungen eigenständig zu nähern. Auf der Grundlage des biblischen Textes entstehen Standbilder, kleine Choreografien oder Szenen als Ausdruck produktiver Weiterentwicklung.

Anders als im Bibliodrama wird dabei nicht das persönliche Erleben des Einzelnen thematisiert, was Schüler/innen überfordern und den Unterrichtsrahmen sprengen würde. Vielmehr findet die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Text kreativ und spielerisch anhand einfacher ästhetischer Ausdrucksformen statt. Am Ende stehen kleine Unterrichtsprodukte, welche sich die Schüler/innen gegenseitig präsentieren.

Dieses Seminar macht Sie vertraut mit theaterpädagogischen Grundlagen und mit dem Ansatz sowie den Methoden des Szenischen Arbeitens im Fachunterricht.

 

Fortbildungstage: 2,0

Termine:

Dienstag, 07.02.2017, 09.30 Uhr bis Mittwoch, 08.02.2017, 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Religionslehrerinnen und -lehrer

Referenten:

Elke Mai-Schröder, Schultheater-Studio Frankfurt

Eigenkostenanteil:

110,-€ (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Weitere Informationen:

In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21 Uhr angeboten.

In jedem Schuljahr sterben Angehörige, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag.

Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln.

Häufig stehen aber eigene Befürchtungen, Ohnmachtsgefühle und Sprachlosigkeit dem entgegen.

Die Tagung eröffnet dafür einen persönlichen Zugang zum Thema.

Im Blick auf die betroffenen Menschen in der Schule gibt es Gesprächshilfen, die auch eingeübt werden. Der Umgang mit den unterschiedlichen Reaktionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird thematisiert. Verschiedene Methoden der Verarbeitung und Rituale sowie Trauergottesdienste werden vorgestellt und in Workshops erarbeitet.

 

Fortbildungstage: 2,0

Termine:

Mittwoch, 08.02.2017, 14.30 Uhr bis Donnerstag, 09.02.2017, 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Religionslehrer/innen, in der Schulpastoral Tätige, interessierte Lehrkräfte

Referenten:

Norbert Lang, Pastoralreferent, Krisenseelsorger an Schulen

Fridrun Olbert, Lehrerin, Krisenseelsorgerin an Schulen

Anke Zwickel, Schulpfarrerin, Krisenseelsorgerin an Schulen

 

Eigenkostenanteil:

90,-€ (inklusive Übernachtung und Verpflegung)

Weitere Informationen:

In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21 Uhr angeboten.

Aktuelle Fluchtgeschichten und Kinderschicksale werden anhand von Bilderbüchern im (Deutsch-)Unterricht bedacht. Die Bibel erzählt auf eigene Weise von Flucht und Neuanfang. Sie erinnert und mahnt: „… weil ihr selbst Fremdlinge gewesen seid.“ Diese beiden Spuren gilt es aufzunehmen und miteinander zu verknüpfen. Erprobte Unterrichtsideen zu neuen Kinderbüchern werden vorgestellt, die das Ziel eines kumulativen Lernaufbaus verfolgen.

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW und mit dem ILF Mainz.

 

Fortbildungstage: 2,0

Termine:

Montag, 13.02.2017, 15.00 Uhr bis Dienstag, 14.02.2017, 17.00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Lehrerinnen und Lehrer (Grund- und Förderschule), v.a. in den Fächern Deutsch und Religion

Referenten:

Anne Klaaßen, RPI Mainz,

Brigitte Weißenfeld, RPI Marburg

Eigenkostenanteil:

80,-€ (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Weitere Informationen:

In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21 Uhr angeboten.

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot der diözesanen Schuldezernate von Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie der Institute für Lehrerfortbildung in diesen Diözesen, ILF und PZ

 

Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule – die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit....

Die Schuldezernate der Bistümer fördern die Schulpastoral an staatlichen und kirchlichen Schulen durch die Aus- und Weiterbildung von Religionslehrer/innen und nach Möglichkeit mit Deputatsstunden für den Bereich Schulpastoral.

 

Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B.: bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung, durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.

Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

 

Konzeption des Kurses

Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

 

Aufbau und Rahmen

Vortreffen

Montag, 19. September 2016, 16.00 bis 18.00 Uhr

in Mainz, Haus am Dom, Liebfrauenplatz 8

zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen, zur Vorstellung des genauen Kursablaufes und der Termine, Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags, Begriffsklärung und Grundlagen der Schulpastoral, zur Einführung in die Konzeption der Schulpastoral.

Dieses Treffen soll der klaren Entscheidung der einzelnen dienen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden.

 

Der Kurs umfasst:

  • 18 Kurstage in sechs Seminaren
  • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
  • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
  • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
  • 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
  • 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
  • schriftliche Abschlussarbeit, die bis zum 22.6.2018 abzugeben ist.

 

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

 

I. Einführungveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

Zu Beginn steht das Kennenlernen der Kursgruppe und das Vorstellen der jeweiligen Arbeitsfelder. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Sie als Religionslehrer/in von Schülern/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar wollen wir Gesprächshaltungen erarbeiten, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

Zeit: Donnerstag, 16.2.2017, 09.30 Uhr – Samstag, 18.2.2017, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Grup-pen. Sie lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Zeit: Donnerstag, 11.5.2017, 09.30 Uhr bis Samstag, 13.5.2017, 16.00 Uhr,

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

III. Menschen in Krisen begleiten

In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

Zeit: Donnerstag, 14.9.2017, 09.30 Uhr - Samstag, 16.9.2017, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unter-schiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.

Zeit: Donnerstag, 22.2.2018, 09.30 Uhr bis Samstag, 24.2.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text wird uns leiten, die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger entdeckend und weiterentwickelnd zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Auf der Grundlage eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

Zeit: Donnerstag, 24.5.2018, 09.30 Uhr - Samstag, 26.5.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

VI. Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Am Ende stehen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

Zeit: Donnerstag, 20.9.2018, 9.30 Uhr bis Samstag, 22.9.2018, 18.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral, die Erstellung eines eigenen Flyers.

 

Präsentationstag: Mittwoch, 15.8.2018, 09.00 – 19.00 Uhr

An diesem Tag werden die Projekte der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium.

Ort: Mainz, Erbacher Hof

 

Supervision

Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. In den Sitzungen Gruppensupervision (in Kleingruppen) werden mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft werden. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

 

Kosten

Die Kosten für die inhaltliche Durchführung der Präsenzphasen werden anteilig von den Schuldezernaten übernommen und noch von den Instituten bezuschusst.

Für die Teilnehmer/innen ergeben sich folgende Kosten, die in zwei Raten zu zahlen sind.

50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 550,00 €.

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

 

Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 10.9.2016.

Nach dem Vortreffen (19.09.16) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 30.09.16 per Post an:

Pädagogisches Zentrum der Bistümer im Lande Hessen,

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.

Bis Mitte November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.

Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

 

Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

 

Kursleitung

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Dr. Brigitte Lob, Dipl.-Theol., Pastoralreferentin, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Pfr. Martin Olf, Schulseelsorger im Bistum Speyer.

Für weitere Informationen und Rückfragen: info@pz-hessen.de; Tel.: 06127 - 77 285.

 

Trägerschaft des Kurses

  • Institut für Lehrerfortbildung der Diözesen Köln, Limburg, Mainz, Speyer und Trier (ILF): kupczik@ilf.bildung-rp.de
  • Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ):
    sebastian.lindner@pz-hessen.de
  • Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
  • Das Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
  • Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
  • Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: martin.olf@bistum-speyer.de
  • Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: jakob.kalsch@bgv-trier.de

 

 

Termine:

16.02.2017 bis 22.09.2018

Vortreffen: 19.09.2016 (Haus am Dom, Mainz)

Tagungsort:

Haus am Maiberg, 64646 Heppenheim (überwiegend)

Zielgruppe:

Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, so­wie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen

Referenten:

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Dr. Brigitte Lob, Dipl.-Theol., Pastoralreferentin, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Pfr. Martin Olf, Schulseelsorger im Bistum Speyer.

Für weitere Informationen und Rückfragen: info@pz-hessen.de; Tel.: 06127 - 77 285.

Eigenkostenanteil:

50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 550,00 €.

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 550,00 €.

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Weitere Informationen:

Sie unterrichten nach Ihrem Vorbereitungsdienst bereits seit mindestens einem Jahr. Sie haben verschiedene Seiten des Lehrerberufs kennen gelernt. Sie können abschätzen, welchen Herausforderungen Sie gegenüber stehen. Sie möchten Ihre Motivation bewahren und Ihren Beruf kompetent und zugleich menschlich ausüben. Der reflektierende Praktiker ist für Sie kein Schlagwort, sondern ein Leitbild.

Das Programm de Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen unterstützt Sie in dieser Phase Ihres Berufslebens. Sie entdecken neue Perspektiven und Hilfen für verschiedene Felder Ihrer pädagogischen Arbeit. Sie erhalten ein Forum des Austauschs mit anderen Kolleginnen und Kollegen und können Erfahrungen in einem geschützten Rahmen - außerhalb Ihrer eigenen Schule - miteinander teilen. Kompetente Referentinnen und Referenten machen Sie mit einem breiten Repertoire vertraut, mit dem Sie Ihre Handlunsmöglichkeiten erweitern können.

Das Programm des Pädagogischen Zentrums bietet Ihnen ein Paket aus vier Modulen an, die über eineinhalb Jahre verteilt sind:

 

1. Modul: Als Lehrer Stabilität gewinnen

Methodisch angeleiteter Austausch über Erfahrungen in der Berufseinstiegsphase; Umgang mit Unterrichtsstörungen / Klassenmanagement; Präsent, sicher und entspannt im Klassenraum agieren.

Donnerstag, 13.10.2016, 09:30 Uhr bis Freitag, 14.10.2016, 17:00 Uhr

 

2. Modul: Guter und gesunder Umgang mit den eigenen Ressourcen

Zeitmanagement und Unterrichtsvorbereitung: Start des Übungsprogramms. Arbeit am Professionellen Selbstkonzept (PSK). Die Gesundheit im Lehrerberuf schützen - mit Stress umgehen.

Freitag, 17.02.2017, 09:30 Uhr bis Samstag, 18.02.2017, 17:00 Uhr

 

3. Modul: Die Balance zwischen Wertschätzung und Bewertung

Beratungskompetenz im Schüler- und Elterngespräch. Der Umgang mit schwierigen Schülern. Störungsbilder erkennen und richtig reagieren. Beurteilungssicherheit gewinnen.

Freitag, 01.09.2017, 09:30 Uhr bis Samstag, 02.09.2017, 17:00 Uhr

 

4. Modul: Das Kollegium und die Zusammenarbeit

Umgang mit Trauer, Krisen und Konflikten in der Schule. Systemischer Blick auf die Schule. Kollegiale Unterstützungsformen.

Donnerstag, 08.03.2018, 09:30 Uhr bis Freitag, 09.03.2018,  17:00 Uhr


Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Programms ein Zertifikat nach Kategorie B der HLBG-UVO.

 

Fortbildungstage: 8,0

Termine:

Modul 2: Freitag, 17.02.2017, 09:30 Uhr bis Samstag, 18.02.2017, 17:00 Uhr

Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Zielgruppe:

Lehrer/innen in der Berufseinstiegsphase

Referenten:

In den vier Modulen:

Hubert Schmitt, Seminarrektor, Aschaffenburg

Sascha Mahnel, Theaterpädagoge, Frankfurt

Karin Becker-Weißkopf, Gesundheitspädagogin, Schlangenbad

Frank Troue, Ausbilder Studienseminar, Kleve

Birgit Menzel, Studienseminar für Gymnasien, Frankfurt

Andrea König, Schulpsychologischer Dienst des Bistums Mainz

Dagmar Steinmetz, Schulseelsorgerin, Wehrheim

Bernadette Grix, Lehrerin, Offenbach

Eigenkostenanteil:

440,00 € inkl. Übernachtung und Verpflegung (Zahlung in Raten möglich)

In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten

Weitere Informationen:
Bistum Fulda Bistum Limburg Bistum Mainz
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