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201-23-02

Kursabsage: Führen und Zusammenarbeiten in großen Systemen

Donnerstag, 04.06.2020, 09.00 bis Freitag, 05.06.2020, 17.00
 

Die Schulen befinden sich in komplexen Veränderungsprozessen, Change Management wird zur zentralen Aufgabe von Schulleitung, die sie aber nur durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Schulgemeinschaft und hier vor allem mit den Lehrpersonen bewältigen kann. Die positive Gestaltung dieser Veränderungsprozesse erfordert ein Führungsverhalten, das klare Orientierungen, Verlässlichkeit, Authentizität und Wertschätzung vermittelt, das aber auch Zusammenarbeit ermöglicht und fördert. Ebenso bedarf sie einer transparenten und effektiven Organisationstruktur und einer wirksamen Informations- und Kommunikationskultur. Diese Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen und Fragen einzubringen.
• Werteorientierte Führung und Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen
• Informations- und Kommunikationsstrukturen in großen Systemen
• Delegation von Aufgaben und Verantwortung an das Mittlere Management
• „Sehe ich weg oder kümmere ich mich darum?“ – Konstruktiver Umgang mit Konflikten und Widerständen
• Schule gemeinsam gestalten – Schulprogramm, Projekte und Rituale

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 04.06.2020, 09:00 Uhr – Freitag, 05.06.2020, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Mitglieder der Schulleitung, Schulleitungsteams, an Führungsaufgaben interessierte Lehrkräfte aller Schulformen, möglichst große Systeme
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsichen Kultusministeriums und arbeitet mit zahlreichen Institutionen und Schulen in Deutschland, Südtirol, Belgien und Afghanistan zusammen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 15

201-25-02

Kursabsage: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe

Führungskraft im Mittleren Management (Modul 4 des Qualifizierungskurses)
Donnerstag, 18.06.2020, 09.00 bis Freitag, 19.06.2020, 17.00
 

Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
• Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
• Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
• Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
• Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

 

Termine:
Donnerstag, 18.06.2020, 09:00 Uhr – Freitag, 19.06.2020, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums und arbeitet mit zahlreichen Institutionen und Schulen in Deutschland, Südtirol, Belgien und Afghanistan zusammen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Als Einzelkurs und als Qualifizierungskurs buchbar. Weitere Informationen unter: www.pz-hessen.de/fortbildung/qualifizierungskurse
140,00 €

201-38-01

Führungskraft im Mittleren Management

Qualifizierung in 4 Modulen
Montag, 14.09.2020, 09.00 bis Freitag, 21.05.2021, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereichs-, Jahrgangsteams und der Bildungsgangsteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt. Als Mitglieder des „Mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kolleg*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrkräfte, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte. Während es für Schulleitungen bereits entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen gibt, sind diese Leitungskräfte bislang eher auf vereinzelte Angebote angewiesen. Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet einen praxisnahen und individuellen Rahmen für die persönliche
und professionelle Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Inhalte und Anregungen aus den Qualifizierungsphasen können im konkreten Schulalltag wirksam und die damit erbundenen Erfahrungen wieder in die Qualifizierung eingebracht werden.

 

Modul 1: Von der Lehrkraft zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen, die an die Leitungsperson erangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.
■ Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
■ Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
■ Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person
■ Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
■ Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“ - Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungskraft und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher Kommunikation werden folgende Aspekte esonders herausgearbeitet: 
■ Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
■ Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
■ Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
■ Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln
„Together everyone achieves more“ oder „Toll, ein anderer macht´s!“ – Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen sondern auch das Miteinander, all dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen an die Leitungsperson und das Team. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
■ Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
■ Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
■ „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ – Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
■ Management in der Teamleitung - Management für mich selbst

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
■ Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
■ Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
■ Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

 

 

Termine:
Modul 1: Montag, 14.09.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 15.09.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 25.11.2020, 09.00 Uhr – Donnerstag, 26.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 08.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 09.02.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 20.05.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 21.05.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Teilnahmebeitrag:530,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
530,00 € 8

201-39-00

Gesund und fit in der Schulleitung

Montag, 21.09.2020, 09.00 bis Montag, 21.09.2020, 17.00
 

Führung bedeutet Verantwortung für vielfältige Prozesse in Ihrer Schule.
Die Liste der Herausforderungen und Aufgaben ist lang. Da gelingt es im Arbeitsalltag nicht immer, ausreichend für sich selbst zu sorgen und sich fit, gesund sowie leistungsstark zu halten.
Funktionen im Körper und Gehirn brauchen Bewegung, denn körperliche Aktivität kurbelt unseren Stoffwechsel an, den Treibstoff für mehr Kreativität und geistige Leistungs-fähigkeit. Welchen Einfluss können Sie auf Ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit der an Schule Beteiligten nehmen? In einem Wechselspiel von theoretischen Impulsen und praktischen Übungen erfahren Sie mehr über die Bedeutung und Auswirkungen von Bewegung und Stressfaktoren.
Lernen Sie gesund und leistungsfähig zu bleiben – auch zum Wohle Ihrer Schule.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Montag, 21.09.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Katharina Ferrer
Physiotherapie, B.Sc., Prävention und Gesundheitsmanagement, M.A. (Themenschwerpunkte: Coaching und betriebliches Gesundheitsmanagement), Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 14

201-39-03

Veränderungsprozesse in Schulen erfolgreich gestalten

Donnerstag, 24.09.2020, 09.00 bis Freitag, 25.09.2020, 17.00
 

Die Schulen in unserem Lande sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Die Gründung neuer Schulen oder Fusion bestehender Systeme, die Umsetzung der Inklusion erfordern neue Orientierungen des Kollegiums und vor allemprofessionelles Handeln der Führungsverantwortlichen. Sie haben die Aufgabe, die Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte zu initiieren und zu gestalten. Solche Prozesse erzeugen Widerstände und Konflikte. Im Seminar geht es um den konstruktiven Umgang mit ihnen, darum, die verdeckten Chancen zu erkennen und zu nutzen. Außerdem werden empirische Ansätze zum besseren Verständnisder Veränderungsprozesse, z. B. das „Transitionsmodell“ nach William Bridges und Strategien für erfolgreiches Change-Managementvorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 24.09.2020, 09.00 Uhr – Freitag, 25.09.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungsaufgaben beauftragte bzw. an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen,Professionalisierung von Führungskräften

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
140,00 € 14

201-43-02

Schul- und Unterrichtsentwicklung in der digitalen Transformation gestalten

Qualifizierung in 5 Modulen für Schulteams
Donnerstag, 22.10.2020, 10.30 bis Freitag, 08.10.2021, 17.00
 

Mit dem Qualifizierungsangebot wollen wir Schulen Orientierungspunkte geben für einen achtsamen, pädagogisch begründbaren und gleichzeitig auf eine frische Art erkundenden Umgang mit all den Möglichkeiten, die durch die vorhandene Digitalisierung neu entstehen.
Schulleitungen gestalten die Zukunft ihrer Schulen: Sie begreifen Digitalisierung als Katalysator für eine sich verändernde Unterrichtskultur, integrieren Digitalität in die Kultur der Schule, verabreden Arbeitsstrukturen, entwickeln und steuern eine Digitalisierungsstrategie im Dialog mit Schulträgern und anderen Akteuren. Sie reflektieren ihr Grundverständnis für das Zusammenwirken pädagogischer Prozesse und technischer Infrastruktur und ordnen Digitalisierung in ein gesamtgesellschaftliches Wirkungsgefüge ein.
Welchen Beitrag kann digitalisierte Schule und digitalisierter Unterricht im Umgang mit Heterogenität bzw. einer veränderten Schülerschaft leisten? Was kann ein pädagogisch intelligenter Einsatz digitaler Medien zu mehr Teilhabe an der digitalisierten Welt beitragen? Und in welchen kulturellen Veränderungen wachsen unsere jungen Generationen auf? Im Bereich Unterrichtsentwicklung entwerfen Sie Grundzüge einer Didaktik der Digitalisierung. Dabei lernen Sie Apps und Lernmanagementsysteme kennen und reflektieren Chancen und Perspektiven verschiedener Systeme für das Lernen, die Teamund Unterrichtsentwicklung in ihrer Schule. Dabei lernen Sie auf Innovation bezogene Methoden, wie z.B. Design Thinking, Elemente der Zukunftsforschung nach „Theorie U“ kennen.

Wie arbeiten wir?
Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt. Sie werden als Schulteam in jedem Modul an Ihren eigenen schulischen Fragestellungen arbeiten und Transfermöglichkeiten für Ihren Alltag entwickeln. Methodisch findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen – Input – Diskussion – Transfer in das eigene Arbeitsfeld – Reflexion der Arbeitsergebnisse statt. Jede teilnehmende Schule bildet mit ein oder zwei weiteren eine feste Lern- und Austauschgruppe. Zwischen den Modulen findet mindestens ein (virtuelles) Arbeitstreffen zwischen den Lernpartnern statt. Hierbei können die Schulen durch Coaches unterstützt werden.

Welche Zielgruppe?
Die Qualifizierung richtet sich an Schulteams, bestehend aus Schulleitung, Medienbeauftragte*r, Pädagogischen Leitungen / an Unterrichtsentwicklung interessierten Kolleg*innen mit der Bereitschaft zur Entwicklung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule sowie einer hohen Motivation zur Mitarbeit.

Modul 1: Start Up
Kennenlernen der Teilnehmenden auch auf dem Hintergrundmöglicher Netzwerkbildungen.Informationen zu Prozess-Struktur und Rahmen sowie den geplanten Inhalten der Modulreihe. Ein Abgleich und mögliche Anpassung an die konkreten Bedarfe der Teilnehmenden. Einrichtung einer Kursplattform.

Modul 2: Digitalisierung von Schule und Unterricht: Die Rolle der Schulleitung im Transformationsprozess unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderung
In diesem Modul wird, ausgehend von den in Kollegien, Elternschaft und Gesellschaft verbreiteten Haltungen, die sich zwischen Skepsis und Euphorie bewegen, die zentralen Aspekte digitaler Schul- und Unterrichtsentwicklung ansprechen. Zu klären ist, welchen Umgang Schule mit Digitalität finden muss, damit sie für alle Schülerinnen und Schüler eine Vorbildfunktion einnehmen kann. Dies ist gerade für Kinder aus bildungssystemfernen Familien von großer Bedeutung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die useinandersetzung mit Modellen zur Gestaltung nachhaltig wirkender Veränderungsprozesse. Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kenntnisse über Potentiale und Auswirkungen der voran-schreitenden Digitalisierung in der Schule, erweitern ihr Verständnis für digitale Prozesse, setzen sich mit Instrumenten zur Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsprozesse
auseinander und erkennen neue Möglichkeiten zur Stärkung von selbständigem und individualisiertem Lernen.

Modul 3: Mediendidaktik als strategische Aufgabe der Schulleitung
„In diesem Modul werden digitale Instrumente für Schulen vorgestellt und angewendet, die nachweislich neue Möglichkeiten für das Unterrichten und Lernen in folgenden Bereichen bedeuten: Selbststeuerung, Selbstbestimmung, Feedback, Peer Learning, individualisierte Rückmeldungen über Lernerfolge und die Förderung der kollegialen Zusammenarbeit in professionellen Lerngemeinschaften. Digitale Werkzeuge sind geeignet, Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf Individualisierung und Umgang mit Heterogenität voranzubringen. Dazu müssen Schulleitungen in die Lage versetzt werden, die Potentiale digitaler Lernumgebungen vor dem Hintergrund des Ziels individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern auszurichten. In diesem Zusammenhang sollen exemplarisch Bausteine und Leitlinien schulischer Medienkonzepte auf der Basis vorhandener Landesvorgaben erarbeitet werden, die pädagogische und technische Aspekte so miteinander verknüpfen, dass die Teilnehmenden z.B. dazu befähigt werden, sog. Pflichtenhefte für kommerzielle Anbieter in Zusammenarbeit mit dem Schulträger zu erstellen.

Modul 4: Der Einsatz von Kommunikationsplattformen und Lernmanagementsystemen in der Schule
Führungskräften wird ermöglicht, die zentralen Funktionen und die Potentiale, die Lernmanagementsysteme im Allgemeinen bieten sollten, vor dem Hintergrund der pädagogischen Ziele ihrer Schule auszuschöpfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Konzepte kennenlernen, selbst entwickeln und reflektieren, mit denen partizipative Führung und kollegiale Kooperationen in professionellen Teams, Arbeitsgruppen, Seminargruppen etc. durch digitale Kommunikation unterstützt werden können. Dabei wird es auch um die Wissensorganisation auf Servern gehen, aber vor allem um die Gestaltung interaktiver und partizipativer Kommunikations- und Diskussionsprozesse auf digitalen Plattformen. Die Auseinandersetzung mit wertschätzender Kommunikation ist eng verknüpft mit den Inhalten des Moduls.

Modul 5: Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien in Bildungsnetzwerken
Die Veränderungspotentiale, die sich für die Unterrichtskultur durch die Digitalisierung ergeben, sind enorm. Empirische Studien belegen, dass Changemanagement-Prozesse dort den größten Effekt haben, wo alle Partner im Bildungswesen in regionalen Netzwerken kooperieren und Schulentwicklung als bildungsbiografisch orientierte, regionale Aufgabe verstanden haben. Anlässlich der finanziellen und pädagogischen Herausforderungen scheint dies auch im Bereich der Digitalisierung unerlässlich. In diesem Modul werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Digitalisierung als Chance reflektieren, sich als Teil eines Bildungsnetzwerkes zu positionieren, in dem Kooperation und Kollaboration handlungsleitend sind. Ebenso wird die Frage aufgegriffen, wie Steuerungswissen mit Bordmitteln generiert werden kann, um die jeweiligen Maßnahmen wirkungsorientiert zu steuern.

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 18 halbe Tage

 

 

 

 

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 22.10.2020, 10.30 Uhr – Donnerstag, 22.10.2020, 16.30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 12.11.2020, 09.00 Uhr – Freitag, 13.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 11.02.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 12.02.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 18.03.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 19.03.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Donnerstag, 07.10.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 08.10.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulteams mit drei Personen: Schulleitung, Medienbeauftragte*r, Pädagogische Leitung / an Unterrichtsentwicklung interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Martin Fugmann
Ehemaliger Leiter German International School of Silicon Valley, heute Leiter des evangelisch-stiftischen Gymnasiums Gütersloh, Studienleiter des Programms Digital Learning Leadership bei der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte DAPF

Veronika Schönstein
Schulrätin, Organisationsentwicklerin, Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Bildungsprojekten wie z.B. Modellieren von Bildungsregionen als Pilotprojekt, Entwicklung und Implementierung von Bildungsmanagement- Strukturen; Konzeption und Durchführung von Führungskräftequalifizierungen

Teilnahmebeitrag:640,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
640,00 € 13

201-45-04

Arbeit mit Steuergruppen

Donnerstag, 05.11.2020, 09.00 bis Donnerstag, 05.11.2020, 17.00
 

Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Wir wollen die Arbeit von Steuergruppen genauer in den Blick nehmen sowie deren Initiierung und Entwicklung. In Übungen werden wir erkunden, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.
Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 05.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 12

201-46-02

Unterrichtsentwicklung für Schulleitungen

Eine zentrale Herausforderung für schulische Führungskräfte
Mittwoch, 11.11.2020, 09.00 bis Mittwoch, 11.11.2020, 17.00
 

Erfolgreiche Schulleitungen sehen die Sicherung und Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität im systemischen Kontext „Schule“ als eine ihrer zentralen Aufgaben. Besonders gefordert sind Sie als Schulleitung im Spannungsfeld der Selbständigkeit Ihrer Lehrkräfte einerseits und der Wahrnehmung Ihrer Führungsaufgabe andererseits. Unabhängig davon, ob Sie bereits Führungskraft sind oder nicht: Das Seminar gibt Ihnen neben praxisorientierten Inputphasen die Möglichkeit, den (indirekten) Einfluss von Schulleitung auf Unterrichtsentwicklung (UE) zu analysieren und
zu reflektieren. Ebenso bietet Ihnen das Seminar einen Resonanzboden Ihrer systemischen Aktivitäten zur UE, falls Sie dies mögen; die Teilnahme von Teams ist daher bedenkenswert. Die Simulation unterrichtsnaher Beratungssituationen, eine individuelle Reflexion Ihrer persönlichen Führungshaltung
sowie Impulse für Ihr weiteres Leitungshandeln runden das Veranstaltungsprogramm sinnvoll ab.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 11.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Hanns Georg Tischbein
stellv. Schulleiter i.R., Professionalisierung von Führungskräften

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 12

201-49-01

Führungsfeedback einholen und nutzen

Dienstag, 01.12.2020, 09.00 bis Dienstag, 01.12.2020, 17.00
 

Empirische Untersuchungen bestätigen, dass konstruktives und systematisches Feedback ein wesentlicher Faktor zur Steigerung der Führungseffektivität ist. Der Feedbacknehmer erhält eine strukturierte Rückmeldung zur eigenen Leistung, der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung deckt blinde Flecken auf, durch die offene Kommunikation werden das Vertrauen gestärkt und das Klima an der Schule deutlich verbessert. Eine wichtige Bedingung ist der Abschluss mit der Vereinbarung von Maßnahmen.

Schwerpunkte:
■ Klärung der Ziele und Chancen, Verfahren und Methoden des Führungsfeedbacks
■ Erarbeitung von Instrumenten zum Führungsfeedback und Entscheidung über deren Einsatz an der eigenen Schule
■ Planung des Ablaufs des Führungsfeedbacks und der Rückmeldung an die Feedbackgeber

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Dienstag, 01.12.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 12

201-49-02

Stärke statt Macht – Neue Autorität in der Führung

Mittwoch, 02.12.2020, 09.00 bis Mittwoch, 02.12.2020, 16.30
 

Die Neue Autorität grenzt sich scharf von „autoritär sein“ ab, sie speist sich stattdessen aus der Quelle der Präsenz und Klarheit, Beharrlichkeit und der Öffentlichkeit, die einen großen Einfluss auf Verhalten haben. Die Methode basiert auf der Wertehaltung und den Gelingensfaktoren des gewaltlosen Widerstands und wird zunehmend für agile Führung eingesetzt als wirksame Antwort auf eine veränderte Kultur des täglichen Miteinanders. Die grundlegende Denkhaltung, die dabei zum Erfolg führt, ist die Einsicht, dass wir keine Macht über andere Menschen haben. Wir können Verhalten von Menschen nicht steuern, wir können aber Angebote machen. Beim Konzept der Neuen Autorität erklärt sich die führende Person verantwortlich
für die Prozesse, die im Rahmen ihres Auftrags und ihres Einflussbereichs auftauchen, und nicht für die Ergebnisse.Die Fortbildung möchte Sie vertraut machen mit der Haltung und den unterschiedlichen Präsenzebenen. Sie lernen verschiedenen Grade der Intervention kennen und wissen, was eine
Ankündigung ist. Sie kennen die Wirkfaktoren und können Teile daraus anwenden.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 02.12.2020, 09.00 – 16.30 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Stephanie Bartsch
Sozialpädagogin, Mediatorin und Schulentwicklungsberaterin

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 15

201-50-03

Infoveranstaltung „Werkstatt Schule leiten“ – Von der Vision zur Wirklichkeit

Ein Kooperationsprojekt mit der Deutschen Schulakademie ab dem Schuljahr 21/22
Mittwoch, 09.12.2020, 14.00 bis Mittwoch, 09.12.2020, 17.00
 

Die eigene Schule erfolgreich zu leiten und sie gemeinsam mit allen Beteiligten zielgerichtet zu gestalten – das sind Aufgaben von schulischen Führungskräften. Sie tragen die Verantwortung für die Entwicklung einer pädagogischen Handlungskultur in ihrer Schule, die das Lernen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt. Individuelle Lernwege, Selbständigkeit bei der Bearbeitung von Themen und das Wohlergehen
der Schülerinnen und Schüler stehen im Fokus. Diese Verantwortung mit praktischer Leitungs- und Handlungskompetenz sowie mit Mut, Phantasie und Souveränität wahrzunehmen – darin werden die Teilnehmenden der „Werkstatt Schule leiten“ gestärkt und unterstützt. Sie haben dabei die Chance, auf die an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises bewährten Instrumente der Unterrichts- und Schulentwicklung zurückzugreifen, die Sie für ihre eigene Schule passgenau weiterentwickeln können.

Was ist das Ziel der Werkstatt?
Die Schulleitungen entwickeln ihre Führungskompetenzen weiter, indem sie ein konkretes Reformvorhaben in ihrer Schule initiieren und partizipativ mit allen an der Schule Beteiligten in Begleitung eines Trainerteams umsetzen.

Welche Zielgruppe?
Die Werkstatt richtet sich an Schulleitungstandems allgemeinbildender Schulformen mit der Bereitschaft zur Entwicklung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule sowie einer hohen Motivation zur Mitarbeit.

Wie arbeiten wir in der Werkstatt?
Input durch Expert*innen, die gemeinsame Bearbeitung von Themen, die Reflexion der eigenen Rolle – allein und in Tandems, das Erproben von Gesprächssituationen, das Gestalten und die Weiterentwicklung der sozialen Architektur der eigenen Schule und die gemeinsame Suche nach Lösungen kennzeichnen die Methodenvielfalt in der Werkstatt.

Die Werkstatt im Überblick
Die Werkstatt „Schule leiten“ startet mit dem ersten Baustein im Herbst 2021.
■ Insgesamt 5 Bausteine und zwei eintägige Netzwerktreffen (insgesamt 13 Präsenztage)
■ Planung und Umsetzung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule innerhalb von zwei Jahren
■ gezielte Arbeitsaufträge für Verschränkung von Schul- und Fortbildungsaktivitäten unterstützen
■ zielgerichtete Unterstützung der teilnehmenden Führungskräfte durch das Trainerteam
■ Hospitationen bei Schulleitungen von Preisträgerschulen
■ Fakultativ: Coaching-Angebot

Die beschriebenen Ziele und Strukturen bilden die Basis für die konkrete Ausgestaltung der Werkstatt. In der Informationsveranstaltung möchten wir Sie frühzeitig in die Planungen einbeziehen und Ihnen Gelegenheit geben, dasWerkstatt-Format und das Trainerteam kennenzulernen.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Mittwoch, 09.12.2020, 14.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungstandems an allgemeinbildende Schulen
Referenten:

Karin Wandel
Deutsche Schulakademie

Teilnahmebeitrag:Frei
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