Braucht Demokratie Religion? Impulse zu einer nicht ganz leichten Verhältnisbestimmung

Demokratie und Religion stehen in einem spannungsreichen Verhältnis. Während das Grundgesetz 2024 sein 75-jähriges Jubiläum feierte, erleben wir zugleich eine Krise politischer Institutionen und einen massiven Bedeutungsverlust der Kirchen. Viele fragen sich: Was hält unsere Demokratie zusammen? Und welche Rolle spielen Religionen in einer pluralen Gesellschaft?

Die Fortbildung greift zentrale Gedanken aus aktuellen Debatten und wissenschaftlichen Analysen auf. Sie zeigt, wie Religionen – trotz berechtigter Kritik – zur Stärkung demokratischer Werte beitragen können: durch Sinnstiftung, Hoffnung, Ambiguitätstoleranz, Verantwortungsübernahme, Engagement für Benachteiligte und kritische Wachsamkeit gegenüber Machtmissbrauch. Gleichzeitig werden Risiken religiöser Vereinnahmung und totalitärer Tendenzen thematisiert.

Die Teilnehmenden erhalten Impulse, wie diese Themen im Unterricht (Ende Sek I oder Beginn Sek II) kompetenzorientiert umgesetzt werden können. Die vorgestellte Unterrichtsreihe verbindet politische Bildung, Religionsunterricht und ethische Urteilsbildung und schließt mit einem Praxischeck zu diakonischem Engagement.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPI Regionalstelle Marburg, Dezernat Religionsunterricht

AnmeldungInformationen und Anmeldung

Eine Kooperation mit: Dezernat Religionsunterricht/Bistum Fulda

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit Dienstag, 17.03.2026, 15.00
Termin-Ende Dienstag, 17.03.2026, 17.30
Einzelpreis 10.00 €
10,00 €
Kursnummer EA-FD-08
Termine Dienstag, 17. März 2026, 15:00 Uhr - 17:30 Uhr
Zielgruppe Zielgruppe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Referent*innen

Dr. Mark Linden
RPI Fulda
Jan Kremer
Bistum Fulda

Tagungsort RPI Fulda - Haus der Religionspädagogik

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