An politischer Bildung wird gezerrt, das Feld rumort. Wiederkehrend ist der Appell zu vernehmen, politische Bildung habe "neutral" zu sein.
Allzu oft wird dabei auf den Beutelsbacher Konsens Bezug genommen. In den vergangenen 50 Jahren nach dessen Verschriftlichung avancierte er zu einem (vermeintlichen) Schlüsseldokument unserer Profession. Kaum ein Weg führt mehr an ihm vorbei. Dies gilt für die formale wie nonformale Bildung gleichermaßen. Gleichzeitig ist er Gegenstand konflikthafter Debatten in Wissenschaft, Bildungspolitik, und -praxis. Kurzum: Er formt das Terrain eines Kampffeldes, auf dem um Deutungshoheiten sowie um Aufgaben und Ziele politischer Bildung gerungen wird.
In dem Workshop gehen wir nach einer historischen Einordnung den Grundsätzen des Beutelsbacher Konsens entlang von Praxisbeispielen auf den Grund. Wir fragen, was sich von ihnen erhoffen lässt, und an welchen Stellen sie an Grenzen stoßen.
Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Weilburg / Ivonne Schweitzer
Anmeldung:
| Datum, Uhrzeit | Mittwoch, 28.10.2026, 16.00 |
| Termin-Ende | Mittwoch, 28.10.2026, 18.00 |
| Einzelpreis |
0.00 € kostenfrei |
| Kursnummer | EA-LM-06 |
| Termine | Mittwoch, 28.10.2026, 16:00 Uhr bis Mittwoch, 28.10.2026, 18:00 Uhr |
| Zielgruppe | Lehrkräfte aller Schulformen, Interessierte |
| Referent*innen |
Barnewitz, Max und Butterer, Hanna |
| Tagungsort | Online-Seminar |
