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22-04-00

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Montag, 24.01.2022, 14.00 bis Mittwoch, 25.05.2022, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zum Entwickeln von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de

Anmeldeschluss: 17.01.2022

LA-Veranstaltungsnummer: 0200100502

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 24.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 16.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 23.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 04.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 25.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Alle Interessierten, Interreligiöses Lernen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Asiye Balikçi-Schmidt
Referentin

N.N.
PZ

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Diese Veranstaltung ist als analoge Präsenzveranstaltung im Religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. digital durchgeführt werden.

22-05-01

Medienkompetenz in der Schule

Qualifizierung im Online-Format, 3 Module mit 10 Bausteinen
Montag, 31.01.2022, 16.00 bis Dienstag, 24.05.2022, 18.00
 

Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen noch Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle digitale Kompetenzen oder Medienkompetenz sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit.
Damit ist klar, dass Digitalisierung von Schule weder bedeutet, nur eine möglichst schnelle Ausstattung mit angemessenen Netzzugängen sowie Hard- und Software sicherzustellen, noch möglichst umfangreich digitale Tools einzusetzen. Vielmehr ist eine Reflexion der Digitalisierung auch Voraussetzung, um Schule und Unterricht neu zu denken.

Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite
• stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
• Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
• Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung

 

Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

Baustein 1 – interaktiv: Von der Digitalisierung zur Kultur der Digitalität – Austausch via Oncoo
Montag, 31.01.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 2 – interaktiv: Herausforderung wertbezogener Bildung in der Digitalität. Diskussion von Thesen zu Medienkompetenz und Schule
Mittwoch, 09.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

Baustein 3: Bildung.Geht.Online
- Didaktische Settings in Präsenz- und Online-Unterricht
- Eine interaktive Tools-Landkarte
- Erste praktische Erkundungen: Learning Apps, Etherpad
Mittwoch, 16.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 4: Audio/Video-Feedback: Bildschirmaufzeichnung mit Screencast-o-matic
Montag, 07.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 5: Interaktives Kennenlernen von Tools für Kooperation/Zusammenarbeit: Taskcards, Socrative, Edkimo
Dienstag, 15.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 6: Thinglink als alternative Präsentationsmöglichkeit
Montag, 28.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 7: Standbild / Audio als Analysemöglichkeit (liter.) Texte
Tools für Zusammenarbeit von SuS: Flinga, Tricider, Miro lite
Mittwoch, 04.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 8: Schule anders denken – Einführung zur Projektaufgabe
OER
(weitere Tools und Themen nach Maßgabe der TN)
Dienstag, 26.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 3: Schule neu denken
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen.

Baustein 9: Lehrer*in sein – wie nie zuvor
- Vorstellung Praxisprojekte (1/2)
- Ausblick: wie kann es an meiner Schule weitergehen?
(Multiplikator:innen-Funktion der TN)
Dienstag, 10.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 10: Abschluss
- Vorstellung Praxisprojekte (2/2)
- Erfahrungsaustausch
- Reflexion, Auswertung
Dienstag, 24.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

Termine:
Modul 1: Baustein 1: Montag, 31.01.22, 16 - 18 Uhr Baustein 2: Mittwoch, 09.02.22, 16 - 18 Uhr Modul 2: Baustein 3: Mittwoch, 16.02.22, 16 - 18 Uhr Baustein 4: Montag, 07.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 5: Dienstag, 15.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 6: Montag, 28.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 7: Montag, 04.04.22, 16 - 18 Uhr Baustein 8: Dienstag, 26.04.22, 16 - 18 Uhr Modul 3: Baustein 9: Dienstag, 10.05.22, 16 - 18 Uhr Baustein 10: Dienstag, 24.05.22, 16 - 18 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:350,00 €
ohne Verpflegung
350,00 € 8

22-05-03

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

Gut gestartet – anders als erwartet?!
Mittwoch, 02.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.02.2022, 17.00
 

Wer in der Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade in den Anfangsjahren sind davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen. Irgendwann hört man den Satz: "Das habe ich mir aber anders vorgestellt." Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität. Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Der Seminarleiter zeigt unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen auf und gibt Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv, auch mit digitalen Helfern, gestalten kann, runden das Ganze ab. 

Methoden:

  • Impulsvortrag/Kurzreferat
  • Selbstreflexion und Austausch
  • Lösungsansätze aus der Praxis
  •  

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 02.02.2022, 09.00 Uhr - Donnerstag, 03.02.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren Sek I und II
    Referenten:

    Werner Enders
    Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 14

    22-05-05

    Kess erziehen – Basis

    Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.02.2022, 17.00
     

    Im Rahmen des Basis-Kurses "KESS erziehen" erhalten Lehrkräfte praxisnahe Tipps und Ideen für herausfordernde Situationen im Schulalltag, orientiert am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs. KESS steht für:
    K – kooperativ
    E – ermutigend
    S – sozial
    S – situationsorientiert

    Inhaltliche Schwerpunkte:
    ■ Wenn Schüler*innen stören – Was steckt dahinter? Die Ziele von Störverhalten verstehen und angemessen reagieren
    ■ Schüler*innen zur Kooperation gewinnen – Wie geht das konkret und praktisch?
    ■ Jeder braucht Ermutigung – Psychohygiene für Lehrkräfte
    ■ Ganz schön konsequent – Schüler*innen die Folgen ihres Handelns zumuten 

    Arbeitsformen:
    ■ Impulsvorträge
    ■ Übungen
    ■ Kleingruppenarbeit
    ■ Praxistransfer in den Schulalltag
    ■ Eigene Beispiele sind ausdrücklich erwünscht!

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 10/ max. 15 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung

    22-06-02

    Trinität – eine unlösbare Gleichung?

    Ökumenischer Studientag 2022
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 bis Mittwoch, 09.02.2022, 16.00
     

    Wie können wir uns die Trinität vorstellen? In der Bibel wird dieser Begriff gar nicht erwähnt. Vater, Sohn und Heiliger Geist in einem zu denken erweist sich daher nicht nur für Schüler*innen oft als schwer lösbare Aufgabe. Auch im Dialog mit anderen Religionen stellt die Trinitätslehre ein schwieriges Denkmodell dar.

    Der Ökumenische Studientag will Möglichkeiten geben ausgehend von einem Vortrag eigene Impulse zum Thema zu bekommen und diese in praktischen Workshops für den Unterricht zu vertiefen.

    Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Ämtern für katholische Religionspädagogik in Wiesbaden und Oberursel sowie dem RPI Frankfurt.

    Anmeldung über: Amt für katholische Religionspädagogik Oberursel, relpaed.oberursel@bistumlimburg.de, Tel.: 06171-694220

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Termine:
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 – 16.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Sabine Pemsel-Meyer
    Professur für Katholische Theologie/ Religionspädagogik (Schwerpunkt Dogmatik und Didaktik)

    Sowie verschiedene AK-Leiter*innen

    Teilnahmebeitrag:15,00 €
    inkl. Verpflegung
    Weitere Informationen: Die Zahlung des Teilnahmebeitrages erfolgt vor Ort!
    15,00 €

    Ermutigungspädagogik

    Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen / Modul 2 des Qualifizierungskurses
    Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 10.02.2022, 17.00
     

    Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
    Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

     

    Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem)Verhalten
    Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.

    • solange nerven, bis sie beachtet werden,
    • machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
    • anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
    • oder sich aufgeben.

    Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

    Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
    Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,

    • wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
    • wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
    • und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

    Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

    Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
    In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
    Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

    Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
    Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
    Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

     

    Fortbildungstage: 16 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: 12 Personen

    Termine:
    Modul 1: Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 30.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 18.05.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 19.05.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Bärbel Hörner
    Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:530,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung / laufender Qualifizierungskurs - keine Anmeldung mehr möglich
    530,00 € 12

    22-09-09

    Scriptural Reasoning – eine Methode zum dialogischen Lernen

    Religionsunterricht in Bewegung - Die ökumenische Tagung zum BRU
    Freitag, 04.03.2022, 15.30 bis Samstag, 05.03.2022, 13.00
     

    BRU wird meist im Klassenverband und damit in religiös und weltanschaulich heterogenen Lerngruppen erteilt.
    Scriptural Reasoning ist ein Ansatz aus dem interreigiösen Dialog, der auf die Auseinandersetzung mit den zentralen religiösen Schriften fokussiert. Dabei geht es weniger um das Feststellen von Gemeinsamkeiten den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden als den Austausch über den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden.
    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie mit dem VKR-Landesverband Hessen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

    Fortbildungstage: 3 halbe Tage

    Termine:
    Freitag, 04.03.22, 15.30 Uhr - Samstag, 05.03.2022, 13.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufsbildenden Schulen
    Referenten:

    Dr. Matthias Müller

    Ausbilder am Studienseminar für berufliche Schulen Kassel / Fulda für kath. Religion

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:50,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    50,00 € 9

    22-11-04

    Himmel - Hölle - oder das große Nichts? Was erwartet uns nach dem Tod?

    8. Frankfurter Religionslehrer*innentag
    Dienstag, 15.03.2022, 09.00 bis Dienstag, 15.03.2022, 16.00
     

    Himmel, Hölle, Jenseits – das „urreligiöse“ Vokabular scheint heute in alle möglichen Bereiche der Kunst, der Literatur oder der Alltagssprache ausgewandert zu sein. Auch die Werbeindustrie bedient sich dieser religiösen Motive und verwertet sie; zurück bleiben vage Bilder und Emotionen. Doch die offene Frage nach dem Wohin unseres Lebens, bedroht durch globale Krisen, Kriege und (Klima)Katastrophen verschwindet dadurch nicht. Wie kann man heute noch sinnvoll vom Jenseits sprechen? Sind Himmel, Hölle, Gericht und Vollendung im Religionsunterricht noch vermittelbar? Theologische Reflexionen zu diesen Themen und Versuche einer Umsetzung in unterrichtliche Praxis geben Impulse und Ideen für den eigenen Religionsunterricht.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem RPI Frankfurt und des RPA Frankfurt und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

    Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Termine:
    Dienstag, 15.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Haus am Dom
    Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte
    Referenten:

    PD Dr. Paul Platzbecker
    Leiter des IfL Nordrhein-Westfalen sowie verschiedene Referent*innen der Arbeitskreise

    Teilnahmebeitrag:15,00 €
    inkl. Verpflegung
    15,00 €

    22-13-04

    Christliche Identität zwischen Krise und neuen Perspektiven

    Theologische Spurensuche im zeitgenössischen Film
    Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 bis Freitag, 01.04.2022, 17.00
     

    Kino kann als theologischer Erkenntnisort oder als Fremdprophetie verstanden werden. Einige europäische Filme der letzten Jahre sondieren Probleme und Herausforderungen, mit denen sich heute Glaube und Kirche konfrontiert sehen. Filme wie "Corpus Christi" (Jan Komasa, 2019), "Das neue Evangelium" (Milo Rau, 2020) oder "Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes" (Wim Wenders, 2018) geben aber auch wichtige Impulse für Erneuerung und Zukunftsfähigkeit. Es sind Filme, die neue Perspektiven für eine Pastoral heute erwarten lassen und in Gemeinde oder Religionsunterricht einsetzbar sind.

    Arbeitsformen und Methoden:
    Im Filmkurs werden zeitgenössische Filme ganz oder in Einzelsequenzen angesehen und neben der inhaltlichen sowie ästhetischen Erschließung und Diskussion auch Einzelsequenzen und –szenen auf die angewandten filmischen Mittel hin analysiert. Im Kurs werden Impulse für die pastorale bzw. religionspädagogische Arbeit mit dem Medium „Film“ entwickelt.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

     

    Termine:
    Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 01.04.2022,17.00 Uhr
    Tagungsort: Kloster Jakobsberg
    Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte
    Referenten:

    Prof. Dr. Reinhold Zwick
    Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:230,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    230,00 € 3

    22-22-03

    Kess erziehen – Aufbau

    Kesse Wege aus der Sackgasse + Kesse Kommunikation
    Dienstag, 31.05.2022, 09.00 bis Dienstag, 31.05.2022, 17.00
     

    Aufbauend auf den Inhalten von Kess erziehen Basis (PZ 22-05-05) geht es an diesem Tag um ganz konkrete „Fälle“ aus dem Schulalltag.

    Inhaltliche Schwerpunkte:
    ■ Aus unguten Kreisläufen aussteigen mit der I-R-I-S Strategie
    ■ 100 Ideen um sich selbst und Schüler*innen zu ermutigen
    ■ Vier-Augen Gespräche kompetent und lösungsorientiert führen
    ■ Die ZIPP-Strategie für Kommunikation auf Augenhöhe

    Arbeitsformen:
    ■ Impulsvorträge
    ■ Übungen
    ■ Kleingruppenarbeit
    ■ Einzelarbeit für Selbstreflexion und Praxistransfer

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 15 Personen

    Termine:
    Dienstag, 31.05.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 13