Logo

205-24-01

Kursabsage: Basiswissen Ökumene für den RU: Eucharistie und Abendmahl

Montag, 08.06.2020, 09.30 bis Montag, 08.06.2020, 16.30
 

Konfessionell-gemischte Lerngruppen sind längst keine Seltenheit mehr. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede angemessen zu thematisieren. Dort wo es theologische Unterschiede gibt, sollen Schüler*innen nicht nur über diese Differenzen informiert werden, sondern in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen zugleich eigene Argumentations- und Urteilsfähigkeit erwerben. Für die Lehrkraft ist es dabei hilfreich, sich in den Fragen der Ökumene auszukennen und den eigenen Standort zu klären.
In diesem Sinne vermittelt die Fortbildung Basiswissen zur Abendmahls-Theologie. Wie wird das Sakrament von Brot und Wein in der katholischen, der lutherischen und in der reformierten Tradition verstanden? Und welche Relevanz hat dies für Schüler*innen im Hinblick z.B. auf die Erstkommunion oder Konfirmation? An die theologische Vergewisserung schließt sich die Frage nach praktischen Umsetzungen für den Unterricht an.
Die Fortbildung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKKW und EKHN.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.06.2020, 09:30 – 16.30 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt, Medienhaus
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt,
Zielgruppe: Alle Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. Michael Kappes
Leiter der Stabsstelle Ökumene im Bistum Münster
Sebastian Lindner
Studienleiter des PZ
Anita Seebach
Studienleiterin des RPI

Teilnahmebeitrag:15,00 €
inkl. Verpflegung
15,00 €

201-25-03

Werkzeuge für digitales, kooperatives Lernen im Unterricht

Webinar
Donnerstag, 18.06.2020, 16.00 bis Donnerstag, 18.06.2020, 17.30
 

Mentimeter, Padlet, My Simple Show oder Tweedback sind digitale Tools, die in besonderer Weise Lernprozesse im Unterricht unterstützen und dabei gleichzeitig, den Anspruch erfüllen verständlich, leicht handhabbar und kooperativ zu sein.
In diesem Webinar werden Sie diese Werkzeuge kennen lernen, soweit als möglich ausprobieren und in die Anwendung im Unterricht eingeführt werden. Denn die Erfahrung zeigt, dass man erst selbst die ersten Schritte mit digitalen Werkzeugen vollziehen muss, bevor man sie im Unterricht einsetzen mag.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Donnerstag, 18.06.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Verbindliche Online-Anmeldung notwendig! Der Link zum Meeting und weitere Informationen werden am 10.06.20 versendet.

201-26-03

Feedback im Unterricht

Webinar
Dienstag, 23.06.2020, 16.00 bis Dienstag, 23.06.2020, 17.30
 

Nicht nur in Zeiten des „social distancing“ aufgrund Corona hat Feedback eine zentrale Funktion. Auch im „normalen“ Unterricht bietet Feedback eine der entscheidenden Möglichkeiten, das Lernen „aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler“ zu betrachten – wie es John Hattie formuliert.
Wir wollen uns in diesem Webinar mit den verschiedenen analogen und digitalen Formen des Feedbacks im Unterricht beschäftigen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Denn sie sind die Akteure in individuellen Lernprozessen. Sie wissen und erleben „was wie bei ihnen ankommt“ und genau dazu können sie auch differenziert Rückmeldungen geben. Sie müssen allerdings auch gefragt werden.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Dienstag, 23.06.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Verbindliche Online-Anmeldung notwendig! Der Link zum Meeting und weitere Informationen werden am 16.06.20 versendet.

205-32-01

Kursabsage: Nauroder Musische Werkwoche 2020

Samstag, 08.08.2020, 14.30 bis Mittwoch, 12.08.2020, 14.30
 

Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 23. Mal in den hessischen Sommerferien stattfindet. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel – Informationen zu den 18 verschiedenen Kursen unter www.musische-werkwoche.de
Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen und folgende Abendangebote: Begrüßungsabend, ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst, Tanzabend und Bunter Abend.
Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

Anmeldungen bitte ausschließlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

 

Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, ErzieherInnen und Interessierte
Referenten:

Herbert Adam, Christiane Drescher, Michael Franz, Thomas Gebele, Claudia Hesping, Mikel Hogan, Andreas Kaufer-Moreth, Martina Kaufer-Niederhüfner, Lisa Kötter, Dorothee Laux, Tina Pfeiffer, Silke Siegel, Gaby Stegmann, Inge Stöckel, Cordula Vogt, Matthias Vogt, Regina Weleda

Teilnahmebeitrag:410,00 €
incl. Verpflegung und Übernachtung im EZ - DZ 365,00€
410,00 €

201-43-00

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

„Gut gestartet – anders als erwartet?!“
Dienstag, 20.10.2020, 09.00 bis Mittwoch, 21.10.2020, 17.00
 

Wer in Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade Kolleginnen und Kollegen in den Anfangsjahren sind davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen.
Irgendwann hört man den Satz: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt.“ Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität. Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Es werden unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen aufgezeigt sowie Möglichkeiten eröffnet zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv gestalten kann, runden das Ganze ab.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Dienstag, 20.10.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 21.10.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren Sek I und II
Referenten:

Werner Enders
Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 10

201-47-02

Feedback im Unterricht

Donnerstag, 19.11.2020, 09.00 bis Donnerstag, 19.11.2020, 17.00
 

John Hattie betont in seiner Studie „Visible Learning“ die Bedeutung des „Sichtbar-Machens" von Lehr- und Lernprozessen. Dies geschieht dann, wenn Lehrkräfte ihren Lernenden ein Feedback geben und umgekehrt. In der Praxis sollte sowohl das Feedbackgeben als auch das Unterrichten aus der Perspektive der Lernenden gestaltet werden. Nur so können Lernzuwächse erzielt werden.
Allerdings ist der Erfolg abhängig davon, wie das Feedback gegeben bzw. angenommen wird. Wenn das Feedback systematisch eingeführt und als Methode reflektiert wird, führt es zu einer differenzierteren Wahrnehmung bei Schülerinnen und Schülern, schult die Reflexionsfähigkeit und erhöht die Bereitschaft, Verantwortung für Veränderungsprozesse zu
übernehmen.
Diese Veranstaltung bietet eine Einführung in Methoden und Verfahren von Feedbackmaßnahmen im Wechsel von Input und praktischen Übungen. U.a. führen wir in einem Simulationsspiel eine Feedbackkonferenz mit Schülern*innen exemplarisch mit den Teilnehmenden durch.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 19.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 12

201-48-02

Ermutigungspädagogik

Qualifizierung in 4 Modulen
Dienstag, 24.11.2020, 09.00 bis Freitag, 18.06.2021, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (Stör-)Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.
■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.
Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,
■ wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
■ wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
■ und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.
Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, meine Kollegen aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese sog. Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Dienstag, 24.11.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 25.11.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 04.03.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 05.03.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 26.04.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 27.04.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 17.06.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 18.06.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

Teilnahmebeitrag:530,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 1 und 2 / Priesterseminar: Modul 3 und 4
530,00 € 12

201-49-00

Medienkompetenz in der Schule

Qualifizierung in 3 Modulen
Montag, 30.11.2020, 09.00 bis Mittwoch, 24.03.2021, 17.00
 

Der digitale Wandel umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche;dass Schule in besonderer Weise herausgefordert ist, wird immer deutlicher: Es reicht nicht, digitale Technik anzuschaffen, sondern Unterricht und Schule müssen angesichts der aktuellen Herausforderungen neu gedacht werden. Denn Schule muss sich dieser Herausforderung stellen, wenn sie auch weiterhin junge Menschen auf sich stark verändernde Lebens- und Arbeitswelten vorbereiten und dazu beitragen will, „dass die Schülerinnen und Schüler ihre Persönlichkeit in der Gemeinschaft entfalten können.“ (Hess. Schulgesetz § 2)
Im Zentrum stehen dabei Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, in denen sie Kompetenzen erwerben können, die sie an ihre Schülerinnen und Schüler vermitteln. Die Fortbildung wird modular in drei Teilen angeboten, die aufeinander aufbauen: Nach einer grundsätzlichen Einführung folgen zwei praxisorientierte Module zu didaktischen Tools
und zu werteorientierter (Medien-)Bildung.

Modul 1:
Was wird eigentlich unter dem Narrativ „Digitalisierung“ verhandelt und warum tun wir uns damit bisweilen in schulischen Kontexten so schwer? Welche Veränderungen in der
Gesellschaft sind absehbar – und wie soll Schule für Berufe und mStudiengänge qualifizieren, die es heute noch gar nicht gibt? Was sind die Chancen und Herausforderungen dieser Veränderungen für Schule? Welche Antwortansätze gibt es eigentlich zu den unbestreitbaren Herausforderungen, und wie ist mit dem Veränderungsdruck realistisch umzugehen? Förderprogramme wie z.B. der Digitalisierungspakt legen den Fokus auf notwendige Investitionen, verstellen aber potenziell den Blick dafür, dass Schule und Unterricht zunächst neu gedacht werden müssen, was wiederum einen entsprechenden Fortbildungsbedarf von Lehrerinnen und Lehrern bedeutet. Ein Ansatzpunkt
angesichts radikaler Veränderungen in der Gesellschaft ist das Bemühen um eine wertorientierte Bildung und Erziehung – auch mit digitalen Medien, Methoden und Angeboten.

Modul 2:
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren. Was braucht es dafür? Und vor allem: Welche Tools gibt es, mit denen z.B. Zusammenarbeit innerhalb wie außerhalb der Klassegelingen kann? In der Praxis erprobte Methoden, Werkzeuge und Unterrichtsbausteine werden vorgestellt und direkt vor Ort erprobt.

Modul 3:
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen? Aus Best-practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen. 
Schließlich ist Digitalisierung immer in Medien kodiert – und Medien enthalten immer Werte und wertbezogene Botschaften. Wie ist mit den defizitären Formen wie Hate speech und Fake News umzugehen, und wie können Wertebildung und Medienbildung positiv gelingen?

Bitte bringen Sie Ihr Smartphone und Tablet oder Laptop mit!

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 12 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Montag, 30.11.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 01.12.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 01.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 02.02.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 23.03.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 24.03.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deut-schen Bischofskonferenz an der KH Mainz Jürgen Drewes Lehrer (Deutsch, Katholische Religion, Sport). Leitet seit 2015 Tabletklassen und
unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Ka-techetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schüle-rinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Teilnahmebeitrag:420,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
420,00 € 14

200-50-03

Wirksam unterrichten und präsentieren durch kreative Visualisierung

Überzeugende Flipchartgestaltung in Rekordzeit
Freitag, 11.12.2020, 09.00 bis Freitag, 11.12.2020, 17.00
 

„Ich kann nicht malen!“ – Müssen Sie auch nicht, um wirksam zu visualisieren.
Dieser Workshop lässt Sie in wenigen Stunden Freude am Präsentieren, fernab von Power Point und Keynote, finden. Nach einem eintägigen Workshop werden Sie mit Ihren Flipcharts Ihre Schüler*innen und Ihre Kolleg*innen begeistern. Attraktive Schrift und eine kreative Visualisierung sind keine Zauberei und in kürzester Zeit zu erlernen. Geben Sie Ihren Zuhörern die Wertschätzung, die sie verdienen, und haben Sie selbst Freude an der Gestaltung mit Papier und Stiften.

Eine erste Grundausstattung mit Stiften ist im Teilnahmebeitrag eingeschlossen.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Freitag, 11.12.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte, Führungskräfe aller Schulformen
Referenten:

Volker Becker
Diplom-Sozialpädagoge, Supervisor und Coach (DGSv), Psychodramaleiter (DFP)

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 11

210-08-01

Kess erziehen – Basis

Weniger Stress – mehr Freude im Schulalltag
Dienstag, 23.02.2021, 09.00 bis Dienstag, 23.02.2021, 17.00
 

Lehrkräfte erhalten praxisnahe Tipps und Ideen für herausfordernde Situationen im Schulalltag, orientiert am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs. KESS steht für
K – kooperativ
E – ermutigend
S – sozial
S – situationsorientiert

Eine Gelegenheit zur Vertiefung bietet sich im Kess-Aufbaukurs am 10.06.2021

Inhaltliche Schwerpunkte:
■ Wenn Schüler*innen stören – Was steckt dahinter? Die Ziele von Störverhalten verstehen und angemessen reagieren
■ Schüler*innen zur Kooperation gewinnen – Wie geht das konkret und praktisch?
■ Jeder braucht Ermutigung – Psychohygiene für Lehrkräfte
■ Ganz schön konsequent – Schüler*innen die Folgen ihres Handelns zumuten 

Arbeitsformen:
■ Impulsvorträge
■ Übungen
■ Kleingruppenarbeit
■ Praxistransfer in den Schulalltag
■ Eigene Beispiele sind ausdrücklich erwünscht!

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

 

Termine:
Dienstag, 23.02.2021, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 14
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung