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201-38-01 Führungskraft im Mittleren Management

Qualifizierung in 4 Modulen
Montag, 14. September 2020 bis Freitag, 21. Mai 2021

Die Leitungen der Fachbereichs-, Jahrgangsteams und der Bildungsgangsteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt. Als Mitglieder des „Mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kolleg*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrkräfte, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte. Während es für Schulleitungen bereits entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen gibt, sind diese Leitungskräfte bislang eher auf vereinzelte Angebote angewiesen. Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet einen praxisnahen und individuellen Rahmen für die persönliche
und professionelle Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Inhalte und Anregungen aus den Qualifizierungsphasen können im konkreten Schulalltag wirksam und die damit erbundenen Erfahrungen wieder in die Qualifizierung eingebracht werden.

 

Modul 1: Von der Lehrkraft zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen, die an die Leitungsperson erangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.
■ Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
■ Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
■ Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person
■ Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
■ Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“ - Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungskraft und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher Kommunikation werden folgende Aspekte esonders herausgearbeitet: 
■ Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
■ Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
■ Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
■ Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln
„Together everyone achieves more“ oder „Toll, ein anderer macht´s!“ – Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen sondern auch das Miteinander, all dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen an die Leitungsperson und das Team. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
■ Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
■ Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
■ „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ – Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
■ Management in der Teamleitung - Management für mich selbst

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
■ Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
■ Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
■ Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

 

 

Infos:

Termine:
Modul 1: Montag, 14.09.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 15.09.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 25.11.2020, 09.00 Uhr – Donnerstag, 26.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 08.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 09.02.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 20.05.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 21.05.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Teilnahmebeitrag:530.00 €
530,00 € 4
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