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22-48-06

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung in 5 Modulen für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Dienstag, 29.11.2022, 16.00 bis Mittwoch, 10.05.2023, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen
geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz,
der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein. Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.


Wir bieten Ihnen:
■ Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
■ Übung in religionssensibler Kommunikation
■ Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
■ Raum zur Entwicklung von Projekten für die eigene Schule
■ Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« – Was wir erleben und wie wir damit umgehen (online)

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen – Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? – Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Dienstag, 29.11.2022, 16.00 - 18.00 Uhr/ Online Modul 2: Mittwoch, 11.01.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 15.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 15.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 10.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Interessierte an interreligiösen Fragestellungen aller Schulformen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Modul 1 findet online über Zoom von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt / Stand 21.11.22

22-48-03

Diversität im Schulkontext

Fortbildung in 2 Modulen
Donnerstag, 01.12.2022, 09.00 bis Donnerstag, 12.01.2023, 18.30
 

In Zeiten sozialer, kultureller und demographischer Veränderung prägen Vielfalt und Verschiedenheit unsere Lebensrealität. Besonders in Schulen treffen Kinder, ihre Familien und Pädagog*innen mit den verschiedensten Hintergründen aufeinander. Herausforderung, ein Umfeld für Schüler*innen zu gestalten, in dem ein wertschätzendes, diskriminierungsarmes Lernen und Kommunizieren alltäglich ist.
Mithilfe von inhaltlichen Inputs, interaktiven (Reflexions-)Übungen, Fallbeispielen und gegenseitigem Austausch werden die Teilnehmenden für Vielfalt, Vorurteile und Diskriminierung sensibilisiert. Ziel ist, die eigene Haltung zu reflektieren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen, Vielfalt
als Chance zu begreifen und diese im Schulalltag bewusst zu nutzen.
Während im ersten Modulbaustein in das Thema Diversity eingeführt wird, legen wir den Schwerpunkt im zweiten Teil auf die Dimensionen „Geschlecht“ und „sexuelle Orientierung“.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Modul 1 in Präsenz: Donnerstag, 01.12.2022, 09.00 – 17.00 Uhr Modul 2 Online: Donnerstag, 12.01.2023, 14.00 – 18.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Jana Posmek
Zertifizierte Diversity-Trainerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Universität Koblenz-Landau

Muriel Quéau
Zertifizierte Systemische Beraterin und Diversity-Trainerin

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Verpflegung
100,00 € 4

22-40-06-3

Online im Trialog - Modul 3: Gottesvorstellungen

Jüdisch, christlich und muslimische Perpektiven in 9 Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Donnerstag, 01.12.2022, 16.00 bis Freitag, 01.12.2023, 17.30
 

Judentum, Christentum und Islam gehören zu den monotheistischen Weltreligionen. Sie greifen auf gemeinsame Traditionen zurück und stehen in einem engen theologischen Zusammenhang.
In unserer Veranstaltungsreihe „Online im Trialog“ greifen wir grundlegende Themen des Unterrichts auf und beleuchten diese aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive. Vertreter*innen der jeweiligen Religionen kommen miteinander über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihres Glaubens ins Gespräch. Darüber hinaus eröffnen praktische Impulse Möglichkeiten für die Bearbeitung im Unterricht.

Modul 1: Schöpfung
Modul 2: Schuld und Vergebung
Modul 3: Gottesvorstellungen
Modul 4: Goldene Regel
Modul 5: Essensvorschriften
Modul 6: Tod und Auferstehung
Modul 7: Beten
Modul 8: Abraham
Modul 9: Frauengestalten

 

Fortbildungstage: 9 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 06.10.2022, 16.00 - 17:30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 03.11.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 3: Donnerstag, 01.12.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 4: Donnerstag, 19.01.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 5: Montag, 20.02.2023, 16.00 – 17.30 Uhr Modul 6: Donnerstag, 16.03.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 7: Donnerstag, 27.04.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 8: Donnerstag, 25.05.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 9: Donnerstag, 29.06.2023, 16.00 - 17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte mit Interesse am interreligiösen Lernen an Grundschulen, Sekundarstufe I und II, Berufliche Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Anke Trömper
RPI Kassel

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Dr. phil. Jehoschua Ahrens
Rabbiner

Dr. Walter Rothschild
Rabbiner

Judith Noa
Pädagogisches Zentrum

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-42-04-2

Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule, Modul 2

Basisausbildung – Zertifizierung in 5 Modulen
Mittwoch, 07.12.2022, 09.00 bis Donnerstag, 08.12.2022, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 4: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 5: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

 

Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 20.10.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 21.10.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.12.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 08.12.2022, 17.00 Uhr Modul 3 Mittwoch, 22.02.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 23.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 27.03.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 28.03.2023, 17.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 03.05.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 04.05.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation, Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse / Dynamic Facilitation

 

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:700,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
700,00 €

22-49-04

Welche Folgen hat die Pandemie auf die psychische Gesundheit von Schüler*innen?

Schwerpunkt: Depressionen des Kindes- und Jugendalters; Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohung
Freitag, 09.12.2022, 09.00 bis Freitag, 09.12.2022, 17.00
 

Die Corona-Pandemie hat zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Lebensbereichen geführt, insbesondere auch im schulischen Kontext. Und hier sind es unsere Kinder und Jugendlichen, deren Persönlichkeitsentwicklung und psychische Gesundheit durch die Ereignisse der vergangenen Jahre
deutlich geprägt ist. Schon jetzt stehen wir vor einem erheblichen Anstieg der psychischen Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen. Aktuell noch v.a. den eher „stillen“ Störungsbildern (Angst-, Essstörungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen), aber die „lauten“ Störungsbilder (Störung des Sozialverhaltens, ADHS) werden nicht lange auf sich warten lassen. In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit den verfügbaren Daten zu den Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, und uns zu den Erfahrungen aus unseren Bereichen austauschen.

Im zweiten Teil der Fortbildung stehen dann Depressionen des Kindes- und Jugendalters und das Thema „Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohung“ im Fokus. Denn den Bezugspersonen im Schulalltag kommt beim frühzeitigen Erkennen dieser Störungsbilder und Anbahnung
geeigneter Hilfen eine zentrale Rolle zu. Was können Hinweise auf das Vorliegen einer Depression sein? Wie können Lehrer*innen im schulischen Umfeld darauf reagieren und zur psychischen Stabilisierung ihrer Schüler*innen beitragen? Wie sehen die Hilfen im medizinisch-therapeutischen Bereich aus? Nach einer Einführung in das Thema der Depressionen, deren Ursachen, Häufigkeiten und den medizinisch-therapeutischen Behandlungsoptionen, werden wir uns verschiedenen hilfreichen Strategien im Umgang mit depressiven Schüler*innen zuwenden und dabei auch auf Strategien im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohungen eingehen.

Die Fortbildung kann sicherlich nur einen ersten Einblick in die komplexe Thematik gewähren, das vermittelte Grundwissen und der intensive Austausch der Teilnehmer*innen sollen aber zu mehr Sicherheit im pädagogischen Handeln beitragen.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Freitag, 09.12.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
Weitere Informationen: Veranstaltungsort wurde am 19.10.22 aktualisiert
65,00 € 2

22-36-00-3

Conceptboard

Digitales Unterrichten mit Pinnwänden, Kabanboards und Mindmap
Donnerstag, 22.12.2022, 16.00 bis Donnerstag, 22.12.2022, 18.00
 

Das Webseminar bietet einen angeleiteten Einstieg in die DSGVO konforme Software Conceptboard.

Das digitale und virtuelle Arbeiten der nächsten Jahre wird sich zunehmend auf Plattformen wie Conceptboard, Miro oder Mural abspielen, welche in einem virtuellen Raum eine kollaborative Arbeitsfläche bereitstellen.
Doch durch die Vielzahl an Möglichkeiten zum gemeinsamen Brainstormen, arbeiten mit Vorlagen und Werkzeugen, wirken diese Programme häufig zu Beginn unübersichtlich und überfordern. Daher bietet sich hier die Gelegenheit zu einem angeleiteten Einstieg.

Teilnahme über Zoom: https://t1p.de/ReliLab

oder

https://eu01web.zoom.us/j/64229053847?pwd=ZzJ5TTI2ZDIyc3oxaE41REVHUlBSZz09#success

Zielgruppe: Lehrkräfte
Referenten:

Gottas1new    Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität im Pädagogischen Zentrum Hessen

Teilnahmebeitrag:Frei

23-03-03

KidS: Kess-erziehen in der Schule

Fortbildung in 2 Modulen
Mittwoch, 18.01.2023, 14.30 bis Freitag, 31.03.2023, 16.00
 

Kooperativ – ermutigend – sozial – situationsorientiert Die schulische Realität hat sich verändert: Lehrkräfte sind zunehmend in ihrem Erziehungsauftrag gefordert. Sie müssen die Schüler*innen zu mitverantwortlichen Tun anleiten, Verbindlichkeiten schaffen, Klassenregeln entwickeln, „Störer*innen“ integrieren, individuelle Entwicklungen unterstützen, mit Eltern kooperieren,…
Die Inhalte werden praxisnah und erfahrungsorientiert vermittelt. Sie orientieren sich am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs. Als Arbeitsformen werden genutzt: Impulsvortrag, Übung, Anspiel, Stellübung, Kleingruppenarbeit, Praxis- und Reflexionsanregungen für den Schulalltag.

Modul 1:
■ Lernprozesse gestalten heißt auch Beziehung gestalten
■ Die Haltung der pädagogischen Präsenz
■ Der Ansatz der Individualpsychologie im Kontext Schule
■ Störende Verhaltensweisen verstehen, Mitverantwortung stärken, Kooperation ermöglichen

Modul 2:
■ Mitverantwortung stärken – Grenzen respektvoll setzen
■ Kesse Kommunikation: Die ZIPP-Strategie
■ Ermutigend handeln: Schüler*innen aus ihren Rollen befreien
■ Klasse kess leiten
■ Elterngespräche: Erziehungs- und Bildungsbündnisse ausbauen

Der Ansatz:
KidS…
■ gibt Hilfen auf aktuelle pädagogische Herausforderungen und Fragen im Schulalltag durch konkrete erzieherische Handlungsansätze.
■ fördert eine hohe Beziehungsqualität und eine gute Lernatmosphäre.
■ sorgt für ein positives Schulklima.
■ unterstützt die Gestaltung von Erziehungsbündnissen, so dass ein aufeinander abgestimmtes erzieherisches Handeln möglich ist.
■ basiert auf einem individualpsychologischen Ansatz, in den neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Pädagogik und Positiven Psychologie integriert wurden und auf die Praxis übertragen werden. Eine gute pädagogische Beziehung wird hier als wesentliche Grundlage der Bildung gesehen.
■ vermittelt eine ermutigende, achtsame und konsequente Erziehungsmethode, durch die Schüler*innen in ihrer Autonomie, Kooperationsbereitschaft und ihrem Verantwortungsbewusstsein gestärkt und in ihrem Bildungsprozess unterstützt werden.

Die Ziele:
KidS stärkt…
■ Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in ihrer pädagogischen Autorität und erzieherischen Kompetenz und sorgt damit für einen entspannteren Berufsalltag.
■ Kinder und Jugendliche in ihrer Sozialkompetenz und individuellen Persönlichkeitsentwicklung.
■ ein förderliches, ermutigendes Miteinander zwischen Kindern/ Jugendlichen und Erziehenden.
■ eine konstruktive Kooperation zwischen Pädagog*innen und Eltern.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Fachstelle Familienpastoral Limburg

 

Fortbildungstage: 10 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 18.01.2023, 14.30 Uhr – Freitag, 20.01.2023, 16.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 29.03.2023, 14.30 Uhr – Freitag, 31.03.2023, 16.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Jürgen Leide (Modul 1+2)
Logotherapeut; Gestaltpädagoge; Personzentrierte Gesprächsführung nach C. Rogers; päd. Leiter am St. Benno Gymnasium, Dresden

Sabine Schäfer (Modul 1)
Dipl. Soz.-Arb.; systemische Familientherapeutin und Mediatorin; Erziehungsberaterin; Kommunikationstrainerin

Christof Horst (Modul 2)
Dipl. Pädagoge; Dipl. Theologe; Ehe-, Familien- und Lebensberater; Leiter des Kess-erziehen-Instituts für Personale Pädagogik, AKF e.V., Bonn

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:430,00 €
inkl. Verpflegung, Übernachtung und Material
Weitere Informationen: Die Teilnahme wird gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend/ Preisanpassung am 26.07.22
430,00 € 9

22-36-00-4

Tutory

Arbeitsblätter und Handouts entwerfen
Donnerstag, 19.01.2023, 16.00 bis Donnerstag, 19.01.2023, 18.00
 

Das Webseminar erklärt die Oberfläche und Anwendungen und lässt Teilnehmende solange der Lizenzvorrat ausreicht auch gleich praktisch ausprobieren.
Eine Empfehlung für Jede und Jeden, die häufig eigene Arbeitsblätter erstellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt online über ZOOM.

Dem OER Gedanke folgend, haben sich ein Lehrer und ein Programmierer entschieden eine Software zum Erstellen von Unterrichtsmaterial zu kreieren, die über Word hinausgeht oder es sinnvoll ergänzt.
Und dies ist ihnen auch gelungen und auf www.tutory.de tummeln sich mit jedem Jahr mehr Lehrkräfte, um auf einfache und schnelle Art und Weise Arbeitsblätter und Kopiervorlagen zu erstellen und zu teilen.

Teilnahme über Zoom: https://t1p.de/ReliLab

oder

https://eu01web.zoom.us/j/64229053847?pwd=ZzJ5TTI2ZDIyc3oxaE41REVHUlBSZz09#success

Zielgruppe: Lehrkräfte
Referenten:

Christian Gottas

Gottas1new   Referent für Medienpädagogik und Digitalität

Teilnahmebeitrag:Frei

22-40-06-4

Online im Trialog - Modul 4: Goldene Regel

Jüdisch, christlich und muslimische Perpektiven in 9 Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Donnerstag, 19.01.2023, 16.00 bis Donnerstag, 19.01.2023, 17.30
 

Judentum, Christentum und Islam gehören zu den monotheistischen Weltreligionen. Sie greifen auf gemeinsame Traditionen zurück und stehen in einem engen theologischen Zusammenhang.
In unserer Veranstaltungsreihe „Online im Trialog“ greifen wir grundlegende Themen des Unterrichts auf und beleuchten diese aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive. Vertreter*innen der jeweiligen Religionen kommen miteinander über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihres Glaubens ins Gespräch. Darüber hinaus eröffnen praktische Impulse Möglichkeiten für die Bearbeitung im Unterricht.

Modul 1: Schöpfung
Modul 2: Schuld und Vergebung
Modul 3: Gottesvorstellungen
Modul 4: Goldene Regel
Modul 5: Essensvorschriften
Modul 6: Tod und Auferstehung
Modul 7: Beten
Modul 8: Abraham
Modul 9: Frauengestalten

 

Fortbildungstage: 9 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 06.10.2022, 16.00 - 17:30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 03.11.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 3: Donnerstag, 01.12.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 4: Donnerstag, 19.01.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 5: Montag, 20.02.2023, 16.00 – 17.30 Uhr Modul 6: Donnerstag, 16.03.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 7: Donnerstag, 27.04.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 8: Donnerstag, 25.05.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 9: Donnerstag, 29.06.2023, 16.00 - 17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte mit Interesse am interreligiösen Lernen an Grundschulen, Sekundarstufe I und II, Berufliche Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Anke Trömper
RPI Kassel

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Dr. phil. Jehoschua Ahrens
Rabbiner

Dr. Walter Rothschild
Rabbiner

Judith Noa
Pädagogisches Zentrum

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

23-04-01

Erfolgreich Schulentwicklungsprozesse gestalten

Zertifizierung in 4 Modulen – Ein Blended Learning-Format
Dienstag, 24.01.2023, 09.00 bis Freitag, 16.06.2023, 17.00
 

Das Leitbild hängt gerahmt in den Schulfluren, das Schulprogramm füllt analoge und digitale Ordner, Ziele sind definiert, auch existieren Ideen und Vorstellungen, wie sie zu erreichen wären. Und doch werden immer wieder gemeinsam beschlossene Entwicklungsvorhaben nur zögerlich oder nur zum Teil realisiert.
Die Gründe sind vielfältig: Mangelnde Ressourcen, fehlende Kompetenzen, Widerstand gegenüber Veränderungen, mangelnde Information und Kommunikation, Unsicherheit in der Führung, mangelnde Klarheit über Aufgaben und Verantwortlichkeiten, fehlendes Prozessmanagement, Corona und Digitalisierung und, und, und....
In den Modulen erhalten Sie Anregungen, konkrete Umsetzungsschritte für Ihre Entwicklungsvorhaben zu erarbeiten und sie auch zu realisieren.
Die Modulreihe hat Werkstattcharakter und ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen, auf der Folie theoretischer Grundlagen und durch die Nutzung der Expertise der übrigen Teilnehmer*innen realistische Transfermöglichkeiten für die schulische Arbeit entwickeln.
Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion und Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion der Ergebnisse und Erfahrungen statt.
Zwischen den Präsenzveranstaltungen ist in Absprache mit den Teilnehmenden in Webinaren eine vertiefende Auseinandersetzung zu relevanten Themen des jeweiligen Umsetzungsprozesses verbunden mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten möglich.


Modul 1: Erfolgreiche Führung in Veränderungsprozessen
■ „Kann es nicht einmal so bleiben wie es ist…?“ Wer gibt schon vorschnell seine vertraute Komfortzone auf ohne zu wissen, wie die „Neue“ aussieht?
Die Teilnehmer*innen gewinnen aus der Auseinandersetzung mit folgenden Themen Anregungen für die Vorgehensweise in ihren Schulen: Dimensionen und Bausteine der Veränderung, Z-Strategie, Transitionsmodell nach Bridges
■ Arbeit an dem Schulentwicklungsprojekt

Modul 2: Wirksame Kommunikation und Information
■ „Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Kritik- und Konfliktgesprächen.
■ Arbeit an dem Schulentwicklungsprojekt

Modul 3: Konstruktiver Umgang mit Widerstand
■ Konflikte und Widerstand werden oft als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen.
Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen.
■ Arbeit an dem Schulentwicklungsprojekt

Modul 4: Zielführendes Prozessmanagement
■ Entwicklung eines Masterplans
■ Arbeit an dem Schulentwicklungsprojekt

Dies sind Beispiele für mögliche inhaltliche Schwerpunkte der Workshops. Die konkrete Themenauswahl erfolgt in Absprache mit den Teilnehmer*innen.

 

Fortbildungstage: 16 halbe Tage
Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Modul 1: Dienstag, 24.01.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 25.01.2023, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 23.03.2023, 09.00 Uhr – Freitag, 24.03.2023, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 22.05.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 23.05.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 15.06.2023, 09.00 Uhr – Freitag, 16.06.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Mitglieder der Schulleitung, der erweiterten Schulleitung und der Steuerungsgruppen (Tandems sind ausdrücklich erwünscht) aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:650,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
650,00 € 9