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26-37-00

19. Weiterbildungskurs Katholische Religion: Kick-Off-Veranstaltung

Mittwoch, 19.08.2026, 14.00 bis Mittwoch, 19.08.2026, 19.00
 

19. Weiterbildungskurs Katholische Religion

 Sie möchten Schüler*innen...

  • einen lebendigen Zugang zu religiösen Fragen ermöglichen?
  • beim Kennenlernen und der Auseinandersetzung mit den Inhalten des christlichen Glaubens begleiten?
  • einen christlichen Blick auf Leben und Welt ermöglichen?
  • dabei unterstützen, die religiöse Dimension des eigenen Lebens zu erfahren?
  • einen Raum geben die Sinnfragen des Lebens zu stellen?
  • dabei unterstützen, religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit zu entwickeln?

Dann kann der Weiterbildungskurs Katholische Religion für Sie interessant sein:
Er bietet Ihnen die Möglichkeit die Lehrerlaubnis für das Fach Katholische Religion zu erhalten!

Die Hessische Lehrkräfteakademie, Sachgebiet I.1-2 Weiterbildung, bietet in Kooperation mit den drei Hessischen Bistümern Fulda, Limburg und Mainz über das Pädagogische Zentrum Lehrkräften die Möglichkeit, das Unterrichtsfach Katholische Religion für die Primarstufe bzw. für die Sekundarstufe 1 zu erwerben.

Beachten Sie die Ausschreibung des Kurses im Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (Termine, Konditionen, Anmeldungsformulare) . Alle notwendigen Dateien finden Sie auch unter diesem Link: 
https://lehrkraefteakademie.hessen.de/ausbildung-von-lehrkraeften/weiterbildung

 

Beginn: 19.08.2026
Dauer: 2 Schulhalbjahre (Primarstufe) oder 4 Schulhalbjahre (Sek. 1)
Präsenz: 4 bzw. 6 mehrtägige Veranstaltungen in Wiesbaden-Naurod und Weilburg

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Pappert, Pädagogisches Zentrum. Wir halten Informationen für Sie bereit und beraten Sie gerne.

 

Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen und weiterführenden Schulen (Sek 1)
Teilnahmebeitrag:Frei

26-38-05

Weil jede*r was zu sagen hat!

Grundkurs Bibliolog – Zertifizierung in 2 Modulen
Mittwoch, 16.09.2026, 14.30 bis Mittwoch, 28.10.2026, 14.00
 

Wie lässt sich das Buch der Bücher entdecken, verstehen, auslegen? Und wie wird daraus ein Gemeinschaftserlebnis? Das sind Fragen, die im Religionsunterricht und der Pastoral häufig zu hören sind.

Peter Pitzele hat dazu aus der Auslegungstradition des „Midrasch“ eine Arbeitsweise entwickelt, mit deren Hilfe die biblischen Texte lebendig werden und die „Räume“ zwischen den Buchstaben gefüllt werden können – den Bibliolog. Dabei wird ein Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebenserfahrung ermöglicht. Durch die Struktur und Leitungszentrierung des Bibliologs ist er sehr gut in Schule und pastoralem Alltag einsetzbar.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse im Bibliolog und wird mit einem vom Netzwerk Bibliolog ausgestellten Zertifikat bestätigt (www.bibliolog.de).

Arbeitsformen und Methoden:
• Kurzvorträgen zur Methode
• praktische Übungen
• erste eigene Erfahrungen im Anleiten eines Bibliologs

Anmeldung bis 05.08.2026 über https://bistummainz.de/bildung/tpi/kurse/termine/veranstaltung/Weil-jeder-was-zu-sagen-hat-2026.09.16/?instancedate=1789561800000

Kooperation: TPI Mainz

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 18.09.2026, 14:00 Uhr Modul 2: Montag, 26.10.2026, 14:30 Uhr – Mittwoch, 28.10.2026, 14:00 Uhr
Tagungsort: Tagungszentrum Schmerlenbach
Schmerlenbacher Str. 8 63768 Hösbach
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Katrin Brockmöller
Alttestamentlerin und Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V., Trainerin im Internationalen Netzwerk Bibliolog

Jens Uhlendorf
Stellvertretender Leiter des Gottesdienstinstituts der Ev.-Luther. Kirche in Bayern, Bibliodramatiker mit theaterpädagogischer Ausbildung, Trainer für Bibliolog sowie Trainer für liturgische Präsenz

Akkreditierungsnummer: 0056179605
Teilnahmebeitrag:1.180,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.180,00 €

26-46-00-1

Weiterbildung Schulpastoral 2026-2028

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem ILF Mainz (Institut für Lehrerfort- und –weiterbildung)
Freitag, 11.12.2026, 09.30 bis Samstag, 25.03.2028, 16.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor¬men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene und in kleineren Gruppen, Reflexionstage, ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrkräfte aller Schularten und Schulstufen. Teilnehmen können auch Pastoralreferentinnen und Gemeindereferenten, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen.
Im Einzelfall werden auch interessierte Lehrkräfte anderer Fächer zugelassen, die über ein 1. und 2. Staatsexamen verfügen. Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.
Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmende begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu¬ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali¬tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit¬telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Men¬schen.

Aufbau und Rahmen

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 6 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep-tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• schriftliche Abschlussarbeit

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits¬felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge¬schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrkräfte von Schülerinnen und Schülern mit persönli¬chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. Im Kurs werden Ge¬sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

II. Person und Beziehung. Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun¬gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr
Ort: Limburg/Priesterseminar

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Menschen aus dem Umfeld einer Schule oder sogar Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall¬tag. Lehrkräfte sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden und Unterstützung zu geben. Im Kurs wird durch einen persönlichen Zugang zum Thema und der Reflexion darüber ein möglicher Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt: Gesprächshilfen, Methoden und Rituale können für diese Situationen unterstützend sein.
Zeit: Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon-fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo¬dells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul¬seelsorgerin bzw. Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiens¬ten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottes¬dienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod / Wilhelm-Kempf-Haus

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Die Projekte, die während des Kurses entstanden sind, werden der Kursgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. Workshops zu aktuellen und ergänzenden Themen sowie of¬fene Fragen aus der Schulpastoral und eine Auswertung der Lernerfahrungen des Gesamtkurses bilden die Inhalte des letzten Blocks. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Ziel-arbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorgerin bzw. Schulseelsorger. Das Ziel besteht in der Erar¬beitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe¬tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmenden aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs¬begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten unterschiedlich bezuschusst. Bitte fragen Sie in Ihrem Bistum nach den Modalitäten. Für die Teilnehmenden ergibt sich i. d. R. ein Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen.

Informationstreffen für Interessierte am Weiterbildungskurs Schulpastoral 2026-28
Datum: Donnerstag, 21.5.2026, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, Mainz

Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen für den auf zwei Jahre angelegten Kurs sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Der genaue Kursablauf und die Termine werden vorgestellt, um eine Transparenz der Anforderungen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 07.05.2026 (an: brigitte.lob@bistum-mainz.de).
Nach dem Vortreffen haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Bitte setzen Sie sich bei Interesse außerdem frühzeitig mit Ihrer diözesanen Schulpastoralreferentin bzw. Ihrem Schulpastoralreferenten in Verbindung (Kontaktadressen s. u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Anmeldung
Die Bewerbungsunterlagen für den Kurs können Sie von Ihrem jeweiligen Bistum erhalten.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 08.06.2026 an
Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Ende Juni 2026 erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u. a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmenden verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Miriam Gies, Pastoralreferentin im Bistum Limburg
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz, Tel: 0176-1253 9042, Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.
Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an Frau Lob wenden.

Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): lisa.kupczik@ilf-mainz.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Peter-felix.ruelius@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Fachteam Schule und Hochschule des Bistums Limburg: schule_hochschule@bistumlimburg.de
• Dezernat Bildung des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: andreas.feid@bistum-trier.de

Termine:
Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr iim Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr im Priesterseminar Limburg Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Dr. Miriam Gies
Pastoralreferentin im Bistum Limburg

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0148117113
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Sie tragen einen Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen. 1. und 2. Kursblock: Priesterseminar Limburg / 3. bis 6. Kursblock: Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

27-11-02

Achtsamkeit in der Schule

Zertifizierung AiSCHU in drei Modulen
Dienstag, 16.03.2027, 09.00 bis Freitag, 14.05.2027, 16.00
 

Das Potenzial der Achtsamkeit hinsichtlich der Förderung von Stress-Resilienz, emotionaler Selbstregulation und Ressourcenorientierung ist inzwischen wissenschaftlich so gut erforscht, dass sowohl für die Lehrer*innengesundheit als auch für die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen konkrete Anwendungswege im pädagogischen Setting eingesetzt werden. Das Curriculum AiSCHU kombiniert mit dem Programm „Achtsame 8 Wochen“ zur Lehrerkräftegesundheit wird schon in vielen Schulen implementiert und kontinuierlich wissenschaftlich begleitet.

Die Haltung der Achtsamkeit bedarf der Erfahrungs- und der Körperorientierung und einer kontinuierlichen Übungspraxis. Die Weiterbildung wendet sich an Lehrer*innen, die bereit sind, eine solche für sich zu etablieren, die neurowissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen und auf dieser Basis in ihrem Unterricht Schüler*innen auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten.

Das Online-Programm „Achtsame 8 Wochen“ mit Videos, Audios und Printmaterialien ist im Seminar-Preis enthalten. Die Materialien unterstützen begleitend auf dem Übungsweg. Arbeitsgrundlage für die Vermittlung des Curriculums AiSCHU ist das „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“ (Anschaffung für die Weiterbildung Voraussetzung) und das Kartenset „Achtsamkeit in der Schule“ (Beltz-Verlag), beide von Vera Kaltwasser. Die Zugänge für den Online-Kurs erhalten die Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Kursbeginn.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Weiterbildung ist die Dokumentation eines konkreten Anwendungsweges im Unterricht.
Damit eine homogene Lerngruppe entstehen kann, versenden wir nach Eingang der Anmeldung einen Vorabfragebogen (Motivation, Vorerfahrung, Persönliche Interessen etc.). Erst nach Prüfung und Rücksprache mit Frau Kaltwasser können wir eine endgültige Zusage aussprechen.

Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
Vor dem ersten Modul bekommen die Teilnehmer*innen den Zugang zum Online-Kurs „Achtsame 8 Wochen“ und befassen sich mit dem Material der ersten drei Einheiten.

In Modul 1 erforschen die Teilnehmer*innen die Haltung der Achtsamkeit in ihren verschiedenen Facetten, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen und der neurophysiologischen Grundlagen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung).

Die Teilnehmer*innen erforschen, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forscher*innen in eigener Sache“, indem sie ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. Es werden vielfältige methodische Wege beschritten: Wissensinput, erfahrungsorientierte Arbeitsweise mit individuellem Arbeiten, z.B. dem Achtsamen Schreiben, mit dem Achtsamen Dialog, dem Achtsamen Quartett und Plenumsgesprächen.
Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag, bilden Zweier-Teams und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

Modul 2: Verbindung der persönlichen Praxis mit der Vermittlungsarbeit im Unterricht
Nur wenn Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit verkörpern und verstehen, können sie diese authentisch an Schüler*innen vermitteln.

Dieses Modul verbindet die persönliche, individuelle Achtsamkeitspraxis mit der Reflektion der Erfordernisse bei der Vermittlung an Schüler*innen.

Die Teilnehmer*innen durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente.

Die Teilnehmer*innen erproben die vielfältige Übungsangebote aus dem Bereich der Körperwahrnehmung und schlagen eine Brücke zu den Informationen aus dem ersten Modul zum Thema Psychoedukation (Reaktivität, exekutive Kontrolle). Die Bedeutung der Ressourcenorientierung wird spielerisch erkundet ebenso wie der Umgang mit sogenannten „schwierigen“ Emotionen.

„Das Praxisbuch Achtsamkeit“ (2016, Beltz) dient als Referenz (auch für Modul 3), so dass die Teilnehmer*innen einen umfassenden theoretischen und praktischen Hintergrund haben.

Modul 3: Das Curriculum AiSCHU
In Modul 3 stehen die Phasen der konkreten Vermittlung des Curriculums im Zentrum:

• Wie können die Schüler*innen für den Weg der achtsamen Selbsterkundung motiviert werden, um sich an einem kontinuierlichen Lernprozess mit Neugier und    Freude zu beteiligen?
• Wie sind die organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Teilnehmer*innen (Klassenstufe, Jahrgangsteam, Fach, Schulprogramm etc.), innerhalb derer sie die Elemente des Curriculums umsetzen wollen?
• Wie ist das Curriculum aufgebaut?
• Wie können Körper- und Erfahrungsorientierung so in den Unterricht integriert werden, dass die Schüler*innen immer tiefer ihre Selbstwahrnehmung schulen?

Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen/Kurse sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

Gearbeitet wird mit den Kartensets: „Achtsamkeit in der Schule“ und „Der Achtsame Dialog“. (beide bei Beltz)

Termine:
Modul 1: Dienstag, 16.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 17.03.2027, 16:00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.04.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 08.04.2027, 16:00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 13.05.2027, 09:00 Uhr – Freitag, 14.05.2027, 16:00 Uhr
Anmeldung erbeten bis:
16.02.2027
(Nachmeldungen sind im Einzelfall möglich)
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Vera Kaltwasser
Hessische Lehrkräfteakademie, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914704
Teilnahmebeitrag:850,00 €
Preis inkl. Verpflegung, Übernachtung und Online-Lernprogramm
850,00 € 15