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22-04-00

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Montag, 24.01.2022, 14.00 bis Mittwoch, 25.05.2022, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zum Entwickeln von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de

Anmeldeschluss: 17.01.2022

LA-Veranstaltungsnummer: 0200100502

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 24.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 16.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 23.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 04.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 25.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Alle Interessierten, Interreligiöses Lernen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Asiye Balikçi-Schmidt
Referentin

N.N.
PZ

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Diese Veranstaltung ist als analoge Präsenzveranstaltung im Religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. digital durchgeführt werden.

22-05-01

Medienkompetenz in der Schule

Qualifizierung im Online-Format, 3 Module mit 10 Bausteinen
Montag, 31.01.2022, 16.00 bis Dienstag, 24.05.2022, 18.00
 

Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen noch Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle digitale Kompetenzen oder Medienkompetenz sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit.
Damit ist klar, dass Digitalisierung von Schule weder bedeutet, nur eine möglichst schnelle Ausstattung mit angemessenen Netzzugängen sowie Hard- und Software sicherzustellen, noch möglichst umfangreich digitale Tools einzusetzen. Vielmehr ist eine Reflexion der Digitalisierung auch Voraussetzung, um Schule und Unterricht neu zu denken.

Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite
• stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
• Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
• Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung

 

Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

Baustein 1 – interaktiv: Von der Digitalisierung zur Kultur der Digitalität – Austausch via Oncoo
Montag, 31.01.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 2 – interaktiv: Herausforderung wertbezogener Bildung in der Digitalität. Diskussion von Thesen zu Medienkompetenz und Schule
Mittwoch, 09.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

Baustein 3: Bildung.Geht.Online
- Didaktische Settings in Präsenz- und Online-Unterricht
- Eine interaktive Tools-Landkarte
- Erste praktische Erkundungen: Learning Apps, Etherpad
Mittwoch, 16.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 4: Audio/Video-Feedback: Bildschirmaufzeichnung mit Screencast-o-matic
Montag, 07.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 5: Interaktives Kennenlernen von Tools für Kooperation/Zusammenarbeit: Taskcards, Socrative, Edkimo
Dienstag, 15.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 6: Thinglink als alternative Präsentationsmöglichkeit
Montag, 28.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 7: Standbild / Audio als Analysemöglichkeit (liter.) Texte
Tools für Zusammenarbeit von SuS: Flinga, Tricider, Miro lite
Mittwoch, 04.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 8: Schule anders denken – Einführung zur Projektaufgabe
OER
(weitere Tools und Themen nach Maßgabe der TN)
Dienstag, 26.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 3: Schule neu denken
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen.

Baustein 9: Lehrer*in sein – wie nie zuvor
- Vorstellung Praxisprojekte (1/2)
- Ausblick: wie kann es an meiner Schule weitergehen?
(Multiplikator:innen-Funktion der TN)
Dienstag, 10.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 10: Abschluss
- Vorstellung Praxisprojekte (2/2)
- Erfahrungsaustausch
- Reflexion, Auswertung
Dienstag, 24.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

Termine:
Modul 1: Baustein 1: Montag, 31.01.22, 16 - 18 Uhr Baustein 2: Mittwoch, 09.02.22, 16 - 18 Uhr Modul 2: Baustein 3: Mittwoch, 16.02.22, 16 - 18 Uhr Baustein 4: Montag, 07.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 5: Dienstag, 15.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 6: Montag, 28.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 7: Montag, 04.04.22, 16 - 18 Uhr Baustein 8: Dienstag, 26.04.22, 16 - 18 Uhr Modul 3: Baustein 9: Dienstag, 10.05.22, 16 - 18 Uhr Baustein 10: Dienstag, 24.05.22, 16 - 18 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:350,00 €
ohne Verpflegung

22-05-02

Fortbildungen kompetent planen, erfolgreich durchführen

Dienstag, 01.02.2022, 09.00 bis Dienstag, 01.02.2022, 17.00
 

Der schulischen Fortbildung kommt im Rahmen systematischer Schulentwicklung eine besondere Bedeutung zu. Die Planung, Gestaltung und Durchführung ist eine komplexe Aufgabe, zu der auch die Erstellung des Fortbildungskonzepts gehört, ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal guter Schulen.

Welches Rollenverständnis hat der Fortbildungsbeauftragte im System Schule? Welche Fortbildungsbedarfe sind vorrangig? Wird Fortbildung systemisch verankert und erwächst sie aus der Schulentwicklungsarbeit? Wie kann Nachhaltigkeit von Fortbildungen erreicht werden? Wie kann man Fortbildungsergebnisse für den Unterricht sichern?

Bei der konkreten Planung entstehen weitere Fragen. Wie soll der Tag strukturiert werden? Wie können sich die Lehrkräfte auf die Fortbildung vorbereiten? Wie kann es gelingen, alle Kollegen und Kolleginnen aktiv zu beteiligen? Welche Methoden können helfen, den Tag abwechslungsreich zu gestalten?

Auf der Basis einer theoretischen Grundlage werden im Seminar verschiedene Möglichkeiten der Bedarfsanalyse, Planung, Durchführung, des Transfers und der Evaluation aus der Praxis vorgestellt und reflektiert. Neben den Fragen der Fortbildungsplanung werden auch Grundlagen für eine effektive Gestaltung von schulinternen pädagogischen Tagen thematisiert.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 20 Personen

 

Termine:
Dienstag, 01.02.2022, 9.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Mit der Planung und Koordination von Fortbildungen beauftragte Lehrkräfte, Schulleitungsmitglieder
Referenten:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022
65,00 € 3

22-05-05

Kess erziehen – Basis

Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.02.2022, 17.00
 

Im Rahmen des Basis-Kurses "KESS erziehen" erhalten Lehrkräfte praxisnahe Tipps und Ideen für herausfordernde Situationen im Schulalltag, orientiert am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs. KESS steht für:
K – kooperativ
E – ermutigend
S – sozial
S – situationsorientiert

Inhaltliche Schwerpunkte:
■ Wenn Schüler*innen stören – Was steckt dahinter? Die Ziele von Störverhalten verstehen und angemessen reagieren
■ Schüler*innen zur Kooperation gewinnen – Wie geht das konkret und praktisch?
■ Jeder braucht Ermutigung – Psychohygiene für Lehrkräfte
■ Ganz schön konsequent – Schüler*innen die Folgen ihres Handelns zumuten 

Arbeitsformen:
■ Impulsvorträge
■ Übungen
■ Kleingruppenarbeit
■ Praxistransfer in den Schulalltag
■ Eigene Beispiele sind ausdrücklich erwünscht!

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 10/ max. 15 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022

21-39-03

Ermutigungspädagogik

Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen / Modul 2 des Qualifizierungskurses
Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 10.02.2022, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

 

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem)Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.

  • solange nerven, bis sie beachtet werden,
  • machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
  • anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
  • oder sich aufgeben.

Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,

  • wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
  • wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
  • und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

 

Fortbildungstage: 16 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: 12 Personen

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 30.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 18.05.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 19.05.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:530,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung / laufender Qualifizierungskurs - keine Anmeldung mehr möglich
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022
530,00 € 12

21-47-02

Führungskraft im Mittleren Management

Qualifizierung in 4 Modulen, Blended Learning-Format/ Modul 2 des Qualifizierungskurses
Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 10.02.2022, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangteams und der Bildungsgangteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt.
Als Mitglieder des „mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

 

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

  • Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
  • Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
  • Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person 
  • Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer* innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher
Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

  • Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
  • Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
  • Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
  • Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

 

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln 

Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander. All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

  • Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
  • Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
  • Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
  • „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
  • Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

 

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände
konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
  • Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
  • Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
  • Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

 

Fortbildungstage: 18 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 14/max. 20 Personen 

Termine:
Modul 1: Montag, 22.11.2021, 09.00 Uhr - Dienstag, 23.11.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr - Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 17.00 Uhr - Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 16.05.2022, 17.00 Uhr - Dienstag, 17.05.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management aller Schulformen, an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:650,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung (ausgenommen Online-Einheiten)/ laufender Qualifizierungskurs - keine Anmeldung mehr möglich
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 1, 2 und 4 Priesterseminar Limburg: Modul 3 Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022
650,00 € 20

22-06-07

Evaluationsprozesse steuern

Donnerstag, 10.02.2022, 09.00 bis Freitag, 11.02.2022, 17.00
 

Evaluationsprozesse stellen für Schulen immer noch eine Herausforderung dar. Dabei könnte Evaluation so viel Positives in der Schule und im Unterricht bewirken. Allein, es fehlt oft am nötigen Know-how oder an klaren Vorstellungen, wo Evaluation sinnvoll ansetzen könnte. Hinzu kommt die Angst vor Überforderung und übergroßem zeitlichen Aufwand. Dabei sind Evaluationsprozesse, wenn sie richtig geplant und umgesetzt werden, weder zu zeitaufwändig noch zu komplex. Beides,die Planung und die Steuerung von Evaluation, ist Gegenstand dieses Seminars. Dabei werden an konkreten Beispielen die einzelnen Evaluationsschritte vorgestellt und in Übungen exemplarisch durchlaufen – gerne auch an eingebrachten Themen bzw. Projekten der Teilnehmenden. Probleme und Hindernisse im Prozessverlauf können geklärt, geeignete Evaluationsverfahren vorgestellt und auch die Grenzen der Evaluation thematisiert werden.
Literatur: Buhren u.a. (Hg.): Handbuch Evaluation in Schule und Unterricht. Beltz Weinheim

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12 / max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag 10.02.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 11.02.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder, Schulleitungsteams, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022

22-07-03

Starke Stimme - Starker Unterricht

Mittwoch, 16.02.2022, 09.00 bis Mittwoch, 16.02.2022, 16.30
 

Eine starke Stimme hat Kraft, kann laut und leise sein, fühlt sich gesund an und funktioniert zuverlässig. Eine starke Stimme kann aber noch mehr: Sie kann für eine gute Atmosphäre in der Klasse sorgen, Aufmerksamkeit erzeugen und nachhaltiges Lernen unterstützen.

Der praktische Einsatz im Schulalltag steht im Mittelpunkt dieses Workshops. In praktischen Übungen lernen Sie kennen:
• wie Sie ohne schädlichen Druck Ihre Stimme einsetzen
• wie deutliches Sprechen lautes Sprechen kompensieren und der Körper Ihrer Stimme dazu die nötige Unterstützung gibt
• wie Mimik und Gestik Ihre Kommunikation fokussieren und für intensiveren Schüler-Lehrer-Kontakt sorgen
• wie Sie mit einem alltagstauglichen Reset-Programm auch „schwierige“ Lerngruppen mit weniger Anstrengungen unterrichten können.

Lassen Sie sich anregen, (noch) mehr aus Ihrer Stimme zu machen. Sie werden Ihre Art zu kommunizieren, noch besser kennenlernen und staunen, was Sie mit flexibler Stimme und angemessener Körpersprache erreichen können.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Dezernat Bildung des Bistums Mainz und dem Pädagogischen Zentrum.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12 / max. 12 Personen

Termine:
Mittwoch, 16.02.2022, 09.00 - 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und II
Referenten:

Reinhard Pede
Sprech- und Kommunikationstrainer, Nachrichtensprecher im Deutschlandfunk

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022

22-09-05

Fachkonferenzen - Werkstätten der Unterrichtsentwicklung

Donnerstag, 03.03.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.03.2022, 17.00
 

Die zentrale Aufgabe der Fach- und Fachbereichskonferenzen ist die Unterrichtsentwicklung ihres Faches. „Fach- und Fachbereichskonferenzen beraten über alle ein Fach, eine Fachrichtung oder einen Lernbereich betreffenden Angelegenheiten.“ HSchG § § 134

Eine Vielzahl von Aspekten und (neuen) Aufgaben sind mit diesem Auftrag verbunden:
Es geht um die Umsetzung des Methodencurriculums im Fach, die Entwicklung schulinterner Lehr- und Arbeitspläne, Leistungsbewertung, Leistungsevaluation und Evaluation von Lernstandserhebungen, den Einsatz digitaler Medien, Einführung neuer Lehrkräfte, Teamentwicklung etc.
Den Fachkonferenz-Vorsitzenden kommt in diesem Prozess eine zentrale Rolle zu. Durch eine gute Konferenzgestaltung tragen sie zu effektiven Arbeitsprozessen und Teamentwicklung in ihrem Fach bei. Von ihnen wird erwartet, dass sie die Gestaltungsmöglichkeiten der Fachkonferenzarbeit kennen, mit Konflikten und Widerstand angemessen umgehen können und mit den rechtlichen Grundlagen vertraut sind. Außerdem ist ihre „Sandwichposition“ zwischen Schulleitung und Fachkollegium nicht immer unproblematisch. Oft haben Fachkonferenzvorsitzende nicht die Möglichkeit, sich angemessen auf ihre Rolle und diese für die Schule so wichtige Aufgabe vorzubereiten. Die Schulleitung wiederrum in ihrer Gesamtverantwortung für die Unterrichtsentwicklung findet in den Fachkonferenzen hilfreiche strategische Partner.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Reflexion über die Qualität der Fachkonferenzen und Überlegungen zur ihrer Optimierung. Im Wechsel von Input und Übungen können Leitungskompetenzen weiterentwickelt werden und Möglichkeiten einer zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Fachkonferenzen diskutiert werden.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungen, Schulleitungsmitglieder, Fachkonferenzvorsitzende und Kolleg*innen, die diese Funktion anstreben
Referenten:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022
65,00 € 10

22-09-09

Scriptural Reasoning – eine Methode zum dialogischen Lernen

Religionsunterricht in Bewegung - Die ökumenische Tagung zum BRU
Freitag, 04.03.2022, 15.30 bis Samstag, 05.03.2022, 13.00
 

BRU wird meist im Klassenverband und damit in religiös und weltanschaulich heterogenen Lerngruppen erteilt.
Scriptural Reasoning ist ein Ansatz aus dem interreigiösen Dialog, der auf die Auseinandersetzung mit den zentralen religiösen Schriften fokussiert. Dabei geht es weniger um das Feststellen von Gemeinsamkeiten den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden als den Austausch über den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie mit dem VKR-Landesverband Hessen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Freitag, 04.03.22, 15.30 Uhr - Samstag, 05.03.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufsbildenden Schulen
Referenten:

Dr. Matthias Müller

Ausbilder am Studienseminar für berufliche Schulen Kassel / Fulda für kath. Religion

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:50,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Veranstaltung unter 2-G+/ Stand 10.01.2022
50,00 € 6