Logo
Image Postkarten final Handlungsfelder1
Image Postkarten final Handlungsfelder2
Image Postkarten final Handlungsfelder3
Image Postkarten final Handlungsfelder4
Image Postkarten final Handlungsfelder5
werwirsind slider
Image Postkarten final Handlungsfelder1
Image Postkarten final Handlungsfelder2

21-36-03

ReliLab.RheinMain 2021/22: Überregionales Laboratorium zu religiöser Bildung in einer Kultur des Digitalen

Im Netzwerk denken, planen und produktiv sein
Donnerstag, 09.09.2021, 10.00 bis Donnerstag, 07.07.2022, 18.00
 

Digitale Medien bestimmen das Leben, das Lernen und den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das vergangene Jahr hat diese Entwicklung auch in der Schule vorangetrieben. Für die Religionspädagogik spielen digitale Medien eine wachsende Rolle: sei es als wichtiges Medium des Unterrichts, sei es als Erfahrungsort kommunikativer und zunehmend auch religiöser Praktiken, sei es als thematische Orientierung für Fragen religiöser und ethischer Bildung in einer sich wandelnden Welt.

Mit dem ReliLab beginnt ein ganzjähriges, länderübergreifendes Laboratorium zu zeitgemäßer religiöser Bildung in einer Kultur der Digitalität.

Das ReliLab ist eine Fortbildung: Hier erarbeiten Sie sich Kompetenz, religiöse Lehr-und Lernprozesse unter Berücksichtigung digitaler Medien zu planen, umzusetzen und zu reflektieren. Sie legen eigene Schwerpunkte, beispielsweise in der Medienpraxis, in der Entwicklung fachdidaktischer Perspektiven und Praktiken oder mit einem Zertifikat für Open Educational Ressources (OER).

Das ReliLab ist eine Laborumgebung: Es versteht sich als Raum zur Erprobung, Beobachtung und Entwicklung religiöser Bildung in einem Kontext der Digitalität: Neues kann entstehen, Altes transformiert werden. Das Team unterstützt Sie dabei, in diesem Labor einzeln und in kreativer Kollaboration Ihre Kompetenzen zu erweitern und selbst aktiv das Labor zu nutzen, indem Sie teilnehmen und teilgeben können.

Das ReliLab ist ein Netzwerk: Expert*innen und Noviz*innen sind gleichermaßen eingeladen, in dieses gemeinsame, konfessionell-kooperative und international vernetzte Projekt einzusteigen.

#relilab.rheinmain
Am Standort Rhein-Main versteht sich das ReliLab regional konzentriert als ein phasenübergreifendes Modell der Lehrer*innenbildung. Lehrkräfte verschiedener Schulformen (und auch Studierende sowie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst) beschreiten an diesem regionalen Knotenpunkt konfessionell-kooperativ persönliche Lernwege, gemeinsam im größeren Netzwerk und mit vielfältigen überregionalen Anknüpfungspunkten.
Sie können sich am ReliLab.RheinMain in verschiedenen Varianten beteiligen, die sich auch darin unterscheiden, in welcher Phase Sie aktuell aktiv sind — sei es punktuell oder kontinuierlich im gesamten Zeitraum (September 2021 bis Juli 2022) und auch darüber hinaus.

Lehrkräfte

  • mit Teilnahmezertifikat: Sie nehmen an allen regionalen und an vier überregionalen Präsenzanlässen analog oder digital teil. Sie erarbeiten und erproben Lernbausteine gemäß Ihrem eigenen Interesse. Ihren Lernertrag dokumentieren Sie in einem Portfolio und diskutieren dieses mit anderen Kolleg*innen. Sie können teilnehmende Studierende oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst begleiten, indem Sie deren unterrichtliche Erprobungen und Entwicklungen praktisch beraten.
  • ohne Teilnahmezertifikat: Sie binden sich lose in die kommunikativen Strukturen des relilab.rheinmain ein.

Bei dieser Fortbildung kann man:

  • nach Bedarf und Interesse lernen und sich austauschen — analog und digital; donnerstags von 16 bis 18 Uhr live im #relilabCafé, ansonsten eigenständig asynchron

Anmeldung über: https://relilab.org/rheinmain 

Ihre Fragen richten Sie bitten an: rheinmain@relilab.org

Termine:
Donnerstag, 09.09.2021, bis Donnerstag, 07.07.2022
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: ILF-Nr.: 21i62 4001 (Rheinland-Pfalz) / IQ: 02102351 (Hessen)

21-37-05

Umgang mit Konflikten im schulischen Alltag

Qualifizierung im Online-Format, 3 Module
Donnerstag, 16.09.2021, 16.00 bis Donnerstag, 30.09.2021, 18.00
 

Zu diesem Thema erwarten Sie folgende Inhalte:

  • Einführung in die bedürfnisorientierte Handlungsmotivation nach Dr. Marshall Rosenberg
  • Lösungsfokussierte Gesprächsführung (aktionsorientierte Zielvorgabe) nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg#
  • Empathie (Einfühlung in sich und in das Gegenüber) Praktische Übung nach theoretischer Einführung anhand eigener Praxisbeispiele
  • Die Ambivalenzschaukel (Ich und die Anderen)
  • Ambiguitätstoleranz (Toleranz der Vieldeutigkeit)
  •  

    Die Fortbildung ist angelegt für 3 x 2 Zeitstunden und setzt sich zusammen aus:

  • Theoretischer Wissensvermittlung,
  • praktische Übung,
  • Austausch über gemachte Erfahrungen,
  • Möglichkeiten zur Selbstreflexion
  • Handout
  •  

    Das Seminar vermittelt Lehrkräften eine Erweiterung von vorhandenen Möglichkeiten, in angemessener Weise eigene Grenzen zu setzen, Konflikte gewinnbringend für alle Parteien zu klären und aggressivem Verhalten deeskalierend zu begegnen.

     

    Fortbildungstage: 3 halbe Tag (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Modul 1: Donnerstag, 16.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 23.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 30.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Lehrkräfte in Schule aller Schulformen
    Referenten:

    Stephanie Bartsch
    Sozialpädagogin, Mediatorin auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, Schulentwicklungsbegleiterin, hypnosystemischer Coach und systemischer Coach für Neue Autorität

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:105,00 €
    ohne Verpflegung
    105,00 € 5

    21-38-00

    Abschied vom leeren Himmel?

    Entwicklungspsychologische Einblicke in den Religionsunterricht
    Montag, 20.09.2021, 09.30 bis Montag, 20.09.2021, 16.30
     

    Nicht immer greift der schulische Religionsunterricht die zentralen Merkmale heutiger Religiosität konstruktiv auf. Dann droht das Reden von Gott in eine Wirklichkeitsferne zu driften, die mit der Lebens- und Glaubenswirklichkeit von Schülerinnen und Schülern kaum mehr in Berührung kommt. Das Interesse Jugendlicher an religiösen Inhalten bemisst sich nämlich weitgehend danach, ob und inwieweit sie Prozesse der Selbstthematisierung und Selbstvergewisserung in Gang setzen.
    Die Fortbildung stellt anhand von Praxisbeispielen aus der Sekundarstufe I und II entwicklungspsychologisch bedeutsame (Soll-)Bruchstellen jugendlicher Lebens- und Glaubenswege vor, die äußerlich kaum sichtbar werden, religionspädagogisch aber wertvolle schöpferische Potenziale enthalten.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Dezernat Bildung des Bistums Mainz.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: max. 18 Personen

    Termine:
    Montag, 20.09.2021, 09.30 - 16.30 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sekundarstufe I und II
    Referenten:

    Ludger Verst
    Religionslehrer, Schul- und Krisenseelsorger, Beauftragter für Lehrerfortbildung im Bistum Mainz

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:45,00 €
    inkl. Verpflegung

    21-38-01

    Medienkompetenz in der Schule

    Qualifizierung im Online-Format, 3 Module mit 10 Bausteinen
    Montag, 20.09.2021, 16.00 bis Montag, 20.12.2021, 18.00
     

    Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen noch Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle digitale Kompetenzen oder Medienkompetenz sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit.
    Damit ist klar, dass Digitalisierung von Schule weder bedeutet, nur eine möglichst schnelle Ausstattung mit angemessenen Netzzugängen sowie Hard- und Software sicherzustellen, noch möglichst umfangreich digitale Tools einzusetzen. Vielmehr ist eine Reflexion der Digitalisierung auch Voraussetzung, um Schule und Unterricht neu zu denken.

    Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

    Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite
    • stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
    • Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
    • Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung

     

    Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
    Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

    Baustein 1: Digitalisierung – mehr als nur vernetzte Bits und Daten
    Montag, 20.09.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 2: Herausforderung wertbezogene Bildung in der Digitalität
    Montag, 27.09.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
    Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

    Baustein 3: Bildung.Geht.Online – Didaktische Settings in Präsenz- und Online-Unterricht / Eine interaktive Tools-Landkarte / Erste praktische Erkundungen
    Montag, 04.10.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 4: Video-Feedback (Bildschirmaufzeichnung mit Screencast-o-matic)
    Montag, 25.10.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 5: Thinglink
    Donnerstag, 04.11.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 6: Standbild / Audio und Memes als Analysemöglichkeit für (literarische) Texte
    Montag, 08.11.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 7: Tools für die Zusammenarbeit von SuS – Mindmaps, Designboards, Padlets
    Mittwoch, 17.11.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 8: Was taugt wofür? Gemeinsame Erkundungen von Apps und Plattformen
    Montag, 22.11.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Modul 3: Schule neu denken
    „Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
    Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen.

    Baustein 9: Lehrer*in sein – wie nie zuvor
    Donnerstag, 02.12.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 10: Abschluss: Erfahrungsaustausch und Reflexion, Auswertung
    Montag, 20.12.2021, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

    Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

    Termine:
    Modul 1: Baustein 1: Montag, 20.09.21, 16 - 18 Uhr Baustein 2: Montag, 27.09.21, 16 - 18 Uhr Modul 2: Baustein 3: Montag, 04.10.21, 16 - 18 Uhr Baustein 4: Montag, 25.10.21, 16 - 18 Uhr Baustein 5: Donnerstag, 04.11.21, 16 - 18 Uhr Baustein 6: Montag, 08.11.21, 16 - 18 Uhr Baustein 7: Mittwoch, 17.11.21, 16 - 18 Uhr Baustein 8: Montag, 22.11.21, 16 - 18 Uhr Modul 3: Baustein 9: Donnerstag, 02.12.21, 16 - 18 Uhr Baustein 10: Montag, 20.12.21, 16 - 18 Uhr
    Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
    Referenten:

    Prof. Andreas Büsch
    Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

    Jürgen Drewes
    Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:350,00 €
    ohne Verpflegung
    350,00 € 12

    21-38-04

    Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule

    Basisausbildung – Qualifizierungskurs in 5 Modulen
    Dienstag, 21.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 22.02.2022, 17.00
     

    Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

    Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

    Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
    Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

    Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
    Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

    Modul 3: Schwierige Gespräche
    Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

    Modul 4 Konfliktmanagement im Schulalltag
    Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

    Modul 5: Integration in den Schulalltag
    GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

     

    Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Modul 1: Dienstag, 21.09.2021, 09.00 Uhr - Mittwoch, 22.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 28.10.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 29.10.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 23.11.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 24.11.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 17.01.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 18.01.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Montag, 21.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.02.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Elke Wilhelm
    Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:640,00 €
    inkl. Übernachtung und Verpflegung
    640,00 € 8

    21-38-05

    Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

    Schulfach Glück - Qualifizierung in 6 Modulen
    Freitag, 24.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 14.06.2022, 17.00
     

    Im Jahre 2007 tat sich der Heidelberger Schulleiter Dr. Ernst Fritz-Schubert mit Experten zusammen und entwarf das „Fach Glück“. Das baden-württembergische Kultusministerium unterstützte den Vorstoß. Seither steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
    Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung, und die persönliche Weiterentwicklung.
    Die Qualifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

    Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches das Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in vollem Umfang anerkennt. 

     

    Modul 1: Stärken
    • Überblick und Grundhaltung
    • Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
    • Stärken entdecken, Empathie & Impathie
    • Ressourcen und Potenziale entdecken
    • Mit Schwächen umgehen und Glaubenssätze hinterfragen

    Modul 2: Vision
    • Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
    • Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
    • Motive des eigenen Handelns erkennen
    • Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

    Modul 3: Entscheidungen
    • Ganzheitliche Entscheidungen treffen
    • Eigene Werte ermitteln
    • Tetraedermodell
    • Entwicklungsziele definieren
    • Affektregulation erkennen
    • Arbeit mit Repräsentanten

    Modul 4: Planung
    • Gestaltungspotenziale nutzen
    • Hindernisse als Herausforderungen verstehen
    • Planungshorizonte abstecken
    • Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
    • Herausforderungen begegnen

    Modul 5: Umsetzung
    • Stressprävention
    • Kommunikation
    • Konfliktdynamik
    • Gesundheit erhalten
    • Gruppendynamik verstehen und nutzen
    • Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen

    Modul 6 - Bewertung
    • Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
    • Reflexionsmethoden verstehen
    • Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
    • Lust auf die Zukunft generieren

     

    Fortbildungstage: 24 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Modul 1: Freitag, 24.09.2021, 09.00 Uhr – Samstag, 25.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 11.11.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 12.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 20.01.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 21.01.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 15.03.2022, 09.00 Uhr – Mittwoch, 16.03.2022, 17.00 Uhr Modul 5: Dienstag, 26.04.2022, 09.00 Uhr – Mittwoch, 27.04.2022, 17.00 Uhr Modul 6: Montag, 13.06.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 14.06.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Elke Wilhelm
    Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

     

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:750,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung

    21-39-02

    Führungskraft im Mittleren Management

    Qualifizierung in 4 Modulen, Blended Learning-Format
    Dienstag, 28.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 29.03.2022, 17.00
     

    Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangteams und der Bildungsgangteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt.
    Als Mitglieder des „mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

    Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

    Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

     

    Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
    Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

    • Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
    • Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
    • Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person 
    • Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
    • Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

     

    Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
    „Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer* innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher
    Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

    • Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
    • Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
    • Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
    • Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

    Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln 

    Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
    Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander. All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

    • Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
    • Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
    • Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
    • „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
    • Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

     

    Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
    Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände
    konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

    • Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
    • Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
    • Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
    • Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

     

    Fortbildungstage: 18 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 14/max. 20 Personen 

    Termine:
    Modul 1: Dienstag, 28.09.2021, 9.00 Uhr - Mittwoch, 29.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 22.11.2021, 09.00 Uhr - Dienstag, 23.11.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr - Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 28.03.2022, 17.00 Uhr - Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management aller Schulformen, an Führungsaufgaben Interessierte
    Referenten:

    Ernst Jünke
    Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:650,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung (ausgenommen Online-Einheiten)
    Weitere Informationen: Priesterseminar Limburg: Modul 1 und 4 Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 2 und 3
    650,00 € 14

    21-39-03

    Ermutigungspädagogik

    Qualifizierung in 4 Modulen
    Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 bis Donnerstag, 19.05.2022, 17.00
     

    Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
    Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

     

    Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem)Verhalten
    Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.

  • solange nerven, bis sie beachtet werden,
  • machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
  • anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
  • oder sich aufgeben.
  • Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

    Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
    Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,

  • wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
  • wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
  • und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.
  • Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

    Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
    In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
    Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

    Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
    Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
    Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

     

    Fortbildungstage: 16 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: 12 Personen

    Termine:
    Modul 1: Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 30.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 18.05.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 19.05.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Bärbel Hörner
    Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:530,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    530,00 € 10

    21-39-05

    Führen und Resonanz

    Donnerstag, 30.09.2021, 09.00 bis Donnerstag, 30.09.2021, 17.00
     

    Die von Hartmut Rosa entwickelte Resonanztheorie hat inzwischen auch in der Schule einen pädagogischen Bezug gefunden. Resonanzbeziehungen im Klassenraum sind förderlich für gelingendes Lernen. Die Entwicklung eines Resonanzmodus im Kollegium kann für Schulleitungen eine ganz neue Herausforderung darstellen und Führung und Leitung in eine neue Dimension führen.
    Dieses Seminar erkundet, welches Führungsverständnis der Resonanzpädagogik zugrunde liegt, wie Haltung und Handlung im Sinne der Resonanztheorie zusammenwirken und welche Möglichkeiten Führung und Resonanz im besten Sinne bieten. Dabei geht es nicht nur um den theoretischen Hintergrund
    der Resonanztheorie, sondern auch um ganz praktische Handlungsdispositionen im täglichen Führungsalltag von Schulleitungen.

    Aktuelle Literatur: Rosa/Buhren/Endres: Resonanzpädagogik und Schulleitung. Neue Impulse für die Schulentwicklung.
    Beltz Verlag Weinheim 2018

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 30.09.2021, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 16

    21-40-05

    Mobbing – No Blame Approach

    Donnerstag, 07.10.2021, 09.00 bis Donnerstag, 07.10.2021, 17.00
     

    Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.
    Aus dem Inhalt:

  • Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
  • Die drei Schritte des No Blame Approach
  • Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
  • Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing
    bei 85 %.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 07.10.2021, 9.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung