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26-10-00

6. FÄCHERTAG RELIGION & ETHIK

Zwischen Gut und Böse – wie gehen wir mit der dunklen Seite im Menschen um?
Dienstag, 03.03.2026, 10.00 bis Dienstag, 03.03.2026, 17.00
 

Religiös-theologische und ethisch-philosophische Perspektiven im Gespräch.
Thematische und didaktische Impulse

Im Mittelpunkt des 6. Fächertages steht das Thema „Zwischen Gut und Böse“. Wir leben aktuell in einer Zeit, in der sich die „dunkle Seite“ des Menschen aufs Neue zeigt: rechtsextremistische Bestrebungen, Hass und Hetze in den sozialen Medien, Kriege (nicht nur) in der Ukraine und in Gaza, selbstherrliche Autokraten in der globalen Politik. Woher kommt – neben dem Guten – das Böse und Destruktive im Menschen? Wie können wir damit umgehen?
Am Vormittag wollen wir uns inhaltlich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Dazu vermitteln die Referentin und der Referent Impulse aus philosophischer und aus theologischer Sicht. Am Nachmittag werden in schulformbezogenen Workshops (Grundschule, Sek I, Sek II) konkrete Unterrichtsbausteine vorgestellt, die eine differenzierte und praxisbezogene Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Menschen zwischen Gut und Böse ermöglichen.

THEORETISCHE IMPULSE AM MORGEN
»Der Mensch zwischen Gut und Böse - Philosophische Zugänge und Perspektiven« (Dr. Michael Kühnlein, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt und Lehrer für Ethik und Philosophie)
»‘Ach du lieber Gott!‘ – Christliche Gottesbilder angesichts der Wahrnehmung des Bösen in der Welt« (Dr. Insa Rohrschneider, Theologin und Pfarrerin der EKKW)

WORKSHOPS AM NACHMITTAG
WS Grundschule: »Wann ist man ein liebes oder ein böses Kind? - Ideen zum Philosophieren mit Kindern über ein alltägliches Phänomen« (Christine Peter Tschammer)
WS Sek I: »Gut, schlecht, weder noch? - Anthropologische Ansätze aus Philosophie und Theologie?« (Nadine Moritz)
WS Sek II: »Zwischen Gut und Böse – der Mensch im Zwiespalt. Didaktische Impulse für den Religions- und Ethikunterricht« (Dr. Jochen Walldorf)

MEDIENTIPPS zum Thema: »Der Mensch zwischen Gut und Böse« (Irina Grassmann, Medienzentrale EKKW und EKHN)

Anmeldung unter: https://app.seminarmanagercloud.de/m000301/buchungsportal/6-fachertag-ethik-religion-zwischen-gut-und-bose-wie-gehen-wir-mit-der-dunklen-seite-im-menschen-um-religios-theologische-und-ethisch-philosophische-perspektiven-im-gesprach-thematische-und-didaktische-impulse-8baef80d90f94834bc328fec9ff5c0d8

Anmeldeschluss: 24.02.2026

In Kooperation mit dem dem rpi und dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Termine:
Dienstag, 03.03.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religions- und Ethiklehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Leitung:
Sandra Abel
rpi Frankfurt

Dr. Jochen Walldorf
rpi Gießen

Verantwortlich im HMKB:
Nurgül Altuntas
Referentin für schulfachliche Kirchen- und Religionsangelegenheiten sowie Ethik

Teilnahmebeitrag:25,00 €
25,00 €

25-43-01

Haltung zeigen!

Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren - eine Online-Modulreihe zur politischen Bildung in sechs Modulen
Dienstag, 03.03.2026, 16.00 bis Donnerstag, 28.05.2026, 17.30
 

Schule soll ein Ort gelebter Demokratie sein, an dem sich die Gesellschaft im Kleinen abbildet. Unsere Demokratie sieht sich aber mehr und mehr mit Anfeindungen konfrontiert und für das scheinbar Selbstverständliche muss immer wieder neu gestritten werden. Die Schule ist hier ein wichtiger Ort, an dem eine offene, vielfältige Gesellschaft ohne Diskriminierungen erlebbar werden kann und somit die Basis für mündige Bürger*innen von morgen geschaffen werden kann. 

Modul 1: Warum Bildung Haltung braucht. Zur Unmöglichkeit von Neutralität in (politischen) Bildungsprozessen

Modul 2: Wie Social Media die Meinungsbildung von Schüler*innen beeinflusst

Modul 3: Identität durch Abgrenzung und Feindschaft? Narrative des rechten und des religiös motivierten Extremismus

Modul 4: Umgang mit Antisemitismus an der Schule

Modul 5: Die Bedeutung der Erinnerung für die Demokratie. Konkrete Beispiele zu Erinnerungslernen und Zeitzeugenarbeit

Modul 6: Umgang mit (antimuslimischem) Rassismus

Sie melden sich zunächst für die gesamte Fortbildungsreihe an. Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf unserer Homepage zu den Anmeldemodalitäten. Für jede Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Termine:
Modul 1: Montag, 20.10.2025, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 2: Mittwoch, 26.11.2025, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 3: Montag, 02.02.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 4: Dienstag, 03.03.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 5: Mittwoch, 29.04.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 6: Donnerstag, 28.05.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Max Barnewitz & Hanna Butterer
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Siegen (Modul 1)

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen (Modul 2)

Dr. Frank van der Velden
Katholische Erwachsenenbildung, Bistum Limburg (Modul 3)

Manuel Glittenberg
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Regionalverband Hessen (Modul 4)

Christa Kaletsch
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Regionalverband Hessen (Modul 4)

Marc Fachinger
Projekt Zeitzeugen, Bistum Limburg (Modul 5)

NN
LeraConnect (Modul 6)

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen (Module 1-6)

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251525201
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Der Anmeldeschluss ab Modul 4 ist am Montag, 02.03.2026. Die Anmeldung ab Modul 5 ist ab 04.03.2026 wieder möglich.

25-45-03

Online durch die Konfessionen

Evangelische, katholische und orthodoxe Perspektiven in Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 04.03.2026, 16.00 bis Mittwoch, 04.03.2026, 17.30
 

Das Christentum zeigt sich in unterschiedlichen Konfessionen. Es gibt einen gemeinsamen Grund und einen engen theologischen Zusammenhang. Zugleich unterscheiden sich katholische, orthodoxe und evangelische Christ*innen auch voneinander. Das zeigt sich u.a. in unterschiedlichen Feiertagen und im Sakramentsverständnis.

In unserer Veranstaltungsreihe greifen wir grundlegende Themen des Unterrichts auf und beleuchten diese aus katholischer, evangelischer und orthodoxer Perspektive. Vertreter*innen der jeweiligen Konfessionen kommen mit den Teilnehmer*innen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch.

Darüber hinaus eröffnen praktische Impulse Möglichkeiten für die Bearbeitung im Unterricht.

Modul 1: Persönlichkeiten der Kirchengeschichte

Modul 2: Sakramentsverständnis: Abendmahl/ Eucharistie und Versöhnung

In Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) der EKKW und EKHN.

Termine:
Modul 1: Montag, 03.11.2025, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr Modul 2: Mittwoch, 04.03.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Grigor Grigoryan
Armenisch-orthodoxer Theologe

Petra Hilger
Studienleiterin RPI Marburg

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Anke Trömper
Studienleiterin RPI Kassel

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241285202
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Anmeldung für Modul 2 unabhängig von Modul 1 möglich

26-10-04

Psychische Störungsbilder bei Kindern im schulischen Kontext

Erkennen, Einordnen, Handeln: Fortbildung in zwei Modulen
Donnerstag, 05.03.2026, 09.00 bis Freitag, 24.04.2026, 17.00
 

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, oft kombiniert mit Lern-Leistungsschwierigkeiten, gab es schon immer. Nach den tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre nehmen diese jedoch in Häufigkeit und Schwere deutlich zu, und Familien wie Lehrer*innen sind in der Folge ihrer begrenzten Ressourcen und der eigenen Not belastet bzw. zunehmend erschöpft. Dabei können psychische Auffälligkeiten von Kindern Lehrkräfte vor schwierige Fragen stellen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase oder liegt eine tiefere Störung mit Krankheitswert vor? Wann muss ich die Eltern ansprechen und auf welche Unterstützungssysteme kann ich verweisen? Kann ich selbst irgendwie helfen, ohne übertrieben zu reagieren oder gar zu bagatellisieren?

Gerade weil uns alle diese Fragen so intensiv bewegen, ist ein Grundwissen zu den wichtigsten Störungsbildern eine Voraussetzung für einen geschulteren Blick und Grundlage für mehr Handlungssicherheit im pädagogischen Kontext.

In dieser Fortbildung wird daher zunächst ein Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindesalter bis etwa zur Pubertät und die ärztlich-therapeutischen Versorgungsansätze und -strukturen gegeben. Hierauf aufbauend erfolgt dann die vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen). Dies soll dazu beitragen, die Signale der Kinder besser zu erkennen, und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Hilfestellung geben bzw. auf professionelle Hilfe verweisen kann. Dabei wird es immer darum gehen, den Stellenwert der pädagogischen Hilfen deutlich werden zu lassen, da möglichst frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln besonders wichtig neben den einzuleitenden ärztlich-therapeutischen Maßnahmen ist. Besonders im Austausch der Teilnehmer*innen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, von den Erfahrungen der Anderen zu profitieren, um so noch ein wenig motivierter im eigenen Bereich handeln zu können.

Denn „nur informierte Helfer*innen sind gute Helfer*innen!“

Kurzfassung der Inhalte:
• Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter
• vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen)
• Ideen für frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln als wesentliche Ergänzung der ärztlich-therapeutischen Maßnahmen
• Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 05.03.2026, 09:00 Uhr – Freitag, 06.03.2026, 17:00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 23.04.2026, 09:00 Uhr – Freitag, 24.04.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grund- und Förderschulen, Sekundarstufe I
Referent*innen:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241215902
Teilnahmebeitrag:500,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
500,00 € 2

26-10-01

Lehrkräftetag Rhein-Main – Zwischen Bibeltreue und Vielfalt – Fundamentalistische Einflüsse in der Schule

Donnerstag, 05.03.2026, 09.00 bis Donnerstag, 05.03.2026, 16.30
 

Zunehmend werden Lehrkräfte im christlichen Religionsunterricht mit biblizistischen Bibelauslegungen oder moralischem Rigorismus konfrontiert, die einen fundamentalistischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler nahelegen. Aber was ist das eigentlich, »christlicher Fundamentalismus«? Dasselbe wie »Evangelikalismus« oder »Biblizismus«? Oder etwas Spezielleres? Wie verbreitet ist christlicher Fundamentalismus in Deutschland, wo liegen seine Ursprünge und was sind seine Charakteristika? Was macht fundamentalistische Ideen für junge Menschen attraktiv und welche Rolle spielen christliche Influencer auf Social Media dabei?
Zu diesen und weiteren Fragen wollen wir mit dem Theologen und Pfarrer Martin Fritz arbeiten und uns dazu austauschen, wie in der Ausbildung von Lehrkräften und in der Schule damit umgegangen werden kann.

Referent: PD Dr. Martin Fritz, Pfarrer, Theologe, Wissenschaftlicher Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Ihr Workshop: Bitte bei der Anmeldung im Feld "Bemerkungen" angeben! (1. Wunsch-Workshop, 2. Alternativ-Workshop)

• Workshop 1 - Grundschule:
Ideen zu Demokratie und Kinderrechten
Wie gelingt Zusammenleben? Was ist Demokratie? Und was hat das mit dem RU in der Grundschule zu tun?
Bilderbücher erzählen nicht nur Geschichten, sondern können Demokratie auch erlebbar machen. In diesem Workshop werden kreative Impulse, starke Buchideen und Materialien rund um Streitkultur, Zusammenhalt, Miteinander und Kinderrechte vorgestellt.
Referentin: Nadine Hofmann-Driesch (Studienleitung rpi Nassau)

• Workshop 2 - Weiterführende Schule:
Christfluencer. Im Spannungsfeld zwischen Tradwives, Papst und radikalen Evangelikalen.
Ob Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube, Soziale Medien beherrschen den Alltag vieler Jugendlicher und bieten jedem eine Plattform seine ganz eigene Wahrheit und Sicht der Welt zu vermitteln.
In diesem Workshop geht es um eine Einführung zu verschiedenen Sinnfluencern, resultierenden Themen und Problemstellungen, sowie methodischen Möglichkeiten zu Auseinandersetzung im RU.
Referent: Christian Gottas (PZ Hessen)

• Workshop 3
Muslimische Jugendliche zwischen Religion, Identität und Extremismus
Muslimische Jugendliche bewegen sich oft im Spannungsfeld von religiöser Zugehörigkeit, Identitätssuche und gesellschaftlichen Erwartungen. Der Workshop bietet Einblicke in aktuelle Lebenswelten, Herausforderungen und Gefährdungen, die von Diskriminierung bis hin zu extremistischen Angeboten reichen. Neben der Auseinandersetzung mit problematischen Entwicklungen geht es um pädagogische Strategien zur Stärkung von Resilienz und Partizipation. Ein kurzer Blick auf muslimische Influencer zeigt zudem Trends und Dynamiken im digitalen Raum.
Referenten: Navid Wali, Boujemaa Tajjiou (Violence prevention network)

Anmeldung: https://app.seminarmanagercloud.de/m000301/buchungsportal/lehrkraftetag-rhein-main-zwischen-bibeltreue-und-vielfalt-fundamentalistische-einflusse-in-der-schule-anmeldungen-aus-hessen-eb798e5d130f45c283855f44baaec03c

Kooperation mit RPI MZ, RPI Frankfurt; Bistum MZ, RPA WI

Termine:
Donnerstag, 05.03.2026, 9:00 - 16:30 Uhr
Tagungsort: RPI Mainz
Am Gonsenheimer Spieß 1, 55122 Mainz
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

PD Dr. Martin Fritz
Pfarrer, Theologe, Wissenschaftlicher Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Teilnahmebeitrag:25,00 €
25,00 €

26-10-05

Erfolgreich Schulentwicklungsprozesse gestalten - Netzwerk SBS Darmstadt

Schulentwicklung konkret – Gemeinsam Schulentwicklungsprozesse mit dem Fokus auf Unterrichtsentwicklung im Qualitätsnetzwerk der selbstständigen Beruflichen Schulen in Darmstadt
Donnerstag, 05.03.2026, 14.00 bis Freitag, 06.03.2026, 16.00
 

Die Arbeit von selbstständigen Schulen wird regelmäßig einer Evaluation unterzogen. Der Rahmen, in dem die Schulen arbeiten (QEE: Qualitätsentwicklung durch Evaluation) verlangt jeweils fundierte Qualitätsmanagementsysteme an den Schulen. Im Netzwerk der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt steht ein gemeinsames Arbeiten an den Standards der Qualitätsentwicklung im Fokus, um erfolgreiche Prozesse der Qualitätsentwicklung (QE) initiieren zu können.

In einem Kick-off-Workshop geht es darum, die Grundlagen für eine systematische QE von Schule und Unterricht noch einmal zu vergewissern und die unterschiedlichen Anforderungen an die beteiligten Akteure zu klären (Führungsaufgaben und Teamarbeit, Entwicklung von Teamarbeit, Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen). Im Fokus steht die Initiierung und Umsetzung konkreter Schulentwicklungsprojekte, die einen klaren Bezug zur Unterrichtsentwicklung aufweisen. Qualitätsmanagement wird dabei nicht als eigenständige Zusatzaufgabe verstanden, sondern als unterstützender Rahmen, der die Planung, Umsetzung und Reflexion dieser Entwicklungsprojekte begleitet. Bei der Ausgestaltung der Projekte werden Qualitätsstandards der schulischen Entwicklung systematisch berücksichtigt, ohne die schulindividuellen Handlungsspielräume einzuengen.

Die konkreten Projekte werden kollegial durch die Mitglieder des Netzwerks der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt begleitet und diskutiert.

Termine:
Donnerstag, 05.03.2026, 14:00 Uhr – Freitag, 06.03.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Berufsschulzentrum Nord
Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt
Zielgruppe: Mitglieder des Netzwerks Qualitätsentwicklung der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt (geschlossener Teilnehmerkreis).
Referent*innen:

Ernst Jünke
Trainer für pädagogische Führungskräfte und Schulentwicklungsberater. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie Aufbau von Teamstrukturen, Teams leiten und Teamarbeit entwickeln, wirksame Kommunikation und konstruktiver Umgang mit Widerständen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02616494
Teilnahmebeitrag:Frei

26-11-04

LAG-Frühjahrstagung 2026

Dienstag, 10.03.2026, 09.30 bis Dienstag, 10.03.2026, 15.30
 

Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG)

Im Anschluss an die Andacht folgt ein Impulsvortrag durch den Referenten Herrn Dr. med. Michael Einig zum Thema

Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen – eine Einführung
Der Schulalltag als Schutz- statt Risikofaktor durch informierte Kollegien.

Nach dem Impulsvortrag gibt es die Möglichkeit intensiv in den Austausch mit Herrn Dr. Einig zu gehen und Fragen zu stellen

Am Nachmittag findet die Konferenz statt.

Termine:
Dienstag, 10.03.2026, 9.30 - 15.30 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Schulen in freier Trägerschaft in Hessen
Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:20,00 €
inkl. Verpflegung
20,00 € 2

26-11-02

Das Kollegium mitnehmen?

Widerstand im Kollegium verstehen und damit umgehen
Dienstag, 10.03.2026, 15.30 bis Dienstag, 10.03.2026, 18.30
 

Die Welt verändert sich rasant und damit auch die Anforderungen an Schule und Unterricht. Wichtig ist dabei, diesen Wandel strukturiert und systemisch zu gestalten und das Kollegium gut mitzunehmen, um unnötige Reibereien und Konflikte zu vermeiden.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass einige Personen trotz guter Argumente nicht zugänglich sind und teilweise gegen Verordnungen oder Anordnungen arbeiten. Dieser Widerstand kann von öffentlich geäußertem Widerstand bis hin zu unbewusstem Widerstand gegen Veränderungen durch Mikrowiderstände, Sprache oder allgemeine Handlungen reichen.

Wodurch wird ‚Widerstand‘ in Veränderungsprozessen ausgelöst?

Woher weiß ich, was die Ursache für Widerstand in meinem Kollegium ist?

Was ist das geringere Übel: Widerstand haben und damit umgehen oder via Kommunikation und Überzeugung versuchen, alle mitzunehmen?

Schwerpunkte:
• Modelle des Wandels – Veränderungsprozesse besser verstehen
• Botschaften des Widerstandes
• Ursachenanalyse mit dem Ishikawa Diagramm
• Grundsätze zum konstruktiven Umgang mit Widerstandsenergie
• Handlungsdimensionen der Schulleitung

Termine:
Dienstag, 10.03.2026, 15:30 Uhr – 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung aller Schulformen
Referent*innen:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleitungsfortbildung

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02514818
Teilnahmebeitrag:30,00 €
30,00 € 143

26-11-05

KI und RU - Thematische und methodische Ansätze

Donnerstag, 12.03.2026, 15.00 bis Donnerstag, 12.03.2026, 17.30
 

Künstliche Intelligenz revolutioniert aktuell nachhaltig unseren Alltag. Sie wirft aber auch neue Fragen und Probleme auf, insbesondere im schulischen Kontext. Gerade der Religionsunterricht eignet sich wie kein anderes Fach zur kritischen Analyse vieler dieser Fragen. Zudem kann auch generative KI eine Arbeitserleichterung für (Religions-)Lehrkräfte bedeuten.

Diese Fortbildung dient als Einstieg und Überblick zu den Themen: Künstliche Intelligenz (Was ist das und was nicht?), KI im Einsatz (Wo findet man sie? Wohin geht die Reise?), KI in Anwendung (Was kann sie? Wie kann ich mir selbst KI zu Nutze machen?), ethisch-moralische Fragen für den RU, Methoden kritischer Arbeit zu KI.

Es werden verschiedene Programme, die mit KI arbeiten, vorgestellt, kennengelernt und angeleitet ausprobiert. Insbesondere Lehrkräften mit wenig Vorerfahrung kann diese Fortbildung gut als Einstieg dienen.

Termine:
Donnerstag, 12.03.2026, 15:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Hans von Soden-Haus
35039 Marburg
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02515946
Teilnahmebeitrag:10,00 €
10,00 € 12

26-12-01

"Machen wir heute wieder Sonnenstrahlen?"

Rituale als Kernstück inklusiver, religiöser Praxis
Montag, 16.03.2026, 16.00 bis Montag, 16.03.2026, 19.00
 

Ob als Einstiegsritual mit Kerze und kleinem Gebet oder mit Momenten des Segens - für viele Schülerinnen und Schüler bleiben religiöse Rituale die stärkste Erinnerung an den Religionsunterricht. Rituale können Vergemeinschaftung und Sinnstiftung vermitteln. Zugleich sind sie ambivalent, da sie sehr geschlossen funktionieren. Sie sind auch kein Selbstläufer, können scheitern und für Einzelne starke Nebenwirkungen haben. Bisher wenig erforscht ist ihre Bedeutung für Inklusion. Vermutlich sind sie der Ort mit dem stärksten inklusiven Potenzial des Religionsunterrichts und zugleich einer der Orte, an dem der Religionsunterricht verborgen Exklusion auslebt. Nach einem theoretischen Input mithilfe empirischen Materials, gibt es die Möglichkeit in Workshops einen Blick in die religiösen Ritualpraktiken zu werfen. Dabei ist Raum, eigene Rituale zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Workshops 1 und 2: Ritualpraxis analysieren und weiterentwickeln (1: Grundschule, 2: Weiterführende Schulen)

Anknüpfend an den Vortrag werden religiöse Rituale anhand von Videoaufnahmen analysiert und gemeinsam überlegt, ob und wie die Rituale weiterentwickelt werden können. Die Teilnehmenden können eigene Rituale mitbringen (Ritualbeschreibungen, Erfahrungen mit dem Ritual und eventl. das Material des Rituals) um sich darüber auszutauschen. Sie erhalten eine theoriegeleitete Rückmeldung zum Interaktionsgefüge und seiner Wirkung. Darin liegt die Chance, neue Aspekte der eigenen Ritual-Gestaltung zu entdecken und die eigene Ritualpraxis weiterzuentwickeln. (Referent*innen: I. Kros und O. Reis)

Workshop 3: Ich und meine Ritualpraxis - Mein persönlicher Zugang zu Ritualen

(Religiöse) Rituale in der Schule sind dann besonders wirksam, wenn die Lehrkraft sie nicht bloß „technisch“ anleitet, sondern als Person selbst involviert ist. Doch welches Ritual passt zu mir – und welches eher nicht? Welche Rolle nehme ich als Lehrkraft beim Ritual ein? Und welche innere Haltung ist für das Gelingen hilfreich? Diesen Fragen gehen wir im Workshop gemeinsam nach. Wir schauen auf Rituale, die wir bereits kennen und einsetzen. Wir fragen, wie authentisch wir uns selbst beim Anleiten in der Schule erleben – und wo ggf. auch Veränderungsmöglichkeiten bestehen. Das Ziel ist es, die Stimmigkeit zwischen mir, der Lerngruppe und dem Ritual zu fördern. (Referent: S. Lindner)

Bitte geben Sie bei der Anmeldung bereits einen Workshopwunsch an!

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de

Anmeldeschluss: 06.03.2026

Veranstalter: RPI der EKKW und EKHN, Schulabteilungen Bistum Fulda und Mainz, Pädagogisches Zentrum Hessen, Ämter für Religionspädagogik Bistum Limburg

Termine:
Montag, 16.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Zielgruppe: Lehrkräfte (in der Inklusion), LiV, Studierende, Interessierte
Referent*innen:

Prof. Dr. Dr. Oliver Reis
Universität Paderborn, Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion

Inga Kros
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Paderborn

Sebastian Lindner
Lehrkraft, Schulseelsorger, Ausbildungsreferent

Teilnahmebeitrag:Frei