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26-35-03

Online im Trialog

Jüdisch, christlich und muslimische Perspektiven in sechs Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 26.08.2026, 16.00 bis Donnerstag, 20.05.2027, 17.30
 

Judentum, Christentum und Islam gehören zu den monotheistischen Weltreligionen. Sie teilen gemeinsame Wurzeln und stehen in einem engen historischen und theologischen Zusammenhang, auch wenn sie sich in Glaubensüberzeugungen und gelebter Praxis unterscheiden.

In unserer Veranstaltungsreihe greifen wir zentrale Themen auf und beleuchten sie aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive.

Wir haben die Reihe um neue, lebensnahe Themen erweitert. Dazu zählen u. a. Fragen nach religiöser Praxis und Gottesdiensten, Ritualen an wichtigen Lebenswendepunkten sowie nach sozialer Verantwortung und dem Engagement für eine gerechtere Welt. Auch diese Themen werden trialogisch erschlossen und dialogisch vertieft.

Darüber hinaus eröffnen praxisnahe Impulse konkrete Möglichkeiten für die Weiterarbeit im Unterricht.

M1: „Wie hältst du’s mit der Religion?“- religiöse Praxis im Alltag
M2: „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ Von der Verbesserung der Welt
M3: Abschied nehmen – Bestattungsrituale
M4: „Die größte Kunst ist, den Mund zu halten“- Von der üblen Nachrede
M5: Zwischen Wiege und Bahre“ - Rituale zu Lebenswendepunkten
M6: „Machen Kleider Leute?“ - Kleidung und Äußeres in den Religionen

Sie melden sich zunächst für die gesamte Fortbildungsreihe an. Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf unserer Homepage zu den Anmeldemodalitäten. Für jede Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Flyer zur Veranstaltung

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 26.08.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 28.10.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 3: Montag, 30.11.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 28.01.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 5: Montag, 01.03.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 6: Donnerstag, 20.05.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen, Sekundarstufen I und II, Berufliche Schulen
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Dr. Ulrike Offenberg
Liberale Rabbinerin, Hameln

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Dr. Walter Rothschild
Liberaler Rabbiner, Berlin

Anke Trömper
Studienleiterin, RPI Kassel

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261753001
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Der Anmeldeschluss für Modul 1 ist am 24.08.2026. Im Anschluss an das Modul 1 wird die Anmeldefunktion für die Folgemodule wieder freigeschaltet.

26-36-00

FÄCHERFORUM RELIGION & ETHIK - Sterben, Tod und Abschiednehmen – Rituale am Lebensende

Religiöse und philosophisch-ethische Perspektiven – Thematische und didaktische Impulse
Dienstag, 01.09.2026, 15.30 bis Dienstag, 01.09.2026, 18.00
 

Sterben, Tod und Abschied gehören zu den grundlegenden Erfahrungen des Menschseins. Sie werden heutzutage jedoch oft aus dem alltäglichen Leben verdrängt – für Lehrkräfte ist es deshalb eine besondere Herausforderung, im Unterricht dazu zu arbeiten. Neben traditionellen Ritualen in der Sterbe- und Bestattungskultur treten neue, oft sehr persönliche Formen bis hin zu digitalen und KI-gestützten Formaten des Gedenkens. Dr. Dirk Pörschmann gibt dazu grundlegende Impulse und regt zum Gespräch an.

Das Fächerforum lädt Lehrkräfte aller Schulformen dazu ein, diese Themen gemeinsam zu reflektieren. Ein fachlicher Impuls eröffnet Einblicke in kulturelle und gegenwärtige Formen des Umgangs mit Tod und Trauer. Anschließend werden in schulformspezifischen Workshops (Grundschule, Sek I, Sek II) konkrete und altersgerechte Zugänge für den Unterricht vorgestellt.

Kooperation HMKB, rpi und PZ Hessen

Anmeldung: https://app.seminarmanagercloud.de/m000301/buchungsportal/online-facherforum-religion-ethik-sterben-tod-und-abschiednehmen-239eaa302baa497abedb7c62ec65b474

 

Termine:
Dienstag, 01.09.2026, 15:30 Uhr – Dienstag, 01.09.2026, 18:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Religions- und Ethiklehrkräfte, alle Interessierten aller Schulformen
Referent*innen:

Leitung
Sandra Abel, rpi Frankfurt

Dr. Mark Linden, rpi Fulda

Referent*innen:
Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Museum für Sepulkralkultur, Kassel

Nadine Hofmann-Driesch, rpi Nassau

Nina Blahusch, rpi Frankfurt

Dr. Mark Linden, rpi Fulda

Teilnahmebeitrag: Frei

26-36-03

Haltung zeigen! Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren

Eine Online-Modulreihe zur politischen Bildung
Mittwoch, 02.09.2026, 18.00 bis Mittwoch, 24.02.2027, 17.30
 

Schule sollte ein Ort gelebter Demokratie sein, an dem die Gesellschaft im Kleinen sichtbar wird. Doch unsere Demokratie sieht sich zunehmend Anfeindungen ausgesetzt, und vieles, was selbstverständlich scheint, muss immer wieder neu verteidigt werden. Gerade deshalb kommt der Schule eine besondere Bedeutung zu: Sie kann eine offene, vielfältige Gesellschaft erlebbar machen – frei von Diskriminierung – und so die Grundlage für mündige Bürger*innen von morgen legen.

Die Fortbildungsreihe verbindet unterschiedliche Facetten der politischen Bildung und bietet Lehrkräften aller Fachrichtungen die Möglichkeit, diese Impulse in ihre eigene Haltung und ihren Unterricht zu integrieren.

Sie melden sich zunächst für die gesamte Fortbildungsreihe an. Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf unserer Homepage zu den Anmeldemodalitäten. Für jede Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

In Kooperation mit dem Amt für katholische Religionspädagogik Weilburg

Modul 1: Die „Tiktokisierung“ des Rechtsextremismus - Wie Rechtsextremisten junge Menschen auf Social Media beeinflussen

Modul 2: Lies mal! Bilder-, Kinder- und Jugendbücher WIDER DAS VERGESSEN

Modul 3: Demokratiebildung durch religiöse Bildung in den Klassen 3 – 6

Modul 4: Zwischen Leitbild und Mythos: 50 Jahre Beutelsbacher Konsens

Modul 5: Vorstellung des israelischen Schriftstellers Ron Segal und seines Debütromans "Jeder Tag wie heute"

Modul 6: Wie digitale Lebenswelten die Meinungsbildung von Schüler*innen beeinflussen

Modul 7: Rechtssicher in der Praxis: Wie neutral darf Bildung sein?

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 02.09.2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 23.09.2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr
Modul 3: Donnerstag, 01.10.2026, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 4: Mittwoch, 28.10.2026, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 5: Dienstag, 03.11.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 6: Donnerstag, 10.12.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 7: Mittwoch, 24.02.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen (Module 1-8)

Fr. Plavcic
Landeskriminalamt (Modul 1)

Ivonne Schweitzer
Amtsleiterin, Amt für katholische Religionspädagogik Limburg (Modul 2)

Fr. Dr. Altmann
Uni Wuppertal (Modul 3)

Max Barnewitz & Hanna Butterer
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Siegen (Modul 4)

Ron Segal
israelischer Schriftsteller, Berlin (Modul 5)

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen (Modul 6)

Johannes Daschmann
Bildungsreferent, Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden (Modul 7)

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Der Anmeldeschluss für Modul 1 ist am 31.08.2026. Im Anschluss an das Modul 1 wird die Anmeldefunktion für die Folgemodule wieder freigeschaltet.

26-36-04

,,Siehst du mich oder weißt du schon? Selbst- und Fremdbilder religiöser Communities zwischen Wut und Humor“

5. Interreligiöser Kongress
Donnerstag, 03.09.2026, 14.00 bis Donnerstag, 03.09.2026, 19.00
 

Wenn in der Schule über religiöse Communities gesprochen wird, greifen Lehrkräfte bisweilen auf dieselben Stereotypen zurück, die man aus den Medien kennt: Muslime erscheinen als junge, gewaltbereite Männer ohne familiäre Bindung, Christ*innen als langweilig oder rückwärtsgewandte „Tradwifes“ und Jüd*innen als melancholische Figuren.

Offene Fragen wie „Wo verortest du dich innerhalb deiner religiösen Bubble?“ oder „Was nervt dich an den Bildern, die andere von deiner Religion haben?“, finden im schulischen Alltag oft wenig Raum.

Unsere Fachtagung stellt sich bewusst diesem ungewohnten Blick auf Religiosität und fragt: Worüber lachst du? Welche Bilder über Religionen stecken in deinem Kopf? Welche Ansprache brauchen Schüler*innen, um sich gesehen und wohlzufühlen? Im Gespräch mit authentischen Stimmen aus den religiösen Communities hinterfragen wir die gewohnten Bilder unserer Wahrnehmungen und entdecken dabei auch das konstruktive Potenzial von Humor in religiösen Kontexten. Boujemaa Tajjiou eröffnet mit einem Comedy-Set „Muslim ist, wer trotzdem lacht“.

Die Veranstaltung bietet:
• Impulse, um im schulischen Alltag sensibel mit Zuschreibungen, Vorurteilen und Diskriminierung umgehen zu können
• Praxisnahe Vorschläge, wie Schüler*innen gegenüber Zuschreibungen im religiösen Kontext gestärkt werden können
• Social Media Praktiken und ihre Erschließung für den Unterricht.

Flyer zur Veranstaltung

Anmeldung per Mail an s.koerber@bistumlimburg.de mit der Angabe des gewünschten Workshops. Anmeldeschluss: 27.8.2026

In Kooperation mit: Bildungsstätte Anne Frank, Evangelische Akademie Frankfurt, Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, Jüdisches Museum Frankfurt, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg, Religionspädagogisches Institut der EKKW und der EKHN

Termine:
Donnerstag, 03.09.2026, 14:00 Uhr – 19:00 Uhr
Tagungsort: Jüdisches Museum
Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer und pädagogische Fachkräfte in der Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung und Schulseelsorge
Referent*innen:

Boujeema Tajjiou
Fikri Anıl Altıntaş
Maya Roisman
Lina Höfler
Fabian D. Schwarz

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag: Frei

26-37-01-1

Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe

Modul 1 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Montag, 07.09.2026, 15.00 bis Montag, 07.09.2026, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Montag, 07.09.2026, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

26-37-02

Arbeit mit Steuergruppen

Dienstag, 08.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 08.09.2026, 17.00
 

Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden.

Dieses Seminar nimmt die Arbeit von Steuergruppen sowie deren Initiierung und Entwicklung genauer in den Blick. In Übungen wird erkundet, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welches Handwerkszeug es braucht, um erfolgreich zu arbeiten und das eigene Tun zu evaluieren.

Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen. Deshalb sind eigene Erfahrungen und Fragestellungen im Zusammenhang mit Steuergruppenarbeit ausdrücklich erwünscht und werden im Seminar auch entsprechend aufgegriffen.

Termine:
Dienstag, 08.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 08.09.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Mitglieder von Schulleitungen und Steuergruppen aller Schulformen, empfohlen wird die Teilnahme von Schulteams
Referent*innen:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0210367410
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

26-24-02-6

Auftaktveranstaltung für die Einführung von konfessionell-kooperativem Religionsunterricht - Nachholtermin

Studientag
Dienstag, 08.09.2026, 14.00 bis Dienstag, 08.09.2026, 17.30
 

Mit dem Schuljahr 2026/27 startet die konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht (kkR) und damit die Qualifizierung der Religionslehrkräfte, die in der neuen Form des konfessionellen Religionsunterrichts unterrichten werden.

In der Auftaktveranstaltung nähern wir uns dem Thema zunächst biografisch, um die persönliche konfessionelle Standortbestimmung zu unterstützen. Darauf aufbauend wird die Beschäftigung mit dem neuen Kompetenzrahmen für den kkR im Mittelpunkt stehen und anschließend mit konkreten Impulsen für die Praxis gearbeitet.

Die Qualifizierungsmaßnahme wird durch das Religionspädagogische Institut der EKKW und der EKHN und das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen verantwortet.

Über das Feld Wünsche/Anmerkungen können Sie uns gern gegebenenfalls weitere Fragen/Informationen zukommen lassen.

Bezüglich der weiteren Qualifizierungsmodule - zwei Online-Veranstaltungen jeweils für Grundschule und Sekundarstufe I am 21.09.2026 und 05.11.2026, sowie die Abschlussveranstaltung am 26.01.2027 - erhalten Sie zu gegebener Zeit weitere Informationen.

Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religionslehrkräfte von Grundschulen und Sekundarstufe I
Referent*innen:

Paula Schöttke
Referentin für konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht, PZ Hessen

Nina Blahusch
Studienleiterin Sekundarstufe I, RPI Frankfurt

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261737302
Teilnahmebeitrag: Frei

26-37-03

Umgang mit Tod und Trauer in der Schule

Mittwoch, 09.09.2026, 08.30 bis Mittwoch, 09.09.2026, 16.00
 

In jedem Schuljahr sterben Angehörige, Kolleg*innen oder sogar Schüler*innen. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag.
Lehrer*innen sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler*innen Rituale zu entwickeln.
Häufig stehen aber eigene Befürchtungen, Ohnmachtsgefühle und Sprachlosigkeit dem entgegen.
Im Blick auf die betroffenen Menschen in der Schule gibt es Gesprächshilfen, die an dem Tag auch praktisch eingeübt werden. Der Umgang mit den unterschiedlichen Reaktionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird thematisiert. Verschiedene Rituale sowie Trauergottesdienste werden in Workshops erarbeitet und können auch den Religionsunterricht bereichern.

Termine:
Mittwoch, 09.09.2026, 08:30 – 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Schulpastoral Bistum Mainz

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241213403
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 5

26-37-04

Lernen im Dialog 2.0

Religiöse Beiträge als Ressource für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen - Fortbildung in vier Modulen
Mittwoch, 09.09.2026, 09.30 bis Donnerstag, 21.01.2027, 18.00
 

Evangelischer Religionsunterricht, katholischer Religionsunterricht, gemischt-konfessionelle Lerngruppen, islamischer Religionsunterricht, Schulversuch Islamunterricht, Ethik, (inter-) religiöse Projekte: Die Gruppe der Schüler*innen im Unterricht der Fächergruppe sind verschieden und divers. Eins haben sie gemeinsam: Als Lehrkraft kommen Sie in diesen Fächern mit Kindern und Jugendlichen über Fragen nach Gott, Glauben und Werten ins Gespräch und darüber, wie sich unsere Welt und unsere Gesellschaft entwickeln.

Dadurch wird deutlich, welcher Gewinn – neben mancher Herausforderung – mit der Vielfalt verbunden ist: Unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern einander. Viele religiöse Fragen werden erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Religiöse Perspektiven auf Fragestellungen unserer Gesellschaft sind bereichernd. Lernen im Gespräch oder eben im Dialog ist immer ein Gewinn!

Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir uns Themen widmen, die in der Schule als einem Ort der Gesellschaft eine große Rolle spielen und zu denen Vertreter*innen von Islam und Christentum je eigene Beiträge und Blickwinkel beisteuern.

Dabei spielen für uns immer inhaltlich-fachliche und didaktisch-methodische Fragen eine Rolle.
Eingeladen sind alle interessierten Lehrkräfte. Die Anmeldung ist auch zu einzelnen Modulen möglich.

Modul 1 (Hochschule St. Georgen):
• Potenziale des Einzelnen für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft
• Noahs letzte Mahlzeit auf der Arche – eine interreligiöse Lernreise auf dem Main

Modul 2 (RPI Frankfurt):
• Von der Pflicht zur Tat – Soziale Verantwortung in Islam und Christentum
• Eine Obdachlosenspeisung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit ASIYAH-Gemeinsam Aktiv e.V.

Modul 3 (Bibelhaus ErlebnisMuseum und RPI Frankfurt)
• Flucht, Migration und Menschenrechte in Bibel und Koran
• ErlebnisMuseum Bibelhaus und praxisorientierte Ansätze für den Unterricht

Modul 4 (RPI Frankfurt):
• Religiöse Vielfalt, Verständnis und Respekt als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt
• Der Rat der Religionen in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Anmeldung über RPI: Lernen im Dialog 2.0 - Module 1-4, einzeln buchbar

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 09.09.2026, 09:30 Uhr – 17:00 Uhr
Modul 2: Montag, 09.11.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 3: Mittwoch, 02.12.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 21.01.2027, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Zielgruppe: Lehrer*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik und weitere interessierte Lehrkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261752501
Teilnahmebeitrag: Frei
20

26-37-05

Geschaffen – erlöst – geliebt: auch an meiner Schule?

Katholische Schulen als Lernorte für Respekt und Vielfaltssensibilität in der Begegnung mit queeren Lebenswelten
Donnerstag, 10.09.2026, 14.00 bis Donnerstag, 10.09.2026, 17.30
 

Die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz hat im Oktober 2025 ein Dokument veröffentlicht, das ein starkes Echo erhalten hat. Es geht um die Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule. Der Tenor: katholische Schulen sollen Orte sein, an denen Anerkennung von Vielfalt gelebt wird. Der Primat der Liebe, so heißt es in der Einleitung, führt „zu einem Profil katholischer Schulen, in dem die unbedingte Anerkennung jedes Menschen in seinem individuellen Gewordensein und Werden alle anderen Perspektiven – auch sexualmoralische – einordnet.“

Für die einen ist das eine Selbstverständlichkeit, für die anderen ein Angriff auf das moralische Fundament der Kirche und damit auch der katholischen Schulen.

In dieser Online-Veranstaltung werden wir das Dokument in seinen Kontext einordnen und seine Hintergründe darstellen. Auch kritische Anfragen werden zur Sprache kommen. Ursula Wollasch wird einen Einblick in das Projekt im Bistum Rottenburg-Stuttgart geben, aus dem ihr Buch „trans und katholisch“ hervorgegangen ist.

Vor allem aber soll es um Erfahrungen und die konkrete Schulrealität gehen. Der Austausch zu konkreten Fragen wird folgende Schwerpunkte haben:
­- Wie kann Diskriminierung verhindert werden?
­- Welche praktischen Fragen ergeben sich, wenn Schüler*innen sich „outen“?
­- Haben die Themen sexuelle Identität und geschlechtliche Orientierung Raum in unserem Unterricht – und wenn ja: wo genau?
­- Wie begegnen wir Eltern, die einen kritischen Blick auf die Vielfalt sexueller Identitäten haben?
- Wie kann Schule ein queerinklusiver Ort sein und werden?

Kooperation mit den Beauftragten für LGBTIQ-Pastoral im Bistum Limburg

Termine:
Donnerstag, 10.09.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 10.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und Interessierte aller Schulformen an katholischen Schulen
Referent*innen:

Flora Becker
Pastoralreferentin, Bistum Hildesheim

Dr. Susanne Gorges-Braunwarth
Bistum Limburg, Leitung Seelsorge und Entwicklung
Beauftragte für LSBTIQ-Pastoral

Marco Weisbecker
Hessische Lehrkräfteakademie

Dr. Ursula Wollasch
Theologin und Sozialethikerin, Freiberufliche Autorin

Dr. Peter-Felix Ruelius
Referent für Persönliche Entwicklung & Professionalität, Schulentwicklung und Kath. Schulen im PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617265
Teilnahmebeitrag: Frei