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AB-UE-MP-5

Jugendmedienschutz

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Die Medienwelt von Kindern und Jugendlichen unterliegt einem ständigen Wandel, da Inhalte, Plattformen und Dienste sich permanent verändern. Doch die damit verbundenen Problematiken hinsichtlich jugendgefährdender Inhalte bleiben gleich und werden zu selten von Seiten der Erziehungsberechtigten oder der Schule aufgegriffen.

Das Themenspektrum umfasst:
• Soziale Netzwerke (Instagram/ TikTok/ Snapchat/Facebook/ BeReal)
• Sucht (Spiele, Unterhaltung, Filme)
• Gewalt in Medien
• Netiquette (Umgangsformen, Cybermobbing)
• Pornografie
• Identitätsbildung (Influencer, Radikalismus, FakeNews)

Materialien und Methoden existieren, aber häufig bleibt auch das schulische Medienkonzept bei der Frage der Fach- und Jahrgangsverortung vage.

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihres Fortbildungsbedarfs und möglicher Umsetzungsszenarien an Ihrer Schule. Kontaktieren Sie hierfür unseren Medienpädagogen Herrn Christian Gottas (christian.gottas@pz-hessen.de) zu einem unverbindlichen Telefonat oder Videocall.

Termine:
individuell zu vereinbaren
Tagungsort: individuell zu vereinbaren (Schule, Tagungshaus)
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

AB-UE-MP-6

Medialer Methodenkoffer

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Medien sind Werkzeuge zum Informationstransport über audiovisuelle Kanäle der Schüler*innen. Sie können bereichern, ergänzen, Abwechslung liefern, Verständnis schaffen, vertiefen und aktiv partizipative Unterrichtsmethoden schaffen.

Es gibt oft Fragen, die im Kontext der Nutzung von Medien in der Schule zu klären sind:

- Was bietet mir mein Arbeitsumfeld für den Medieneinsatz im Unterricht?
- Was setze ich wann ein?
- Wann und wo eigenen sich digitale Inhalte?
- Was sind handhabbare praktische Methoden der Medienarbeit mit Schüler*innen?
- Was benötige ich an Technik und eigenen digitalen Kompetenzen?

Eine Fortbildung in diesem Themenfeld bietet die Möglichkeit den praktischen Einsatz an verschiedenen Geräten
zu erproben und gleichzeitig Inputs zu Medieneinsatz und -kunde zu erhalten. Hierbei werden Ideen entwickelt und Anwendungskompetenzen vertieft.

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihres Fortbildungsbedarfs und möglicher Umsetzungsszenarien an Ihrer Schule.
Kontaktieren Sie hierfür unseren Medienpädagogen Herrn Christian Gottas (christian.gottas@pz-hessen.de) zu einem unverbindlichen Telefonat oder Videocall.

Termine:
individuell zu vereinbaren
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

AB-UE-MP-7

Tabletarbeit in der Schule

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Der digitale Wandel umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche; dass Schule in besonderer Weise herausgefordert ist, wird immer deutlicher: Es reicht nicht, digitale Technik anzuschaffen, sondern Unterricht und Schule müssen angesichts der aktuellen Herausforderungen neu gedacht werden, um junge Menschen auf die sich stark verändernde Lebens- und Arbeitswelten vorbereiten.

Tablets als Multimediainstrumente zur Schüler*innenarbeit oder als eigenes Arbeitsinstrument nehmen hierbei einen immer bedeutenderen Raum in der Schule ein.

Die praktische Arbeit mit dem Tablet bringt verschiedenste Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen mit sich:

Grundkonfigurationen des Gerätes
• Verbindungen an Beamer/ Computer/ AppleTV/ Sonstige Geräte
• Installation von Programmen
• Standardprogramme und Empfehlenswertes für den schulischen Gebrauch
• Datentransfer
• Bilder und Videoarbeit
• Methoden der Schüler*innenarbeit

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihres Fortbildungsbedarfs und möglicher Umsetzungsszenarien an Ihrer Schule. Kontaktieren Sie hierfür unseren Medienpädagogen Herrn Christian Gottas (christian.gottas@pz-hessen.de) zu einem unverbindlichen Telefonat oder Videocall.

Termine:
individuell zu vereinbaren
Tagungsort: individuell zu vereinbaren (Schule, Tagungshaus)
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

AB-UE-MP-8

Methoden praktischer Medienarbeit im Religionsunterricht der SEK1

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Digitalität ist eine relevante Ressource für den Unterricht und bietet sinnvolle und nützliche Möglichkeiten, Medienarbeit und Religionsunterricht zu verbinden. In der Fortbildung wird es darum gehen, sich mit digitalen Methoden vertraut zu machen. In einem kurzweiligen Wechsel von Methodenvorstellung und praktischer Anwendung können Sie sich mit den verschiedenen Methoden und Materialien vertraut machen.

In der Fortbildung werden folgende Methoden und Tools vorgestellt:
- Online Abfragen
- Game Based Learning (Quiz/Lernspiele)
- Digitale Pinnwände (Mindmaps und Boards)
- Bild- und Videoproduktionen

Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Lerngruppen in der Sekundarstufe I, ist aber auch für die Sekundarstufe II und Berufliche Schulen auszuweiten.
Eigene oder schulische Geräte können mitgebracht werden, alternativ sind iPads vorhanden.

Termine:
individuell zu vereinbaren
Tagungsort: individuell zu vereinbaren (Schule, Tagungshaus)
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

AB-SE-03

Entwicklungsprojekte zum Ziel führen - Unterstützung und Beratung bei Schulentwicklungsprozessen

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Ihre Schule befindet sich im Wandel oder möchte gezielt neue Entwicklungsschritte gehen?
Wir bieten professionelle Beratung und Begleitung, um Schulentwicklungs-prozesse systematisch, partizipativ und nachhaltig zu gestalten.

Unser Angebot richtet sich an Schulen, die:
• eine klare Entwicklungsrichtung einschlagen möchten,
• Veränderungsprozesse strukturiert und wirksam gestalten wollen,
• Unterstützung bei der Planung, Umsetzung und Reflexion von Entwicklungsmaßnahmen suchen.

Unsere Leistungen umfassen unter anderem:
• Begleitung bei der Bedarfsanalyse und Zieldefinition
• Moderation von Steuergruppen und Entwicklungsteams
• Planung und Strukturierung individueller Schulentwicklungsprozesse
• Entwicklung praxisnaher Maßnahmen unter Einbindung aller Beteiligten
• Professionelle Beratung in allen Phasen der Umsetzung und Evaluation

Termine:
individuell zu vereinbaren
Tagungsort: individuell zu vereinbaren (Schule, Tagungshaus)
Zielgruppe: (erweiterte) Schulleitungen aller Schulformen
Referent*innen:

Uwe Ries
Fortbildner und Coach für Leitungspersonen.
Vormals Schulleiter einer Integrierten Gesamtschule und Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika.

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

AB-SE-01

Ganztag als Entwicklungschance - Strategien für die qualitative Ganztagsentwicklung

Abrufangebot - Termin, Ort und Kosten sind individuell zu vereinbaren
07-31-2026 bis 07-31-2026
 

Ziel des Abrufangebots:

Das Seminar bietet praxisnahe Impulse, bewährte Strategien und konkrete Werkzeuge zur qualitativen Weiterentwicklung des Ganztags. Gemeinsam reflektieren wir bestehende Strukturen und erarbeiten Verfahren und konkrete Ansetzungspunkte, wie Qualität, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit im Ganztag gestärkt werden können – passgenau zur jeweiligen Schulrealität.

Inhalte des Abrufangebots:

• den eigenen Entwicklungsstandort bestimmen
• Potentiale der Qualitätssteigerung im Ganztag der eigenen Schule systematisch entdecken und für einen erweiterten Blick auf die eigene Schulqualität nutzen
Fehlentwicklungen im Ganztag der eigenen Schule korrigieren
Wege zur Entwicklung eines hochwertigen bedarfsgerechten Ganztagsangebot der eigenen Schule entwerfen
• Grundkenntnisse des Projektmanagements kennen und anwenden
• Fragen der Personal- und Organisationsstruktur im Ganztagsbereich bearbeiten

Termine:
individuell zu vereinbaren
Tagungsort: individuell zu vereinbaren (Schule, Tagungshaus)
Zielgruppe: Schulleitungen, Steuergruppen, Ganztagskoordinator*innen von Schulen aller Schulformen mit bestehenden Ganztagsangeboten – unabhängig vom Ausbaustand
Referent*innen:

Uwe Ries
Fortbildner und Coach für Leitungspersonen.
Vormals Schulleiter einer Integrierten Gesamtschule und Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika.

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

26-37-03

Umgang mit Tod und Trauer in der Schule

Mittwoch, 09.09.2026, 08.30 bis Mittwoch, 09.09.2026, 16.00
 

In jedem Schuljahr sterben Angehörige, Kolleg*innen oder sogar Schüler*innen. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag.
Lehrer*innen sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler*innen Rituale zu entwickeln.
Häufig stehen aber eigene Befürchtungen, Ohnmachtsgefühle und Sprachlosigkeit dem entgegen.
Im Blick auf die betroffenen Menschen in der Schule gibt es Gesprächshilfen, die an dem Tag auch praktisch eingeübt werden. Der Umgang mit den unterschiedlichen Reaktionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird thematisiert. Verschiedene Rituale sowie Trauergottesdienste werden in Workshops erarbeitet und können auch den Religionsunterricht bereichern.

Termine:
Mittwoch, 09.09.2026, 08:30 – 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Schulpastoral Bistum Mainz

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241213403
Teilnahmebeitrag:15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 23

26-46-00-1

Weiterbildung Schulpastoral 2026-2028

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem ILF Mainz (Institut für Lehrerfort- und –weiterbildung)
Freitag, 11.12.2026, 09.30 bis Samstag, 25.03.2028, 16.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor¬men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene und in kleineren Gruppen, Reflexionstage, ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrkräfte aller Schularten und Schulstufen. Teilnehmen können auch Pastoralreferentinnen und Gemeindereferenten, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen.
Im Einzelfall werden auch interessierte Lehrkräfte anderer Fächer zugelassen, die über ein 1. und 2. Staatsexamen verfügen. Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.
Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmende begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu¬ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali¬tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit¬telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Men¬schen.

Aufbau und Rahmen

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 6 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep-tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• schriftliche Abschlussarbeit

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits¬felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge¬schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrkräfte von Schülerinnen und Schülern mit persönli¬chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. Im Kurs werden Ge¬sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr
Ort: Limburg/Priesterseminar

II. Person und Beziehung. Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun¬gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr
Ort: Limburg/Priesterseminar

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Menschen aus dem Umfeld einer Schule oder sogar Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall¬tag. Lehrkräfte sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden und Unterstützung zu geben. Im Kurs wird durch einen persönlichen Zugang zum Thema und der Reflexion darüber ein möglicher Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt: Gesprächshilfen, Methoden und Rituale können für diese Situationen unterstützend sein.
Zeit: Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon-fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo¬dells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul¬seelsorgerin bzw. Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiens¬ten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottes¬dienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod / Wilhelm-Kempf-Haus

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Die Projekte, die während des Kurses entstanden sind, werden der Kursgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. Workshops zu aktuellen und ergänzenden Themen sowie of¬fene Fragen aus der Schulpastoral und eine Auswertung der Lernerfahrungen des Gesamtkurses bilden die Inhalte des letzten Blocks. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Ziel-arbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorgerin bzw. Schulseelsorger. Das Ziel besteht in der Erar¬beitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe¬tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmenden aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs¬begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten unterschiedlich bezuschusst. Bitte fragen Sie in Ihrem Bistum nach den Modalitäten. Für die Teilnehmenden ergibt sich i. d. R. ein Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen.

Informationstreffen für Interessierte am Weiterbildungskurs Schulpastoral 2026-28
Datum: Donnerstag, 21.5.2026, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, Mainz

Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen für den auf zwei Jahre angelegten Kurs sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Der genaue Kursablauf und die Termine werden vorgestellt, um eine Transparenz der Anforderungen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 07.05.2026 (an: brigitte.lob@bistum-mainz.de).
Nach dem Vortreffen haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Bitte setzen Sie sich bei Interesse außerdem frühzeitig mit Ihrer diözesanen Schulpastoralreferentin bzw. Ihrem Schulpastoralreferenten in Verbindung (Kontaktadressen s. u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Anmeldung
Die Bewerbungsunterlagen für den Kurs können Sie von Ihrem jeweiligen Bistum erhalten.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 08.06.2026 an
Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Ende Juni 2026 erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u. a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmenden verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Miriam Gies, Pastoralreferentin im Bistum Limburg
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz, Tel: 0176-1253 9042, Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.
Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an Frau Lob wenden.

Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): lisa.kupczik@ilf-mainz.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Peter-felix.ruelius@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Fachteam Schule und Hochschule des Bistums Limburg: schule_hochschule@bistumlimburg.de
• Dezernat Bildung des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: andreas.feid@bistum-trier.de

Termine:
Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr im Priesterseminar Limburg Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr im Priesterseminar Limburg Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Dr. Miriam Gies
Pastoralreferentin im Bistum Limburg

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Sie tragen einen Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen. 1. und 2. Kursblock: Priesterseminar Limburg / 3. bis 6. Kursblock: Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod