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27-16-02

Zwischen Tür und Angel - Kurzgespräche in Seelsorge und Beratung

Mittwoch, 21.04.2027, 08.30 bis Mittwoch, 21.04.2027, 16.00
 

Im Schulalltag muss vieles oft zwischen „Tür und Angel“ geklärt werden, Schüler*innen kommen mit wichtigen Anliegen und großen Themen – dabei bleibt in der Hektik wenig Zeit für ein ausführliches Gespräch. Besonders als Religionslehrer*in ist man für Schüler*innen eine erste Anlaufstelle für die Sorgen und Nöte des Alltags.

Umso wichtiger ist es, an diese Kursgespräche zielorientiert und fokussiert heranzugehen, um allen Beteiligten mit ihren Anliegen gerecht zu werden und ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen.

In der Fortbildung werden Grundhaltungen, Methoden und Kompetenzen des seelsorglichen bzw. beratenden Kurzgespräches vermittelt. Mit Gesprächsbeispielen aus der eigenen Praxis, mit Rollenübungen und Reflexionen werden Kurzgespräche mit einer Zielorientierung eingeübt.

Termine:
Mittwoch, 21.04.2027, 08:30 Uhr – Mittwoch, 21.04.2027, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0220680505
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 10

26-37-01-7

Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien

Modul 7 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 22.04.2027, 15.00 bis Donnerstag, 22.04.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 22.04.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-17-04

Zeit gewinnen durch KI

Künstliche Intelligenz als Assistenz für die Unterrichtsvorbereitung und Entlastung im Schulalltag
Donnerstag, 29.04.2027, 09.00 bis Donnerstag, 29.04.2027, 17.00
 

Die Anforderungen an Lehrkräfte steigen stetig, während die Zeit für die Vorbereitung oft knapp ist. Künstliche Intelligenz (KI) bietet hier enorme Potenziale zur Entlastung – wenn man weiß, wie man sie effektiv einsetzt. Von der Erstellung differenzierter Arbeitsblätter über die Strukturierung von Elternbriefen bis hin zur schnellen Recherche komplexer theologischer Sachverhalte: Die KI kann zur ‚persönlichen Assistenz‘ werden.

In diesem kompakten Workshop lernen Sie, wie Sie KI-Tools (wie ChatGPT, Fobizz oder SchulKI) gezielt für Ihre administrativen und vorbereitenden Aufgaben nutzen. Wir legen den Fokus auf das ‚Gewusst wie‘ (Prompting), um qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen, die Sie direkt in Ihren Alltag integrieren können.

Inhalte der Fortbildung:
- Effektives Prompting: Wie formuliere ich Anfragen, damit die KI wirklich hilfreiche Entwürfe liefert?
- Materialerstellung: Erstellung von Texten, Lückentexten und differenzierten Aufgabenstellungen auf Knopfdruck.
- Administrative Entlastung: Unterstützung bei der Erstellung von Berichten, Elternbriefen und Protokollen.
- Rechtlicher Rahmen: Kurzer Überblick zu Datenschutz und Urheberrecht bei der Nutzung für die eigene Arbeit.

Arbeitsformen:
Kurz-Input, Live-Demonstration, direktes Ausprobieren am eigenen Gerät (Bring your own device).

Termine:
Donnerstag, 29.04.2027, 09:00 - Donnerstag, 29.04.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617301
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

27-19-02

Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen

Ermutigungspädagogik
Dienstag, 11.05.2027, 09.00 bis Mittwoch, 12.05.2027, 17.00
 

Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i. d. R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen.

Diese Fortbildung gibt Anregungen,
• wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
• wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
• und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Dienstag, 11.05.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 12.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483902
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 14

27-19-04

Zwischen Kloster und Hessischem Kegelspiel

Eine spirituelle Entdeckungstour entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Donnerstag, 13.05.2027, 09.00 bis Samstag, 15.05.2027, 17.00
 

Das Bonifatiuskloster in Hünfeld, Heimat der Ordensgemeinschaft der Oblatenmissionare, ist Ausgangspunkt für unsere diesjährige Pilgertour. Neben dem Kennenlernen der Kommunität sind wir rund um das Kloster pilgernd unterwegs im „Hessischen Kegelspiel“. Begleitet von spirituellen Impulsen und Momenten der Stille, entdecken wir auf Tagesetappen von 15 bis 20 Kilometern die Region aus Vulkanbergen, die größtenteils zum Biosphärenreservat Rhön gehört. Zum Programm gehört auch eine Führung auf dem „Weg der Hoffnung“, ausgehend von der Gedenkstätte „Point Alpha“. Der Skulpturenweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze verknüpft Geschichte, christlichen Kreuzweg und politischen Widerstand. Ebenfalls gibt es Raum für fachlichen Austausch, sowie für Überlegungen, welche Chancen das Pilgern als Unterrichtsprojekt bereithält und wie sich dieses interdisziplinär umsetzen lässt.

So verbringen wir drei abwechslungsreiche Tage im Spannungsfeld von Landschaft, Spiritualität, außerschulischen Lernorten und innerdeutscher Geschichte.

Termine:
Donnerstag, 13.05.2027, 09:00 Uhr – Samstag, 15.05.2027, 17.00 Uhr
Tagungsort: Bonifatiuskloster Hünfeld
Zielgruppe: (Religions-)Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Claudia Pappert
Referentin für Religionspädagogik, PZ Hessen

Peter Schwaderlapp
Pastoralreferent & Geistlicher Begleiter, Katholische Flughafenseelsorge Frankfurt am Main

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241214202
Teilnahmebeitrag: 180,00 €
180,00 € 8

26-37-01-8

Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Modul 8 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 13.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 13.05.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 13.05.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Westend-Synagoge
Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-20-04

„Was hast du da geschrieben?“ – Hassrede und Onlineverhalten

Werteorientierung und Konfliktkultur im digitalen Raum
Donnerstag, 20.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 20.05.2027, 18.00
 

Klassen-Chats bei WhatsApp oder Kommentare unter Social-Media-Posts sind für Schüler*innen zentrale Orte der Vergemeinschaftung, aber auch Schauplätze von Ausgrenzung, Missverständnissen und HateSpeech. Oft erreicht die Dynamik dieser digitalen Räume das Klassenzimmer erst, wenn Konflikte bereits eskaliert sind. In dieser Fortbildung werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir als Lehrkräfte präventiv einwirken und eine digitale Netiquette etablieren können, die auf Respekt und christlich/humanistischen Werten basiert.

Des Weiteren analysieren wir die Mechanismen digitaler Kommunikation und erarbeiten Strategien, wie das Thema ‚Werte im Netz‘ fest im Schulalltag und im Religionsunterricht verankert werden kann.

Inhalte der Fortbildung:
- Phänomenologie: Warum entgleist Kommunikation im Digitalen so leicht? (Enthemmungseffekt).
- HateSpeech & CounterSpeech: Erkennen von Diskriminierung und Einüben von Gegenstrategien.
- Klassen-Chat-Regeln: Erarbeitung von Vorlagen für eine gemeinsame Netiquette mit Schüler*innen.
- Rechtlicher Rahmen: Wo endet der Spaß? (Beleidigung, Urheberrecht, Recht am eigenen Bild).

Arbeitsformen:
Fallbeispiele aus dem Schulalltag, Analyse von Chat-Verläufen, Erarbeitung von Interventionsmöglichkeiten.

Termine:
Donnerstag, 20.05.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 20.05.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617308
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 16

27-21-01

Wer bin ich im Netz? Und wer sind die anderen?

Identitätsbildung und Wirklichkeitskonstruktionen im Religionsunterricht thematisieren
Montag, 24.05.2027, 09.00 bis Montag, 24.05.2027, 17.00
 

Instagram-Filter, KI-generierte Avatare und perfekt inszenierte Influencer-Welten: Die digitale Lebenswelt von Schüler*innen ist geprägt von der ständigen Konstruktion und Optimierung des eigenen Ichs. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Simulation zunehmend. Für Kinder und Jugendliche stellt sich die Frage nach der eigenen Identität heute oft im Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstinszenierung und der Suche nach dem ‚Echten‘.

Der Religionsunterricht bietet einen geschützten Raum, um diese Phänomene anthropologisch und ethisch zu reflektieren. In dieser Fortbildung gehen wir der Frage nach, wie wir Schüler*innen dabei unterstützen können, die Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion in Social Media zu durchschauen und eine stabile, reflektierte Identität zu entwickeln.

Inhalte der Fortbildung:
- Theoretischer Input: Identitätsmodelle im digitalen Zeitalter und die Macht der Algorithmen.
- Wirklichkeit vs. Konstruktion: Analyse von Deepfakes, Filtern und KI-Bildern im Kontext der Schöpfungslehre (Gottesebenbildlichkeit).
- Praktische Impulse: Vorstellung von Unterrichtseinheiten und Methoden (z.B. ‚Der digitale Beichtstuhl‘, ‚Influencer als moderne Propheten?‘).
- Ethische Reflexion: Selbstwertgefühl und Körperbild im Zeitalter der digitalen Perfektion.

Arbeitsformen:
Vortragselemente, Analyse von Social-Media-Beispielen, Arbeit an Fallbeispielen, Erprobung von Unterrichtsmaterialien.

Termine:
Montag, 24.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 24.05.2027,– 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617302
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 16

27-21-02

Das Herzensgebet

Eine Meditationsform aus der christlichen Tradition
Montag, 24.05.2027, 09.30 bis Mittwoch, 26.05.2027, 13.00
 

Was trägt mich? Aus welcher Kraft lebe ich? Was ist die Quelle meines Glaubens? Das Herzensgebet ist eine Form christlicher Kontemplation, die Zugang zu dieser Quelle eröffnen kann. Die Fortbildung will in diese Meditationsform einführen. Dabei ist es hilfreich,

- zu schweigen,
- mit allen Sinnen die Natur wahrzunehmen,
- den eigenen Körper zu spüren,
- den Atem wahrzunehmen,
- in die Stille zu lauschen,
- sich in der Gruppe auszutauschen
- sich im Einzelgespräch mitzuteilen

Die Anleitung zur christlichen Kontemplation orientiert sich an den Übungsschritten von Franz Jalics. Kontemplatives Gebet fängt da an, wo die Worte aufhören. Um in ein inneres Schweigen hineinzufinden, wird empfohlen, gemeinsam ein äußeres Schweigen während der Veranstaltung zu halten und auf die Nutzung von Medien zu verzichten.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Lehrerfortbildung Mainz und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

Termine:
Montag, 24.05.2027, 09:30 Uhr - Mittwoch, 26.05.2027, 13:00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1 55437 Ockenheim
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Martina Fabry
Gesundheits- und Atempädagogin

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501602
Teilnahmebeitrag: 300,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
300,00 € 7

27-22-01

Mobbing in der Schule - Nein danke!

Mit dem „No Blame Approach“ Mobbing nachhaltig beenden
Montag, 31.05.2027, 09.00 bis Montag, 31.05.2027, 17.00
 

Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den „No Blame Approach“ direkt anwenden.

Der „No Blame Approach“ ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert.

Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden und ist sehr erfolgreich: Laut einer Studie lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Aus dem Inhalt:
• Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
• Die drei Schritte des „No Blame Approach“
• Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenen, Unterstützer*innen-Gruppe, Abschlussgespräch)

Termine:
Montag, 31.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 31.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher*innen-Lehrer*innenfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0209954810
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15