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27-08-01-2

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 2

Digitale Woche - Globale Krise – lokal denken, lernen und handeln / Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als schulisches Querschnittsthema
Dienstag, 23.02.2027, 16.00 bis Dienstag, 23.02.2027, 17.30
 

Im Jahr 2027 kann man an einige Meilensteine erinnern: 1992, also vor 35 Jahren, wurde der Begriff der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro geprägt; 2007 erschien der erste Orientierungsrahmen für BNE, 2017 folgte der umfassende Bericht der Kultusministerkonferenz zum Stand von BNE in den Bundesländern. Eine gute Gelegenheit, der Bildung für nachhaltige Entwicklung neuen Rückenwind zu geben.

Es geschieht viel – teilweise kann das Thema allerdings noch mehr Fahrt aufnehmen. Das kann gelingen, wenn es nicht der Initiative Einzelner anvertraut ist, sondern als schulische Querschnittsaufgabe gesehen und gestaltet wird. Die Veranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche versteht sich als Plädoyer und Ermutigung. Wie kann die Implementierung von BNE als Querschnittsaufgabe in einer Schule gelingen? Welche didaktischen Konzepte sind erfolgversprechend? Welche Best-Practice-Beispiele gibt es?

Im Anschluss an den Impulsvortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

Termine:
Dienstag, 23.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. theol. Alexander Schimmel
Lehrer für Physik und katholische Religion in Mainz und Lehrbeauftragter an der Johannes-Gutenberg-Universität

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617556
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-01-3

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 3

Digitale Woche - Haltung zeigen! Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren
Mittwoch, 24.02.2027, 16.00 bis Mittwoch, 24.02.2027, 17.30
 

Wie dürfen und wie müssen Lehrkräfte reagieren, wenn sie mit diskriminierenden oder rechtsextremen Positionen konfrontiert werden? Wie ‚neutral‘ dürfen, können oder müssen sie in ihrer Arbeit sein?

Die Fortbildung von ‚Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden‘ beleuchtet zentrale rechtliche Aspekte zum Umgang mit Diskriminierung im pädagogischen Raum – mit besonderem Blick auf das häufig missverstandene Spannungsfeld zwischen Verfassungstreuepflicht und der angeblichen Neutralitätspflicht. Denn sowohl bei Beamt*innen als auch bei nicht-verbeamteten Pädagog*innen besteht zunehmend Unklarheit darüber, ob und wie die eigenen Positionen eingebracht werden dürfen. Diese Unsicherheit wird gezielt forciert: durch rechtsextreme Akteure, die versuchen, Bildungsinstitutionen etwa durch Desinformationskampagnen und Meldeportale unter Druck zu setzen.

Die Fortbildung soll dagegen aufzeigen, dass demokratische Bildungsarbeit keinen Neutralitätsverstoß darstellt, sondern – im Gegenteil – sogar verfassungsrechtlich geboten ist. Sie schafft Klarheit über juristische Grundlagen und gibt pädagogischen Fachkräften Orientierung und Sicherheit für ihren Arbeitsalltag.

Kooperation mit dem Amt für katholische Religionspädagogik Weilburg

Termine:
Mittwoch, 24.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Johannes Daschmann
Bildungsreferent, Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251525201
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-01-4

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 4

Digitale Woche - Der Kampf in den Köpfen – Virtuelle Lebenswelten von Schüler*innen und medienpädagogische Haltungsfragen in Schule
Donnerstag, 25.02.2027, 16.00 bis Donnerstag, 25.02.2027, 17.30
 

TikTok, Instagram, YouTube, Discord oder KI-gestützte Anwendungen prägen zunehmend die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. In digitalen Räumen entstehen Gemeinschaften, Identitäten und Lernprozesse – aber auch Desinformation, Polarisierung, problematische Rollenbilder und psychische Belastungen. Der „Kampf in den Köpfen“ findet heute oft auf Bildschirmen statt und beeinflusst, wie junge Menschen die Welt wahrnehmen, bewerten und gestalten.

Wie können Schulen auf die Herausforderungen einer von Algorithmen geprägten Aufmerksamkeitsökonomie reagieren? Und welche medienpädagogische Haltung brauchen Lehrkräfte, um junge Menschen kompetent, reflektiert und demokratisch zu begleiten?

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Fragen der Medienkompetenz, sondern auch die Rolle von Schule als Ort der Orientierung, der kritischen Reflexion und der demokratischen Bildung.

Termine:
Donnerstag, 25.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617567
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-05

Programm für Berufseinsteiger*innen im Lehrberuf

Freitag, 26.02.2027, 09.30 bis Samstag, 23.09.2028, 17.00
 

Die ersten Jahre im Lehrberuf haben eine prägende Funktion. Von „Survival Stage“ sprechen manche, andere betonen das Wechselspiel zwischen Überleben und Entdecken.

Das Programm des Pädagogischen Zentrums für Berufseinsteiger*innen richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die zwischen ein und drei Jahren Unterrichtserfahrung nach dem 2. Staatsexamen oder dem Abschluss eines Quereinstiegs haben. Sie bearbeiten in vier Modulen Themen, die für die Berufseinstiegsphase besonders herausfordernd sind: Umgang mit Unterrichtsstörungen (Klassenmanagement), Sicherheit im Agieren vor der Lerngruppe, Reflexion der eigenen Rolle, Umgang mit den eigenen Ressourcen und gelingendes Zeitmanagement, Umgang mit Fehlern und Konflikten, Bedeutung der Abgrenzung, Formen der kollegialen Unterstützung sowie Umgang mit Krisen in der Schule.

Zusätzlich zu den Modulen erhalten die Teilnehmer*innen in digitaler Form Materialien und Hinweise zum Thema Zeitmanagement und Arbeitsorganisation.

Die Anmeldung gilt für das gesamte Programm. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.

Modul 1: Als Lehrkraft Stabilität gewinnen und Präsenz gestalten

Mein Classroom-Management weiterentwickeln

Die Teilnehmer*innen erhalten grundsätzliche Anregungen zu einem gelingenden Classroom-Management. Hierbei werden besonders organisatorische Aspekte guten Unterrichts in angenehmer Atmosphäre angesprochen. Organisatorische Aspekte stehen dabei auf dem Fundament grundsätzlicher Haltungen.

Als Lehrer*in präsent sein und führen - ein Training für Auftreten und Stimme

Auch wenn die Schule kein Theater ist, trifft die Beobachtung doch zu: Lehrkräfte stehen gewissermaßen immer auf der Bühne, denn in vielen herausfordernden Situationen sind sie in einer „Auftrittssituation“ – im Klassenraum ohnehin, aber auch bei Konferenzen oder Elternabenden. Das betrifft die Präsenz und Wirkung im Raum, aber auch eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente: die Stimme.

Modul 2: Mit Klarheit, Gesundheit und den eigenen Stärken als Lehrkraft wachsen

Wer bin ich als Lehrkraft? – Das pädagogische Selbstkonzept entwickeln

Welche Vorstellungen von guter Schule, gutem Unterricht und gelingenden Beziehungen leiten Ihr Handeln? Wie können Sie Ihr professionelles Selbstverständnis bewusst weiterentwickeln? Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Lehrkraft möchten Sie jenseits von Erwartungen anderer sein?

Gesund bleiben im Lehrberuf – Ressourcen erkennen und nutzen

Der Beruf als Lehrkraft stellt hohe fachliche, emotionale und zwischenmenschliche Anforderungen. Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse beschäftigen wir uns mit Faktoren, die Gesundheit, Resilienz und langfristige Berufszufriedenheit fördern. Ergänzend erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse zu Stress, Selbstregulation und Erholung.

Modul 3: Ein Leben mit Fehlern, Störungen und Konflikten – Ressourcevoller Umgang mit den Unebenheiten des Schulalltags

Nimm es ernst, aber mach es nicht so wichtig

Das Leben wird leichter und einfacher, wenn man es mit Fehlern lebt. Wie gehe ich mit meinen Fehlern und damit einhergehender Kritik um? Wie reagiere ich auf Kritik von Kindern oder Eltern? Und wie gehe ich mit den Fehlern meiner Schüler*innen um? In einer fehlerfreundlichen Atmosphäre lebt es sich entspannter für alle.

Gespräche bewusst und positiv gestalten.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg ermöglicht es, Kommunikation kooperativ zu gestalten. Auch bei der Arbeit in der Schule, sei es mit Kindern und Jugendlichen, sei es mit Kolleg*innen oder auch mit Eltern, hilft die Gewaltfreie Kommunikation neue Anregungen zu bekommen, Konfliktsituationen so zu gestalten, dass alle Beteiligten berücksichtigt und faire Lösungen erreicht werden.
(Mehr Infos zu GFK: www.gewaltfrei.de )

Modul 4: Das System meiner Schule – in Krisen stark und im Alltag unterstützend

Mit Trauer und Krisen in der Schule umgehen

Der Umgang mit Tod und Krisen stellt Lehrkräfte im Schulalltag vor besondere Herausforderungen, die Fachwissen, Sensibilität und persönliches Sicherheitsempfinden erfordern. Dieser Tag bietet Raum, zentrale Handlungskompetenzen zu entwickeln und praxisnahe Strategien kennenzulernen.

Kollegiale Beratung – die Kompetenz eines Kollegiums nutzen

In jedem Team von Pädagog*innen ist so viel professionelle Kompetenz vorhanden, dass sich, wenn alle ihre Sicht zusammentragen, für jede schwierige Situation eine Lösung oder zumindest ein nächster guter Schritt finden lässt. Am Ende wird die beratene Person entscheiden, was für sie hilfreich und umsetzbar ist

Termine:
Modul 1: Freitag, 26.02.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 27.02.2027, 17:00 Uhr
Modul 2: Freitag, 17.09.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 18.09.2027, 17:00 Uhr
Modul 3: Freitag, 18.02.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 19.02.2028, 17:00 Uhr
Modul 4: Freitag, 22.09.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 23.09.2028, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, kein Fachbezug.
Voraussetzung: Ein bis drei Jahre Unterricht an einer Schule nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder eines Quereinstiegs
Referent*innen:

Modul 1:
Martin Fehling
Lehrer für Sport und Physik, Fach- und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen, Lehrbeauftragter der Bergischen Universität Wuppertal; Zertifiziert in personenorientierter Beratung

Kathleen Fritz
Dipl. Sozialpädagogin, Coach (FH), Trainerinnenausbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg, Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie ® nach Dr. Michael Bohne, Natural-Voice-Trainerin und Musikerin

Modul 2:
Gerrit Ulmke
Schulleiter eines Gymnasiums, Trainer für Schulentwicklung und Qualifizierung von Schulleitungen.

Modul 3:
Bärbel Hörner
Dipl. Individualpsychologische Beraterin (API), Encouragingtrainerin Schoenaker-Konzept, Ermutigungstrainerin für Kinder und Jugendliche, Supervisorin, Ermutigungspädagogin

Kathleen Fritz (s.o.)

Modul 4:
Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral und Kirchenentwicklung im Bistum Mainz

Verena Urban/Johanna Rist
Referentinnen am Zentrum für Ignatianische Pädagogik, Ludwigshafen

Akkreditierungsnummer: 0045752008
Teilnahmebeitrag: 1.040,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.040,00 € 15

27-09-02

Aufbaukurs Wertschätzende Kommunikation

Vertiefung – anerkannt beim CNVC und GFK-Fachverband
Dienstag, 02.03.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.03.2027, 17.00
 

Der Aufbaukurs der Gewaltfreien Kommunikation richtet sich an Teilnehmende, die bereits über grundlegende Kenntnisse verfügen. Im Zentrum stehen die Vertiefung und Integration der GFK in das eigene Denken, Fühlen und Handeln, um den Herausforderungen des Schulalltags mit größerer Klarheit und innerer Stabilität begegnen zu können.

Der Fokus liegt sowohl auf der persönlichen Weiterentwicklung als auch auf der Fähigkeit, durch Aufrichtigkeit und Empathie handlungsfähig zu bleiben. Anhand konkreter, auch festgefahrener Situationen werden neue Perspektiven erarbeitet und alternative Handlungsmöglichkeiten erprobt. Ziel ist es, Gelassenheit und Präsenz zu stärken sowie tragfähige, vertrauensvolle Beziehungen im schulischen Kontext zu fördern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden vorab durch eine verbindliche Abfrage der Anliegen und Praxisbeispiele der Teilnehmenden erhoben, um eine passgenaue und arbeitsnahe Gestaltung des Seminars zu gewährleisten.

Termine:
Dienstag, 02.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte mit absolvierter Basisausbildung Wertschätzende Kommunikation in der Schule
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 13

27-10-05

Psychische Störungsbilder bei Kindern im schulischen Kontext

Erkennen, Einordnen, Handeln: Fortbildung in zwei Modulen
Donnerstag, 11.03.2027, 09.00 bis Freitag, 23.04.2027, 17.00
 

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, oft kombiniert mit Lern-Leistungsschwierigkeiten, gab es schon immer. Nach den tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre nehmen diese jedoch in Häufigkeit und Schwere deutlich zu, und Familien wie Lehrer*innen sind in der Folge ihrer begrenzten Ressourcen und der eigenen Not belastet bzw. zunehmend erschöpft. Dabei können psychische Auffälligkeiten von Kindern Lehrkräfte vor schwierige Fragen stellen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase oder liegt eine tiefere Störung mit Krankheitswert vor? Wann muss ich die Eltern ansprechen und auf welche Unterstützungssysteme kann ich verweisen? Kann ich selbst irgendwie helfen, ohne übertrieben zu reagieren oder gar zu bagatellisieren?

Gerade weil uns alle diese Fragen so intensiv bewegen, ist ein Grundwissen zu den wichtigsten Störungsbildern eine Voraussetzung für einen geschulteren Blick und Grundlage für mehr Handlungssicherheit im pädagogischen Kontext.

In dieser Fortbildung wird daher zunächst ein Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindesalter bis etwa zur Pubertät und die ärztlich-therapeutischen Versorgungsansätze und -strukturen gegeben. Hierauf aufbauend erfolgt dann die vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen). Dies soll dazu beitragen, die Signale der Kinder besser zu erkennen, und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Hilfestellung geben bzw. auf professionelle Hilfe verweisen kann. Dabei wird es immer darum gehen, den Stellenwert der pädagogischen Hilfen deutlich werden zu lassen, da möglichst frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln besonders wichtig neben den einzuleitenden ärztlich-therapeutischen Maßnahmen ist. Besonders im Austausch der Teilnehmer*innen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, von den Erfahrungen der Anderen zu profitieren, um so noch ein wenig motivierter im eigenen Bereich handeln zu können.

Denn „nur informierte Helfer*innen sind gute Helfer*innen!“

Kurzfassung der Inhalte:
• Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter
• vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen)
• Ideen für frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln als wesentliche Ergänzung der ärztlich-therapeutischen Maßnahmen
• Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 11.03.2027, 09:00 Uhr – Freitag, 12.03.2027, 17:00 Uhr
Modul 2: Donnerstag, 22.04.2027, 09:00 Uhr – Freitag, 23.04.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grund- und Förderschulen, Sekundarstufe I
Referent*innen:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241215903
Teilnahmebeitrag: 520,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
520,00 € 14

27-10-04

Zappelphilipp und Träumerchen

Begleitung von Schüler*innen mit ADS
Donnerstag, 11.03.2027, 09.00 bis Donnerstag, 11.03.2027, 17.00
 

Kinder, die manchmal sehr impulsiv und spontan und dann wieder mit den Gedanken völlig abwesend sind, finden wir in jeder Klasse. Mal mit vollem Interesse und großem Wissen bei der Sache, dann wieder uninteressiert und abgelenkt: Lernschwierigkeiten sind bei Kindern mit ADS/ADHS häufig an der Tagesordnung.
Sie wertschätzend und einfühlsam zu begleiten und an den Lernprozessen teilhaben zu lassen, ist jeden Tag eine neue Herausforderung.

Bei dieser Fortbildung soll es um folgende Themen gehen:
• Neurowissenschaftliche Informationen zum Aufmerksamkeitsdefizit und zur Informationsverarbeitung, Unterscheidung ADS/ADHS
• Welche Unterstützung brauchen Schüler*innen mit ADS/ADHS?
• Wie kann eine gute Kooperation zwischen Schule und Elternhaus gelingen?
• Was brauche ich als Lehrer*in, um dieser Herausforderung zu begegnen?

Wenn Sie am Ende der Fortbildung durch Information und Reflexion sowie den Austausch untereinander zu einem stressfreieren Schulalltag zurückkehren, hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht.

Termine:
Donnerstag, 11.03.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 11.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grundschulen, Förderschulen, Sekundarstufe I
Referent*innen:

Marlene Wynands
Dipl. Theologin, systemische Familientherapeutin, ADS-Eltern-Coach

Akkreditierungsnummer: 0251532502
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

27-10-03

Das Kollegium mitnehmen?

Widerstand im Kollegium verstehen und damit umgehen
Donnerstag, 11.03.2027, 15.30 bis Donnerstag, 11.03.2027, 18.30
 

Die Welt verändert sich rasant und damit auch die Anforderungen an Schule und Unterricht. Wichtig ist dabei, diesen Wandel strukturiert und systemisch zu gestalten und das Kollegium gut mitzunehmen, um unnötige Reibereien und Konflikte zu vermeiden.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass einige Personen trotz guter Argumente nicht zugänglich sind und teilweise gegen Verordnungen oder Anordnungen arbeiten. Dieser Widerstand kann von öffentlich geäußertem Widerstand bis hin zu unbewusstem Widerstand gegen Veränderungen durch Mikrowiderstände, Sprache oder allgemeine Handlungen reichen.

Wodurch wird ‚Widerstand‘ in Veränderungsprozessen ausgelöst?

Woher weiß ich, was die Ursache für Widerstand in meinem Kollegium ist?

Was ist das geringere Übel: Widerstand haben und damit umgehen oder via Kommunikation und Überzeugung versuchen, alle mitzunehmen?

Schwerpunkte:
• Modelle des Wandels – Veränderungsprozesse besser verstehen
• Botschaften des Widerstandes
• Ursachenanalyse mit dem Ishikawa Diagramm
• Grundsätze zum konstruktiven Umgang mit Widerstandsenergie
• Handlungsdimensionen der Schulleitung

Termine:
Donnerstag, 11.03.2027, 15:30 Uhr – Donnerstag, 11.03.2027, 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung aller Schulformen
Referent*innen:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleitungsfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251481802
Teilnahmebeitrag: 30,00 €
30,00 € 150

27-11-01

Begegnen – Beziehung gestalten – Glauben lernen

Wie Begegnung und Beziehung religiöse Lernprozesse im Religionsunterricht ermöglichen und fördern
Montag, 15.03.2027, 09.00 bis Dienstag, 16.03.2027, 17.00
 

Lernprozesse gelingen in tragfähigen Beziehungen – gerade im Religionsunterricht. Aber wie lassen sich Lernprozesse in Anbetracht religiöser Vielfalt und Heterogenität gestalten? Wie lassen sich unter schulischen Rahmenbedingungen tragfähige Beziehungen aufbauen?

Diese Fortbildung zeigt praxisnah, wie die Kommunikation religiöser Inhalte durch den gezielten Einsatz von Übungen und Spielen gestärkt, ein respektvolles Miteinander gefördert und Vertrauen aufgebaut werden kann: Ein Erfahrungsraum für Begegnung entsteht, religiöse Offenheit wächst.

Im Fokus stehen Sie als Religionslehrpersonen mit Ihren Erfahrungen und Fragen. Im Zusammenspiel mit Ihnen bieten wir bewährte didaktische Hilfen für den Unterrichtsalltag an, die leicht einsetzbar sind und nachhaltig Wirkung entfalten.

Termine:
Montag, 15.03.2027, 09:00 Uhr - Dienstag, 16.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte in der Sekundarstufe I + II sowie Berufliche Schulen
Referent*innen:

Michael Holler
Lehrer an der Heinrich-Hoffmann-Schule Frankfurt

Sebastian Sehr
Studienrat für Berufsbildende Schulen mit den Fächern Elektrotechnik und Katholische Religionslehre an der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt

Beide Referenten sind Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FIBOR (Frankfurter Institut für berufsorientierte Religionspädagogik der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen)

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617646
Teilnahmebeitrag: 110,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
110,00 € 18

27-11-02

Achtsamkeit in der Schule

Zertifizierung AiSCHU in drei Modulen
Dienstag, 16.03.2027, 09.00 bis Freitag, 14.05.2027, 16.00
 

Das Potenzial der Achtsamkeit hinsichtlich der Förderung von Stress-Resilienz, emotionaler Selbstregulation und Ressourcenorientierung ist inzwischen wissenschaftlich so gut erforscht, dass sowohl für die Lehrer*innengesundheit als auch für die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen konkrete Anwendungswege im pädagogischen Setting eingesetzt werden. Das Curriculum AiSCHU kombiniert mit dem Programm „Achtsame 8 Wochen“ zur Lehrerkräftegesundheit wird schon in vielen Schulen implementiert und kontinuierlich wissenschaftlich begleitet.

Die Haltung der Achtsamkeit bedarf der Erfahrungs- und der Körperorientierung und einer kontinuierlichen Übungspraxis. Die Weiterbildung wendet sich an Lehrer*innen, die bereit sind, eine solche für sich zu etablieren, die neurowissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen und auf dieser Basis in ihrem Unterricht Schüler*innen auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten.

Das Online-Programm „Achtsame 8 Wochen“ mit Videos, Audios und Printmaterialien ist im Seminar-Preis enthalten. Die Materialien unterstützen begleitend auf dem Übungsweg. Arbeitsgrundlage für die Vermittlung des Curriculums AiSCHU ist das „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“ (Anschaffung für die Weiterbildung Voraussetzung) und das Kartenset „Achtsamkeit in der Schule“ (Beltz-Verlag), beide von Vera Kaltwasser. Die Zugänge für den Online-Kurs erhalten die Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Kursbeginn.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Weiterbildung ist die Dokumentation eines konkreten Anwendungsweges im Unterricht.
Damit eine homogene Lerngruppe entstehen kann, versenden wir nach Eingang der Anmeldung einen Vorabfragebogen (Motivation, Vorerfahrung, Persönliche Interessen etc.). Erst nach Prüfung und Rücksprache mit Frau Kaltwasser können wir eine endgültige Zusage aussprechen.

Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
Vor dem ersten Modul bekommen die Teilnehmer*innen den Zugang zum Online-Kurs „Achtsame 8 Wochen“ und befassen sich mit dem Material der ersten drei Einheiten.

In Modul 1 erforschen die Teilnehmer*innen die Haltung der Achtsamkeit in ihren verschiedenen Facetten, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen und der neurophysiologischen Grundlagen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung).

Die Teilnehmer*innen erforschen, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forscher*innen in eigener Sache“, indem sie ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. Es werden vielfältige methodische Wege beschritten: Wissensinput, erfahrungsorientierte Arbeitsweise mit individuellem Arbeiten, z.B. dem Achtsamen Schreiben, mit dem Achtsamen Dialog, dem Achtsamen Quartett und Plenumsgesprächen.
Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag, bilden Zweier-Teams und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

Modul 2: Verbindung der persönlichen Praxis mit der Vermittlungsarbeit im Unterricht
Nur wenn Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit verkörpern und verstehen, können sie diese authentisch an Schüler*innen vermitteln.

Dieses Modul verbindet die persönliche, individuelle Achtsamkeitspraxis mit der Reflektion der Erfordernisse bei der Vermittlung an Schüler*innen.

Die Teilnehmer*innen durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente.

Die Teilnehmer*innen erproben die vielfältige Übungsangebote aus dem Bereich der Körperwahrnehmung und schlagen eine Brücke zu den Informationen aus dem ersten Modul zum Thema Psychoedukation (Reaktivität, exekutive Kontrolle). Die Bedeutung der Ressourcenorientierung wird spielerisch erkundet ebenso wie der Umgang mit sogenannten „schwierigen“ Emotionen.

„Das Praxisbuch Achtsamkeit“ (2016, Beltz) dient als Referenz (auch für Modul 3), so dass die Teilnehmer*innen einen umfassenden theoretischen und praktischen Hintergrund haben.

Modul 3: Das Curriculum AiSCHU
In Modul 3 stehen die Phasen der konkreten Vermittlung des Curriculums im Zentrum:

• Wie können die Schüler*innen für den Weg der achtsamen Selbsterkundung motiviert werden, um sich an einem kontinuierlichen Lernprozess mit Neugier und    Freude zu beteiligen?
• Wie sind die organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Teilnehmer*innen (Klassenstufe, Jahrgangsteam, Fach, Schulprogramm etc.), innerhalb derer sie die Elemente des Curriculums umsetzen wollen?
• Wie ist das Curriculum aufgebaut?
• Wie können Körper- und Erfahrungsorientierung so in den Unterricht integriert werden, dass die Schüler*innen immer tiefer ihre Selbstwahrnehmung schulen?

Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen/Kurse sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

Gearbeitet wird mit den Kartensets: „Achtsamkeit in der Schule“ und „Der Achtsame Dialog“. (beide bei Beltz)

Termine:
Modul 1: Dienstag, 16.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 17.03.2027, 16:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 07.04.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 08.04.2027, 16:00 Uhr
Modul 3: Donnerstag, 13.05.2027, 09:00 Uhr – Freitag, 14.05.2027, 16:00 Uhr
Anmeldung erbeten bis:
16.02.2027
(Nachmeldungen sind im Einzelfall möglich)
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Vera Kaltwasser
Hessische Lehrkräfteakademie, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914704
Teilnahmebeitrag: 850,00 €
Preis inkl. Verpflegung, Übernachtung und Online-Lernprogramm
850,00 € 14