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22-27-04

"Universes in Universe"

Exkursion zur Dokumenta 15 in Kassel
Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 bis Freitag, 08.07.2022, 16.00
 

Die alle fünf Jahre stattfindende Documenta ist der Ort für die Begegnung mit internationaler Gegenwartskunst. 2022 gestaltet die indonesische Gruppe ruangrupa die documenta, ihr Konzept trägt den Titel „lumbung“ – das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune. Lumbung betont Werte wie Solidarität und Kollektivität; es ist ein Denkansatz, der angesichts von Ungleichheit und Ungerechtigkeit zeigt, dass die Dinge auch anders gelöst werden können.

Kunst ist nicht sichtbar, sondern macht sichtbar. Kunstwerke reflektieren religiöse und gesellschaftliche Phänomene der jeweiligen Gegenwart und bergen explizite und implizite theologische Konzeptionen. Auch dort, wo sie zu überlieferter Religion Abstand hält, greift Kunst weiterhin Momente des Religiösen auf. All dies kann höchste Relevanz für Theologie, Pastoral, Predigt, Erfahrungsräume in Gegenwart und Zukunft haben. Dazu erhoffen wir Inspirationen von Documenta 15 und der gemeinsamen Reflexion in der Kursgruppe.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 08.07.2022, 16.00 Uhr
Tagungsort: CVJM Tagungshaus Kassel, 34131 Kassel
,
Zielgruppe: Religionslehrkräfte
Referenten:

Prof. Dr. Viera Pirker
Professorin für Religionspädagogik und Mediendidaktik Fachbereich Katholische Theologie Goethe-Universität Frankfurt

Dr. Luisa Fischer
TPI Mainz

Dr. Regina Heyder
TPI Mainz

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:170,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung zzgl. Ticketpreis
Weitere Informationen: Teilnahmebeitrag zuzüglich des 2-Tagesticket von ca. 45,00 €. Information über den Zahlungsweg des Ticketpreises folgt!
170,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

22-34-09

Nauroder Musische Werkwoche 2022

Samstag, 27.08.2022, 14.30 bis Mittwoch, 31.08.2022, 15.00
 

Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 24. Mal in den hessischen Sommerferien stattfinden wird. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel und Spiritualität. Informationen zu den verschiedenen Kursen finden Sie unter www.musische-werkwoche.de

Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen in den Tag und ein vielfältiges gemeinsames Abendprogramm.
Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein (dkv) der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

 

Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

Anmeldungen bitte ausschließlich an: anmeldung@musische-werkwoche.de

 

Termine:
Samstag, 27.08.2022, 14.30 Uhr - Mittwoch, 31.08.2022, 15.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Religionslehrer*innen, Erzieher*innen und Interessierte
Referenten:

Informationen folgen

Teilnahmebeitrag:455,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung/EZ
Weitere Informationen: Nähere Informationen und Anmeldungen: anmeldung@musische-werkwoche.de
455,00 €

22-36-00

ReliLab.RheinMain 2022/23: Überregionales Laboratorium zu religiöser Bildung in einer Kultur des Digitalen

Religiöses Lehren und Lernen unter dem Vorzeichen Digitalität
Montag, 05.09.2022, 10.00 bis Montag, 31.07.2023, 18.00
 

Digitale Medien bestimmen das Leben, das Lernen und den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das vergangene Jahr hat diese Entwicklung auch in der Schule vorangetrieben. Für die Religionspädagogik spielen digitale Medien eine wachsende Rolle: sei es als wichtiges Medium des Unterrichts, sei es als Erfahrungsort kommunikativer und zunehmend auch religiöser Praktiken, sei es als thematische Orientierung für Fragen religiöser und ethischer Bildung in einer sich wandelnden Welt.

Mit dem ReliLab beginnt ein ganzjähriges, länderübergreifendes Laboratorium zu zeitgemäßer religiöser Bildung in einer Kultur der Digitalität.

Das ReliLab ist eine Fortbildung: Hier erarbeiten Sie sich Kompetenz, religiöse Lehr-und Lernprozesse unter Berücksichtigung digitaler Medien zu planen, umzusetzen und zu reflektieren. Sie legen eigene Schwerpunkte, beispielsweise in der Medienpraxis, in der Entwicklung fachdidaktischer Perspektiven und Praktiken oder mit einem Zertifikat für Open Educational Ressources (OER).

Das ReliLab ist eine Laborumgebung: Es versteht sich als Raum zur Erprobung, Beobachtung und Entwicklung religiöser Bildung in einem Kontext der Digitalität: Neues kann entstehen, Altes transformiert werden. Das Team unterstützt Sie dabei, in diesem Labor einzeln und in kreativer Kollaboration Ihre Kompetenzen zu erweitern und selbst aktiv das Labor zu nutzen, indem Sie teilnehmen und teilgeben können.

Das ReliLab ist ein Netzwerk: Expert*innen und Noviz*innen sind gleichermaßen eingeladen, in dieses gemeinsame, konfessionell-kooperative und international vernetzte Projekt einzusteigen.

#relilab.rheinmain
Am Standort Rhein-Main versteht sich das ReliLab regional konzentriert als ein phasenübergreifendes Modell der Lehrer*innenbildung. Lehrkräfte verschiedener Schulformen (und auch Studierende sowie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst) beschreiten an diesem regionalen Knotenpunkt konfessionell-kooperativ persönliche Lernwege, gemeinsam im größeren Netzwerk und mit vielfältigen überregionalen Anknüpfungspunkten.
Sie können sich am ReliLab.RheinMain in verschiedenen Varianten beteiligen, die sich auch darin unterscheiden, in welcher Phase Sie aktuell aktiv sind — sei es punktuell oder kontinuierlich im gesamten Zeitraum (September 2021 bis Juli 2022) und auch darüber hinaus.

Lehrkräfte

  • mit Teilnahmezertifikat: Sie nehmen an allen regionalen und an vier überregionalen Präsenzanlässen analog oder digital teil. Sie erarbeiten und erproben Lernbausteine gemäß Ihrem eigenen Interesse. Ihren Lernertrag dokumentieren Sie in einem Portfolio und diskutieren dieses mit anderen Kolleg*innen. Sie können teilnehmende Studierende oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst begleiten, indem Sie deren unterrichtliche Erprobungen und Entwicklungen praktisch beraten.
  • ohne Teilnahmezertifikat: Sie binden sich lose in die kommunikativen Strukturen des relilab.rheinmain ein.

Bei dieser Fortbildung kann man:

  • nach Bedarf und Interesse lernen und sich austauschen — analog und digital; donnerstags von 16 bis 18 Uhr live im #relilabCafé, ansonsten eigenständig asynchron

Anmeldung über: https://relilab.org/rheinmain 

Ihre Fragen richten Sie bitten an: rheinmain@relilab.org

Termine:
Verschiedene (Online)-Veranstaltungen von September 2022 bis Juli 2023 #relilabCafé donnerstags 16-18 Uhr, ansonsten eigenständig asynchron
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Studierende und Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst der Primarstufe, Sekundarstufe I und II, Berufliche Schulen
Teilnahmebeitrag:Frei

22-37-05

17. Weiterbildungskurs Kath. Religion: Kick-Off-Veranstaltung

Donnerstag, 15.09.2022, 14.00 bis Donnerstag, 15.09.2022, 19.00
 

17. Weiterbildungskurs Kath. Relgion

 

Sie möchten Schüler*innen...

  • einen lebendigen Zugang zu religiösen Fragen ermöglichen?
  • beim Kennenlernen und der Auseinandersetzung mit den Inhalten des christlichen Glaubens begleiten?
  • einen christlichen Blick auf Leben und Welt ermöglichen?
  • dabei unterstützen, die religiöse Dimension des eigenen Lebens zu erfahren?
  • einen Raum geben die Sinnfragen des Lebens zu stellen?
  • dabei unterstützen, religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit zu entwickeln?

Dann kann der Weiterbildungskurs Katholische Religion für Sie interessant sein:
Er bietet Ihnen die Möglichkeit die Lehrerlaubnis für das Fach Katholische Religion zu erhalten!

Die Hessische Lehrkräfteakademie, Sachgebiet I.1-2 Weiterbildung, bietet in Kooperation mit den drei Hessischen Bistümern Fulda, Limburg und Mainz über das Pädagogische Zentrum Lehrkräften die Möglichkeit, das Unterrichtsfach Katholische Religion für die Primarstufe bzw. für die Sekundarstufe 1 zu erwerben.

Beachten Sie die Ausschreibung des Kurses im Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums Nr. 3/22 (Termine, Konditionen, Anmeldungsformulare).

Beginn: September 2022
Dauer: 2 Schulhalbjahre( Primarstufe) oder 4 Schulhalbjahre (Sek. 1)
Präsenz: 5 bzw. 7 mehrtägige Veranstaltungen in Wiesbaden-Naurod, Weilburg und Fuldatal

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Claudia Pappert, Pädagogisches Zentrum. Wir halten eine ausführliche Infomappe für Sie bereit und beraten Sie gerne.

Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen und weiterführenden Schulen (Sek 1)
Teilnahmebeitrag:Frei

22-13-00

Das zielorientierte Kurzgespräch. Grundkurs. Modul 2

Mittwoch, 28.09.2022, 14.00 bis Freitag, 30.09.2022, 13.00
 

„Kann ich Sie kurz mal sprechen?” – Gespräche zwischen Tür und Angel werden im beruflichen Alltag schnell zur Beratungssituation. So reagieren viele mit gemischten Gefühlen: Der Ort passt nicht, viel Zeit ist auch nicht – was kann man da schon besprechen, wie kann man da weiterhelfen?

Das zielorientierte Kurzgespräch ist eine Methode, die Mut macht, sich auf diese Gespräche einzulassen, in der Kürze der Zeit, an genau dem Ort, an dem man angefragt wird. Die Konzentration im Kurzgespräch liegt nicht auf dem Problem der Rat suchenden Person, sondern auf ihren Möglichkeiten und Ressourcen. Ziel ist es, einen realitätsbezogenen ersten Handlungsschritt zu erarbeiten. Der "Schlüssel" dazu findet sich oft schon in den ersten Sätzen und in der Sprache der Ratsuchenden.

Der Grundkurs basiert auf dem Buch von Timm H. Lohse „Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung“. Der Kurs vermittelt Hintergrundwissen zu diesem Ansatz und trainiert an Beispielen aus dem Alltag die kommunikativen Fertigkeiten der Teilnehmer/-innen.

Dieser Grundkurs entspricht den Ausbildungsstandards der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK).

Eine Anmeldung ist nur zu beiden Teilen des Kurses möglich, der zweite Teil findet vom 28.-30.09.2022 statt.

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem ILF und TPI Mainz sowie dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

 

Fortbildungstage: 8 halbe Tage

Termine:
Montag, 28.03.2022, 14.00 Uhr – Mittwoch, 30.03.2022,13.00 Uhr Mittwoch, 28.09.2022, 14.00 Uhr – Freitag, 30.09.2022,13.00 Uhr
Tagungsort: Forum Vinzenz Pallotti
56179 Vallendar,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Claudia Simonis-Hippel
Religions- und Erwachsenenpädagogin, Trainerin der AgK, Winnweiler
Ute Lohmann
Pfarrerin an einer BBS, Bezirksbeauftragte für evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:320,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
320,00 €

22-40-01

Fortbildungen kompetent planen, erfolgreich durchführen

Mittwoch, 05.10.2022, 09.00 bis Mittwoch, 05.10.2022, 17.00
 

Der schulischen Fortbildung kommt im Rahmen systematischer Schulentwicklung eine besondere Bedeutung zu. Die Planung, Gestaltung und Durchführung ist eine komplexe Aufgabe, zu der auch die Erstellung des Fortbildungskonzepts gehört, ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal guter Schulen.

Welches Rollenverständnis hat der Fortbildungsbeauftragte im System Schule? Welche Fortbildungsbedarfe sind vorrangig? Wird Fortbildung systemisch verankert und erwächst sie aus der Schulentwicklungsarbeit? Wie kann Nachhaltigkeit von Fortbildungen erreicht werden? Wie kann man Fortbildungsergebnisse für den Unterricht sichern?

In der konkreten Planung entstehen weitere Fragen: Wie soll der Tag strukturiert werden? Wie können sich die Lehrkräfte darauf vorbereiten? Wie kann es gelingen, alle Kolleg*innen aktiv zu beteiligen? Welche Methoden können helfen, den Tag abwechslungsreich zu gestalten?

Elemente des Seminars sind:
• Vermittlung theoretischer Grundlagen
• Vorstellung von Möglichkeiten der Bedarfsanalyse, Planung, Durchführung, des Transfers und der Evaluation aus der Praxis und deren Reflexion
• Grundlagen für eine effektive Gestaltung schulinterner pädagogischer Tage

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 15 Personen

Termine:
Mittwoch, 05.10.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Mit der Planung und Koordination von Fortbildungen beauftragte Lehrkräfte, Schulleitungsmitglieder aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
65,00 € 11

22-40-04

Short Cuts

Neue (Kurz-)Spielfilme im Unterricht
Mittwoch, 05.10.2022, 14.30 bis Freitag, 07.10.2022, 13.00
 

Gemeinsam einen Film ansehen – das kann ein Erlebnis sein und Gemeinschaft stiften. Vielleicht ist es auch deshalb bei Schüler*innen so beliebt.

Manche Spielfilme sind außerdem nicht bloß unterhaltsam, sondern laden ein zu tiefer gehender Auseinandersetzung und Diskussion, indem sie explizit oder implizit grundlegende Fragen erzählend bearbeiten: Fragen über das Leben, über den Sinn des Daseins, über Werte und Moral, über Glauben und Religion.

Anhand von (Kurz-)Spielfilmen lassen sich in der Schule grundlegende Themen erarbeiten und vertiefen – wenn man die Filme und ihr Potential zu nutzen weiß.

In diesem Seminar werden ausgewählte kurze und zwei lange Spielfilme gemeinsam gesichtet, diskutiert und auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Unterricht hin befragt. Als „Sehhilfe“ dienen theoretische Überlegungen zur Filmsprache und Filmanalyse.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem ILF Mainz. 

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 18 Personen

Termine:
Mittwoch, 05.10.2022, 14.30 Uhr - Freitag, 07.10.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Religionslehrkräfte und Interessierte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Franz Günther Weyrich
Leiter des Amtes für kath. Religionspädagogik in Wetzlar

Prof. Dr. Reinhold Zwick
Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:160,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
160,00 € 19

22-40-02

Arbeit mit Steuergruppen

Donnerstag, 06.10.2022, 09.00 bis Donnerstag, 06.10.2022, 17.00
 

Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die
Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Dieses Seminar nimmt die Arbeit von Steuergruppen sowie deren Initiierung und Entwicklung
genauer in den Blick. In Übungen wird erkundet, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.

Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 06.10.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 10

22-40-05

Ausbildungskurs Schulpastoral 2022-2024

Informationstreffen am Donnerstag, 09.06.2022, 14 - 18 Uhr
Donnerstag, 06.10.2022, 09.30 bis Samstag, 08.06.2024, 16.00
 

Weiterbildungskurs Schulpastoral 2022-24

Ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Triersowie mit dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz.


Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schülert*innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor-men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.


Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humani-sierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mit-gestalten wollen.
Im Einzelfall werden auch interessierte Lehrkräfte anderer Fächer zugelassen, die über ein 1. und 2. Staatsexamen verfügen.
Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber/innen, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.
Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer*innen begrenzt.


Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu-ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln. Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali-tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit-telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.


Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 09. Juni 2022, 14.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26.

Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbil­dung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvorausset­zungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Der Kurs umfasst:
- 18 Kurstage in sechs Seminaren
- Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
- schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
- 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
- 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep-tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule                                                                                                                                                                                                                                                    - schriftliche Abschlussarbeit

                       

Beschreibung der Kurselemente:


6 KURSBLÖCKE:


I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits-felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge-schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer*innen von Schüler*innen mit persönli-chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Ge-sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 6.10.2022, 09.30 Uhr – Samstag, 8.10.2022, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg


II. „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun-gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 2.2.2023., 09.30 Uhr - Samstag, 4.2.2023, 16.00 Uhr,
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg


III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler*innen, Kolleg*innen oder sogar Schüler*innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall-tag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler*innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 4.5.2023, 09.30 Uhr bis Samstag, 6.5.2023, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg


IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon-fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo-dells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 21.9.2023., 09.30 Uhr - Samstag, 23.9.2023, 16.00 Uhr
Ort: Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod


V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul-seelsorger*in zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor
dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 22.2.2024, 09.30 Uhr bis Samstag, 24.2.2024, 16.00 Uhr
Ort: Kloster Jakobsberg


VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Die Projekte, die während des Kurses entstanden sind, werden der Kursgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. Workshops zu aktuellen und ergänzenden Themen sowie offene Fragen aus der Schulpastoral und eine Auswertung der Lernerfahrungen des Gesamtkurses bilden die Inhalte des letzten Blocks. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 6.6.2024, 09.30 Uhr bis Samstag, 8.6.2024, 16.00 Uhr
Ort: Priesterseminar Speyer


Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.


Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe-tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs-begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.


Organisatorisches


Kosten

Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten unterschiedlich bezuschusst. Bitte fragen Sie in Ihrem Bistum nach den Modalitäten. Für die Teilnehmer/innen ergibt sich i. d. R. ein Eigenanteil, der max. die Hälfte der Kurskosten (Gesamtkosten 1.200 €) beträgt und in zwei Raten zu zahlen ist. Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.


Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist. Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom PZ Naurod erhalten.


Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 5.5.2022 an Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Mitte November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u.a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.


Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, Tel.: 06171 694 222
Mail: b.lecht@bistum-limburg.de und
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz, Tel: 0176-1253 9042,
Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.
Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an die Kursleiterinnen wenden.


Trägerschaft des Kurses
- Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): kupczik@ilf.bildung-rp.de
- Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): claudia.pappert@pz-hessen.de
- Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
- Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
- Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
- Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
- Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: abt.schule-hochschule@bgv-trier.de

 

Termine:
Informationstreffen: Donnerstag, 09.06.22, 14 - 18 Uhr 1. Block: Donnerstag, 06.10.22, 09.30 Uhr – Samstag, 08.10.22, 16.00 Uhr 2. Block: Donnerstag, 02.02.23, 09.30 Uhr – Samstag, 04.02.23, 16.00 Uhr 3. Block: Donnerstag, 04.05.23, 09.30 Uhr – Samstag, 06.05.23, 16.00 Uhr 4. Block: Donnerstag, 21.09.23, 09.30 Uhr – Samstag, 23.09.23, 16.00 Uhr 5. Block: Donnerstag, 22.02.24, 09.30 Uhr – Samstag, 24.02.24, 16.00 Uhr 6. Block: Donnerstag, 06.06.24, 09.30 Uhr – Samstag, 08.06.24, 16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst aller Schulformen
Referenten:

Christoph Hartmann
Bistum Fulda

Lisa Kupczik
ILF Mainz

Barbara Lecht
Bistum Limburg

Dr. Brigitte Lob
Bistum Mainz

Claudia Pappert
PZ

Thomas Stephan
Bistum Speyer 

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:600,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Die Teilnahme am Info-Treffen ist kostenfrei
600,00 € 18

22-40-06

Online im Trialog

Jüdisch, christlich und muslimische Perpektiven in 9 Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Donnerstag, 06.10.2022, 16.00 bis Donnerstag, 29.06.2023, 17.30
 

Judentum, Christentum und Islam gehören zu den monotheistischen Weltreligionen. Sie greifen auf gemeinsame Traditionen zurück und stehen in einem engen theologischen Zusammenhang.
In unserer Veranstaltungsreihe „Online im Trialog“ greifen wir grundlegende Themen des Unterrichts auf und beleuchten diese aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive. Vertreter*innen der jeweiligen Religionen kommen miteinander über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihres Glaubens ins Gespräch. Darüber hinaus eröffnen praktische Impulse Möglichkeiten für die Bearbeitung im Unterricht.

Modul 1: Schöpfung
Modul 2: Schuld und Vergebung
Modul 3: Gottesvorstellungen
Modul 4: Goldene Regel
Modul 5: Essensvorschriften
Modul 6: Tod und Auferstehung
Modul 7: Beten
Modul 8: Abraham
Modul 9: Frauengestalten

 

Fortbildungstage: 9 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 06.10.2022, 16.00 - 17:30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 03.11.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 3: Donnerstag, 01.12.2022, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 4: Donnerstag, 19.01.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 5: Montag, 20.02.2023, 16.00 – 17.30 Uhr Modul 6: Donnerstag, 16.03.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 7: Donnerstag, 27.04.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 8: Donnerstag, 25.05.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Modul 9: Donnerstag, 29.06.2023, 16.00 - 17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte mit Interesse am interreligiösen Lernen an Grundschulen, Sekundarstufe I und II, Berufliche Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Dr. phil. Jehoschua Ahrens
Rabbiner

Dr. Walter Rothschild
Rabbiner

Judith Noa
Pädagogisches Zentrum

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Eine Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich. Bitte melden Sie sich zunächst komplett an. Nach dem Anmeldeschluss wird die Teilnahme an den einzelnen Modulen erfragt.

22-40-03

Stimmt´s?!

Ganzheitliches Stimmtraining für die Sprech- und Singstimme
Freitag, 07.10.2022, 09.00 bis Freitag, 07.10.2022, 17.00
 

„Sie sprechen immer so leise!”, „Ein Lied vor der Klasse anstimmen? Das traue ich mir nicht zu.”
Solche Stimmen kennen viele von uns – es ist gar nicht so einfach, die eigene Stimme erklingen zu lassen. Die Stimme ist wesentlicher Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, zugleich eines der wichtigsten Kommunikationsmedien im pädagogischen Handeln.

In diesem Seminar werden Sie u.a.
■ durch Körper-, Atem- und Klangübungen (wieder) Zugang zu der Kraft Ihrer Stimme bekommen
■ mit Artikulationsübungen und Modulationsübungen auf kreative Weise Ihre Stimmpräsenz optimieren
■ den ganzen Körper mit seinen wichtigen Resonanzräumen beim Sprechen und Singen mit einbeziehen.

Dies ermöglicht Ihnen, die persönliche Stimme beim Reden vor Gruppen sicherer und schonender einzusetzen und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.
Konkrete Anregungen erleichtern die Umsetzung im Schulalltag.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Freitag, 07.10.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16

22-41-04

Führungskraft im Mittleren Management

Zertifizierung in 4 Modulen - Ein Blended Learning-Format
Montag, 10.10.2022, 09.00 bis Freitag, 28.04.2023, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangteams und der Bildungsgangteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt.
Als Mitglieder des „mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

 

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

  • Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
  • Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
  • Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person 
  • Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer* innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher
Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

  • Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
  • Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
  • Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
  • Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

 

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln 

Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander. All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

  • Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
  • Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
  • Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
  • „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
  • Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

 

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände
konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
  • Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
  • Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
  • Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

 

Fortbildungstage: 18 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 14/max. 20 Personen 

Termine:
Modul 1: Montag, 10.10.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 11.10.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 05.12.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 06.12.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 07.02.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 08.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 27.04.2023, 09.00 Uhr – Freitag, 28.04.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management aller Schulformen, an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:650,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
650,00 € 18

22-41-05

Worauf es ankommt!

Wie lernwirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen kann
Mittwoch, 12.10.2022, 09.00 bis Donnerstag, 13.10.2022, 17.00
 

Auf Grundlage ausgewählter empirischer Befunde aus der Bildungsforschung werden die Voraussetzungen und das relevante Handlungsspektrum der Schulgestaltung in den Blick genommen. Dabei werden Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des pädagogischen Potentials des Kollegiums, beispielsweise durch gezielte Fortbildungen, sowie des Lernens der Schüler*innen am Beispiel lernwirksamer Unterrichtsstrategien eingehend behandelt.

Der Fokus liegt dabei auf den besonders wirksamen Faktoren der Schulqualität („what works?“), wie sie die neuesten Forschungsbefunde zu Tage fördern.
Inputphasen zu den unterschiedlichen Aspekten münden in Einzel-, Gruppen- und Plenararbeitsphasen ein, in denen die Teilnehmenden auf der Basis ihrer individuellen Schulerfahrungen in einen vertiefenden Austausch mit den anderen Teilnehmenden und den Referenten eintreten.
Am Ende der Veranstaltung sollten Perspektiven für eine Weiterarbeit an den Einzelschulen stehen.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest.12/ max. 25 Personen

Termine:
Mittwoch, 12.10.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 13.10.2022, 17.00
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte, Mitglieder der erweiterten Schulleitung und von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Ulrich Steffens
Erziehungswissenschaftler, Direktor a.D. am ehemaligen Institut für Qualitätsentwicklung (IQ), Wiesbaden, u.a. Koordinator des Netzwerks Empiriegestützte Schulentwicklung (EMSE)

Joachim Gerking
Stellvertretender Schulleiter A.-von-Humboldt-Schule, Lauterbach, Referent im Rahmen der Qualifizierung von Schulleitung in Hessen (QSH) „Unterrichtswirksam Führen“

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 €

22-41-06

Antisemi-was?

Eine Fortbildung zum Umgang mit Antisemitismus an der Schule
Mittwoch, 12.10.2022, 10.00 bis Mittwoch, 12.10.2022, 16.00
 

Wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute – und warum? Welche pädagogischen Handlungsstrategien gibt es? Was sind sinnvolle präventive Ansätze? Was ist in konkreten Konfliktsituationen zu tun? Welche Möglichkeiten der Intervention und Nachsorge haben wir in der Bildungsarbeit?
Die Fortbildung unterstützt Sie und Ihr Kollegium bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Antisemitismus an der Schule.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und dem Hessischen Kultusministerium.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teinehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch,12.10.2022, 10.00 -16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Tami Rickert
Bildungsstätte Anne Frank

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-41-07

Die Vernachlässigten – Lesung mit Podiumsgespräch

Generation Corona: Wie uns Schule und Politik im Stich lassen
Freitag, 14.10.2022, 18.00 bis Freitag, 14.10.2022, 19.30
 

Die Bildungs- und Schulpolitik stand während der Corona-Pandemie oftmals in der öffentlichen Kritik. Hingegen fanden Schüler*innen, als direkt Betroffene, selten Gehör. Dario Schramm ist eine kritische, junge Stimme, Abiturient in Lockdown-Zeiten und war bis 2021 Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Er zeigt in seiner Streitschrift auf, was in der Schule reformbedürftig ist und wie Schule zukunftstauglich werden kann – von Digitalisierung über Inhalte bis Inklusion. Vertreter*innen aus Schule und Politik werden zu den Thesen in Schramms Buch Stellung nehmen und mit Autor und Publikum ins Gespräch kommen.

Anmeldung wird erbeten an: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

  

Termine:
Freitag, 14.10.2022, 18:00 – 19:30 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
Zielgruppe: Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Dario Schramm
Autor, Student

Ilka Rupp
Hessisches Kultusministerium

Franziska Hüttner
Gymnasiallehrerin, Frankfurt

Thomas Leistner
Berufsschullehrer, Frankfurt

Thorsten Klug
Pädagogisches Zentrum, Moderation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-42-01

Schulprojekt Barock-Musik

Geburtstagsfeier auf Schloss Schulau
Montag, 17.10.2022, 10.00 bis Montag, 17.10.2022, 17.00
 

Wer kann schon behaupten, eine Geburtstagsfeier im Jahr 1735 miterlebt zu haben?

Ein Projekt des Ensembles TIKATO ermöglicht es. Mit Tanz, Musik, Instrumentenkunde und Geschichten über Töne lernen die Kinder spielerisch die Welt der Barockmusik, insbesondere die von Johann Sebastian Bach, kennen. Zusammen mit Gräfin Maria, die leidenschaftlich gerne Oboe spielt, spielt er
Geburtstagslieder und eigene Kompositionen, bei denen die Kinder mitsingen und mittanzen können. Denn ein weiterer Stargast ist die berühmte Ballerina Karina, die die Kinder mit klassischen Tänzen verzaubert und mit ihnen einen kleinen Tanz einübt.

In der Fortbildung werden die Inhalte sowie die Methodik und Didaktik des Projekts vorgestellt und ausprobiert. So können diese sowohl als Bereicherung in den Unterricht integriert werden, als auch zur Vorbereitung für eine mögliche Durchführung des Projekts an der eigenen Schule dienen. Musik wird Erlebnis auf einer unvergesslichen Geburtstagsfeier.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 20/ max. 40 Personen

Termine:
Montag, 17.10.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrerkräfte in der Grundschule und im 5./6. Jahrgang
Referenten:

Thomas Gabriel
Kirchenmusiker und Leiter des Musikzentrums St. Gabriel in Hainburg

Tina Craß
Musikpädagogin (Grundschule und Sek I), Konzerttätigkeiten im Rhein Main Gebiet mit Oboe und Barockoboe, Musiktherapeutin für Kinder und Jugendliche

Karina Jäger
Ballerina, Leiterin des Ballettforums Seligenstadt

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 40

22-42-04

Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule

Basisausbildung – Zertifizierung in 5 Modulen
Donnerstag, 20.10.2022, 09.00 bis Donnerstag, 04.05.2023, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 4: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 5: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

 

Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 20.10.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 21.10.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.12.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 08.12.2022, 17.00 Uhr Modul 3 Mittwoch, 22.02.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 23.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 27.03.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 28.03.2023, 17.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 03.05.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 04.05.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation, Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse / Dynamic Facilitation

 

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:700,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
700,00 € 13

22-43-01

Weil jede*r was zu sagen hat!

Grundkurs Biblioglog
Montag, 24.10.2022, 14.30 bis Mittwoch, 23.11.2022, 13.00
 

Wie lässt sich das Buch der Bücher entdecken, verstehen, auslegen?Und wie wird daraus ein Gemeinschaftserlebnis? Das sind Fragen, die im Religionsunterricht, im Gemeindeleben, in der Gottesdienstvorbereitung oder während der Firmvorbereitung häufig zu hören sind. Viele Lehrer*innen und pastorale Mitarbeiter*innen würden dem Bedürfnis, die Bibel selbst zu entdecken, gerne entgegenkommen. Dafür braucht es immer wieder neue Formen von Verkündigung, wie zum Beispiel den Bibliolog.
Der jüdische Nordamerikaner Peter Pitzele hat dazu aus der Auslegungstradition des „Midrasch“ eine Arbeitsweise entwickelt, mit deren Hilfe die biblischen Texte lebendig werden und die „Räume“ (= weißes Feuer) zwischen den Buchstaben (= schwarzes Feuer) gefüllt werden können – den Bibliolog.
Diese Methode ermuntert zum Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebenserfahrung. Die Anwesenden identifizieren sich nacheinander mit mehreren biblischen Gestalten und können sich aus diesen Rollen heraus äußern, und zwar gerade zu den Text-Zwischenräumen, in denen das „weiße Feuer“ lodert. Diese Form hat Ähnlichkeiten mit Bibliodrama, ist aber strukturierter und leitungszentrierter. Sie ist daher unkompliziert in Schule sowie im pastoralen Alltag von Jugend- und Gemeindearbeit einsetzbar.

Arbeitsformen und Methoden:
Einen Bibliolog anzuleiten erfordert bestimmte methodische und praktische Fähigkeiten, die in dieser Fortbildung erlernt und geübt werden. Wir arbeiten mit Kurzvorträgen, praktischen Übungen und ersten eigenen Erfahrungen im Anleiten von Bibliologen.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse im Bibliolog und wird mit einem vom Netzwerk Bibliolog ausgestellten Zertifikat bestätigt (mehr Information unter www.bibliolog.de).

Literatur: Uta Pohl-Patalong, Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Bd. 1: Grundformen, Stuttgart 3 2013.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem TPI Mainz.

 

Fortbildugstage: 8 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Montag, 24.10.2022,14.30 Uhr – Mittwoch, 26.10.2022, 13.00 Uhr Modul 2: Montag, 21.11.2022,14.30 Uhr – Mittwoch, 23.11.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Tagungszentrum Schmerlenbach
Schmerlenbacher Str. 8, 63768 Hösbach
Zielgruppe: Religionslehrkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Dr. Katrin Brockmöller
Alttestamentlerin und Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V. Sie ist als Trainerin im Internationalen Netzwerk Bibliolog tätig

Jens Uhlendorf
Stellvertretender Leiter des Gottesdienstinstituts der Ev.-Luther. Kirche in Bayern, Bibliodramatiker mit theaterpädagogischer Ausbildung, Trainer für Bibliolog sowie Trainer für liturgische Präsenz

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:570,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
570,00 € 3

22-44-01

Die religiöse Diversität des Nahen Orient und Nordostafrikas in ihren Narrativen

Ein Workshop interreligiös sensibler Religionsdidaktik
Mittwoch, 02.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 02.11.2022, 17.00
 

Eine rassismuskritische Methodik und Didaktik zum Umgang mit religiöser Diversität ist für unsere Schulen unabdingbar. Dies gilt für den Bezug unserer kulturell und religiös vielfältigen Schülerschaft untereinander, aber auch für ihren Bezug zu konfessionsfreien Menschen und zur säkularen Migrationsgesellschaft.
Wissensbestände zu einer solchen Methodik und Didaktik, die aus den Kulturen der Herkunftsländer migrierter Menschen weil sie aus Krisenlandschaften stammen, denen wir aufgrund der aktuellen, religiös markierten Konflikte keine „interreligiöse“ Lösungskompetenz zutrauen.
Auch im Orient sehnen sich Christen, Muslime, Juden, Jesiden und Drusen nach einem friedvollen Zusammenleben und thematisieren dies seit jeher in kulturspezifische Narrativen. Fünf dieser Narrative werden im Workshop vorgestellt, rassismuskritisch analysiert und über Materialien für unterschiedliche
didaktische Settings zur Verfügung gestellt.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen 

Termine:
Mittwoch, 02.11.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte mit Fachbezug zum Thema aller Schulformen
Referenten:

Dr. Frank van der Velden
Bischöflich Beauftragter für Islamfragen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 20

22-44-02

Feedbackkultur in der Schule aufbauen

Donnerstag, 03.11.2022, 09.00 bis Freitag, 04.11.2022, 17.00
 

Als Kernmerkmal des Qualitätsmanagements hat Feedback eine lange Tradition. Die nachhaltigen Wirkungen von Feedback in Schule und Unterricht wurden nicht zuletzt durch die Hattie-Studie bestätigt. Denn als Qualitätsmerkmal von Schule hat Feedback eine der höchsten positiven Wirkeffekte auf die Unterrichtsleistungen von Schüler*innen.
In diesem Seminar sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten des Aufbaus einer Feedbackkultur in der Schule erarbeitet werden mit Blick auf verschiedene Ebenen des Feedbacks: u.a.Schüler*innen-Lehrer*innen-Feedback, Kollegiales Feedback, Schulleitungsfeedback.
Dabei wechseln sich Informationsphasen und konkrete Arbeit an Praxisbeispielen ab. Methoden des Feedbacks werden ebenso thematisiert wie Instrumente des Feedbacks, wobei auch digitale Apps eine Rolle spielen sollen. 

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.11.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 04.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, Mitglieder von Steuergruppen, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 20

22-44-03

Herbsttagung der Religionslehrkräfte an Beruflichen Schulen

Donnerstag, 03.11.2022, 14.30 bis Freitag, 04.11.2022, 13.00
 

Der Religionsunterricht an Beruflichen Schulen ist ein Feld, das besondere (religions-)pädagogische, didaktische und fachwissenschaftliche
Anforderungen an die Lehrkräfte stellt. Die Pandemiesituation war und ist eine zusätzliche Herausforderung für Schüler*innen und Lehrkräfte.

Die Herbsttagung eröffnet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch über die Erfahrungen und Erlebnisse während der Corona-Zeit. Dabei sollen die Problemfelder und Chancen in den Blick genommen werden, die sich aus der veränderten Situation ergeben. Gleichzeitig sollen die Auswirkungen auf die
Lehrkräfte und die Schüler*innen reflektiert werden. In einem nächsten Schritt werden Perspektiven des Religionsunterrichts an Beruflichen Schulen entwickelt, um so die eigene Rolle als Lehrkraft und auch das Unterrichtsfach im Kontext der Beruflichen Schule zu stärken und neue Impulse zu geben.

 

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Teilnehmerzahl: 12 mindest./ max. 15 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.11.2022, 14.30 Uhr – Freitag, 04.11.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an beruflichen Schulen
Referenten:

N.N.
angefragt

Claudia Pappert
Pädagogisches Zentrum

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:75,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
75,00 €

22-45-01

Changemanagement

Veränderungsprozesse in Schulen erfolgreich gestalten
Montag, 07.11.2022, 09.00 bis Dienstag, 08.11.2022, 17.00
 

Schulen sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert: Digitalisierung, Inklusion, Ganztag, Bewältigung der Pandemie…Neue Orientierungen des Kollegiums und professionelles Handeln der Führungsverantwortlichen stehen im Fokus, Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte sind zu initiieren und zu gestalten. Dabei können bei den beteiligten Menschen Widerstände und Konflikte entstehen. Im Seminar geht es um einen konstruktiven Umgang damit, um die darin verdeckten Chancen zu erkennen. Verschiedene Erklärungsmodelle zum besseren Verständnis der Abläufe werden vorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt.


Schwerpunkte:

■ Wie gehen wir professionell mit Veränderungen um?
■ Modelle des Wandels
■ Veränderungsprozesse und ihre Erfolgsfaktoren
■ Umgang mit Widerständen
■ Gemeinsame Ziele entwickeln, Potentiale entdecken, unterstützende Strukturen erkennen und nutzen

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Montag, 07.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 08.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungskraftaufgaben beauftragte Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schuldirektorin a.D., Schulamtsdirektorin, Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen, Schwerpunkt Schulleiterfortbildung

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 €

22-45-08

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

Basisseminar
Mittwoch, 09.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 09.11.2022, 17.00
 

Wer in der Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade in den Anfangsjahren sind viele davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen. Irgendwann hört man den Satz: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt." Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität.
Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Der Seminarleiter zeigt unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen auf und gibt Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung (auch unter Coronabedingungen) und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv, auch mit digitalen Helfern, gestalten kann, runden das Ganze ab.

Methoden:
• Selbstreflexion und Austausch
• Impulsvortrag/Kurzreferat
• Lösungsansätze aus der Praxis

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Mittwoch, 09.11.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren, Neu- und Quereinsteiger/innen, Studierende in den letzten Semestern, Lehrkräfte im Gestellungsvertrag der Sek I und II
Referenten:

Werner Enders
Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe. Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16

22-45-09

Lernen im Dialog im RPI Kassel

Fortbildung in 4 Modulen
Donnerstag, 10.11.2022, 10.00 bis Freitag, 22.04.2022, 18.00
 

Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht (Ahmadiyya Muslim Jamaat) und seit dem Schuljahr 2019/2020 Islamunterricht als Schulversuch in Hessen.
Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik und im Fach Islamunterricht als Schulversuch kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch. Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auch für den Ethikunterricht und für den Islamunterricht als Schulversuch relevant sind, gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Wir laden Sie als Team der Fächergruppe (ggfs. auch einzeln) zur Fortbildung ein! Die
Möglichkeit zur Teilnahme besteht darüber hinaus auch für weitere interessierte Lehrkräfte.

Modul 1: Jesus und Mohammed

Modul 2: Kirche und Moschee

Modul 3: Bibel und Koran

Modul 4: Feste und Feiern im Jahreslaufs

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

 

Anmeldung über: kassel@rpi-ekkw-ekhn.de  

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 10.11.2022, 10.00 - 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 12.12.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 22.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 22.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI der EKKW und EKHN, Regionalstelle Kassel
Heinrich-Wimmer-Str. 4, 34131 Kassel,
Zielgruppe: Lehrkräfte für Religion (evangelisch/katholisch) und Ethik an Grundschulen, Sek I und Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Anke Trömper
RPI Kassel

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Judith Noa
PZ

 

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-46-00

Religiöse Diversität und christlich-islamische Kooperation im Schulalltag

Ein interreligiöser Studientag
Mittwoch, 16.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 16.11.2022, 17.00
 

Eine zunehmend heterogene Schulgemeinschaft bringt automatisch auch mehr religiöse Diversität in den Schulalltag. Wir teilen in der Schule unseren Alltag mit Schüler*innen, Kolleg*innen und anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, die unterschiedlichste religiöse Prägungen und Erfahrungen
mitbringen. Dies kann eine große Chance bieten, denn Schule kann so zu einem Ort werden, an dem das gesellschaftliche Miteinander gelingt. Es kann aber auch zu konflikthaften Situationen führen, bei denen es zu Missverständnissen kommt und Haltungen erst erklärt werden müssen.

An diesem Studientag wollen wir der Frage nachgehen, welchen Platz religiöse Diversität im Alltag der Schule hat. Dabei wollen wir über die Fachdidaktik des Religionsunterrichts hinausgehen und das gesamte pädagogische Handlungsfeld Schule in den Blick nehmen.

Zwei Workshops am Nachmittag beleuchten Projekte aus der Praxis religiöser Diversität. Der Studientag möchte den Horizont weiten und Ideen spinnen, wie der Schulalltag mit einer religiös diversen Schulgemeinschaft gelingen kann.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Termine:
Mittwoch, 16.11.2022, 10.00 – 15.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Mitglieder der Schulgemeinschaft, Mitarbeiter*innen aus Schulämtern und religionspädagogischen Instituten aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Katja Boehme
PH Heidelberg

Dr. Frank van der Velden
Bischöflich Beauftragter für Islamfragen

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Burkhard Roßkothen
Theodor-Heuss-Schule, Offenbach

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 25

22-46-01

Ganztag als Entwicklungschance

Donnerstag, 17.11.2022, 09.00 bis Freitag, 18.11.2022, 17.00
 

Die Vorteile von Ganztagsschulen liegen auf der Hand: erweitertes Bildungsangebot, größere Forder- und Fördermöglichkeiten, Hausaufgabenbetreuung, Mittagsverpflegung, sinnvolle Freizeitgestaltung, soziales Lernen, Entlastung von Eltern bei
der Kinderbetreuung am Nachmittag.
Mit einem Anteil von knapp 75 Prozent stellen Ganztagsschulen längst die Mehrheit in der Bildungslandschaft Hessens dar. Sie vor allem qualitativ weiterzuentwickeln ist der politische Wille der aktuellen Landesregierung.
In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen die Befassung mit dem Thema Ganztagsschule für einen erweiterten Blick auf die gesamte Qualität einer Schule bietet. Den Teilnehmenden werden individuelle Wege aufgezeigt, wie auf methodische Weise ein organisches und bedarfsgerechtes Ganztagsangebot in den teilnehmenden Schulen (weiter-) entwickelt werden kann, welche Schritte des Projektmanagements
benötigt werden und welche Personal- und Organisationsstruktur dazu unverzichtbar ist.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 17.11.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 18.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Führungskräfte, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen - Tandems werden bevorzugt
Referenten:

Uwe Ries
Leitender Gesamtschuldirektor und Prozessbegleiter a.D.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
140,00 € 20

22-47-02

Ermutigungspädagogik

Zertifizierung in 4 Modulen
Montag, 21.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 03.05.2023, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen.
Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologievon Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer SuS mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem) Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z. B.
■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.

Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i. d. R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,
■ wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
■ wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
■ und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und  Überzeugungskraft zu gewinnen.
Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u. a. erarbeitet:Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken.

Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kollege*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und
welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

 

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 12 Personen

Termine:
Modul 1: Montag, 21.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.11.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 25.01.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 26.01.2023, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 06.03.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 07.03.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 02.05.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 03.05.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:560,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
560,00 € 10

22-47-03

Digitale Unterrichtswerkzeuge

Lernkultur digital anreichern und sinnvoll ergänzen
Mittwoch, 23.11.2022, 09.00 bis Donnerstag, 24.11.2022, 17.00
 

Taskcards, Padlet, Kahoot, Socrates, Mentimeter und wie sie alle heißen: Inzwischen ist die Fülle an Tools oder besser „digitalen  Werkzeugen“ für den Unterricht schlicht unübersichtlich geworden. Für beinahe jede Unterrichtssituation, für jeden Anlass und für viele Lernphasen gibt es digitale Helfer, die den Unterricht interessanter, abwechslungsreicher, individueller, animierter und natürlich vor allem bunter gestalten sollen.
In diesem Seminar soll eine Auswahl dieser Werkzeuge vorgestellt und vor allem erprobt werden. Denn eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz im Unterricht ist die eigene Anwendung und Erfahrung in Funktion und Handhabung der jeweiligen Tools. Dabei werden wir auch die Anforderungen
der Datenschutzgrundverordnung berücksichtigen, die gerade für den schulischen Einsatz für manche Werkzeuge eine deutliche Hürde darstellt.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: 12 mindest./ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch, 23.11.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 24.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Fachteams, Mitglieder von Schulleitungen und Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 20

22-47-04

Lernen im Dialog im RPI Frankfurt

Fortbildung in 6 Modulen für Lehr*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik
Mittwoch, 23.11.2022, 14.00 bis Mittwoch, 31.05.2023, 18.00
 

Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht (Ahmadiyya Muslim Jamaat) und seit dem Schuljahr 2019/2020 Islamunterricht als Schulversuch in Hessen.
Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik und im Fach Islamunterricht als Schulversuch kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch. Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Modul 1: Jesus und Muhammad
Dieses Modul ist als Auftaktveranstaltung verbindlich

Modul 2: Bibel und Koran

Modul 3: Feste und Feiern im Jahreslauf (Pessach)

Modul 4: Kirche und Moschee

Modul 5: Feste und Feiern im Lebenslauf

Modul 6: Best-Practice-Beispiele und Abschluss
Dieses Modul ist als Abschlussveranstaltung verbindlich

Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an mindestens 5 Modulen.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung über: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de 

 

 

Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 23.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.12.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 08.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 08.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 03.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 6: Mittwoch, 31.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte Grundschulen, Sek I und Interreligiöses Lernen an Grundschulen, Sek I und Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-48-02

Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

Schulfach Glück - Zertifizierung in 6 Modulen
Montag, 28.11.2022, 09.00 bis Donnerstag, 06.07.2023, 17.00
 

Seit 2007 steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung. 

Die Zertifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches das Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Stärken
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken, Empathie & Impathie
• Ressourcen und Potenziale entdecken
• Mit Schwächen umgehen 

Modul 2: Vision
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen
• Einschränker und Antreiber, Pfadabhängigkeit

Modul 3: Entscheidungen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte ermitteln
• Tetraedermodell
• Entwicklungsziele definieren
• Affektregulation erkennen
• Arbeit mit Repräsentanten

Modul 4: Planung
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
• Herausforderungen begegnen

Modul 5: Umsetzung
• Stressprävention
• Kommunikation
• Konfliktdynamik
• Gesundheit erhalten
• Gruppendynamik verstehen und nutzen

 Modul 6: Bewertung
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
• Lust auf die Zukunft generieren

 

Fortbildungstage: 24 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Modul 1: Montag, 28.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.11.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Dienstag, 17.01.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 18.01.2023, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 27.02.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 28.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 25.04.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 26.04.2023, 17.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 31.05.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 01.06.2023, 17.00 Uhr Modul 6: Mittwoch, 05.07.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag,06.07.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitatio

 

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:840,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod: Modul 1,2,4,5,6 Priesterseminar Limburg, 65549 Limburg: Modul 3
840,00 € 9

22-48-04

Medienkompetenz in der Schule

Zertifizierung im Online-Format in 3 Module mit 10 Bausteinen
Montag, 28.11.2022, 16.00 bis Montag, 06.03.2023, 18.00
 

Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle Medienkompetenzen sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit. Damit ist ebenso klar geworden, dass die bloße Digitalisierung klassischer Didaktik zu kurz greift. Vielmehr müssen die Funktionen der „Kultur der Digitalität“ (F. Stalder) erkannt und Schüler*innen verantwortlich darauf vorbereitet werden, damit sie sie gestalten können. Möglicherweise können Schule und Unterricht auf diesem Hintergrund neu gedacht werden.
Besonderen Stellenwert in dieser Fortbildung erhalten die Voraussetzungen, Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer*innen.

Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite:
■ stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
■ Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
■ Idealerweise nutzen Sie einen zweiten Monitor, um parallel zu den Online-Sitzungen im Browser mit Tools und Apps arbeiten zu können.
■ Idealerweise Teilnahme an allen 10 Baustein-Terminen (Bausteine 3 bis 8 sind „wahlpflichtig“ je nach Vorerfahrung)
■ Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung und Unterricht

Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

Baustein 1: Von der Digitalisierung zur Kultur der Digitalität – Austausch via Oncoo

Baustein 2: Herausforderung wertbezogene Bildung in der Digitalität. Diskussion von Thesen zu Medienkompetenz und Schule

Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

Baustein 3: Bildung.Geht.Online – Leitmedien-Wechsel vs. gegenwärtige Bedingungen in Schule / Unterricht mit digitalen Medien – da geht was! –
Memes

Baustein 4: Unterricht mit digitalen Medien: Socrative – Audio-/Video-Feedback

Baustein 5: Interaktives Kennenlernen von Tools für Kooperation/Zusammenarbeit: Taskcards, Edkimo

Baustein 6: Tool Thinglink als alternative Präsentationsmöglichkeit

Baustein 7: Standbild/Audio als Analysemöglichkeiten (literarischer Texte) – Tools für Kooperation/ Zusammenarbeit: Flinga – Tricider – Miro lite

Baustein 8: Schule anders denken – Einführung zur Projektaufgabe, OER

Modul 3: Schule neu denken
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz digitaler Transformation im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für den jeweils eigenen Unterricht / die eigene Schule gewinnen.

Baustein 9: Lehrer*in sein wie nie zuvor: Vorstellung Praxisprojekte 1/2

Baustein 10: Abschluss: Vorstellung Praxisprojekte 2/2 – Erfahrungsaustausch, Reflexion, Auswertung

 

Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

Termine:
Modul 1 Baustein 1: Montag, 28.11.2022, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 2: Montag, 05.12.2022, 16.00 – 18.00 Uhr Modul 2 Baustein 3: Montag, 12.12.2022, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 4: Montag, 19.12.2022, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 5: Montag, 09.01.2022, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 6: Montag, 16.01.2023, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 7: Mittwoch, 01.02.2023, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 8: Montag, 13.02.2023, 16.00 – 18.00 Uhr Modul 3 Baustein 9: Mittwoch, 01.03.2023, 16.00 – 18.00 Uhr Baustein 10: Montag, 06.03.2023, 16.00 – 18.00 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:350,00 €
ohne Verpflegung
350,00 € 15

22-48-06

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung in 5 Modulen für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Dienstag, 29.11.2022, 14.00 bis Mittwoch, 10.05.2023, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen
geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz,
der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein. Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.


Wir bieten Ihnen:
■ Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
■ Übung in religionssensibler Kommunikation
■ Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
■ Raum zur Entwicklung von Projekten für die eigene Schule
■ Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« – Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen – Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? – Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Dienstag, 29.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 11.01.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 15.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 15.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 10.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Interessierte an interreligiösen Fragestellungen aller Schulformen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-48-01

Feedbackkultur in der Schule entwickeln

Führungsfeedback einholen und nutzen – Ein Blended Learning-Format
Mittwoch, 30.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 30.11.2022, 17.00
 

Konstruktives und systematisches Feedback gehört zu den elementaren Bestandteilen des schulischen Qualitätsmanagements. An vielen Schulen werden Schülerfeedback und kollegiale Hospitation praktiziert. Führungsfeedback ist eine Möglichkeit, die positiven Wirkungen des Feedbacks am eigenen Beispiel vorzuleben und den Aufbau einer Feedbackkultur an der Schule nachhaltig zu unterstützen.
Empirische Untersuchungen bestätigen, dass das Einholen von Feedback ein wesentlicher Faktor zur Steigerung der Führungseffektivität ist. Der Feedbacknehmer erhält eine strukturierte Rückmeldung zur eigenen Leistung, der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung deckt blinde Flecken auf, durch die offene Kommunikation werden das Vertrauen gestärkt und das Klima an der Schule deutlich verbessert. Eine wichtige Bedingung ist der Abschluss mit der Vereinbarung von Maßnahmen.


Schwerpunkte:
■ Zielsetzung und Funktion von Feedback
■ Merkmale und Nutzen einer guten Feedbackkultur
■ Klärung der Ziele, Chancen, Verfahren und Methoden des Führungsfeedbacks
■ Erarbeitung von Instrumenten und Blick auf schulische Einsatzmöglichkeiten
■ Planung des Ablaufs des Führungsfeedbacks und der Rückmeldung an die Feedbackgebenden
■ Auswahl von Ansätze für Veränderungen

Präsenztag: Erarbeitung zentraler Grundsätze
Online-Konferenz: Auswertung der Befragungsergebnisse und Vorbereitung der Feedbackkonferenz.

 

Fortbildungstage: 3 halbe Tage
Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch, 30.11.2022, 09.00 – 17.00 Uhr Termin der Online-Konferenz nach Vereinbarung (3 Std)
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder des Schulleitungsteams mit mindestens sechs Monaten Berufserfahrung in dieser Rolle aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schuldirektorin a.D., Schulamtsdirektorin, Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen, Schwerpunkt Schulleiterfortbildung

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Verpflegung
100,00 € 20

22-48-03

Diversität im Schulkontext

Fortbildung in 2 Modulen
Donnerstag, 01.12.2022, 09.00 bis Donnerstag, 12.01.2023, 16.00
 

In Zeiten sozialer, kultureller und demographischer Veränderung prägen Vielfalt und Verschiedenheit unsere Lebensrealität. Besonders in Schulen treffen Kinder, ihre Familien und Pädagog*innen mit den verschiedensten Hintergründen aufeinander. Herausforderung, ein Umfeld für Schüler*innen zu gestalten, in dem ein wertschätzendes, diskriminierungsarmes Lernen und Kommunizieren alltäglich ist.
Mithilfe von inhaltlichen Inputs, interaktiven (Reflexions-)Übungen, Fallbeispielen und gegenseitigem Austausch werden die Teilnehmenden für Vielfalt, Vorurteile und Diskriminierung sensibilisiert. Ziel ist, die eigene Haltung zu reflektieren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen, Vielfalt
als Chance zu begreifen und diese im Schulalltag bewusst zu nutzen.
Während im ersten Modulbaustein in das Thema Diversity eingeführt wird, legen wir den Schwerpunkt im zweiten Teil auf die Dimensionen „Geschlecht“ und „sexuelle Orientierung“.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 01.12.2022, 09.00 – 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 12.01.2023, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Jana Posmek
Zertifizierte Diversity-Trainerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Universität Koblenz-Landau

Muriel Quéau
Zertifizierte Systemische Beraterin und Diversity-Trainerin

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:130,00 €
inkl. Verpflegung
130,00 €

22-49-04

Welche Folgen hat die Pandemie auf die psychische Gesundheit von Schüler*innen?

Schwerpunkt: Depressionen des Kindes- und Jugendalters; Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohung
Freitag, 09.12.2022, 09.00 bis Freitag, 09.12.2022, 17.00
 

Die Corona-Pandemie hat zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Lebensbereichen geführt, insbesondere auch im schulischen Kontext. Und hier sind es unsere Kinder und Jugendlichen, deren Persönlichkeitsentwicklung und psychische Gesundheit durch die Ereignisse der vergangenen Jahre
deutlich geprägt ist. Schon jetzt stehen wir vor einem erheblichen Anstieg der psychischen Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen. Aktuell noch v.a. den eher „stillen“ Störungsbildern (Angst-, Essstörungen, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen), aber die „lauten“ Störungsbilder (Störung des Sozialverhaltens, ADHS) werden nicht lange auf sich warten lassen. In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit den verfügbaren Daten zu den Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen, und uns zu den Erfahrungen aus unseren Bereichen austauschen.

Im zweiten Teil der Fortbildung stehen dann Depressionen des Kindes- und Jugendalters und das Thema „Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohung“ im Fokus. Denn den Bezugspersonen im Schulalltag kommt beim frühzeitigen Erkennen dieser Störungsbilder und Anbahnung
geeigneter Hilfen eine zentrale Rolle zu. Was können Hinweise auf das Vorliegen einer Depression sein? Wie können Lehrer*innen im schulischen Umfeld darauf reagieren und zur psychischen Stabilisierung ihrer Schüler*innen beitragen? Wie sehen die Hilfen im medizinisch-therapeutischen Bereich aus? Nach einer Einführung in das Thema der Depressionen, deren Ursachen, Häufigkeiten und den medizinisch-therapeutischen Behandlungsoptionen, werden wir uns verschiedenen hilfreichen Strategien im Umgang mit depressiven Schüler*innen zuwenden
und dabei auch auf Strategien im Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidandrohungen eingehen.

Die Fortbildung kann sicherlich nur einen ersten Einblick in die komplexe Thematik gewähren, das vermittelte Grundwissen und der intensive Austausch der Teilnehmer*innen sollen aber zu mehr Sicherheit im pädagogischen Handeln beitragen.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Freitag, 09.12.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16