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Sommerakademie Prag - Koordinaten Europas #5

Für Studierende, Lehrerinnen und Lehrer und Junge Erwachsene bis 35 Jahre
Sonntag, 21.07.2024, 17.30 bis Samstag, 27.07.2024, 09.30
 

Europa war immer schon mehr als nur ein Wort für eine westliche Halbinsel Asiens, mehr als nur ein Kontinent. Europa ist eine Idee, die sich nicht geographisch eingrenzen lässt. Europa besitzt daher eine „exzentrische Identität“ (Remi Brague), die sich nicht in erster Linie über die Geographie beschreiben lässt, sondern über die Durchlässigkeit für geistige Einflüsse außerhalb ihres Territoriums, also auch für das zunächst Fremde, das in einem Prozess der geistigen Auseinandersetzung zum Eigenen integriert werden kann. Daher steht „europä-isch“ für eine Geisteshaltung der Offenheit, Innovationund Integration. Diese exzentrische Haltung ist das Ergebnis eines Bildungsprozesses, der durch Schulen, Akademien, Erwachsenenbildung und Universitäten an- geregt und organisiert werden muss. Die Kultivierung des Selbst ist der Inbegriff europäischer Bildung.

Dieser Spur will die Sommerakademie in Prag (Tschechien) nachgehen und europäische Bildung aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren. Das „Goldene Prag“ steht dabei exemplarisch für eine Vision europäischer Bildung: Hier mischen sich seit je her die Kulturen und Sprachen. Prag ist in der Mitte Europas ein Bindeglied zum osteuropäischen Kulturraum. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Prag neben Wien und Berlin eine der bedeutendsten Städte deutschsprachiger Kultur. In diesem Jahr gedenken wir dem 100. Todestag des Ausnahmeschriftstellers Franz Kafka, der als Jude zugleich die Bedeutung des Judentums für die europäische Kulturentwicklung in Erinnerung ruft. Prag steht aber auch für die Katastrophe der Nazidiktatur und für die Ideologie des Antisemitismus, mit dem der Name Reinhard Heydrich verbunden ist, dem „Schlächter von Prag“. Prag steht aber zugleich mit Vaclav Havel auch für Widerstand gegen Unterdrückung, für den Fall des Eisernen Vorhangs und für ein Europa in Freiheit. Wir werden die Stadt aktiv in unser Programm einbeziehen
und auch das Konzentrationslager Theresienstadt sowie die Gedenkstäte Lidice besuchen, um Licht und Schatten europäischer Kultur zu erfahren.

Im Sommer den eigenen Horizont erweitern und interessante Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Kirche treffen? Mit anderen jungen Erwachsenen über aktuelle gesellschaftliche Themen diskutieren? Und – ganz nebenbei – den Sommer in Prag genießen? Die europäische Sommerakademie 2024 in der Benediktiner Erzabtei Brevnov über Prag, bietet dazu die idealen Voraussetzungen.

Flyer

 www.sommerakademie-europa.eu.

Termine:
Sonntag, 21.07.2024, 17.30 Uhr - Samstag, 27.07.2024, 09.30 Uhr
Tagungsort: Benediktinské arciopatství sv. Vojtěcha a sv. Markéty
Praha
Referenten:

siehe Flyer

Teilnahmebeitrag:340,00 €
inkl. Verpflegung im DZ und Frühbucher für Studierende. Weitere Preisinformationen finden Sie im Flyer
340,00 €

24-33-09

Musische Werkwoche 2024 - Himmel - w e i t

Samstag, 17.08.2024, 14.30 bis Mittwoch, 21.08.2024, 15.00
 

Die Musische Werkwoche 2024 findet in diesem Jahr vom 17. - 21. August 2024 statt. „Himmel - w e i t“ ist das Motto der diesjährigen Werkwoche. Ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 26. Mal in den hessischen Sommerferien stattfinden wird. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel und Spiritualität. Weitere Informationen zu den verschiedenen Kursen und zur Anmeldung finden Sie unter https://www.musische-werkwoche.de/

Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen in den Tag und ein vielfältiges gemeinsames Abendprogramm.
Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein (dkv) der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

 

Anmeldeformular: https://www.musische-werkwoche.de/  

Anmeldungen bitte ausschließlich an: anmeldung@musische-werkwoche.de

Weitere Informationen unter: https://www.musische-werkwoche.de/

 

Termine:
Samstag, 17.08.2024, 14.30 Uhr - Mittwoch, 21.08.2024, 15.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Erzieher*innen und Interessierte
Referenten:

Weitere Informationen unter: https://www.musische-werkwoche.de/

Teilnahmebeitrag:540,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung/EZ
Weitere Informationen: Die Stadt Wiesbaden erhebt ab dem 01.02.2024 eine Kurtaxe in Höhe von € 5,- pro Übernachtungsgast und hat die bisher gültige Regelung auch auf Geschäftsreisende und Reisende im Bereich Tagungen, Lehrgänge, Messen ausgeweitet. So müssen ab 01.02. alle Übernachtungsgäste des Wilhelm-Kempf-Hauses, soweit sie nicht minderjährig sind, ihren Wohnsitz in Wiesbaden oder einen Schwerbehinderten-Ausweis haben, diesen Kurbeitrag leisten. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Stadt: https://tourismus.wiesbaden.de/buchen/kurbeitrag.php /Stand 30.01.2024
540,00 €

24-40-00

Netzwerke/n.

Dienstag, 01.10.2024, 10.00 bis Dienstag, 01.10.2024, 17.30
 

Um 1900 ist es Künstlerinnen wie Louise Breslau, Dora Hitz oder Inge Dinand gelungen, sich strategisch miteinander zu vernetzen, in ihrer Kunst mit überkommenen Frauen-Bildern und Rollenerwartungen zu brechen und im Streben um gleichberechtigte Anerkennung die eigenen Handlungsoptionen zu erweitern. In ihren Werken setzten sich die Malerinnen und Bildhauerinnen mit Themen wie Professionalität und Freundschaft auseinander und kommentierten so die eigene Situation.

Heute wissen wir über die meisten dieser Künstlerinnen allerdings wenig. Das Frankfurter Städel Museum widmet diesen Frauen, die zwischen Frankfurt und Paris lebten und arbeiteten, nun eine große Ausstellung „Frauen“.

Ausgehend vom Ausstellungsbesuch im Städel soll dieser Tag mit kreativen Methoden und im intensiven Gespräch Ressourcen erschließen, um als Frauen (in) dieser Kirche nicht zuletzt über das Knüpfen professioneller Netzwerke handlungsfähig zu bleiben und neu zu werden. Denn wo Frauen sich in ihrem jeweiligen beruflichen Kontext miteinander vernetzen und sich gegenseitig solidarisch und kreativ unterstützen, wachsen die eigenen Handlungsmöglichkeiten – auch im Umgang mit Rollen-Bildern und -Erwartungen.

Arbeitsformen und Methoden:
Ausstellungsbesuch mit Führung, Sehaufgaben, kreative Methoden, Reflexion und Austausch

Kompetenzen:
Mit Anderen Beziehungen ermöglichen und gestalten; Gewissheiten hinterfragen und neu denken

Kooperation: TPI Mainz

Termine:
Dienstag, 01.10.2024, 10:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
60599 Frankfurt/M.
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. Regina Heyder
TPI Mainz


Dr. Luisa Fischer
TPI Mainz

Teilnahmebeitrag:53,00 €
Preis inkl. Eintritt und Führung
53,00 € 3

24-45-04

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Fortbildung in 2 Modulen
Donnerstag, 07.11.2024, 09.00 bis Freitag, 31.01.2025, 17.00
 

Eltern verlieren in ihrer Familie zunehmend die Autorität. Sie werden an den Rand der Familie gedrückt, haben keinen Zugang mehr zu ihren Kindern oder fürchten sich sogar vor ihnen. Die Kinder haben das Heft in die Hand genommen - sei es durch renitentes Verhalten, Rückzug in selbstzerstörerische Handlungen, durch eine körperliche Symptomatik, Suiziddrohungen, Verweigerungshaltungen, destruktives Verhalten oder offene Gewalt. Dieses Phänomen erleben auch Lehrende im Schulalltag immer häufiger.

In diesem Seminar wird ein Vorgehen für Eltern und pädagogische Fachkräfte vorgestellt, das auf den Gedanken Gandhis über den gewaltlosen Widerstand basiert: Schrittweise stellen die Lehrer*innen/ Eltern ihre pädagogische / elterliche Präsenz wieder her und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Situationen, in denen es gewohnheitsmäßig zu Eskalationen kam, entschärft werden. In diesem Seminar erhalten Sie eine Einführung in das Konzept der pädagogischen Präsenz nach Haim Omer und Arist von Schlippe.

Modul 1:
Was ist und bedeutet Präsenz für das Arbeiten oder Zusammenleben mit Kindern und Jugendlichen? Was nimmt und was fördert Präsenz? Welche Annahmen bringen mich in den Kampf- oder Fluchtmodus, welche helfen zu deeskalieren? An praktischen Beispielen aus dem Alltag werden diese Fragen besprochen, in Übungen alternative Verhaltensweisen ausprobiert und nach eigenen Ressourcen geforscht. Es werden hilfreiche Methoden aufgezeigt und eingeübt, wie Lehrer*innen und Eltern wieder in ihrer Rolle präsent werden und immer wieder neu die Beziehung zu den Kindern / Jugendlichen suchen und gestalten können.

Modul 2:
Die Teilnehmenden bekommen u.a. Einblicke konstruktive Haltungen und destruktive Machtkämpfe, Deeskalationsstrategien und Umgang mit Schulabstinenz / Schulverweigerung. Hilfreiche Gesprächsstrategien werden miteinander ausprobiert und reflektiert. Konkret wird es darum gehen, wie z.B. Gespräche mit Eltern / Jugendlichen geführt werden können, um ein konstruktives Arbeitsbündnis zwischen Eltern / Jugendlicher und Lehrperson / Coach entstehen zu lassen. Erste Schritte werden eingeübt. Berufliche und persönliche Fallbeispiele werden reflektiert und alternative Handlungsoptionen ausprobiert.

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 07.11.2024, 09:00 Uhr – Freitag, 08.11.2024, 17:00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 30.01.2025, 09:00 Uhr – Freitag, 31.01.2025, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Anja Trieschmann
Lehrerin, Journalistin, Systemische Beraterin/ Therapeutin und Elterncoach, SG-zertifiziert, Lehrdozentin für Elterncoach am SI Kassel

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:480,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
480,00 € 18

24-17-05

Weiterbildung Schulpastoral 2024-26

Donnerstag, 07.11.2024, 16.00 bis Donnerstag, 07.05.2026, 16.00
 

Ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen. in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler*innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ... Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mit-gestalten wollen.
Im Einzelfall werden auch interessierte Lehrkräfte anderer Fächer zugelassen, die über ein 1. und 2. Staatsexamen verfügen.
Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber*innen, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.
Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer*innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer*innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Der Kurs umfasst:
· 18 Kurstage in sechs Seminaren
· Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
· schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
· 6 Sitzungen in Supervisionsgruppen
· 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
· schriftliche Abschlussarbeit.

6 KURSBLÖCKE:
I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits¬elder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer*innen von Schüler*innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 7.11.2024, 09.30 Uhr – Samstag, 9.11.2024, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

II. „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 6.2.2025, 09.30 Uhr - Samstag, 8.2.2025, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler*innen, Kolleg*innen oder sogar Schüler*innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler+innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 15.5.2025, 09.30 Uhr bis Samstag, 17.5.2025, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 18.9.2025., 09.30 Uhr - Samstag, 20.9.2025, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorger*in zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 19.2.2026, 09.30 Uhr bis Samstag, 21.2.2026, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Die Projekte, die während des Kurses entstanden sind, werden der Kursgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. Workshops zu aktuellen und ergänzenden Themen sowie offene Fragen aus der Schulpastoral und eine Auswertung der Lernerfahrungen des Gesamtkurses bilden die Inhalte des letzten Blocks. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 7.5.2026, 09.30 Uhr bis Samstag, 9.5.2026, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer*innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches
Bitte setzen Sie sich bei Interesse außerdem frühzeitig (mind. 4 Wochen vor dem Informationstreffen) mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/-referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Informationstreffen für Interessierte am Weiterbildungskurs Schulpastoral 2024-26
Datum: Donnerstag, 25.4.2024, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, Mainz

Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen.
Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen für den auf zwei Jahre angelegten Kurs sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags.
Der genaue Kursablauf und die Termine werden vorgestellt, um eine Transparenz der Anforderungen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 30.3.2024 (an: brigitte.lob@bistum-mainz.de). Nach dem Vortreffen haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Anmeldung
Die Bewerbungsunterlagen für den Kurs können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen (PZ) erhalten.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 12.5.2024 an Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Mitte Juni 2024 erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können. Falls die Zahl der geeigneten Bewerber*innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u.a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten unterschiedlich bezuschusst. Bitte fragen Sie in Ihrem Bistum nach den Modalitäten.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich je nach Bistum ein Eigenanteil, der max. die Hälfte der Kurskosten (Gesamtkosten 2.300 €) beträgt und in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Eventuelle Preiserhöhung aufgrund steigender Kosten der Tagungshäuser sind möglich und werden bis zum Informationstreffen verbindlich veröffentlicht.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg, Tel.: 06171 694 222
Mail: b.lecht@bistumlimburg.de und
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz, Tel: 0176-1253 9042,
Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an die Kursleiterinnen wenden.

Trägerschaft des Kurses
· Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): kupczik@ilf-mainz.de
· Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): claudia.pappert@pz-hessen.de
· Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
· Leistungsbereich Pastoral und Bildung, Bistum Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
· Dezernat Bildung des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
· Abteilung Lernkultur und Schulseelsorge des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
· Abteilung Schule und Hochschule des BisOtums Trier: abt.schule-hochschule@bgv-trier.de

Termine:
Informationsveranstaltung: Donnerstag, 25.04.2024, 16 - 18:00 Uhr Modul 1: Donnerstag, 07.11.2024, 09:30 Uhr - Samstag, 09.11.2024, 16:00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 06.02.2025, 09:30 Uhr - Samstag, 08.02.2025, 16:00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 15.05.2025, 09:30 Uhr - Samstag, 17.05.2025, 16:00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 18.09.2025, 09:30 Uhr - Samstag, 20.09.2025, 16:00 Uhr Modul 5: Donnerstag, 19.02.2026, 09:30 Uhr - Samstag, 21.02.2026, 16:00 Uhr Modul 6: Donnerstag, 07.05.2026, 09:30 Uhr - Samstag, 09.05.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Referenten:

Barbara Lecht
Referentin für Schulpastoral Bistum Limburg

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:1.150,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Die Informationsveranstaltung am 25.04.2024 ist kostenfrei
1.150,00 €

24-46-01

Wertschätzende Kommunikation in der Schule – Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Basisausbildung – Zertifizierung in 4 Modulen
Montag, 11.11.2024, 09.00 bis Freitag, 04.04.2025, 16.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler*innen, deren Eltern oder mit Kolleg*innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich, Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 3: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung, Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt, einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler*innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 4: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Modul 1: Montag, 11.11.2024, 09:00 Uhr – Dienstag, 12.11.2024, 16:00 Uhr Modul 2: Montag, 20.01.2025, 09:00 Uhr – Dienstag, 21.01.2025, 16:00 Uhr Modul 3: Montag, 24.02.2025, 09:00 Uhr – Dienstag, 25.02.2025, 16:00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 03.04.2025, 09:00 Uhr – Freitag, 04.04.2025, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Pädagogin BA und Soziologin MA, Lehrbegleiterin Schulfach Glück, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Hypnosystemischer Coach

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:960,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Modul 1, 2, 4: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod Modul 3: Priesterseminar Limburg, 65549 Limburg
960,00 € 16

24-46-04

Gott zwischen den Zeilen. Literarisch-religiöse Ortsbegehungen in Berlin

Montag, 11.11.2024, 15.00 bis Samstag, 15.06.2024, 13.00
 

Jerusalem ist seit den Texten der Hebräischen Bibel und bis heute Heimat, Sehnsuchtsort, Zufluchtsort und Kristallisationspunkt jüdischer Identität. Doch seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 scheint Jerusalem unerreichbarer denn je zuvor. Deshalb wurde die Studienwoche zu „Jerusalem im Spannungsfeld von Religion und Literatur“, die ursprünglich vor Ort stattfinden sollte, nach Berlin verlegt.

Geblieben ist die Thematik: Gott zwischen den Zeilen – und zwischen den Orten, denn im Zentrum wird ein vielfach gepriesener und ausgezeichneter Roman stehen: Dana Vowinckel, „Gewässer im Ziplock“ (Berlin, Suhrkamp, 2023). Die Protagonistin Margarita ist in einem Sommer Weltenwanderin zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem, drei Orten, die auf je unterschiedliche Weise mit der Geschichte und den Generationen ihrer Familie sowie ihrer jüdischen Identität verbunden sind. Eine zweite Erzählperspektive ist Margaritas alleinerziehendem Vater zu verdanken, dem Kantor einer Berliner Synagoge. In Gebeten, Ritualen, gemeinschaftlicher Praxis deutet und bewältigt er sein Leben und beim Synagogengottesdienst, Beerdigungen oder Hochzeiten auch das Leben von und mit anderen. Umgekehrt bestimmt das Leben die religiöse Praxis; nichts ist statisch.

Berlin ist in diesem Roman in Jerusalem und Chicago präsent, Jerusalem in Berlin. Die Orte lösen jeweils andere Erfahrungen und Fragen aus. Dana Vowinckels Roman wird zusammen mit weiteren Texten durch das literarische und jüdische Berlin geleiten und zum eigenen Schreiben anregen.

Arbeitsformen und Methoden:
Referate, Textlektüre und Diskussionen, eigenes Schreiben, Exkursionen und Begegnungen

Kooperation: TPI Mainz

Termine:
Montag, 11.11.2024, 15:00 Uhr – Freitag, 15.11.2024, 13:00 Uhr
Tagungsort: Martas Hotel / Albrechtshof
10117 Berlin
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. Regina Heyder
TPI Mainz

Prof. Dr. Andreas Bieringer
Lehrt seit 2017 Liturgiewissenschaft in Sankt Georgen und hat den Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, Hymnologie und christliche Kunst inne.

Teilnahmebeitrag:950,00 €
Preis inkl. Halbpension und Übernachtung, zzgl. Anreise (Eigenanreise)
Weitere Informationen: Die Anreise nach Berlin ist von den Teilnehmenden selbst zu organisieren und nicht im Preis enthalten.
950,00 € 3

24-47-02

Führungskraft im Mittleren Management

Zertifizierung in 4 Modulen – Blended Learning
Mittwoch, 20.11.2024, 09.00 bis Mittwoch, 21.05.2025, 16.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgang- und der Bildungsgangteams als Vertreter*in des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung – auch mit dem zunehmenden Einsatz von digitalen Werkzeugen in Lehr-/Lernprozessen – zu wenig berücksichtigt.
Als Mitglieder des „Mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements - Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Ein Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen, die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

• Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
• Transmissionsriemen oder Knautschzone - eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
• Führen ohne Vorgesetztenfunktion - Führungsverhalten abhängig von Situation und Person
• Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung mit einem Fokus auf den zunehmenden Einsatz von digitalen Werkzeugen in Lehr-/Lern-prozessen
• Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion - erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreiche Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

• Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
• Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
• Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
• Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

Modul 3: Teams führen - Teamarbeit entwickeln
„Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer. Die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander: All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

• Was brauchen Teams? - Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
• Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
• Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen - Arbeit in Projekten
• „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit - Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
• Management in der Teamleitung - Management für mich selbst

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team - eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

• Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
• Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
• Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
• Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 20.11.2024, 09:00 Uhr – Donnerstag, 21.11.2024, 16:00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 05.02.2025, 09:00 Uhr – Donnerstag, 06.02.2025, 16:00 Uhr Modul 3: Dienstag, 01.04.2025, 09:00 Uhr – Mittwoch, 02.04.2025, 16:00 Uhr Modul 4: Dienstag, 20.05.2025, 09:00 Uhr – Mittwoch, 21.05.2025, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer für pädagogische Führungskräfte und Schulentwicklungsberater. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie wirksame Kommunikation und konstruktiver Umgang mit Widerständen

Teilnahmebeitrag:960,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
960,00 € 20

24-49-02

Aufbaukurs Wertschätzende Kommunikation

Vertiefung – anerkannt beim CNVC und GFK-Fachverband
Dienstag, 03.12.2024, 09.00 bis Mittwoch, 04.12.2024, 17.00
 

Der Aufbaukurs der Gewaltfreien Kommunikation basiert auf Grundlagen, die in anderen GFK-Trainings bereits erworben wurden. Die Fortbildung dient deshalb der Vertiefung und Verinnerlichung bereits bekannter Kenntnisse, sodass die GFK immer selbstverständlicher in unser Leben und Handeln integriert wird und den Hindernissen im Schulalltag mit mehr Leichtigkeit begegnet werden kann.

Zum einen wird der Fokus darauf liegen, sich selbst weiterzuentwickeln und zum anderen durch Klarheit, Aufrichtigkeit und Empathie in kraftvolles Handeln zu kommen. Wir arbeiten an herausfordernden oder festgefahrenen Situationen, um neue Perspektiven zu entwickeln. Mit wachsender Gelassenheit steigt das Energieniveau und verstärken sich vertrauensvolle Beziehungen. So schaffen wir eine emotional sichere Lernumgebung, welche nachhaltig die Freude am Lehren und Lernen unterstützt.

Termine:
Dienstag, 03.12.2024, 09:00 Uhr – Mittwoch, 04.12.2024, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte mit absolvierter Basisausbildung Wertschätzende Kommunikation in der Schule
Referenten:

Elke Wilhelm
Pädagogin BA und Soziologin MA, Lehrbegleiterin Schulfach Glück, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Hypnosystemischer Coach

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914302
Teilnahmebeitrag:240,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
240,00 € 16

24-50-03

Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

Zertifizierung in 6 Modulen
Mittwoch, 11.12.2024, 09.00 bis Freitag, 27.06.2025, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Zertifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches das Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Stärken
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken, Empathie & Impathie
• Ressourcen und Potentiale entdecken
• Mit Schwächen umgehen

Modul 2: Vision
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen
• Einschränker und Antreiber, Pfadabhängigkeit

Modul 3: Entscheidungen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte ermitteln
• Tetraedermodell
• Entwicklungsziele definieren
• Affektregulation erkennen
• Arbeit mit Repräsentanten

Modul 4: Planung
• Gestaltungspotentiale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
• Herausforderungen begegnen

Modul 5: Umsetzung
• Stressprävention
• Kommunikation
• Konfliktdynamik
• Gesundheit erhalten
• Gruppendynamik verstehen und nutzen

Modul 6: Bewertung
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
• Lust auf die Zukunft generieren

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 11.12.2024, 09:00 Uhr – Donnerstag, 12.12.2024, 16:00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 22.01.2025, 09:00 Uhr – Donnerstag, 23.01.2025, 16:00 Uhr Modul 3: Freitag, 21.02.2025, 09:00 Uhr – Samstag, 22.02.2025, 16:00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 26.03.2025, 09:00 Uhr – Donnerstag, 27.03.2025, 16:00 Uhr Modul 5: Donnerstag, 15.05.2025, 09:00 Uhr – Freitag, 16.05.2025, 16:00 Uhr Modul 6: Donnerstag, 26.06.2025, 09:00 Uhr – Freitag, 27.06.2025, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Pädagogin BA und Soziologin MA, Lehrbegleiterin Schulfach Glück, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Hypnosystemischer Coach

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0199694006
Teilnahmebeitrag:1.620,00 €
Preis inkl. Verpflegung, Übernachtung und Lizenzgebühr Fritz-Schubert-Institut
1.620,00 € 17