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26-48-02

Führungskraft im Mittleren Management

Zertifizierung in 4 Modulen
Dienstag, 24.11.2026, 09.00 bis Dienstag, 04.05.2027, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangs- und der Bildungsgangteams als Vertreter*in des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt. Als Mitglieder des „Mittleren Managements" stehen Sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten Ihren Verantwortungsbereich unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Zertifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Zertifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch können zwischen den Präsenzveranstaltungen optional und in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen stattfinden.

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden.
Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

• Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
• Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
• Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person
• Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
• Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“ Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

• Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
• Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
• Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
• Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln
„Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams zu leiten und zu führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des*der Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander - all dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

• Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
• Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
• Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
• „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
• Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

• Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
• Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
• Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
• Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

Termine:
Modul 1: Dienstag, 24.11.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 25.11.2026, 17:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 20.01.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 21.01.2027, 17:00 Uhr
Modul 3: Dienstag, 02.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.03.2027, 17:00 Uhr
Modul 4: Montag, 03.05.2027, 09:00 Uhr – Dienstag, 04.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: An Führungsaufgaben interessierte Lehrkräfte, Führungskräfte im Mittleren Management
Referent*innen:

Ernst Jünke
Trainer für pädagogische Führungskräfte und Schulentwicklungsberater. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen, Change Management, datenbas

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241213904
Teilnahmebeitrag: 1.040,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.040,00 € 15

26-50-00

Wertschätzende Kommunikation Basismodul

Montag, 07.12.2026, 09.00 bis Dienstag, 08.12.2026, 16.00
 

Die GFK-Ausbildung ist in drei Module gegliedert, die einen aufbauenden Lernprozess ermöglichen.

Modul 1 bildet den Einstieg und kann unabhängig besucht werden.  Es schafft die Grundlage für die weiterführenden Module 2 und 3, die nur im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar sind.

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Curricula ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Fokus steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich, und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar:

Modul 2: Schwierige Gespräche und Konfliktmanagement im Schulalltag
Im Zentrum steht die Erweiterung der Empathiefähigkeit in schwierigen Gesprächssituationen, um mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umzugehen. Statt persönlich zu reagieren, können Humor und Gelassenheit neue Handlungsspielräume eröffnen. Missverständnisse und starke Emotionen lassen sich entschärfen, wenn die dahinterliegenden Anliegen sichtbar gemacht werden. So entstehen Beziehungen, die eigene Ressourcen schützen und die professionelle Rolle stärken. Besonders bei drohender Eskalation gilt es, Widerstand in Kooperation zu verwandeln. Gemeinsam getroffene Vereinbarungen fördern Augenhöhe und nachhaltige Lösungen.
Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 3: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Montag, 07.12.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 08.12.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261730402
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 13

26-46-00-1

Weiterbildung Schulpastoral 2026-2028

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem ILF Mainz (Institut für Lehrerfort- und –weiterbildung)
Freitag, 11.12.2026, 09.30 bis Samstag, 25.03.2028, 16.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor¬men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene und in kleineren Gruppen, Reflexionstage, ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrkräfte aller Schularten und Schulstufen. Teilnehmen können auch Pastoralreferentinnen und Gemeindereferenten, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen.
Im Einzelfall werden auch interessierte Lehrkräfte anderer Fächer zugelassen, die über ein 1. und 2. Staatsexamen verfügen. Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.
Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmende begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu¬ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali¬tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit¬telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Men¬schen.

Aufbau und Rahmen

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 6 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep-tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• schriftliche Abschlussarbeit

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits¬felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge¬schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrkräfte von Schülerinnen und Schülern mit persönli¬chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. Im Kurs werden Ge¬sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

II. Person und Beziehung. Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun¬gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr
Ort: Limburg/Priesterseminar

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Menschen aus dem Umfeld einer Schule oder sogar Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall¬tag. Lehrkräfte sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden und Unterstützung zu geben. Im Kurs wird durch einen persönlichen Zugang zum Thema und der Reflexion darüber ein möglicher Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt: Gesprächshilfen, Methoden und Rituale können für diese Situationen unterstützend sein.
Zeit: Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon-fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo¬dells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027,16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul¬seelsorgerin bzw. Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiens¬ten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottes¬dienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod / Wilhelm-Kempf-Haus

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Die Projekte, die während des Kurses entstanden sind, werden der Kursgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. Workshops zu aktuellen und ergänzenden Themen sowie of¬fene Fragen aus der Schulpastoral und eine Auswertung der Lernerfahrungen des Gesamtkurses bilden die Inhalte des letzten Blocks. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr
Ort: Wiesbaden-Naurod/ Wilhelm-Kempf-Haus

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Ziel-arbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorgerin bzw. Schulseelsorger. Das Ziel besteht in der Erar¬beitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe¬tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmenden aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs¬begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten unterschiedlich bezuschusst. Bitte fragen Sie in Ihrem Bistum nach den Modalitäten. Für die Teilnehmenden ergibt sich i. d. R. ein Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen.

Informationstreffen für Interessierte am Weiterbildungskurs Schulpastoral 2026-28
Datum: Donnerstag, 21.5.2026, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, Mainz

Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen für den auf zwei Jahre angelegten Kurs sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Der genaue Kursablauf und die Termine werden vorgestellt, um eine Transparenz der Anforderungen zu ermöglichen. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 07.05.2026 (an: brigitte.lob@bistum-mainz.de).
Nach dem Vortreffen haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einzureichen.

Bitte setzen Sie sich bei Interesse außerdem frühzeitig mit Ihrer diözesanen Schulpastoralreferentin bzw. Ihrem Schulpastoralreferenten in Verbindung (Kontaktadressen s. u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Anmeldung
Die Bewerbungsunterlagen für den Kurs können Sie von Ihrem jeweiligen Bistum erhalten.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 08.06.2026 an
Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Ende Juni 2026 erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u. a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmenden verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Miriam Gies, Pastoralreferentin im Bistum Limburg
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz, Tel: 0176-1253 9042, Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.
Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an Frau Lob wenden.

Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): lisa.kupczik@ilf-mainz.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Peter-felix.ruelius@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Fachteam Schule und Hochschule des Bistums Limburg: schule_hochschule@bistumlimburg.de
• Dezernat Bildung des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: andreas.feid@bistum-trier.de

Termine:
Donnerstag, 12.11.2026, 09.30 Uhr - Samstag, 14.11.2026, 16.00 Uhr iim Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Donnerstag, 11.02.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 13.02.2027, 16.00 Uhr im Priesterseminar Limburg
Donnerstag, 17.06.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 19.06.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Donnerstag, 02.09.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 04.09.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Donnerstag, 09.12.2027, 09.30 Uhr - Samstag, 11.12.2027, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Donnerstag, 23.03.2028, 09.30 Uhr - Samstag, 25.03.2028, 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Dr. Miriam Gies
Pastoralreferentin im Bistum Limburg

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0148117113
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Sie tragen einen Eigenanteil, der je nach Bistum unterschiedlich ist. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Kursgebühren beinhalten Übernachtung im Einzelzimmer, Verpflegung, Referentenkosten, Literatur und Supervisionen.

1. und 2. Kursblock: Priesterseminar Limburg / 3. bis 6. Kursblock: Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

27-04-01

Stimmige Kommunikation

Stimm- und Kommunikationstraining
Montag, 25.01.2027, 09.00 bis Dienstag, 26.01.2027, 17.00
 

Kommunikation und Stimme gehören untrennbar zusammen. In schwierigen Situationen kann es uns die Stimme verschlagen – geht es uns gut, klingt sie klar und kraftvoll.

In diesem Kurs werden Sie
• Ihre Sprechstimme mit Körper,- Atem-, und Klangübungen neu entdecken
• Ihren gesamten Körper als Resonanzraum beim Sprechen nutzen und Ihre Stimme dadurch sicherer, kraftvoller und schonender einsetzen
• den 4-Schritte-Prozess der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg in Theorie und Praxis kennen lernen
• anhand von Praxisbeispielen (schwierige) Kommunikationssituationen beleuchten und neue Wege konstruktiver Kommunikation entwickeln
• auf kreative Art und Weise Stimmarbeit und Kommunikationstraining miteinander verbinden

Methoden:
Ganzheitliches Stimmtraining (Körper, Atem- und Klangübungen),Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg, theoretischer Input, Gruppenarbeit, Rollenspiele, kreative Methoden, Selbsterfahrung

Termine:
Montag, 25.01.2027, 09:00 Uhr – Dienstag, 26.01.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617278
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

27-05-03

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Mittwoch, 03.02.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.02.2027, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Mittwoch, 03.02.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.02.2027, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261729902
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12

27-07-03

Herausfordernde Schüler*innen: Bedürfnisse verstehen, ermutigend handeln

Ermutigungspädagogik
Mittwoch, 17.02.2027, 09.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 17.00
 

Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, empfinden sich meist als ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z. B.

■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.

Diese Fortbildung zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Mittwoch, 17.02.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483702
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

27-08-01-2

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 2

Digitale Woche - Globale Krise – lokal denken, lernen und handeln / Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als schulisches Querschnittsthema
Dienstag, 23.02.2027, 16.00 bis Dienstag, 23.02.2027, 17.30
 

Im Jahr 2027 kann man an einige Meilensteine erinnern: 1992, also vor 35 Jahren, wurde der Begriff der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro geprägt; 2007 erschien der erste Orientierungsrahmen für BNE, 2017 folgte der umfassende Bericht der Kultusministerkonferenz zum Stand von BNE in den Bundesländern. Eine gute Gelegenheit, der Bildung für nachhaltige Entwicklung neuen Rückenwind zu geben.

Es geschieht viel – teilweise kann das Thema allerdings noch mehr Fahrt aufnehmen. Das kann gelingen, wenn es nicht der Initiative Einzelner anvertraut ist, sondern als schulische Querschnittsaufgabe gesehen und gestaltet wird. Die Veranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche versteht sich als Plädoyer und Ermutigung. Wie kann die Implementierung von BNE als Querschnittsaufgabe in einer Schule gelingen? Welche didaktischen Konzepte sind erfolgversprechend? Welche Best-Practice-Beispiele gibt es?

Im Anschluss an den Impulsvortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

Termine:
Dienstag, 23.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. theol. Alexander Schimmel
Lehrer für Physik und katholische Religion in Mainz und Lehrbeauftragter an der Johannes-Gutenberg-Universität

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617556
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-05

Programm für Berufseinsteiger*innen im Lehrberuf

Freitag, 26.02.2027, 09.30 bis Samstag, 23.09.2028, 17.00
 

Die ersten Jahre im Lehrberuf haben eine prägende Funktion. Von „Survival Stage“ sprechen manche, andere betonen das Wechselspiel zwischen Überleben und Entdecken.

Das Programm des Pädagogischen Zentrums für Berufseinsteiger*innen richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die zwischen ein und drei Jahren Unterrichtserfahrung nach dem 2. Staatsexamen oder dem Abschluss eines Quereinstiegs haben. Sie bearbeiten in vier Modulen Themen, die für die Berufseinstiegsphase besonders herausfordernd sind: Umgang mit Unterrichtsstörungen (Klassenmanagement), Sicherheit im Agieren vor der Lerngruppe, Reflexion der eigenen Rolle, Umgang mit den eigenen Ressourcen und gelingendes Zeitmanagement, Umgang mit Fehlern und Konflikten, Bedeutung der Abgrenzung, Formen der kollegialen Unterstützung sowie Umgang mit Krisen in der Schule.

Zusätzlich zu den Modulen erhalten die Teilnehmer*innen in digitaler Form Materialien und Hinweise zum Thema Zeitmanagement und Arbeitsorganisation.

Die Anmeldung gilt für das gesamte Programm. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.

Modul 1: Als Lehrkraft Stabilität gewinnen und Präsenz gestalten

Mein Classroom-Management weiterentwickeln

Die Teilnehmer*innen erhalten grundsätzliche Anregungen zu einem gelingenden Classroom-Management. Hierbei werden besonders organisatorische Aspekte guten Unterrichts in angenehmer Atmosphäre angesprochen. Organisatorische Aspekte stehen dabei auf dem Fundament grundsätzlicher Haltungen.

Als Lehrer*in präsent sein und führen - ein Training für Auftreten und Stimme

Auch wenn die Schule kein Theater ist, trifft die Beobachtung doch zu: Lehrkräfte stehen gewissermaßen immer auf der Bühne, denn in vielen herausfordernden Situationen sind sie in einer „Auftrittssituation“ – im Klassenraum ohnehin, aber auch bei Konferenzen oder Elternabenden. Das betrifft die Präsenz und Wirkung im Raum, aber auch eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente: die Stimme.

Modul 2: Mit Klarheit, Gesundheit und den eigenen Stärken als Lehrkraft wachsen

Wer bin ich als Lehrkraft? – Das pädagogische Selbstkonzept entwickeln

Welche Vorstellungen von guter Schule, gutem Unterricht und gelingenden Beziehungen leiten Ihr Handeln? Wie können Sie Ihr professionelles Selbstverständnis bewusst weiterentwickeln? Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Lehrkraft möchten Sie jenseits von Erwartungen anderer sein?

Gesund bleiben im Lehrberuf – Ressourcen erkennen und nutzen

Der Beruf als Lehrkraft stellt hohe fachliche, emotionale und zwischenmenschliche Anforderungen. Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse beschäftigen wir uns mit Faktoren, die Gesundheit, Resilienz und langfristige Berufszufriedenheit fördern. Ergänzend erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse zu Stress, Selbstregulation und Erholung.

Modul 3: Ein Leben mit Fehlern, Störungen und Konflikten – Ressourcevoller Umgang mit den Unebenheiten des Schulalltags

Nimm es ernst, aber mach es nicht so wichtig

Das Leben wird leichter und einfacher, wenn man es mit Fehlern lebt. Wie gehe ich mit meinen Fehlern und damit einhergehender Kritik um? Wie reagiere ich auf Kritik von Kindern oder Eltern? Und wie gehe ich mit den Fehlern meiner Schüler*innen um? In einer fehlerfreundlichen Atmosphäre lebt es sich entspannter für alle.

Gespräche bewusst und positiv gestalten.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg ermöglicht es, Kommunikation kooperativ zu gestalten. Auch bei der Arbeit in der Schule, sei es mit Kindern und Jugendlichen, sei es mit Kolleg*innen oder auch mit Eltern, hilft die Gewaltfreie Kommunikation neue Anregungen zu bekommen, Konfliktsituationen so zu gestalten, dass alle Beteiligten berücksichtigt und faire Lösungen erreicht werden.
(Mehr Infos zu GFK: www.gewaltfrei.de )

Modul 4: Das System meiner Schule – in Krisen stark und im Alltag unterstützend

Mit Trauer und Krisen in der Schule umgehen

Der Umgang mit Tod und Krisen stellt Lehrkräfte im Schulalltag vor besondere Herausforderungen, die Fachwissen, Sensibilität und persönliches Sicherheitsempfinden erfordern. Dieser Tag bietet Raum, zentrale Handlungskompetenzen zu entwickeln und praxisnahe Strategien kennenzulernen.

Kollegiale Beratung – die Kompetenz eines Kollegiums nutzen

In jedem Team von Pädagog*innen ist so viel professionelle Kompetenz vorhanden, dass sich, wenn alle ihre Sicht zusammentragen, für jede schwierige Situation eine Lösung oder zumindest ein nächster guter Schritt finden lässt. Am Ende wird die beratene Person entscheiden, was für sie hilfreich und umsetzbar ist

Termine:
Modul 1: Freitag, 26.02.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 27.02.2027, 17:00 Uhr
Modul 2: Freitag, 17.09.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 18.09.2027, 17:00 Uhr
Modul 3: Freitag, 18.02.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 19.02.2028, 17:00 Uhr
Modul 4: Freitag, 22.09.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 23.09.2028, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, kein Fachbezug.
Voraussetzung: Ein bis drei Jahre Unterricht an einer Schule nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder eines Quereinstiegs
Referent*innen:

Modul 1:
Martin Fehling
Lehrer für Sport und Physik, Fach- und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen, Lehrbeauftragter der Bergischen Universität Wuppertal; Zertifiziert in personenorientierter Beratung

Kathleen Fritz
Dipl. Sozialpädagogin, Coach (FH), Trainerinnenausbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg, Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie ® nach Dr. Michael Bohne, Natural-Voice-Trainerin und Musikerin

Modul 2:
Gerrit Ulmke
Schulleiter eines Gymnasiums, Trainer für Schulentwicklung und Qualifizierung von Schulleitungen.

Modul 3:
Bärbel Hörner
Dipl. Individualpsychologische Beraterin (API), Encouragingtrainerin Schoenaker-Konzept, Ermutigungstrainerin für Kinder und Jugendliche, Supervisorin, Ermutigungspädagogin

Kathleen Fritz (s.o.)

Modul 4:
Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral und Kirchenentwicklung im Bistum Mainz

Verena Urban/Johanna Rist
Referentinnen am Zentrum für Ignatianische Pädagogik, Ludwigshafen

Akkreditierungsnummer: 0045752008
Teilnahmebeitrag: 1.040,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.040,00 € 15

27-09-02

Aufbaukurs Wertschätzende Kommunikation

Vertiefung – anerkannt beim CNVC und GFK-Fachverband
Dienstag, 02.03.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.03.2027, 17.00
 

Der Aufbaukurs der Gewaltfreien Kommunikation richtet sich an Teilnehmende, die bereits über grundlegende Kenntnisse verfügen. Im Zentrum stehen die Vertiefung und Integration der GFK in das eigene Denken, Fühlen und Handeln, um den Herausforderungen des Schulalltags mit größerer Klarheit und innerer Stabilität begegnen zu können.

Der Fokus liegt sowohl auf der persönlichen Weiterentwicklung als auch auf der Fähigkeit, durch Aufrichtigkeit und Empathie handlungsfähig zu bleiben. Anhand konkreter, auch festgefahrener Situationen werden neue Perspektiven erarbeitet und alternative Handlungsmöglichkeiten erprobt. Ziel ist es, Gelassenheit und Präsenz zu stärken sowie tragfähige, vertrauensvolle Beziehungen im schulischen Kontext zu fördern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden vorab durch eine verbindliche Abfrage der Anliegen und Praxisbeispiele der Teilnehmenden erhoben, um eine passgenaue und arbeitsnahe Gestaltung des Seminars zu gewährleisten.

Termine:
Dienstag, 02.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte mit absolvierter Basisausbildung Wertschätzende Kommunikation in der Schule
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 13

27-10-04

Zappelphilipp und Träumerchen

Begleitung von Schüler*innen mit ADS
Donnerstag, 11.03.2027, 09.00 bis Donnerstag, 11.03.2027, 17.00
 

Kinder, die manchmal sehr impulsiv und spontan und dann wieder mit den Gedanken völlig abwesend sind, finden wir in jeder Klasse. Mal mit vollem Interesse und großem Wissen bei der Sache, dann wieder uninteressiert und abgelenkt: Lernschwierigkeiten sind bei Kindern mit ADS/ADHS häufig an der Tagesordnung.
Sie wertschätzend und einfühlsam zu begleiten und an den Lernprozessen teilhaben zu lassen, ist jeden Tag eine neue Herausforderung.

Bei dieser Fortbildung soll es um folgende Themen gehen:
• Neurowissenschaftliche Informationen zum Aufmerksamkeitsdefizit und zur Informationsverarbeitung, Unterscheidung ADS/ADHS
• Welche Unterstützung brauchen Schüler*innen mit ADS/ADHS?
• Wie kann eine gute Kooperation zwischen Schule und Elternhaus gelingen?
• Was brauche ich als Lehrer*in, um dieser Herausforderung zu begegnen?

Wenn Sie am Ende der Fortbildung durch Information und Reflexion sowie den Austausch untereinander zu einem stressfreieren Schulalltag zurückkehren, hat die Veranstaltung ihr Ziel erreicht.

Termine:
Donnerstag, 11.03.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 11.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grundschulen, Förderschulen, Sekundarstufe I
Referent*innen:

Marlene Wynands
Dipl. Theologin, systemische Familientherapeutin, ADS-Eltern-Coach

Akkreditierungsnummer: 0251532502
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14