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26-31-06

Musische Werkwoche 2026

GANZ.SCHÖN.BUNT.
Samstag, 01.08.2026, 14.30 bis Mittwoch, 05.08.2026, 14.30
 

Vom 1.-5. August 2026 findet wieder die Musische Werkwoche in Wiesbaden-Naurod statt. Fünf Tage voller musischer, kreativer und spiritueller Impulse im Wilhelm-Kempf-Haus. Das Motto der diesjährigen Musischen Werkwoche lautet „GANZ.SCHÖN.BUNT.“. 15 verschiedene Kurse werden auf zwei Leisten angeboten. Von Singen, Trommeln, Erzählworkshops bis zu Landart, Urnenbau, Weggeschichten aus der Bibel kennenlernen, Klangoase, Tanzen und dem Erstellen von Miniaturwelten oder malerischen Collagen rund um das Thema sind die Kurse gut gefüllt. Daneben gibt es ein Rahmenprogramm, das am Morgen und Abend zu gemeinsamer Zeit einlädt. Bereits zum 28. Mal findet die Musische Werkwoche statt. Die Teilnahme-Beiträge enthalten Programm, Unterkunft und Verpflegung. Für das Einzelzimmer fallen 670 €/Person an, bei einem Doppelzimmer sind es 630 €/Person. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses.
Ausführliche Liste der angebotenen Kurse:
- Miniaturwelten. Fantasie im Kleinen
- Die Farbpalette. Biblische Wege vom Aufbruch bis zum Ziel
- Geschichten. Lebendig erzählen
- Singen macht Spaß. Heilsames Singen für die Seele
- Drum Circle. Den Groove erleben
- Malwerkstatt. Ganz.Schön.Bunt.
- Am Ende Farbe bekennen. Urnenbau Workshop
- Tanz und Spiritualität. „And I see your true colours shining through“
- Chor. Gemeinsam Vielfalt erleben
- Was für ein Glück hab ich, dass es mich gibt. Lieder, Geschichten und Ideen zum Thema Ich-Stärkung
- Von der Collage zum Kunstjournal
- Landart. Zwischen Himmel und Erde
- Tanz mit. SCHRITT für Schritt
- Buntes Bibelwort. Eine Schreibwerkstatt
- Klang-Oase. Auszeit für Körper, Geist und Seele

Wer Interesse hat, kann sich auf der folgenden Seite über die Kurse informieren bzw. sich anmelden: https://musische-werkwoche.de/

Der Veranstalter der Nauroder Musischen Werkwoche sind der Deutsche Katecheten-Verein der Diözesen Mainz, Limburg und Speyer in Kooperation mit dem Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden-Rheingau-Taunus und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.
Aber auch außerhalb der Bistumsgrenzen sind alle Interessierten eingeladen.

Anmeldeschluss ist der 26. April 2026.

 

Termine:
Samstag, 01.08.2026, 14.30 Uhr - Mittwoch, 05.08.2026, ca. 14.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Erzieher*innen und Interessierte
Teilnahmebeitrag: 670,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
670,00 €

26-37-05

Geschaffen – erlöst – geliebt: auch an meiner Schule?

Katholische Schulen als Lernorte für Respekt und Vielfaltssensibilität in der Begegnung mit queeren Lebenswelten
Donnerstag, 10.09.2026, 14.00 bis Donnerstag, 10.09.2026, 17.30
 

Die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz hat im Oktober 2025 ein Dokument veröffentlicht, das ein starkes Echo erhalten hat. Es geht um die Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule. Der Tenor: katholische Schulen sollen Orte sein, an denen Anerkennung von Vielfalt gelebt wird. Der Primat der Liebe, so heißt es in der Einleitung, führt „zu einem Profil katholischer Schulen, in dem die unbedingte Anerkennung jedes Menschen in seinem individuellen Gewordensein und Werden alle anderen Perspektiven – auch sexualmoralische – einordnet.“

Für die einen ist das eine Selbstverständlichkeit, für die anderen ein Angriff auf das moralische Fundament der Kirche und damit auch der katholischen Schulen.

In dieser Online-Veranstaltung werden wir das Dokument in seinen Kontext einordnen und seine Hintergründe darstellen. Auch kritische Anfragen werden zur Sprache kommen. Ursula Wollasch wird einen Einblick in das Projekt im Bistum Rottenburg-Stuttgart geben, aus dem ihr Buch „trans und katholisch“ hervorgegangen ist.

Vor allem aber soll es um Erfahrungen und die konkrete Schulrealität gehen. Der Austausch zu konkreten Fragen wird folgende Schwerpunkte haben:
­- Wie kann Diskriminierung verhindert werden?
­- Welche praktischen Fragen ergeben sich, wenn Schüler*innen sich „outen“?
­- Haben die Themen sexuelle Identität und geschlechtliche Orientierung Raum in unserem Unterricht – und wenn ja: wo genau?
­- Wie begegnen wir Eltern, die einen kritischen Blick auf die Vielfalt sexueller Identitäten haben?
- Wie kann Schule ein queerinklusiver Ort sein und werden?

Kooperation mit den Beauftragten für LGBTIQ-Pastoral im Bistum Limburg

Termine:
Donnerstag, 10.09.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 10.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referent*innen:

Flora Becker
Pastoralreferentin, Bistum Hildesheim

Dr. Susanne Gorges-Braunwarth
Bistum Limburg, Leitung Seelsorge und Entwicklung
Beauftragte für LSBTIQ-Pastoral

Dr. Ursula Wollasch
Theologin und Sozialethikerin, Freiberufliche Autorin

Dr. Peter-Felix Ruelius
Referent für Persönliche Entwicklung & Professionalität, Schulentwicklung und Kath. Schulen im PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617265
Teilnahmebeitrag: Frei

26-38-03

Mit Humor durch den Schulalltag – Komik als Ressource für Lehrkräfte

Zwei Nachmittage für mehr Leichtigkeit, Präsenz und Gelassenheit im Klassenzimmer
Mittwoch, 16.09.2026, 14.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 17.30
 

Unterrichten ist mehr als Vermittlung – es bedeutet, tagtäglich mit komplexen Situationen, Konflikten und hoher Belastung umzugehen. Humor kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: Er baut Brücken, entschärft Spannungen, stärkt Beziehungen und schafft eine positive Lernatmosphäre.

In diesem zweiteiligen Seminar entdecken Sie, wie Humor und kleine komische Interventionen den Schulalltag leichter machen können – ohne dabei an Professionalität oder Autorität zu verlieren.

Inhalte
• Humor verstehen: Was macht uns eigentlich lachen – und warum wirkt das im Klassenzimmer?
• Komiktheorien einfach erklärt: Inkongruenz, Übertreibung, Timing – und ihr Nutzen für den Unterricht.
• Praktische Übungen: Spontanität, Schlagfertigkeit und Impro-Spiele
• Status nach Keith Johnstone: Wie man bewusst Hoch- und Tiefstatus einsetzt, um Situationen zu lenken.
• Humor in schwierigen Situationen nutzen.
• Eigenes Humor-Toolkit entwickeln: Was passt zu meinem Stil und meiner Rolle als Lehrkraft?

Nutzen für die Teilnehmenden
• Souveräner auftreten – auch in konfliktreichen Unterrichtssituationen
• Resilienz stärken – Humor als Stresspuffer im Alltag nutzen
• Beziehung fördern – eine humorvolle Haltung baut Nähe auf, ohne Grenzen aufzugeben
• Unterricht lebendiger gestalten – Komik als Impulsgeber für Motivation und Lernfreude

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 16.09.2026, 17:30 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 30.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Fabian D. Schwarz
Kabarett & Moderation

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617276
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
90,00 € 12

26-39-01

Der Klassenrat: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren

Ermutigungspädagogik
Montag, 21.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 22.09.2026, 17.00
 

Der Klassenrat (die Methode ist auch in anderen Gruppen als „Gruppenrat“ einsetzbar) ist der Ort, an dem Lernende und Lehrende die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah erfahren und praktisch umsetzen können. Er fördert demokratisches Miteinander und Partizipation. So kann Schule zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden.

Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet:
• Vorbereitung des Klassenrats
• Struktur und Verlauf der Klassenrat-Sitzungen
• Ämter und Rolle der Lehrkraft
• Themen im Klassenrat
• Kinderrechte als Basis
• Gesprächstechniken

Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir durch gezielte Übungen trainieren, einander (aktiv) zuzuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umzugehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Montag, 21.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 22.09.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483302
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 10

26-40-02

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Dienstag, 29.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 29.09.2026, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Dienstag, 29.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 29.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617299
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

26-40-03

Entscheidungsfindung ohne Machtkämpfe – Systemisches Konsensieren (SK)

Mittwoch, 30.09.2026, 09.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 16.00
 

Leitungsteams sollen Orientierung schaffen – und geraten doch nicht selten in die vertraute Dramaturgie der Mehrheitslogik: Wer Zustimmung organisiert, gewinnt; wer unterliegt, setzt später mit halber Kraft um. Dieses Muster erzeugt „Sieger“ und „Verlierer“, fördert Gruppendruck und hinterlässt mitunter einen bitteren Nachgeschmack, selbst wenn formal korrekt abgestimmt wurde.

Systemisches Konsensieren (SK) setzt an einem anderen Punkt an. Nicht die Option mit der größten Zustimmung entscheidet, sondern jene, die in der Gruppe den geringsten Widerstand auslöst. Widerstand wird damit nicht als Störung behandelt, sondern als Information über Risiken, Bedürfnisse und Umsetzbarkeit. SK ermöglicht, Konfliktpotenziale sichtbar zu machen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die eine hohe Akzeptanz besitzen – gerade dort, wo Entscheidungen komplex, mehrdeutig oder emotional aufgeladen sind.

In der Fortbildung lernen Sie, SK in schulischen Entscheidungssettings (Konferenzen, Steuergruppen, Leitungsrunden, Projektteams) sicher anzuwenden, zu moderieren und so einzuführen, dass eine partizipative Entscheidungskultur entstehen kann.

Sie erleben wie Sie u. a.:
• in komplexen Situationen tragfähige Lösungen entwickeln,
• Konflikte über Optionen strukturiert bearbeiten,
• Konsensqualität und Nachhaltigkeit von Beschlüssen erhöhen.

Termine:
Mittwoch, 30.09.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen, Teamleitungen und Personen mit Führungsverantwortung
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617277
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12

26-43-02

Resilienz-Training für Lehrkräfte

Wie kann ich für mich sorgen?
Dienstag, 20.10.2026, 09.00 bis Mittwoch, 21.10.2026, 17.00
 

Stress, zunehmende Arbeitsverdichtung, Konflikte im Kollegium, herausfordernde Schüler*innen und Eltern – ständig haben wir viele Erwartungen zu erfüllen, die von außen an uns gestellt werden und die wir selbst an uns stellen. Dazu können persönliche Probleme, aber auch Krisen wie z. B. Naturkatastrophen, Krieg oder Pandemie den Druck zusätzlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund fördert das Resilienz-Training die Fähigkeit herausfordernde Situationen zu bewältigen, indem es das seelische Immunsystem, wie Resilienz auch genannt wird, stärkt.
In einer Mischung aus theoretischen Kurzvorträgen, praktischen, alltags-tauglichen Übungen und intensivem Austausch in der Gruppe, wird das dynamische Zusammenspiel von persönlicher Stabilität und Flexibilität erfahrbar gemacht.
Ziel des Seminares ist, die Vermittlung und Anwendung von Methoden der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschärfung sowie die Verankerung persönlicher Bewältigungsstrategien, um den Arbeitsalltag so entspannt und gesund wie möglich zu gestalten und um berufliche wie private Veränderungen und belastende Situationen besser meistern zu können.

Schwerpunkte: Tag 1
Stärken stärken
• Einführung Resilienz
• 10 Schutzfaktoren/Säulen der Resilienz
• Stärken und Ressourcen entfalten
• Pflege des persönlichen Energiehaushaltes

Schwerpunkte: Tag 2
Wege zu mehr Gelassenheit
• Stressoren identifizieren
• Reiz-Reaktions-Kette
• Konstruktiver Umgang mit Stress
• Schutzfaktoren anwenden und Wege zu mehr Gelassenheit finden

Termine:
Dienstag, 20.10.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 21.10.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Sabine Pütz
Zertifizierte Heilpraktikerin, Co-Verhaltenstherapeutin, Entspannungspädagogin, Resilienztrainerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0231017805
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 12

26-44-02

Wertschätzende Kommunikation Basismodul

Mittwoch, 28.10.2026, 09.00 bis Donnerstag, 29.10.2026, 16.00
 

Die GFK-Ausbildung ist in drei Module gegliedert, die einen aufbauenden Lernprozess ermöglichen.

Modul 1 bildet den Einstieg und kann unabhängig besucht werden.  Es schafft die Grundlage für die weiterführenden Module 2 und 3, die nur im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar sind.

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Curricula ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Fokus steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich, und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar:

Modul 2: Schwierige Gespräche und Konfliktmanagement im Schulalltag
Im Zentrum steht die Erweiterung der Empathiefähigkeit in schwierigen Gesprächssituationen, um mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umzugehen. Statt persönlich zu reagieren, können Humor und Gelassenheit neue Handlungsspielräume eröffnen. Missverständnisse und starke Emotionen lassen sich entschärfen, wenn die dahinterliegenden Anliegen sichtbar gemacht werden. So entstehen Beziehungen, die eigene Ressourcen schützen und die professionelle Rolle stärken. Besonders bei drohender Eskalation gilt es, Widerstand in Kooperation zu verwandeln. Gemeinsam getroffene Vereinbarungen fördern Augenhöhe und nachhaltige Lösungen.
Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 3: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Mittwoch, 28.10.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 29.10.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 9

26-46-01

Älter werden im Lehrer*innenberuf

Ein Seminar für Lehrer*innen über 50, die ihr Leben jetzt bewusst formen und noch deutlicher ausrichten wollen
Montag, 09.11.2026, 09.30 bis Dienstag, 10.11.2026, 16.00
 

Sie sind über 50 Jahre und verspüren den Wunsch, Ihre persönliche wie auch Ihre berufliche Situation zu überdenken. Sie wünschen sich mehr Klarheit für Ihre weitere Lebensplanung. Vieles um Sie herum hat sich verändert, und auch Sie sind älter geworden – im Unterschied zu Ihren Schüler*innen. Und die eigenen Kinder sind erwachsen geworden nd gehen ihre eigenen Wege.

So suchen Sie nach neuen Sichtweisen, nach mehr Gewissheit und Mut bezüglich Ihrer Überzeugungen, Vorstellungen und Herzenswünsche, wie Sie Ihr Leben weiter formen und gestalten könnten.

Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Leben in den Blick zu nehmen und Ihren Standort zu bestimmen. Sie schauen hin, welche Schätze an Lebenserfahrung und Kraftquellen Sie aus Ihrem bisherigen (Berufs-) und Lebensweg zur Verfügung haben und was Sie stärkt. Sie ernten die Früchte Ihres Lebens und halten gleichzeitig Ausschau nach Knospen und Blüten, die Sie jetzt zum Erblühen bringen können. Was könnte es begleitend zu Ihrem Lehrer-Dasein Neues, Anderes, auf Ihrer Lebensspur Zusätzliches geben, was Sie erfüllt und Ihnen Sinn gibt? Was könnte Ihnen (wieder) tiefere Zufriedenheit geben? Wie kommen Sie wieder auf Ihre (Lebens-)Spur? Welche Dinge schlummern noch in Ihnen? Was will jetzt lebendig in Ihnen werden?

Es wird nach einem in der Schweiz in der Einzelberatung und Gruppenberatung seit langem erfolgreich angewandten Konzept der Laufbahnberatung (ZML) gearbeitet. Mittels verschiedener Methoden werden dabei die Vergangenheit, die persönliche Geschichte des Einzelnen ebenso ins Blickfeld gerückt wie die Analyse der gegenwärtigen Situation und die Planung der Zukunft.

Termine:
Montag 09.11.2026, 9:30 Uhr – Dienstag, 10.11.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen über 50 Jahre
Referent*innen:

Mechthild Messer
Berufs- und Biografie-Beratung und Seminare, Frankfurt
www.beruf-und-biografie.de

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617370
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 12

26-47-03

Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH

Ermutigungspädagogik
Mittwoch, 18.11.2026, 09.00 bis Donnerstag, 19.11.2026, 17.00
 

Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängt stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Mittwoch, 18.11.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 19.11.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483402
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15