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26-25-01

Kess-erziehen in der Schule

Weniger Stress. Mehr Freude & Wege aus der Sackgasse
Montag, 15.06.2026, 09.00 bis Montag, 15.06.2026, 17.00
 

KESS ist ein Akronym, die Buchstaben stehen für:
K – kooperativ
E – ermutigend
S – sozial
S – situationsorientiert

Orientiert am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs erhalten Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte im ersten Teil des Tages praxisnahe Tipps und Ideen für herausfordernde Situationen im Schulalltag.
Das Konzept wurde von der AKF – Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V., Bonn entwickelt.
Im zweiten Teil des Tages wird herausforderndes Verhalten von Schüler*innen gezielt in den Blick genommen. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte bekommen erprobte und bewährte Strategien an die Hand, um souverän und angemessen darauf reagieren zu können.

Inhaltliche Schwerpunkte:
• Wenn Schüler*innen stören – Was steckt dahinter? Die Ziele von Störverhalten verstehen und angemessen reagieren
• Schüler*innen zur Kooperation gewinnen – Wie geht das konkret und praktisch?
• Ermutigung – der Schlüssel gelingender Beziehungen
• Ganz schön konsequent – Schüler*innen die Folgen ihres Handelns zumuten
• Aus unguten Kreisläufen aussteigen mit der I-R-I-S Strategie
• 100 Ideen um sich selbst und Schüler*innen zu ermutigen
• Vier-Augen Gespräche kompetent und lösungsorientiert führen
• Die ZIPP-Strategie für Kommunikation auf Augenhöhe

Arbeitsformen:
• Impulsvorträge
• Übungen und Kleingruppenarbeit
• Praxistransfer in den schulischen Alltag (eigene Beispiele sind ausdrücklich erwünscht)

Termine:
Montag, 15.06.2026, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher*innen-Lehrer*innenfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 4

26-25-00

Mobbing in der Schule - Nein danke!

Mit dem „No Blame Approach“ Mobbing nachhaltig beenden
Dienstag, 16.06.2026, 09.00 bis Dienstag, 16.06.2026, 17.00
 

Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den „No Blame Approach“ direkt anwenden.

Der „No Blame Approach“ ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert.

Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden und ist sehr erfolgreich: Laut einer Studie lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Aus dem Inhalt:
• Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
• Die drei Schritte des „No Blame Approach“
• Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenen, Unterstützer*innen-Gruppe, Abschlussgespräch)

Termine:
Dienstag, 16.06.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 16.06.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher*innen-Lehrer*innenfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0209954809
Teilnahmebeitrag:90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 2

26-25-02

Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen

Ermutigungspädagogik
Dienstag, 16.06.2026, 09.00 bis Mittwoch, 17.06.2026, 17.00
 

Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i. d. R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen.

Diese Fortbildung gibt Anregungen,
• wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
• wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
• und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Dienstag, 16.06.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 17.06.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02514839
Teilnahmebeitrag:250,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
250,00 € 7

26-31-06

Musische Werkwoche 2026

GANZ.SCHÖN.BUNT.
Samstag, 01.08.2026, 14.30 bis Mittwoch, 05.08.2026, 14.30
 

Vom 1.-5. August 2026 findet wieder die Musische Werkwoche in Wiesbaden-Naurod statt. Fünf Tage voller musischer, kreativer und spiritueller Impulse im Wilhelm-Kempf-Haus. Das Motto der diesjährigen Musischen Werkwoche lautet „GANZ.SCHÖN.BUNT.“. 15 verschiedene Kurse werden auf zwei Leisten angeboten. Von Singen, Trommeln, Erzählworkshops bis zu Landart, Urnenbau, Weggeschichten aus der Bibel kennenlernen, Klangoase, Tanzen und dem Erstellen von Miniaturwelten oder malerischen Collagen rund um das Thema sind die Kurse gut gefüllt. Daneben gibt es ein Rahmenprogramm, das am Morgen und Abend zu gemeinsamer Zeit einlädt. Bereits zum 28. Mal findet die Musische Werkwoche statt. Die Teilnahme-Beiträge enthalten Programm, Unterkunft und Verpflegung. Für das Einzelzimmer fallen 670 €/Person an, bei einem Doppelzimmer sind es 630 €/Person. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit eines Zuschusses.
Ausführliche Liste der angebotenen Kurse:
- Miniaturwelten. Fantasie im Kleinen
- Die Farbpalette. Biblische Wege vom Aufbruch bis zum Ziel
- Geschichten. Lebendig erzählen
- Singen macht Spaß. Heilsames Singen für die Seele
- Drum Circle. Den Groove erleben
- Malwerkstatt. Ganz.Schön.Bunt.
- Am Ende Farbe bekennen. Urnenbau Workshop
- Tanz und Spiritualität. „And I see your true colours shining through“
- Chor. Gemeinsam Vielfalt erleben
- Was für ein Glück hab ich, dass es mich gibt. Lieder, Geschichten und Ideen zum Thema Ich-Stärkung
- Von der Collage zum Kunstjournal
- Landart. Zwischen Himmel und Erde
- Tanz mit. SCHRITT für Schritt
- Buntes Bibelwort. Eine Schreibwerkstatt
- Klang-Oase. Auszeit für Körper, Geist und Seele

Wer Interesse hat, kann sich auf der folgenden Seite über die Kurse informieren bzw. sich anmelden: https://musische-werkwoche.de/

Der Veranstalter der Nauroder Musischen Werkwoche sind der Deutsche Katecheten-Verein der Diözesen Mainz, Limburg und Speyer in Kooperation mit dem Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden-Rheingau-Taunus und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.
Aber auch außerhalb der Bistumsgrenzen sind alle Interessierten eingeladen.

Anmeldeschluss ist der 26. April 2026.

 

Termine:
Samstag, 01.08.2026, 14.30 Uhr - Mittwoch, 05.08.2026, ca. 14.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Erzieher*innen und Interessierte
Teilnahmebeitrag:670,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
670,00 €

26-37-05

Geschaffen – erlöst – geliebt: auch an meiner Schule?

Katholische Schulen als Lernorte für Respekt und Vielfaltssensibilität in der Begegnung mit queeren Lebenswelten
Donnerstag, 10.09.2026, 14.00 bis Donnerstag, 10.09.2026, 17.30
 

Die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz hat im Oktober 2025 ein Dokument veröffentlicht, das ein starkes Echo erhalten hat. Es geht um die Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule. Der Tenor: katholische Schulen sollen Orte sein, an denen Anerkennung von Vielfalt gelebt wird. Der Primat der Liebe, so heißt es in der Einleitung, führt „zu einem Profil katholischer Schulen, in dem die unbedingte Anerkennung jedes Menschen in seinem individuellen Gewordensein und Werden alle anderen Perspektiven – auch sexualmoralische – einordnet.“

Für die einen ist das eine Selbstverständlichkeit, für die anderen ein Angriff auf das moralische Fundament der Kirche und damit auch der katholischen Schulen.

In dieser Online-Veranstaltung werden wir das Dokument in seinen Kontext einordnen und seine Hintergründe darstellen. Auch kritische Anfragen werden zur Sprache kommen. Ursula Wollasch wird einen Einblick in das Projekt im Bistum Rottenburg-Stuttgart geben, aus dem ihr Buch „trans und katholisch“ hervorgegangen ist.

Vor allem aber soll es um Erfahrungen und die konkrete Schulrealität gehen. Der Austausch zu konkreten Fragen wird folgende Schwerpunkte haben:
­- Wie kann Diskriminierung verhindert werden?
­- Welche praktischen Fragen ergeben sich, wenn Schüler*innen sich „outen“?
­- Haben die Themen sexuelle Identität und geschlechtliche Orientierung Raum in unserem Unterricht – und wenn ja: wo genau?
­- Wie begegnen wir Eltern, die einen kritischen Blick auf die Vielfalt sexueller Identitäten haben?
- Wie kann Schule ein queerinklusiver Ort sein und werden?

Kooperation mit den Beauftragten für LGBTIQ-Pastoral im Bistum Limburg

Termine:
Donnerstag, 10.09.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 10.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referent*innen:

Flora Becker
Pastoralreferentin, Bistum Hildesheim

Dr. Susanne Gorges-Braunwarth
Bistum Limburg, Leitung Seelsorge und Entwicklung
Beauftragte für LSBTIQ-Pastoral

Dr. Ursula Wollasch
Theologin und Sozialethikerin, Freiberufliche Autorin

Dr. Peter-Felix Ruelius
Referent für Persönliche Entwicklung & Professionalität, Schulentwicklung und Kath. Schulen im PZ Hessen

Akkreditierungsnummer: 02617265
Teilnahmebeitrag:Frei

26-38-03

Mit Humor durch den Schulalltag – Komik als Ressource für Lehrkräfte

Zwei Nachmittage für mehr Leichtigkeit, Präsenz und Gelassenheit im Klassenzimmer
Mittwoch, 16.09.2026, 14.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 17.30
 

Unterrichten ist mehr als Vermittlung – es bedeutet, tagtäglich mit komplexen Situationen, Konflikten und hoher Belastung umzugehen. Humor kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: Er baut Brücken, entschärft Spannungen, stärkt Beziehungen und schafft eine positive Lernatmosphäre.

In diesem zweiteiligen Seminar entdecken Sie, wie Humor und kleine komische Interventionen den Schulalltag leichter machen können – ohne dabei an Professionalität oder Autorität zu verlieren.

Inhalte
• Humor verstehen: Was macht uns eigentlich lachen – und warum wirkt das im Klassenzimmer?
• Komiktheorien einfach erklärt: Inkongruenz, Übertreibung, Timing – und ihr Nutzen für den Unterricht.
• Praktische Übungen: Spontanität, Schlagfertigkeit und Impro-Spiele
• Status nach Keith Johnstone: Wie man bewusst Hoch- und Tiefstatus einsetzt, um Situationen zu lenken.
• Humor in schwierigen Situationen nutzen.
• Eigenes Humor-Toolkit entwickeln: Was passt zu meinem Stil und meiner Rolle als Lehrkraft?

Nutzen für die Teilnehmenden
• Souveräner auftreten – auch in konfliktreichen Unterrichtssituationen
• Resilienz stärken – Humor als Stresspuffer im Alltag nutzen
• Beziehung fördern – eine humorvolle Haltung baut Nähe auf, ohne Grenzen aufzugeben
• Unterricht lebendiger gestalten – Komik als Impulsgeber für Motivation und Lernfreude

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 16.09.2026, 17:30 Uhr Modul 2: Mittwoch, 30.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Fabian D. Schwarz
Kabarett & Moderation

Akkreditierungsnummer: 02617276
Teilnahmebeitrag:90,00 €
90,00 € 15

26-39-01

Der Klassenrat: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren

Ermutigungspädagogik
Montag, 21.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 22.09.2026, 17.00
 

Der Klassenrat (die Methode ist auch in anderen Gruppen als „Gruppenrat“ einsetzbar) ist der Ort, an dem Lernende und Lehrende die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah erfahren und praktisch umsetzen können. Er fördert demokratisches Miteinander und Partizipation. So kann Schule zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden.

Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet:
• Vorbereitung des Klassenrats
• Struktur und Verlauf der Klassenrat-Sitzungen
• Ämter und Rolle der Lehrkraft
• Themen im Klassenrat
• Kinderrechte als Basis
• Gesprächstechniken

Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir durch gezielte Übungen trainieren, einander (aktiv) zuzuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umzugehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Montag, 21.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 22.09.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Akkreditierungsnummer: 0251483302
Teilnahmebeitrag:260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

26-40-02

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Dienstag, 29.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 29.09.2026, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Dienstag, 29.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 29.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Akkreditierungsnummer: 02617299
Teilnahmebeitrag:90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

26-40-03

Entscheidungsfindung ohne Machtkämpfe – Systemisches Konsensieren (SK)

Mittwoch, 30.09.2026, 09.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 16.00
 

Leitungsteams sollen Orientierung schaffen – und geraten doch nicht selten in die vertraute Dramaturgie der Mehrheitslogik: Wer Zustimmung organisiert, gewinnt; wer unterliegt, setzt später mit halber Kraft um. Dieses Muster erzeugt „Sieger“ und „Verlierer“, fördert Gruppendruck und hinterlässt mitunter einen bitteren Nachgeschmack, selbst wenn formal korrekt abgestimmt wurde.

Systemisches Konsensieren (SK) setzt an einem anderen Punkt an. Nicht die Option mit der größten Zustimmung entscheidet, sondern jene, die in der Gruppe den geringsten Widerstand auslöst. Widerstand wird damit nicht als Störung behandelt, sondern als Information über Risiken, Bedürfnisse und Umsetzbarkeit. SK ermöglicht, Konfliktpotenziale sichtbar zu machen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die eine hohe Akzeptanz besitzen – gerade dort, wo Entscheidungen komplex, mehrdeutig oder emotional aufgeladen sind.

In der Fortbildung lernen Sie, SK in schulischen Entscheidungssettings (Konferenzen, Steuergruppen, Leitungsrunden, Projektteams) sicher anzuwenden, zu moderieren und so einzuführen, dass eine partizipative Entscheidungskultur entstehen kann.

Sie erleben wie Sie u. a.:
• in komplexen Situationen tragfähige Lösungen entwickeln,
• Konflikte über Optionen strukturiert bearbeiten,
• Konsensqualität und Nachhaltigkeit von Beschlüssen erhöhen.

Termine:
Mittwoch, 30.09.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen, Teamleitungen und Personen mit Führungsverantwortung
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Akkreditierungsnummer: 02617277
Teilnahmebeitrag:90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

26-43-02

Resilienz-Training für Lehrkräfte

Wie kann ich für mich sorgen?
Dienstag, 20.10.2026, 09.00 bis Mittwoch, 21.10.2026, 17.00
 

Stress, zunehmende Arbeitsverdichtung, Konflikte im Kollegium, herausfordernde Schüler*innen und Eltern – ständig haben wir viele Erwartungen zu erfüllen, die von außen an uns gestellt werden und die wir selbst an uns stellen. Dazu können persönliche Probleme, aber auch Krisen wie z. B. Naturkatastrophen, Krieg oder Pandemie den Druck zusätzlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund fördert das Resilienz-Training die Fähigkeit herausfordernde Situationen zu bewältigen, indem es das seelische Immunsystem, wie Resilienz auch genannt wird, stärkt.
In einer Mischung aus theoretischen Kurzvorträgen, praktischen, alltags-tauglichen Übungen und intensivem Austausch in der Gruppe, wird das dynamische Zusammenspiel von persönlicher Stabilität und Flexibilität erfahrbar gemacht.
Ziel des Seminares ist, die Vermittlung und Anwendung von Methoden der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschärfung sowie die Verankerung persönlicher Bewältigungsstrategien, um den Arbeitsalltag so entspannt und gesund wie möglich zu gestalten und um berufliche wie private Veränderungen und belastende Situationen besser meistern zu können.

Schwerpunkte: Tag 1
Stärken stärken
• Einführung Resilienz
• 10 Schutzfaktoren/Säulen der Resilienz
• Stärken und Ressourcen entfalten
• Pflege des persönlichen Energiehaushaltes

Schwerpunkte: Tag 2
Wege zu mehr Gelassenheit
• Stressoren identifizieren
• Reiz-Reaktions-Kette
• Konstruktiver Umgang mit Stress
• Schutzfaktoren anwenden und Wege zu mehr Gelassenheit finden

Termine:
Dienstag, 20.10.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 21.10.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Sabine Pütz
Zertifizierte Heilpraktikerin, Co-Verhaltenstherapeutin, Entspannungspädagogin, Resilienztrainerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0231017805
Teilnahmebeitrag:260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 14