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Termine

26-05-03

Mündliches Abitur in Reli: Was mache ich als Lehrkraft?

Einstieg und Update für die Planung und Durchführung von mündlichen Abiturprüfungen im Fach Kath. Religion – Blended Learning
Mittwoch, 28.01.2026, 14.00 bis Mittwoch, 28.01.2026, 18.00
 

Die Fortbildung wird in mehreren Schritten die verschiedenen Aspekte mündlicher Abiturprüfungen im Fach katholische Religion in den Blick nehmen und Lehrkräfte dabei unterstützen, sicher und souverän zu agieren.

Zunächst werden die curricularen und rechtlichen Vorgaben für die Durchführung von mündlichen Abiturprüfungen im Fach Katholische Religion in den Blick genommen.
In einem zweiten Schritt werden Aufgabenformate vergangener Schuljahre gesichtet, die Anregungen zur Entwicklung eines eigenen Prüfungsvorschlags liefern. Materialien dazu können gerne mitgebracht werden!
Im weiteren Verlauf soll es um die praktische Durchführung mündlicher Prüfungen gehen: Förderliche Fragetechniken für das Prüfungsgespräch werden entwickelt und erprobt.
Es besteht die Möglichkeit eines Follow up-Termins im Nachgang der Fortbildung. Der Termin wird während der Fortbildung vereinbart. Hier können eigene Prüfungsvorschläge vorgestellt und im kollegialen Austausch diskutiert werden.

Termine:
Mittwoch , 28.01.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sekundarstufe II
Referent*innen:

Agnes Molzberger
Lehrerin für Katholische Religion und Deutsch am Gymnasium, in der Ausbildung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst am Studienseminar Wiesbaden tätig, Schwerpunkte in den beiden Fachdidaktiken Kath. Religion und Deutsch sowie dem Allgemeinpädagogischen Bereich

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241213802
Teilnahmebeitrag:15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 8

EA-LM-28

VERKLANGLICHUNG – BIBELGESCHICHTEN HÖRBAR MACHEN

Montag, 02.02.2026, 15.00 bis Montag, 02.02.2026, 17.30
 

Bibelgeschichten zu erarbeiten ist ein wiederkehrender Gegenstand des Unterrichts. Eine Herausforderung dabei ist es, dies möglichst schülerzentriert, kindgerecht und ansprechend anzubieten. Die Fortbildung soll ein Angebot sein, um Ihr Repertoire an kreativen Methoden zur Erarbeitung biblischer Geschichten zu erweitern. Um eine Bibelgeschichte zum „Klingen“ zu bringen, braucht es keine typischen Instrumente. Erlaubt ist alles, was Laute produziert (z. B. auch Bodypercussion). Gemeinsam wollen wir einen Text nach der Methode des Verklanglichens bearbeiten und hörbar machen sowie Möglichkeiten besprechen, wie Sie die Verklanglichung auch in Ihrem Unterricht konkret einsetzen können.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden - Rheingau - Taunus

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de

Termine:
Montag, 02. Februar 2026, 15.00 Uhr - 17.30 Uhr
Tagungsort: RPA Wiesbaden, Roncallihaus
Friedrichstraße 26-28, 65185 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte; Interessierte
Referent*innen:

Julia Schenk
Studienleiterin im Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden - Rheingau - Taunus

Teilnahmebeitrag:Frei

26-06-01

Gemeinschaft gestalten – Werte leben

Digitale Woche
Montag, 02.02.2026, 16.00 bis Donnerstag, 05.02.2026, 17.30
 

Für Schule und Gesellschaft gilt gleichermaßen: Verschiedene Personen und Gruppen sollten sich als (Schul-)Gemeinschaft identifizieren. Wenn es einen Grundwertekonsens gibt, der mit Leben gefüllt ist, kann dies gelingen und daraus etwas Gutes für alle erwachsen.
Im Rahmen unserer Digitalen Woche wollen wir dies aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen:

• Haltung zeigen! Identität durch Abgrenzung und Feindschaft? Narrative des rechten und des religiös motivierten Extremismus
• „Rund bin ich, aber schön!“ – Körperbilder in Zeiten der Abnehmspritze
• Das virtuelle Selbst als Gegenstand des Religionsunterrichts
• …als Lehrer*in an einer Katholischen Schule

Termine:
Montag, 02.02.2026 - Donnerstag, 05.02.2026, jeweils 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Pädagogisches Team PZ Hessen
und weitere Referent*innen laut Ausschreibung

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.
149

26-06-01-1

Gemeinschaft gestalten – Werte leben / Digitale Woche, Modul 1

Haltung zeigen! Identität durch Abgrenzung und Feindschaft? Narrative des rechten und des religiös motivierten Extremismus.
Montag, 02.02.2026, 16.00 bis Montag, 02.02.2026, 17.30
 

Unter Präsident Trump gewinnt in den USA eine fundamentalistische Strömung zunehmend politisches Gewicht, die christliche Identität als feindselige Abgrenzung gegenüber den Werten einer liberalen diversen Gesellschaft versteht. Auch in Deutschland finden sich in solchen Gruppen und Parteien, die Gender-Diversität sowie kulturelle und religiöse Vielfalt kritisieren, immer wieder identitäre Begründen aus einem vorgeblich christlichen Gedankengut. Das Modul analysiert diese Narrative und gibt Beispiele für theologisch fundierte counter speech.

Termine:
Montag, 02.02.2026, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Frank van der Velden
Bischöflicher Beauftragter für Islamfragen, Limburg

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02515252
Teilnahmebeitrag:Frei

25-43-01

Haltung zeigen!

Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren - eine Online-Modulreihe zur politischen Bildung in sechs Modulen
Montag, 02.02.2026, 16.00 bis Donnerstag, 28.05.2026, 17.30
 

Schule soll ein Ort gelebter Demokratie sein, an dem sich die Gesellschaft im Kleinen abbildet. Unsere Demokratie sieht sich aber mehr und mehr mit Anfeindungen konfrontiert und für das scheinbar Selbstverständliche muss immer wieder neu gestritten werden. Die Schule ist hier ein wichtiger Ort, an dem eine offene, vielfältige Gesellschaft ohne Diskriminierungen erlebbar werden kann und somit die Basis für mündige Bürger*innen von morgen geschaffen werden kann. 

Modul 1: Warum Bildung Haltung braucht. Zur Unmöglichkeit von Neutralität in (politischen) Bildungsprozessen

Modul 2: Wie Social Media die Meinungsbildung von Schüler*innen beeinflusst

Modul 3: Identität durch Abgrenzung und Feindschaft? Narrative des rechten und des religiös motivierten Extremismus

Modul 4: Umgang mit Antisemitismus an der Schule

Modul 5: Die Bedeutung der Erinnerung für die Demokratie. Konkrete Beispiele zu Erinnerungslernen und Zeitzeugenarbeit

Modul 6: Umgang mit (antimuslimischem) Rassismus

Sie melden sich zunächst für die gesamte Fortbildungsreihe an. Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf unserer Homepage zu den Anmeldemodalitäten. Für jede Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Termine:
Modul 1: Montag, 20.10.2025, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 2: Mittwoch, 26.11.2025, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 3: Montag, 02.02.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 4: Dienstag, 03.03.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 5: Mittwoch, 29.04.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Modul 6: Donnerstag, 28.05.2026, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Max Barnewitz & Hanna Butterer
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Siegen (Modul 1)

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen (Modul 2)

Dr. Frank van der Velden
Katholische Erwachsenenbildung, Bistum Limburg (Modul 3)

Manuel Glittenberg
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Regionalverband Hessen (Modul 4)

Christa Kaletsch
Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Regionalverband Hessen (Modul 4)

Marc Fachinger
Projekt Zeitzeugen, Bistum Limburg (Modul 5)

NN
LeraConnect (Modul 6)

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen (Module 1-6)

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251525201
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Der Anmeldeschluss ab Modul 3 ist am Sonntag, 01.02.2026. Die Anmeldung ab Modul 4 ist ab 03.02.2026 wieder möglich.

26-06-01-2

Gemeinschaft gestalten – Werte leben / Digitale Woche, Modul 2

„Rund bin ich, aber schön!“ – Körperbilder in Zeiten der Abnehmspritze
Dienstag, 03.02.2026, 18.00 bis Dienstag, 03.02.2026, 19.30
 

Neue Medikamente wie Ozempic verändern den gesellschaftlichen Blick auf Körper, Gesundheit und Selbstwert. Sie verstärken den medialen Druck, schlank zu sein, und tragen dazu bei, dass die Body-Positivity-Bewegung an Einfluss verliert. Der Vortrag fragt aus moraltheologischer und sozialethischer Perspektive nach den Folgen dieser Entwicklungen: Welche Vorstellungen von Freiheit und Anerkennung prägen den Umgang mit Körperlichkeit heute? Inwiefern wird ein soziales Problem – das Ideal des „perfekten Körpers“ – medikalisiert? Und welche Rolle kann schulische Aufklärung spielen, um Jugendliche in einem selbstbestimmten, verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper zu bestärken?

In Kooperation mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Termine:
Dienstag, 03.02.2026, jeweils 18:00 bis 19:30 Uhr(!)
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Prof. Dr. Christof Marny
Professur für Moraltheologie und Sozialethik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02515798
Teilnahmebeitrag:Frei

26-06-05

Religions- und Kultursensibilität in der Schule

Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in fünf Modulen
Donnerstag, 05.02.2026, 10.00 bis Mittwoch, 10.06.2026, 17.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Einführung einer systemischen Perspektive auf (religiöse) Konflikte
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zur Entwicklung von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Veranstaltungsmodulen im Zeitraum von Februar 2026 bis Juni 2026. Ihre Anmeldung gilt für die Teilnahme an allen Modulen.

Modul 1:
Inhaltlicher Auftakt und Einführung in systemisches Denken

Modul 2:
Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3:
Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4:
Netzwerkbildung

Modul 5:
Best practice

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 05.02.2026, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr Modul 2 Mittwoch, 25.03.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 23.04.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Modul 4: Dienstag, 19.05.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 10.06.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

EA-LM-29

EIN NACHMITTAG – ZWEI SCHWERPUNKTE – ZWEI PERSPEKTIVEN

Interreligiöses Lernen: „Christentum/Islam, Unterschiede und Gemeinsamkeiten“ und „Passion und Ostern“ – in den Fächern Religion und Ethik
Dienstag, 10.02.2026, 14.00 bis Dienstag, 10.02.2026, 17.00
 

Sie unterrichten evangelische oder katholische Religion oder Ethik oder beides? Sie behandeln in Ihrem Unterricht Themen des interreligiösen Lernens, z. B. „Christentum/Islam, Unterschiede und Gemeinsamkeiten“ oder „Passion und Ostern“? Sie wollen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den oben genannten Themen auseinandersetzen? Sie möchten praxisnah arbeiten und zugleich aktuelle theoretische Impulse und Hinweise auf Unterrichtsmaterialien und Methoden erhalten? Sie sind an einem kollegialen Austausch interessiert? Dann sind Sie an diesem Nachmittag als einzelne Lehrkraft ebenso willkommen wie zusammen mit Ihren Kolleg*innen der Fachschaften Ethik und Religion Ihrer Schule.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt/Hochtaunus

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Eine Kooperation mit: rpi Frankfurt

Termine:
Dienstag, 10. Februar 2026, 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religions- und Ethiklehrkräfte Grundschule
Referent*innen:

Susanne Beul-Ring
RPA Frankfurt/Hochtaunus;
Sandra Abel
rpi Frankfurt

Teilnahmebeitrag:Frei

25-37-05

Lernen im Dialog 2.0, Modul 4

Religiöse Beiträge als Ressource für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen - Fortbildung in vier Modulen
Donnerstag, 12.02.2026, 14.00 bis Donnerstag, 12.02.2026, 18.00
 

Evangelischer Religionsunterricht, katholischer Religionsunterricht, gemischt-konfessionelle Lerngruppen, islamischer Religionsunterricht, Schulversuch Islamunterricht, Ethik, (inter-) religiöse Projekte: Die Gruppe der Schülerinnen und Schülern im Unterricht der Fächergruppe sind verschieden und divers. Eins haben sie gemeinsam: Als Lehrkraft kommen Sie in diesen Fächern mit Kindern und Jugendlichen über Fragen nach Gott, Glauben und Werten ins Gespräch und darüber, wie sich unsere Welt und unsere Gesellschaft entwickeln.

Dadurch wird deutlich, welcher Gewinn – neben mancher Herausforderung – mit der Vielfalt verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Viele religiöse Fragen werden erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Religiöse Perspektiven auf Fragestellungen unserer Gesellschaft sind bereichernd. Lernen im Gespräch oder eben im Dialog ist immer ein Gewinn!

In diesem Schuljahr möchten wir uns neuen Themen widmen, die in der Schule als ein Ort der Gesellschaft eine große Rolle spielen und zu denen Vertreterinnen und Vertreter von Islam und Christentum je eigene Beiträge und Blickwinkel beisteuern.
Unser Ziel ist es, mit dieser Fortbildungsreihe neue interreligiöse Ideen für den Unterrichtsalltag zu liefern, neue Perspektiven auf unterschiedliche Facetten von Religiosität im Alltag und in der Gesellschaft zu werfen sowie das gestaltende Potenzial der Religionen in unserer Gesellschaft zu beleuchten. Dabei spielen für uns immer inhaltlich-fachliche und didaktisch-methodische Fragen eine Rolle. Wir laden Sie als Team der Fächergruppe (ggfs. auch einzeln) zur Fortbildung ein! Die Möglichkeit zur Teilnahme besteht darüber hinaus auch für weitere interessierte Lehrkräfte.

Modul 1:
- Potenziale des Einzelnen für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft
- Noahs letzte Mahlzeit auf der Arche – eine interreligiöse Lernreise auf dem Main

Modul 2:
- Von der Pflicht zur Tat – Soziale Verantwortung in Islam und Christentum
- Eine Obdachlosenspeisung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit ASIYAH-Gemeinsam Aktiv e.V.

Modul 3:
- Flucht, Migration und Menschenrechte in Bibel und Koran
- ErlebnisMuseum Bibelhaus und praxisorientierte Ansätze für den Unterricht

Modul 4:
- Religiöse Vielfalt, Verständnis und Respekt als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Der Rat der Religionen in Frankfurt 

Flyer zur Veranstaltung

Anmeldung über RPI:  https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/home/rpi-links/rpi-veranstaltungen

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 10.09.2025, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr; Hochschule St. Georgen / Schifffahrt auf dem Main Modul 2: Montag, 03.11.2025, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr; RPI Frankfurt Modul 3: Donnerstag, 04.12.2025, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr; Bibelhaus ErlebnisMuseum und RPI Frankfurt Modul 4: Donnerstag, 12.02.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr; RPI Frankfurt
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrer*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik (ggf. auch einzeln) und weitere interessierte Lehrkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251488301
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich.
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EA-LM-30

WAS UND WER UND WIE IST GOTT?

Neue Wege auf der Spur des Verborgenen im Religionsunterricht
Mittwoch, 18.02.2026, 15.00 bis Mittwoch, 18.02.2026, 18.30
 

„Gott ist die unendliche Kugel, deren Mittelpunkt überall ist und deren Umfang nirgends ist.“
Dreh- und Angelpunkt des Religionsunterrichts bleibt die Frage nach Gott, in der sich die großen Fragen spiegeln und die uns auch nach dem Leben und Sinn von allem fragen lässt. Das geheimnisvolle mittelalterliche Buch der 24 Philosophen bietet ungewöhnliche Antworten auf die Gottesfrage. Rainer Oberthür hat es für heute neu erzählt und es mit Perspektiven von Kindern ergänzt. Barbara Nascimbeni erschuf wunderbare Bilder dazu.
Die Tagung thematisiert und vereint Worte und Bilder aus Die Gottsucher (2024), originelle und schöne „Dinge zum Denken“, erprobte neue Unterrichtswege und -materialien, theologische Hintergründe sowie unsere persönlichen Fragen und Antworten. So werden wir selbst wie die Kinder gemeinsam zu „Gottsuchern“.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik Weilburg, Ivonne Schweitzer

Anmeldung: relpaed-limburg@bistumlimburg.de

Eine Kooperation mit: Bildungsreferat des ev. Kirchenkreises Lahn und Dill

Termine:
Mittwoch, 18. Februar 2026, 15.00 Uhr – 18.30 Uhr
Tagungsort: Dom-Gemeindehaus
Kirchgasse 6 - 8, 35578 Wetzlar
Zielgruppe: Religionslehrkräfte Grundschule und Sek I (Kl. 5-6); Interessierte
Referent*innen:

Rainer Oberthür
Katechetisches Institut Aachen

Teilnahmebeitrag:Frei