logo neu

Termine

EA-LM-31

WAS UND WER UND WIE IST GOTT?

Neue Wege auf der Spur des Verborgenen im Religionsunterricht
Donnerstag, 19.02.2026, 14.30 bis Donnerstag, 19.02.2026, 18.00
 

„Gott ist die unendliche Kugel, deren Mittelpunkt überall ist und deren Umfang nirgends ist.“
Dreh- und Angelpunkt des Religionsunterrichts bleibt die Frage nach Gott, in der sich die großen Fragen spiegeln und die uns auch nach dem Leben und Sinn von allem fragen lässt. Das geheimnisvolle mittelalterliche Buch der 24 Philosophen bietet ungewöhnliche Antworten auf die Gottesfrage. Rainer Oberthür hat es für heute neu erzählt und es mit Perspektiven von Kindern ergänzt. Barbara Nascimbeni erschuf wunderbare Bilder dazu.
Die Tagung thematisiert und vereint Worte und Bilder aus Die Gottsucher (2024), originelle und schöne „Dinge zum Denken“, erprobte neue Unterrichtswege und -materialien, theologische Hintergründe sowie unsere persönlichen Fragen und Antworten. So werden wir selbst wie die Kinder gemeinsam zu „Gottsuchern“.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt/Hochtaunus

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Termine:
Donnerstag, 19. Februar 2026, 14.30 Uhr – 18.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religionslehrkräfte Grundschule und Sek I (Kl. 5-6); Interessierte
Referent*innen:

Rainer Oberthür
Katechetisches Institut Aachen

Teilnahmebeitrag:Frei

26-08-05

Religionsunterricht in Bewegung

Die ökumenische Tagung zum BRU
Freitag, 20.02.2026, 15.30 bis Samstag, 21.02.2026, 13.00
 

Die Tagung bietet in gewohnter Weise eine anregende und abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis.

Als Referent wird in diesem Jahr Prof. Dr. med. Giovanni Maio einen Impulsvortrag zum Thema „Vulnerabilität – Der verletzliche Mensch" halten, in dessen Anschluss es die Möglichkeit gibt in den Austausch zu kommen.

Daran anschließend wird es darum gehen zu schauen, wie die Inhalte mit der eigenen Unterrichtspraxis und der persönlichen Lehrerfahrung verknüpft werden können. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf Kurzfilmen für den Religionsunterricht liegen.

Dabei steht das (religions-)pädagogische Handeln im Vordergrund. Auch bleibt genügend Zeit für den Austausch im Plenum mit den Kolleg*innen, dem VKR-Landesverband Hessen sowie mit den Referent*innen der Bistümer und der EKHN/EKKW.

Eine Kooperation mit RPI, EKHN und EKKW, VKR-Landesverband Hessen

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

Termine:
Freitag, 20.02.2026, 15:30 Uhr – Samstag, 21.02.2026, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Berufsbildende Schulen
Referent*innen:

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Lara Wenz
Studienleiterin RPI Darmstadt

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02515014
Teilnahmebeitrag:51,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
51,00 € 3

26-10-00

6. FÄCHERTAG RELIGION & ETHIK

Zwischen Gut und Böse – wie gehen wir mit der dunklen Seite im Menschen um?
Dienstag, 03.03.2026, 10.00 bis Dienstag, 03.03.2026, 17.00
 

Religiös-theologische und ethisch-philosophische Perspektiven im Gespräch.
Thematische und didaktische Impulse

Im Mittelpunkt des 6. Fächertages steht das Thema „Zwischen Gut und Böse“. Wir leben aktuell in einer Zeit, in der sich die „dunkle Seite“ des Menschen aufs Neue zeigt: rechtsextremistische Bestrebungen, Hass und Hetze in den sozialen Medien, Kriege (nicht nur) in der Ukraine und in Gaza, selbstherrliche Autokraten in der globalen Politik. Woher kommt – neben dem Guten – das Böse und Destruktive im Menschen? Wie können wir damit umgehen?
Am Vormittag wollen wir uns inhaltlich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Dazu vermitteln die Referentin und der Referent Impulse aus philosophischer und aus theologischer Sicht. Am Nachmittag werden in schulformbezogenen Workshops (Grundschule, Sek I, Sek II) konkrete Unterrichtsbausteine vorgestellt, die eine differenzierte und praxisbezogene Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Menschen zwischen Gut und Böse ermöglichen.

THEORETISCHE IMPULSE AM MORGEN
»Der Mensch zwischen Gut und Böse - Philosophische Zugänge und Perspektiven« (Dr. Michael Kühnlein, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt und Lehrer für Ethik und Philosophie)
»‘Ach du lieber Gott!‘ – Christliche Gottesbilder angesichts der Wahrnehmung des Bösen in der Welt« (Dr. Insa Rohrschneider, Theologin und Pfarrerin der EKKW)

WORKSHOPS AM NACHMITTAG
WS Grundschule: »Wann ist man ein liebes oder ein böses Kind? - Ideen zum Philosophieren mit Kindern über ein alltägliches Phänomen« (Christine Peter Tschammer)
WS Sek I: »Gut, schlecht, weder noch? - Anthropologische Ansätze aus Philosophie und Theologie?« (Nadine Moritz)
WS Sek II: »Zwischen Gut und Böse – der Mensch im Zwiespalt. Didaktische Impulse für den Religions- und Ethikunterricht« (Dr. Jochen Walldorf)

MEDIENTIPPS zum Thema: »Der Mensch zwischen Gut und Böse« (Irina Grassmann, Medienzentrale EKKW und EKHN)

Anmeldung unter: https://app.seminarmanagercloud.de/m000301/buchungsportal/6-fachertag-ethik-religion-zwischen-gut-und-bose-wie-gehen-wir-mit-der-dunklen-seite-im-menschen-um-religios-theologische-und-ethisch-philosophische-perspektiven-im-gesprach-thematische-und-didaktische-impulse-8baef80d90f94834bc328fec9ff5c0d8

Anmeldeschluss: 24.02.2026

In Kooperation mit dem dem rpi und dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Termine:
Dienstag, 03.03.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religions- und Ethiklehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Leitung:
Sandra Abel
rpi Frankfurt

Dr. Jochen Walldorf
rpi Gießen

Verantwortlich im HMKB:
Nurgül Altuntas
Referentin für schulfachliche Kirchen- und Religionsangelegenheiten sowie Ethik

Teilnahmebeitrag:25,00 €
25,00 €

25-45-03

Online durch die Konfessionen

Evangelische, katholische und orthodoxe Perspektiven in Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 04.03.2026, 16.00 bis Mittwoch, 04.03.2026, 17.30
 

Das Christentum zeigt sich in unterschiedlichen Konfessionen. Es gibt einen gemeinsamen Grund und einen engen theologischen Zusammenhang. Zugleich unterscheiden sich katholische, orthodoxe und evangelische Christ*innen auch voneinander. Das zeigt sich u.a. in unterschiedlichen Feiertagen und im Sakramentsverständnis.

In unserer Veranstaltungsreihe greifen wir grundlegende Themen des Unterrichts auf und beleuchten diese aus katholischer, evangelischer und orthodoxer Perspektive. Vertreter*innen der jeweiligen Konfessionen kommen mit den Teilnehmer*innen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ins Gespräch.

Darüber hinaus eröffnen praktische Impulse Möglichkeiten für die Bearbeitung im Unterricht.

Modul 1: Persönlichkeiten der Kirchengeschichte

Modul 2: Sakramentsverständnis: Abendmahl/ Eucharistie und Versöhnung

In Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) der EKKW und EKHN.

Termine:
Modul 1: Montag, 03.11.2025, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr Modul 2: Mittwoch, 04.03.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Grigor Grigoryan
Armenisch-orthodoxer Theologe

Petra Hilger
Studienleiterin RPI Marburg

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Anke Trömper
Studienleiterin RPI Kassel

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241285202
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Anmeldung für Modul 2 unabhängig von Modul 1 möglich

26-10-01

Lehrkräftetag Rhein-Main – Zwischen Bibeltreue und Vielfalt – Fundamentalistische Einflüsse in der Schule

Donnerstag, 05.03.2026, 09.00 bis Donnerstag, 05.03.2026, 16.30
 

Zunehmend werden Lehrkräfte im christlichen Religionsunterricht mit biblizistischen Bibelauslegungen oder moralischem Rigorismus konfrontiert, die einen fundamentalistischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler nahelegen. Aber was ist das eigentlich, »christlicher Fundamentalismus«? Dasselbe wie »Evangelikalismus« oder »Biblizismus«? Oder etwas Spezielleres? Wie verbreitet ist christlicher Fundamentalismus in Deutschland, wo liegen seine Ursprünge und was sind seine Charakteristika? Was macht fundamentalistische Ideen für junge Menschen attraktiv und welche Rolle spielen christliche Influencer auf Social Media dabei?
Zu diesen und weiteren Fragen wollen wir mit dem Theologen und Pfarrer Martin Fritz arbeiten und uns dazu austauschen, wie in der Ausbildung von Lehrkräften und in der Schule damit umgegangen werden kann.

Referent: PD Dr. Martin Fritz, Pfarrer, Theologe, Wissenschaftlicher Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Ihr Workshop: Bitte bei der Anmeldung im Feld "Bemerkungen" angeben! (1. Wunsch-Workshop, 2. Alternativ-Workshop)

• Workshop 1 - Grundschule:
Ideen zu Demokratie und Kinderrechten
Wie gelingt Zusammenleben? Was ist Demokratie? Und was hat das mit dem RU in der Grundschule zu tun?
Bilderbücher erzählen nicht nur Geschichten, sondern können Demokratie auch erlebbar machen. In diesem Workshop werden kreative Impulse, starke Buchideen und Materialien rund um Streitkultur, Zusammenhalt, Miteinander und Kinderrechte vorgestellt.
Referentin: Nadine Hofmann-Driesch (Studienleitung rpi Nassau)

• Workshop 2 - Weiterführende Schule:
Christfluencer. Im Spannungsfeld zwischen Tradwives, Papst und radikalen Evangelikalen.
Ob Instagram, TikTok, Snapchat oder YouTube, Soziale Medien beherrschen den Alltag vieler Jugendlicher und bieten jedem eine Plattform seine ganz eigene Wahrheit und Sicht der Welt zu vermitteln.
In diesem Workshop geht es um eine Einführung zu verschiedenen Sinnfluencern, resultierenden Themen und Problemstellungen, sowie methodischen Möglichkeiten zu Auseinandersetzung im RU.
Referent: Christian Gottas (PZ Hessen)

• Workshop 3
Muslimische Jugendliche zwischen Religion, Identität und Extremismus
Muslimische Jugendliche bewegen sich oft im Spannungsfeld von religiöser Zugehörigkeit, Identitätssuche und gesellschaftlichen Erwartungen. Der Workshop bietet Einblicke in aktuelle Lebenswelten, Herausforderungen und Gefährdungen, die von Diskriminierung bis hin zu extremistischen Angeboten reichen. Neben der Auseinandersetzung mit problematischen Entwicklungen geht es um pädagogische Strategien zur Stärkung von Resilienz und Partizipation. Ein kurzer Blick auf muslimische Influencer zeigt zudem Trends und Dynamiken im digitalen Raum.
Referenten: Navid Wali, Boujemaa Tajjiou (Violence prevention network)

Anmeldung: https://app.seminarmanagercloud.de/m000301/buchungsportal/lehrkraftetag-rhein-main-zwischen-bibeltreue-und-vielfalt-fundamentalistische-einflusse-in-der-schule-anmeldungen-aus-hessen-eb798e5d130f45c283855f44baaec03c

Kooperation mit RPI MZ, RPI Frankfurt; Bistum MZ, RPA WI

Termine:
Donnerstag, 05.03.2026, 9:00 - 16:30 Uhr
Tagungsort: RPI Mainz
Am Gonsenheimer Spieß 1, 55122 Mainz
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

PD Dr. Martin Fritz
Pfarrer, Theologe, Wissenschaftlicher Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Teilnahmebeitrag:25,00 €
25,00 €

26-12-01

"Machen wir heute wieder Sonnenstrahlen?"

Rituale als Kernstück inklusiver, religiöser Praxis
Montag, 16.03.2026, 16.00 bis Montag, 16.03.2026, 19.00
 

Ob als Einstiegsritual mit Kerze und kleinem Gebet oder mit Momenten des Segens - für viele Schülerinnen und Schüler bleiben religiöse Rituale die stärkste Erinnerung an den Religionsunterricht. Rituale können Vergemeinschaftung und Sinnstiftung vermitteln. Zugleich sind sie ambivalent, da sie sehr geschlossen funktionieren. Sie sind auch kein Selbstläufer, können scheitern und für Einzelne starke Nebenwirkungen haben. Bisher wenig erforscht ist ihre Bedeutung für Inklusion. Vermutlich sind sie der Ort mit dem stärksten inklusiven Potenzial des Religionsunterrichts und zugleich einer der Orte, an dem der Religionsunterricht verborgen Exklusion auslebt. Nach einem theoretischen Input mithilfe empirischen Materials, gibt es die Möglichkeit in Workshops einen Blick in die religiösen Ritualpraktiken zu werfen. Dabei ist Raum, eigene Rituale zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Workshops 1 und 2: Ritualpraxis analysieren und weiterentwickeln (1: Grundschule, 2: Weiterführende Schulen)

Anknüpfend an den Vortrag werden religiöse Rituale anhand von Videoaufnahmen analysiert und gemeinsam überlegt, ob und wie die Rituale weiterentwickelt werden können. Die Teilnehmenden können eigene Rituale mitbringen (Ritualbeschreibungen, Erfahrungen mit dem Ritual und eventl. das Material des Rituals) um sich darüber auszutauschen. Sie erhalten eine theoriegeleitete Rückmeldung zum Interaktionsgefüge und seiner Wirkung. Darin liegt die Chance, neue Aspekte der eigenen Ritual-Gestaltung zu entdecken und die eigene Ritualpraxis weiterzuentwickeln. (Referent*innen: I. Kros und O. Reis)

Workshop 3: Ich und meine Ritualpraxis - Mein persönlicher Zugang zu Ritualen

(Religiöse) Rituale in der Schule sind dann besonders wirksam, wenn die Lehrkraft sie nicht bloß „technisch“ anleitet, sondern als Person selbst involviert ist. Doch welches Ritual passt zu mir – und welches eher nicht? Welche Rolle nehme ich als Lehrkraft beim Ritual ein? Und welche innere Haltung ist für das Gelingen hilfreich? Diesen Fragen gehen wir im Workshop gemeinsam nach. Wir schauen auf Rituale, die wir bereits kennen und einsetzen. Wir fragen, wie authentisch wir uns selbst beim Anleiten in der Schule erleben – und wo ggf. auch Veränderungsmöglichkeiten bestehen. Das Ziel ist es, die Stimmigkeit zwischen mir, der Lerngruppe und dem Ritual zu fördern. (Referent: S. Lindner)

Bitte geben Sie bei der Anmeldung bereits einen Workshopwunsch an!

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de

Anmeldeschluss: 06.03.2026

Veranstalter: RPI der EKKW und EKHN, Schulabteilungen Bistum Fulda und Mainz, Pädagogisches Zentrum Hessen, Ämter für Religionspädagogik Bistum Limburg

Termine:
Montag, 16.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Zielgruppe: Lehrkräfte (in der Inklusion), LiV, Studierende, Interessierte
Referent*innen:

Prof. Dr. Dr. Oliver Reis
Universität Paderborn, Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion

Inga Kros
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Paderborn

Sebastian Lindner
Lehrkraft, Schulseelsorger, Ausbildungsreferent

Teilnahmebeitrag:Frei

26-12-06

Save the Date: Das Leben – nehmen. Suizid und Trauer.

Online-Studientag Trauerpastoral
Donnerstag, 19.03.2026, 09.30 bis Donnerstag, 19.03.2026, 15.30
 

In Deutschland begehen rund 10.000 Menschen pro Jahr Suizid. Umgangssprachlich heißt es bisweilen: sie nehmen sich das Leben. Die Gründe dafür sind vielfältig und in der Regel eher bedingt durch verschiedenste Zwänge als durch eine freie Willensentscheidung. Jeder Suizid hinterlässt Spuren und irritiert Systeme wie Familie, Schule, Kolleg:innenkreis. Jeder Suizident hinterlässt Zugehörige. Viele bleiben fassungslos und in tiefer Trauer zurück. Sie stehen vor der Herausforderung, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen, neu zu ordnen und schließlich weiterzuleben. Wie jedoch können Hinterbliebene und Mitbetroffene nach einem Suizid gut in Ihrem Trauerprozess begleitet werden? Wie können Trauerbegleitende, Lehrer:innen, Erzieher:innen mit ihnen in Beziehung treten und helfen, ihr Leben neu anzunehmen und zu gestalten? Diese und viele weitere Aspekte sind Thema beim diesjährigen Studientag Trauerpastoral.

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie ab Jahresanfang 2026 hier an dieser Stelle.

In Kooperation mit der AG Trauerpastoral im Bistum Limburg (u.a. Fachzentrum Trauerseelsorge St. Michael; Hospiz- und Palliativseelsorge, Trauerseelsorge Wiesbaden; Klinikseelsorge) mit dem RPA Frankfurt, dem RPA Montabaur und dem ILF Mainz

Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen, pädagogische Fachkräfte, am Thema Interessierte
Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

26-16-03

Zwischen Tür und Angel - Kurzgespräche in Seelsorge und Beratung

Donnerstag, 16.04.2026, 08.30 bis Donnerstag, 16.04.2026, 16.00
 

Im Schulalltag muss vieles oft zwischen „Tür und Angel“ geklärt werden, Schüler*innen kommen mit wichtigen Anliegen und großen Themen – dabei bleibt in der Hektik wenig Zeit für ein ausführliches Gespräch. Besonders als Religionslehrer*in ist man für Schüler*innen eine erste Anlaufstelle für die Sorgen und Nöte des Alltags.

Umso wichtiger ist es, an diese Kursgespräche zielorientiert und fokussiert heranzugehen, um allen Beteiligten mit ihren Anliegen gerecht zu werden und ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen.

In der Fortbildung werden Grundhaltungen, Methoden und Kompetenzen des seelsorglichen bzw. beratenden Kurzgespräches vermittelt. Mit Gesprächsbeispielen aus der eigenen Praxis, mit Rollenübungen und Reflexionen werden Kurzgespräche mit einer Zielorientierung eingeübt.

Termine:
Donnerstag, 16.04.2026, 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral Bistum Mainz

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0220680504
Teilnahmebeitrag:15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 12

26-17-04

Religionsunterricht und digitale Themen in der Sek I

Online-Fortbildung in vier Modulen
Donnerstag, 23.04.2026, 16.00 bis Donnerstag, 21.05.2026, 17.30
 

Kein anderes schulisches Unterrichtsfach bietet mehr Anknüpfungspunkte zur virtuellen Lebenswelt von Schüler*innen in Social Media, Computerspielen und Filmen wie der Religionsunterricht. Es lassen sich viele Bezüge zu Aspekten wie Identität, Kommunikation, Verhältnis Mensch-Maschine, Wahrheit und Fiktion herstellen.

Diese thematischen Aspekte durch praktischen Einsatz von digitalen Medien aufzugreifen, kann den Unterricht abwechslungsreicher gestalten, mehr Wahrnehmungskanäle der Lernenden öffnen, medienkritisches Bewusstsein und praktische Medienkunde von Schüler*innen fördern. Es wird eine viermodulige Online-Fortbildung angeboten, welche anhand von Themen des Fachcurriculums für Religion in der Sekundarstufe I Methoden der Medienarbeit vorstellt und mit den Teilnehmenden erprobt.

Alle Termine können auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Anmeldung über christian.gottas@pz-hessen.de

Modul 1:
Im ersten Modul geht es um Grundlagen der Medienarbeit. Es schafft den Bezugsrahmen, zeigt Möglichkeiten einer reflexiven, kritischen und praktischen Medienarbeit im Religionsunterricht auf. Die Teilnehmenden probieren einfache Methoden der digitalen Arbeit und lernen Beispiele für deren unterrichtlichen Einsatz kennen.

Modul 2:
Im zweiten Modul stehen Methoden praktischer Medienarbeit mit dem Tablet im Mittelpunkt.
Das Tablet als Multimedia-Instrument eignet sich hervorragend für Produktionen von Schüler*innen, ob zu Recherche und Informationssammlung oder Audio-, Bild- oder Videoproduktion im Rahmen unterrichtsbezogener Projektarbeit. Mit Blick auf die Themenbereiche des Religionsunterrichts ergeben sich verschiedenste Ansatzpunkte und Einsatzmöglichkeiten, die in diesem Modul konkret präsentiert werden.

Modul 3:
Im dritten Modul geht es um Instagram, TikTok und YouTube.
Gottesbilder, Vorstellungen eines erfüllten Lebens, verantwortliches Handeln, Schuld und Vergebung und viele Themen mehr werden in Sozialen Medien, Videos, Computerspielen und im täglichen Medienhandeln von Jugendlichen rezipiert und häufig unreflektiert konsumiert. Methoden, die diese virtuelle Lebenswelt integrieren, schaffen einen persönlichen Bezugsrahmen und einen Transfer des Themas. Sie fördern das Verhältnis zum Religionsunterricht und regen Selbstreflexion und Medienkritik an.

Modul 4:
Das vierte Modul behandelt den praktischen und thematischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur den Alltag, sie wirft auch fundamentale ethische Fragen auf:
• In welchem Verhältnis werden Mensch und Technik gesehen?
• Wie lassen sich transhumanistische Vorstellungen bewerten?
• Was bedeutet Wahrheit, wenn sich Realität und Virtualität zunehmend verschränken?
• Welche Konsequenzen können die Imitationen menschlicher Sprach- und Verhaltensmuster zeigen? Ist alles erlaubt, was (technisch) möglich ist?
Die Fortbildung ermöglicht, diese Fragen zu besprechen und medienpraktisch zu erproben.

Kooperation: ILF RLP und die Schulabteilungen Limburg und Mainz

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 23.04.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 30.04.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr Modul 3: Donnerstag, 07.05.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr Modul 4: Donnerstag, 21.05.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02514845
Teilnahmebeitrag:Frei

26-24-04

Achtsamer Umgang mit mir und anderen

Gutes tun, Auszeiten ermöglichen, Ressourcen stärken
Donnerstag, 11.06.2026, 09.00 bis Donnerstag, 11.06.2026, 17.00
 

Die Belastungen des Schulalltags sind für Lehrkräfte und auch für Schüler*innen vielfältig und bringen sie manchmal an den Rand der Belastungsgrenze. Achtsamer Umgang mit sich selbst und mit anderen, zu wissen, wie man die eigenen Akkus auflädt und auch Schüler*innen behutsam durch fordernde Zeiten zu begleiten, diesen Themen widmen wir uns in dieser Tagesfortbildung.

In Theorie und Praxis werden wir verschiedene (Entspannungs-)Methoden ausprobieren. Wir entdecken Spiritualität als Ressource (wieder) und verbinden sie mit praktischen Übungen (z.B. Meditation, Atemübungen, Yoga), die Körper und Geist zur Ruhe bringen. So können Sie für sich selbst erfahren, was Ihnen gut tut und dem eigenen Glauben wieder mehr Raum geben. In einem weiteren Schritt werden wir die Möglichkeit der Umsetzung der Methoden in Schule und (Religions-)Unterricht in den Blick nehmen. So gehen Sie gestärkt aus diesem Tag und erhalten Impulse für den Schulalltag.
Denn wer gut bei sich ist, der*die kann auch gut bei anderen sein.

Termine:
Donnerstag, 11.06.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 11.06.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: (Religions-)Lehrkräfte, Päd. Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Claudia Pappert, Lic. theol.
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02515013
Teilnahmebeitrag:15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 15