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Termine

EA-LM-11

Die Schöpfungserzählungen neu entdecken – mit der Franz-Kett-Pädagogik (GSEB)

Donnerstag, 01.10.2026, 15.00 bis Donnerstag, 01.10.2026, 18.00
 

„Gott schaut alles an – und es ist sehr gut“. So lesen wir es in vielen Stellen der Bibel. Die Rolle des Menschen in der Schöpfung sowie die Herkunft und Zukunft der Welt erschließen sich beispielhaft in den Schöpfungserzählungen. Das Verhältnis des Schöpfers zu allem Geschaffenen begleitet uns bis hinein in Jesu Gleichnisse. In der Goldenen Regel erschließt Jesus kurz und prägnant, wie wir uns verhalten, wenn wir dem liebevollen Schöpfungsgedanken Gottes folgen.

Mithilfe von praktischen Beispielen aus der Franz-Kett-Pädagogik entwickeln wir ganzheitliche Zugänge zum Thema und beleuchten gleichzeitig die Theorie, die hinter Bodenbildern und der dazugehörenden Pädagogik steckt.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Frankfurt/Hochtaunus und RPA Wiesbaden; Regina Weleda

Kooperationspartner*in: Rpi Frankfurt

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Termine:
Donnerstag, 01.10.2026, 15:00 Uhr bis Donnerstag, 01.10.2026, 18:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religionslehrkräfte Grundschule, Förderschule, Sek I (bis Kl. 6); Interessierte
Referent*innen:

Margot Eder
Dipl. Religionspädagogin und Trainerin für Franz-Kett-Pädagogik GSEB

Akkreditierungsnummer: LA 2617415
Teilnahmebeitrag: Frei

EA-LM-19

TRIALOG: EINBLICKE IN DEN GELEBTEN ISLAM Besuch einer Moschee mit Impulsen für den Religionsunterricht

Donnerstag, 01.10.2026, 15.30 bis Donnerstag, 01.10.2026, 18.00
 

Wie kann islamisches Leben im Religionsunterricht authentisch und ohne Berührungsängste vermittelt werden? Diese Fortbildung lädt Religionslehrkräfte in die Omar Ibnulkatab Moschee in Wiesbaden-Biebrich ein. Unter der Leitung von Abdelhafid El Idrissi erfahren wir aus erster Hand, wie Glaubenspraxis und Gemeindeleben gestaltet sind und erleben eine Gebetszeit in der Moschee. Der gemeinsame Austausch unterstützt dabei, vielfältige Ideen für die eigene Unterrichtsgestaltung zu finden sowie den eigenen Zugang zu islamischen Themen zu reflektieren und tragfähige Kontakte für künftige Unterrichtsprojekte zu knüpfen.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Wiesbaden, Julia Schenk

Kooperationspartner*in: Islamische Gemeinde e.V. Omar Ibnulkatab Moschee

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de

Termine:
Donnerstag, 01. Oktober 2026, 15.30 Uhr – Donnerstag, 01. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Tagungsort: Omar Ibnulkatab Moschee
Henkellstraße 8, 65187 Wiesbaden Biebrich
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen; Interessierte
Referent*innen:

Abdelhafid El Idrissi
Islamische Gemeinde e.V. Omar Ibnulkatab Moschee

Akkreditierungsnummer: 2617133
Teilnahmebeitrag: Frei

EA-LM-04

Demokratiebildung durch religiöse Bildung in den Klassen 3 – 6

Donnerstag, 01.10.2026, 16.30 bis Donnerstag, 01.10.2026, 18.00
 

Der Religionsunterricht bietet besondere Chancen zur Thematisierung gesellschaftlicher Dimensionen von Demokratie: Er kann zur Wahrnehmung und Achtung verschiedener Glaubensgemeinschaften und Religionen beitragen oder auch explizit religiöse Perspektiven als Deutungsangebote der pluralistischen Gesellschaft sichtbar machen. Aber wie gelingt all dies im Unterricht mit Kindern konkret? Anhand des ethischen sowie des interreligiösen Lernens werden Grundüberlegungen vorgestellt und mit praxisnahen didaktischen Tipps sowie Medien- und Materialimpulsen (z.B. Überlegungen zum Einsatz eines Islamkoffers) auf den Unterrichtsalltag bezogen.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Weilburg / Ivonne Schweitzer

Anmeldung: relpaed-limburg@bistumlimburg.de

Termine:
Donnerstag, 01.10.2026, 16:30 Uhr bis Donnerstag, 01.10.2026, 18:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte in Grundschulen, Sek I und alle Interessierten
Referent*innen:

Dr. Carolin M. Altmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik der Evangelischen Religionslehre
Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften

Teilnahmebeitrag: Frei

26-43-03

Das zielorientierte Kurzgespräch

Grundkurs in zwei Modulen
Dienstag, 20.10.2026, 14.00 bis Mittwoch, 14.04.2027, 13.30
 

„Kann ich Sie kurz mal sprechen?“ – Gespräche zwischen Tür und Angel werden im beruflichen Alltag schnell zur Beratungssituation. So reagieren viele mit gemischten Gefühlen: Der Ort passt nicht, viel Zeit ist auch nicht – was kann man da schon besprechen, wie kann man da weiterhelfen?

Das zielorientierte Kurzgespräch ist eine Methode, die Mut macht, sich auf diese Gespräche einzulassen, in der Kürze der Zeit, an genau dem Ort, an dem man angefragt wird. Die Konzentration im Kurzgespräch liegt nicht auf dem Problem der Rat suchenden Person, sondern auf ihren Möglichkeiten und Ressourcen. Ziel ist es, einen realitätsbezogenen ersten Handlungsschritt zu erarbeiten. Der „Schlüssel“ dazu findet sich oft schon in den ersten Sätzen und in der Sprache der Ratsuchenden.

Der Grundkurs vermittelt Hintergrundwissen zu diesem Ansatz und trainiert an Beispielen aus dem Alltag die kommunikativen Fertigkeiten der Teilnehmenden. Er wird geleitet von Ute Lohmann, die als Pfarrerin an einer Berufsbildenden Schule evangelischen Religionsunterricht erteilt und viele Beispiele aus ihrer beruflichen Praxis einbringen kann. Frau Lohmann ist Trainerin der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK). Der Kurs entspricht den Ausbildungsstandards der AgK und basiert auf dem Buch von Ute Lohmann u.a., „Gespräche auf den Punkt“.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Lehrerfortbildung Mainz, dem Theologisch-Pastoralen Institut Mainz und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

Termine:
Modul 1: Dienstag, 20.10.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 22.10.2026, 13:30 Uhr
Modul 2: Montag, 12.04.2027, 14:00 Uhr – Mittwoch, 14.04.2027, 13:30 Uhr
Tagungsort: Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salmünster
63628 Bad Soden-Salmünster
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ute Lohmann
Pfarrerin an einer BBS und Bezirksbeauftragte für evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, Trainerin AgK

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501802
Teilnahmebeitrag: 590,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
590,00 € 4

26-43-05

Interreligiöse Bildung

Biographisch-dialogische Ansätze für den jüdisch-islamischen Dialog
Donnerstag, 22.10.2026, 14.00 bis Freitag, 23.10.2026, 17.00
 

Das jüdisch-muslimische Bildungswerk Maimonides setzt sich für den interreligiösen Dialog und die Reduktion von Vorurteilen/Stereotypen gegenüber Jüd*innen und Muslim*innen ein. Hierzu hat das Bildungswerk Unterrichtsmaterialien konzipiert, die die Sprachfähigkeit fördern und Lehrkräfte entlasten können. In Zusammenarbeit mit der Professur Praktische Theologie (Katholische Theologie/JLU Gießen) wurde zu diesen Materialien ein wissenschaftlich fundiertes didaktisches Rahmenkonzept entwickelt.
Die Fortbildungsveranstaltung bietet neben der theoretischen Einführung in das Konzept und die Materialien einen weiten, praxisorientierten Erprobungs- und Experimentierraum für Lehrkräfte und pädagogisches Personal aller Schulformen.

Termine:
Donnerstag, 22.10.2026, 14:00 Uhr – Freitag, 23.10.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Prof. Dr. Stephan Pruchniewicz
Professor für Praktische Theologie/Religionspädagogik Geschäftsführender Direktor Justus-Liebig-Universität Gießen

Bzw. Mitarbeiter*innen der Professur für Praktische Theologie (JLU Gießen) / Mitarbeiter*innen des Maimonides Bildungswerks

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617575
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Die Teilnahme ist kostenfrei und beinhaltet ebenso kostenfreie Verpflegung und Übernachtung.

EA-LM-20

DER FRIEDHOF ALS AUSSERSCHULISCHER LERNORT

Montag, 26.10.2026, 15.30 bis Montag, 26.10.2026, 18.00
 

Mit Schüler*innen auf den Friedhof gehen?
Viele sind skeptisch: Kann man das Kindern zumuten? Der Tod ist noch immer tabuisiert. Doch wer sie davor schützt, nimmt ihnen die Chance auf eine gesunde Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit. Ein Friedhofsbesuch eröffnet Lebenswirklichkeit und schenkt eine wertvolle Erfahrung. In dieser praxisnahen Fortbildung erkunden wir den Eltviller Friedhof und erproben Aufgabenformate, die zeigen, wie sich eine solche Exkursion sinnvoll und sensibel im eigenen Unterricht gestalten lässt. Daneben gibt es wertvolle Tipps, wer Ansprechpartner sein kann und was es bei der Planung zu beachten gibt.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik, Wiesbaden / Julia Schenk

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de 

Eine Kooperation mit: Stadt Eltvillle

Termine:
Montag, 26. Oktober 2026, 15.30 Uhr - Montag, 26. Oktober 2026, 18.00 Uhr
Tagungsort: Friedhof in Eltville
Zielgruppe: Religionslehrkräfte Grundschule und Sek I (bis Kl. 6)
Referent*innen:

Matthias Bleul
Objektleiter Friedhofswesen

Akkreditierungsnummer: 2617181
Teilnahmebeitrag: Frei

EA-LM-05

Janusz Korczak (1878/79 - 1942) – Leben und Wirken

Vortrag und Austausch
Montag, 26.10.2026, 18.00 bis Montag, 26.10.2026, 20.00
 

Janusz Korczak (1878/79 - 1942) war Schriftsteller, Kinderarzt, Pädagoge und Heimleiter des weltbekannten jüdischen Waisenhauses Dom Sierot in Warschau. Wir können ihn auch als einen der großen Denker und Humanisten des letzten Jahrhunderts bezeichnen. Sein ganzes Leben widmete er dem Kampf für die Rechte des Kindes und ein würdiges Leben für Menschen. Wir schauen uns das Leben und Wirken dieses außergewöhnlichen Mannes an, dessen Vermächtnis bis heute an Aktualität nicht verloren hat.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Weilburg / Ivonne Schweitzer

Kooperationspartner*in: GCJZ Dillenburg, KEB

Anmeldung: relpaed-limburg@bistumlimburg.de

Termine:
Montag, 26.10.2026, 18:00 Uhr bis Montag, 26.10.2026, 20:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg
Jahnstraße 1, 35683 Dillenburg
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen, Erzieherinnen und Erzieher, Interessierte
Referent*innen:

Maluga, Agnieszka
Professorin für Kindheitspädagogik an der Hochschule Koblenz und Vorsitzende der Deutschen Korczak-Gesellschaft e.V.; Hochschule Koblenz

Teilnahmebeitrag: Frei

EA-LM-12

Wehrpflicht im Klassenzimmer – Differenzierte Zugänge für den Religionsunterricht

Dienstag, 27.10.2026, 18.00 bis Dienstag, 27.10.2026, 20.00
 

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht betrifft viele Schüler*innen kurz vor dem Schulabschluss unmittelbar und ist als Thema im Religionsunterricht aufzugreifen. Wie kann das aber differenziert und pädagogisch sinnvoll gelingen?

Der Theologe und ehemalige Militärseelsorger Heinrich Dierkes vom Institut für Frieden und Militärethik gibt Einblicke in den Alltag der Bundeswehr, die Lebensrealität im Wehrdienst sowie die ethische Bildungsarbeit für Soldat*innen.

Im Anschluss werden konkrete Materialien und Unterrichtsideen vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Die Fortbildung eröffnet Lehrkräften praxisnahe Zugänge zu diesem gesellschaftlich und ethisch hochaktuellen Thema.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Frankfurt/Hochtaunus und RPA Weilburg; Christian Trenk und Ivonne Schweitzer

Kooperationspartner*in: Arbeitsbereich Sek II im RPI von EKKW und EKHN

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Termine:
Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:00 Uhr bis Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Religionslehrkräfte Sek I, Sek II, BBS
Referent*innen:

Heinrich Dierkes
Katholisches Militärbischofsamt

Akkreditierungsnummer: 2617405
Teilnahmebeitrag: Frei

EA-LM-06

Zwischen Leitbild und Mythos: 50 Jahre Beutelsbacher Konsens

Mittwoch, 28.10.2026, 16.00 bis Mittwoch, 28.10.2026, 18.00
 

An politischer Bildung wird gezerrt, das Feld rumort. Wiederkehrend ist der Appell zu vernehmen, politische Bildung habe "neutral" zu sein.

Allzu oft wird dabei auf den Beutelsbacher Konsens Bezug genommen. In den vergangenen 50 Jahren nach dessen Verschriftlichung avancierte er zu einem (vermeintlichen) Schlüsseldokument unserer Profession. Kaum ein Weg führt mehr an ihm vorbei. Dies gilt für die formale wie nonformale Bildung gleichermaßen. Gleichzeitig ist er Gegenstand konflikthafter Debatten in Wissenschaft, Bildungspolitik, und -praxis. Kurzum: Er formt das Terrain eines Kampffeldes, auf dem um Deutungshoheiten sowie um Aufgaben und Ziele politischer Bildung gerungen wird.

In dem Workshop gehen wir nach einer historischen Einordnung den Grundsätzen des Beutelsbacher Konsens entlang von Praxisbeispielen auf den Grund. Wir fragen, was sich von ihnen erhoffen lässt, und an welchen Stellen sie an Grenzen stoßen.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPA Weilburg / Ivonne Schweitzer

Anmeldung: relpaed-limburg@bistumlimburg.de

Termine:
Mittwoch, 28.10.2026, 16:00 Uhr bis Mittwoch, 28.10.2026, 18:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen, Interessierte
Referent*innen:

Barnewitz, Max und Butterer, Hanna
Didaktik der Sozialwissenschaften | FORUM Siegen | Mittwochsakademie
Universität Siegen
Philosophische Fakultät
Seminar für Sozialwissenschaften: Politikwissenschaft

Teilnahmebeitrag: Frei

26-45-01

Fresh Up Theologie: Ein Update für die religionspädagogische Praxis

Montag, 02.11.2026, 15.00 bis Montag, 05.04.2027, 18.30
 

Modul 1:
Christfluencer*innen – ein Blick auf biblische Texte, ihre Auslegung und die Frage: Ist das Patriarchat göttlich gewollt?
Christfluencer*innen, wie der Ketzer der Neuzeit, betonen einerseits ihre christlichen Wurzeln, ziehen andererseits aber sehr strikt Grenzen zu den christlichen Kirchen, wenn diese ihrer politischen Überzeugung widersprechen. Sie beanspruchen für sich den wahren Zugang zu christlichen Werten und berufen sich auf die Bibel.

Die Fortbildung will in einem ersten Schritt einladen, biblische Textauslegung zu reflektieren und aktiv zur Demokratieförderung zu nutzen. Im Anschluss daran wird es darum gehen Beispieltexte aus AT und NT in ihrer Auslegung kennenzulernen, die sich dafür eignen, die Ansätze für und ein Ringen um demokratische Werte schon in ihrer Entstehungszeit erkennen lassen.

Ziel ist es, argumentative Ansätze für provokante Fragen, wie beispielsweise dem gottgewollten Patriarchat, zu diskutieren.

Modul 2:
Problemfall Tod
Mit der Realität des Todes mitten im Leben kommt der heutige Mensch weniger denn je zurecht.

Der christliche Glaube weiß von Erfahrungen der Sinnlosigkeit des Todes, verheißt allerdings ein Leben über den Tod hinaus.

Aber wie kann unter den Bedingungen der heutigen Zeit mit Jugendlichen über eine solche Verheißung sinnvoll gesprochen werden?

In dieser Fortbildung soll ein Zugang vorgestellt werden, der christliche Memorialkultur als Ausgangspunkt wählt. Dabei gilt die Prämisse: Es gibt ein Leben nach dem Tod. - Aber nicht nur für die Toten, sondern gerade auch für die Über-Lebenden, die nach dem Tod eines anderen Menschen ihr Leben weiter leben.

In einer historischen Annäherung wird Entstehung und Entwicklung der Memorialkultur dargestellt. Dabei wird deutlich gemacht, dass der gewählte Zugang offen ist für weitere Aktualisierungen wie: Heiligenverehrung, Eucharistie, aber auch Themen im Zusammenhang mit Schöpfungstheologie und Nachhaltigkeit.

Termine:
Modul 1: Montag, 02.11.2026, 15:00 Uhr – Montag, 02.11.2026, 16:30 Uhr
Modul 2: Montag, 05.04.2027, 17:00 Uhr – Montag, 05.04.2027, 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Modul 1:
Prof.in Dr. theol. Stephanie Ernst
Lehrstuhl für Biblische Einleitungswissenschaften und ihre Didaktik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Modul 2:
Prof. Dr. theol. Markus Tomberg
Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Dr. theol. Fabian Sieber
Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie an der Theologischen Fakultät Fulda und dem Katholisches Seminar Marburg

Akkreditierungsnummer: 02617462
Teilnahmebeitrag: Frei