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191-12-06

Authentisch handeln in der Schule

Spiritualität im Schulalltag
Mittwoch, 20.03.2019, 09.00 bis Donnerstag, 21.03.2019, 17.00
 

Ganz gleich, ob Sie eine Schulklasse leiten, ein Team oder eine ganze Schule: Management, Führung und Spiritualität gehören zusammen
Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar die eigenen geistig-spirituellen Werte bewusst wahrzunehmen und diese in den Schulalltag zu integrieren.
Sie erleben, wie intuitives Wissens dazu beitragen kann, Ihre Management- und Leitungssaufgaben erfolgreich und sicher zu erfüllen.
Sie erfahren und entwickeln Vertrauen in die eigene innere spirituelle Führung. Intuitives Wissen trägt zudem dazu bei, die Zukunft mutiger und selbstbestimmter zu gestalten. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie Ihre eigene Intuition weiter unterstützen können, um authentisch und visionär zu führen.
Reflektieren sie praktische Situationen im Schulalltag und erproben Sie pragmatische Werkzeuge aus dem Gestalt- und Kommunikations-Werkzeugkasten.

Folgende Themen bilden Schwerpunkte:
• Innere Führung und Intuition
• Spiritualität und Management
• Wahrnehmung eigener Werte und Erkennen eigener Visionen
• Keine Angst vor Veränderungen, Zukunft lebendig gestalten
• Praktische Werkzeuge zur Selbst- und Mitarbeiterführung

Inhaltliches Arbeiten, Zeiten der Stille, Übungen der Achtsamkeit, Elemente der systemischen Beratung, Gestalt- und Kommunikationsarbeit (Einzel-, Triaden-, Gruppenarbeit) gehen ineinander über. Eine Hinführung zur Kontemplation/Meditation ist in den Kurs integriert.

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 20.03.2019, 09.00 Uhr - Donnerstag, 21.03.2019, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer, Führungskräfte alller Schularten
Referenten:

Björn Rech
Integrativer Gestalt-Körpertherapeut, Kommunikationstrainer, Heilpraktiker für Psychotherapie, systemische Aufstellungsarbeit

Teilnahmebeitrag:130,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
130,00 € 24

191-13-04

Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule, Modul 3

Laufende Modulreihe
Mittwoch, 27.03.2019, 09.00 bis Donnerstag, 28.03.2019, 17.00

Laufende Modulreihe

 

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Termine:
Modul 1: Dienstag, 16.10.2018, 09.00Uhr - Mittwoch, 17.10.2018, 17.00Uhr Modul 2: Montag, 25.02.2019, 09.00Uhr – Dienstag, 26.02.2019, 17.00Uhr Modul 3: Mittwoch, 27.03.2019, 09.00Uhr – Donnerstag, 28.03.2019, 17.00Uhr Modul 4: Donnerstag, 09.05.2019, 09.00Uhr – Freitag, 10.05.2019, 17.00Uhr Modul 5: Dienstag, 04.06.2019, 09.00Uhr – Mittwoch, 5.06.2019, 17.00Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

Teilnahmebeitrag:590,00 €
590,00 € 15

191-13-08

Mit Gelassenheit und Energie in den Schulalltag

Ein Seminar zur Förderung der persönlichen Stresskompetenz
Freitag, 29.03.2019, 09.00 bis Samstag, 30.03.2019, 13.00
 

Als Lehrkraft in der Schule sind Sie in einem sehr hohen Maße Stressbelastungen ausgesetzt. Die Rahmenbedingungen lassen sich nur teilweise beeinflussen und erfordern oft langfristige Veränderungsprozesse. Sie können jedoch individuelle Strategien entwickeln, um selbstbestimmter und gesünder mit Ihren Stressbelastungen umzugehen.

Inhalte
Das Seminar bietet Ihnen Anregungen, Ihren persönlichen Umgang mit Stress zu reflektieren. Darauf aufbauend erhalten Sie fachlich fundierte Handlungsmöglichkeiten zur Förderung Ihrer individuellen Stresskompetenz.

Ziele
• persönliche Stressauslöser und -verstärker erkennen, auf Distanz gehen oder verändern
• mentale Strategien zur Stressbewältigung entwickeln
• eigene Ressourcen entdecken, die Sie stärken, unterstützen und einen Ausgleich zu belastenden Situationen schaffen
• alltagstaugliche Entspannungsübungen zur Regeneration kennenlernen

Methoden
• Einzelarbeit mit Hilfe von Reflexionsbögen
• Partner- und Gruppenarbeit zur Entwicklung praxistauglicher Stresskompetenzen
• Anleitung von Entspannungsübungen zur kurzfristigen Regeneration im Alltag

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Freitag, 29.03.2019, 09:00 Uhr -Samstag, 30.03.2019, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Hilde Müller
Gesundheitspädagogin, Bad Nauheim

Teilnahmebeitrag:130,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
130,00 € 13

191-13-09

"Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!"

Oasentage für Lehrerinnen und Lehrer
Freitag, 29.03.2019, 14.30 bis Samstag, 30.03.2019, 17.00
 

Auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot antwortet Jesus: "Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, und deinen Nächsten, so wie dich selbst." Alle drei Aspekte der Liebe gehören zusammen und lassen sich nicht voneinander trennen. Doch gerade die Selbstliebe ist für viele Menschen eine große Herausforderung.

So wirft das Liebesgebot die Frage auf: Wie stehe ich zu mir selbst? Wie ernst nehme ich mich? Wie liebevoll und einfühlsam gehe ich mit mir selbst um?

Jedem Menschen ist die Fähigkeit zur Selbstannahme und Selbstliebe geschenkt. Die Oasentage wollen einen Raum schaffen, dem nachzuspüren sein wird. Sie bieten Ihnen eine Gelegenheit zum Anhalten und Innehalten, zum Hinschauen und Hinhören auf die eigenen Themen und die eigenen Erfahrungen.

Elemente sind:

  • angeleitete Übungen zur Achtsamkeit
  • biblische Impulse
  • persönliche Zeit und Austausch innerhalb der Gruppe
  • gemeinsame Meditation, Gebet und Gottesdienst
  • Arbeit mit Beiträgen aus der Kunst (Texte, Bilder, Film, Musik…)

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Freitag, 29.03.2019, 14:30 Uhr bis Samstag, 30.03.2019, 17:00 Uhr
Tagungsort: Exerzitienhaus Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung
Kreuzweg 23, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten, Interessierte
Referenten:

Sabine Christe-Philippi
Gemeindereferentin, Geistliche Begleiterin
Sebastian Lindner
Studienleiter am Pädagogischen Zentrum

Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: Der Teilnahmebeitrag versteht sich inkl. Übernachtung und Verpflegung. In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
100,00 €

191-14-01

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Fortbildung in 2 Modulen mit Erweiterungsmöglichkeit
Montag, 01.04.2019, 09.00 bis Dienstag, 02.04.2019, 17.00

 

 

 

Das Konzept der Pädagogischen Präsenz wurde von Prof. Haim Omer, Familientherapeut, in Israel zum Umgang mit gewalttätigen Herausforderungen entwickelt und für Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen ausdifferenziert. In Zusammenarbeit mit Prof. Arist von Schlippe ist dieses Konzept auch in Deutschland seit vielen Jahren praxiserprobt.
Der heutige schulische Bildungs- und Erziehungsauftrag setzt Beziehungskompetenz voraus, was mit einer großen Herausforderung verbunden ist und gleichzeitig eine Chance darstellt. Lehrer/innen sind in der Auseinandersetzung mit massiven Regelverletzungen, respektlosem und gewaltförmigem Verhalten, Schuldistanz sowie weiteren Formen der Aufkündigung produktiver Zusammenarbeit, auch zwischen Eltern und Lehrer/innen, konfrontiert.

Ziel der Fortbildung ist es, durch die Stärkung und Erweiterung der Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung mehr Handlungssicherheit und -spielraum im Umgang mit herausfordernden schulischen/pädagogischen Situationen zu erlangen.

Modul 1:
In diesem Modul geschieht dies zum einen durch die Einführung in das Konzept der Pädagogischen Präsenz, Ebenen und Grundpfeiler der Präsenz. Zum anderen durch Input über den Verlust der Präsenz und das Wissen über die Wiederherstellung der Präsenz im Schulalltag. Die Teilnehmenden lernen Eskalationsprozesse zu erkennen und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Methoden der Pädagogischen Präsenz und eines transparenten öffentlichen Vorgehens und der Nutzung eines Unterstützungsnetzwerkes neue Möglichkeiten in der Entwicklung tragfähiger Beziehungen zu entwickeln.

Modul 2:
In diesem Modul findet eine Vertiefung und Verinnerlichung der Haltung der Pädagogischen Präsenz statt. Sie lernen Interventionen zur Stärkung der Präsenz, Deeskalationsstrategien, Prinzipien des gewaltlosen Widerstands (Ankündigung, Sit-in), Gesten der Versöhnung und Wiedergutmachung, das Verantwortungsbewusstsein bei Schüler/innen zu fördern, sowie die eigene Bewältigung von emotional überregulierenden Zuständen etc. zu erkennen. Anhand von Fallbeispielen und durch Übungen wird dies erfahrbar.

Ein drittes vertiefendes Erweiterungsmodul ist in Planung

Fortbildungstage: 8 halbe Tage (für 2 Module)

Termine:
Modul 1: Montag, 01.04.2019, 09:00 Uhr - Dienstag, 02.04.2019, 17:00 Uhr Modul 2: Montag, 24.06.2019, 09:00 Uhr - Dienstag, 25.06.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des systemischen Instituts Kassel, Dipl. Sozialpädagogin, Dipl. Soziologin, Dipl. Supervisorin, systemische Therapeutin

Teilnahmebeitrag:260,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
260,00 € 13

191-14-02

Physical computing

Experimente für einen zeitgemäßen Physikunterricht
Montag, 01.04.2019, 09.00 bis Montag, 01.04.2019, 17.00
 

Häufig erleben Schülerinnen und Schüler Physikunterricht als zu theoretisch, „verstaubt“ und ohne motivierenden Alltagsbezug. Im wahrgenommenen Dickicht von Formeln, Einheiten und Theorien bleibt schülerseitiges Engagement und Leidenschaft leider allzu oft auf der Strecke.


Die vorliegende Veranstaltung „Physical Computing“ - Vom Fotowiderstand zum G-M-Zähler low-cost-Experimente mit dem Arduino und verschiedenen Sensoren -
macht ein Angebot mit Fokus auf lernweltadäquate, bedeutungshaltige Settings, die sich durch einen hohen Planungs-, Arbeits- und Präsentationsanteil der Schülerinnen und Schüler auszeichnen und gleichzeitig eine angemessene Nutzung moderner Sensor- und Computertechnik erfordern und ermöglichen. Mögliche thematische Schwerpunkte sind u.a.:
Abhängigkeit der Helligkeit vom Abstand einer Lichtquelle, Magnetfeld eines stromdurchflossenen Leiters, Halbwertszeit von Kellerstaub, Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Medien, Luftdruck in Abhängigkeit von der Höhe


Sie haben im Verlaufe der Tagesveranstaltung Gelegenheit, in Kleingruppen mehrere erprobte Experimente ausführlich durchzuführen und deren unterrichtliche Relevanz zu diskutieren. Die bereitgestellten ausführlichen Anleitungen gestatten einen reibungsarmen Einstieg in die jeweilige Aufgabe. Tiefere Computerkenntnisse sind nicht notwendig.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Montag, 01.04.2019, 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer für Physik in Mittel- und Oberstufen
Referenten:

Dietmar Rappen
Physik-/Mathematiklehrer, Mitglied der Schulleitung
Hanns-Georg Tischbein
Physik-/Mathematiklehrer, stellvertr. Schulleiter

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 20

190-14-01

6. Frankfurter Religionslehrer/innen-Tag

Harmlos und fromm? Das Vaterunser
Dienstag, 02.04.2019, 09.00 bis Dienstag, 02.04.2019, 16.00
 

Es steht im Zentrum christlicher Liturgie und gehört bei vielen Menschen zum Restbestand an kirchlicher Sozialisation: das Vaterunser-Gebet. Unzählige Male gehört und mitgesprochen, durch fromme Tradition vertraut, quasi automatisch abgespult – so wirkt dieses Grundgebet zuweilen nichtssagend und langweilig. Das muss nicht so sein!
Wir laden dazu ein, den bekannten Text als einen fremden Text zu lesen - seine Provokationen und Herausforderungen zu entdecken. Wir unternehmen eine theologische Reise durch die Sprach- und Bildwelt des Vaterunsers, fragen nach seinem jesuanischen Ursprung im Kontext des jüdischen Glaubens und nach seinen Aussagen für unsere gegenwärtige Zeit. Die von Papst Franziskus ausgelöste Kontroverse um die Formulierung „…führe uns nicht in Versuchung“ ist nur ein Beispiel dafür: Es gibt eine Menge Gesprächsstoff!
Nach einer theologisch-exegetischen Vergewisserung mit dem bekannten Bochumer Neutestamentler Thomas Söding werden wir in altersbezogenen Workshops Umsetzungsmöglichkeiten für Schule und Gemeinde erarbeiten. Die Kerncurricula für Evangelische Religion und Katholische Religion benennen das Vaterunser explizit als Unterrichtsthema im Kontext des Inhaltsfeldes „Jesus Christus“. Darüber hinaus bestehen zahlreiche Querverbindungen zu den Inhaltsfeldern „Gott“ und „Bibel“ bzw. „Bibel und Tradition“. So kann in allen Schulformen und Jahrgangsstufen produktiv zum Vaterunser gearbeitet werden – mit einer großen Vielfalt an Unterrichtsmethoden!


Tagesverlauf

9:00 Uhr Ankunft und Anmeldung
9:15 Uhr Begrüßung und Einstimmung
9:30 Uhr Motor und Kompass des Glaubens: Das Vaterunser
Prof. Dr. Thomas Söding, Lehrstuhl für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

zwischendurch: Pause, Fragen, Diskussion

12:15 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Workshops
15:45 Uhr gemeinsamer Abschluss
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung



Vortrag:
Professor Dr. Thomas Söding
Motor und Kompass des Glaubens: Das Vaterunser

Prof. Dr. Thomas Söding ist seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte in Münster Theologie, Germanistik und Geschichte. Nach der Dissertation und Habilitation wurde er zunächst Professor für Biblische Theologie an der Universität Wuppertal.
Von ihm sind u.a. erschienen:
Gemeinsam zu Gott beten. Eine jüdisch-christliche Auslegung des Vaterunsers (mit Moshe Navonn), Freiburg i.Br. 2018.
Führe uns nicht in Versuchung. Das Vaterunser in der Diskussion, Freiburg i.Br. 2018.


Workshops am Nachmittag:

Workshop 1:
Das Vaterunser neu entdecken, kreativ erarbeiten und erleben
Das Vaterunser ist das am weitesten verbreitete Gebet der Christen und dennoch zunehmend Kindern unbekannt. Das Vaterunser neu entdecken- nicht als formales Gebet, sondern als Impulsgeber für ein wertvolles Leben im persönlichen Alltag und als verbindendes Element unterschiedlicher Christen weltweit. Dieser Workshop bietet Angebote für die Gestaltung einer kompetenzorientierte Lernumgebung mit lebensbedeutsamen Aufgabenstellungen und ganzheitliche Methoden für inklusive Lerngruppen.

Referentin: Susanne Gärtner, RPI Mainz
Schulform: Grund- und Förderschule, Gemeindearbeit

Workshop 2:
Erklärvideos zum Vaterunser erstellen
'Eine Hand schiebt ein gezeichnetes Brot in die Filmmitte währenddessen eine Stimme „unser tägliches Brot gib uns heute“ spricht, danach wird die Zeichnung wieder aus dem Bild heraus geschoben.‘ Ein kleiner Ausschnitt aus einem Erklärvideo, aufgenommen mit einem Smartphone über einem Tisch platziert und diesen filmend, der Tisch als Untergrund und Film-Hintergrund, auf dem immer wieder Zeichnungen in die Mitte und auch wieder heraus geschoben werden.
Erklärvideos sind eine einfache Methode, Sachverhalte filmisch darzustellen. Im Workshop wird dies ganz praktisch ausprobiert, auf kleine (!) Fallstricke wird dabei hingewiesen. Wer den Workshop verlässt, wird Erklärvideos selbst einfach aufnehmen können.

Referent: Lutz Neumeier, evangelischer Pfarrer, Lich
Schulform: Sek I, BBS, Gemeindearbeit

Workshop 3:
Sprache – Spiel – Performance: Annäherungen an das Vaterunser mit Mitteln der Theaterarbeit
Unter Einsatz von Stimme, Körper und Requisiten neue Ausdrucksweisen für den altbekannten Text finden - dabei den Worten Bedeutung geben und einen Sinn erschließen: Die Methoden aus dem Darstellenden Spiel sind auch ohne Vorerfahrung einsetzbar.

Referentin: Margarita Manzaneque, Ludwig-Geißler-Schule, Hanau
Referent: Sebastian Lindner, PZ Wiesbaden-Naurod
Schulform: Sek I, BBS, Gemeindearbeit

Workshop 4:
Das Vater Unser – ein Gebet Jesu, das „jüdischen Geist atmet“
In dem Workshop soll am Beispiel des „Vaterunser“ die Verwurzelung der Verkündigung und des Lebens Jesu im Judentum zur Sprache kommen und für die unterrichtliche Praxis in der Q1 fruchtbar gemacht werden. Neben theologischen Impulsen werden konkrete Ideen und Materialien besonders für das Themenfeld „Jesus im jüdischen Kontext“ (Q1.3) vorgestellt.

Referent: Dr. Jochen Walldorf, RPI Gießen
Schulform: Sek II


Fortbildungsveranstaltung in Kooperation mit dem RPA Frankfurt und dem RPI Regionalstelle Frankfurt.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

 

Anmeldung
Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis spätestens 25.03.2019 per Post oder Mail an das Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt:
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Tel.: 069-800 8718 300, relpaed-frankfurt@bistumlimburg.de

Termine:
Dienstag, 02.04.2019, 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Thomas Söding, Kath.-Theol. Fkulätt der Ruhr-Universität, Bochum
Susanne Gärtner, RPI Mainz
Lutz Neumeier,
evangelischer Pfarrer, Lich
Margarita Manzaneque,
Ludwig-Geißler-Schule, Hanau
Sebastian Lindner,
PZ Wiesbaden-Naurod
Dr. Jochen Walldorf,
RPI Gießen

 

Teilnahmebeitrag:15,00 €
Zahlung vor Ort
15,00 €

191-15-01

Veränderungsprozesse in der Schule erfolgreich gestalten

Mit Widerständen und Konflikten professionell umgehen
Montag, 08.04.2019, 09.00 bis Dienstag, 09.04.2019, 13.00
 

Die Schulen in unserem Lande sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Die Gründung neuer Schulen oder Fusion bestehender Systeme, die Umsetzung der Inklusion erfordern neue Orientierungen des Kollegiums und vor allem professionelles Handeln der Führungsverantwortlichen. Sie haben die Aufgabe, die Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte zu initiieren und zu gestalten.
Im Seminar werden empirische Ansätze zum besseren Verständnis der Veränderungsprozesse, z.B. das „Transitionsmodell“ nach William Bridges, Erkenntnisse der Motivationspsychologie und Strategien für erfolgreiches Change-Management vorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt. Des Weiteren geht es um den konstruktiven Umgang mit Widerstand und Konflikten, die verdeckten Chancen zu erkennen und zu nutzen.


Schwerpunkte:
• Wie gehen wir mit professionell mit Veränderungen um?
• Veränderungsprozesse besser verstehen: Das „Transitionsmodell“ (nach W. Bridges)
• Erfolgsfaktoren in Veränderungsprozessen
• Für Veränderungen mit Kopf, Bauch und Hand motivieren: Das „3K-Modell“ (nach: A.M.Kehr)
• Gemeinsame Ziele entwickeln, Potentiale entdecken, unterstützende Strukturen erkennen und nutzen

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.04.2019, 09.00 Uhr - Dienstag, 09.04.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungsaufgaben beauftragte und an Führungsaufgaben interessierte Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:110,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
110,00 € 10

195-15-01

Wider den Populismus

Ein Workshop
Montag, 08.04.2019, 09.30 bis Mittwoch, 10.04.2019, 16.30
 

Es gibt sie – rassistische und demokratiefeindliche Sätze, die Ressentiments schüren, diskriminieren, ausgrenzen und bürgerschaftliches oder kirchliches Engagement verunglimpfen. Oft zeugen sie von einem tiefen Misstrauen in die Institutionen und Mechanismen einer demokratischen Gesellschaft. Meistens reichen wenige Worte aus, auf die Andersdenkende dann mit Sprachlosigkeit oder langen Entgegnungen reagieren.
Doch Rassismus kann sich auch unbewusst und ohne Absicht ausdrücken, in der eigenen Sprache, in Bildern, die „wir“ „uns“ von „den Anderen“ machen, in den Selbstverständlichkeiten der eigenen Einrichtung, des Kollegiums, der Klasse oder Schule.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, demokratiefeindliche und rassistische Argumentationsmuster zu analysieren. Sie erproben Strategien und Techniken, um diese zu hinterfragen und zu unterbrechen.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem TPI Mainz.
 
Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.04.2019, 09.30 Uhr - Mittwoch, 10.04.2019, 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte in den Fächern Religion, Ethik und PoWi sowie alle Interessierten
Referenten:

Sebastian Seng
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit Nordrhein-Westfalen

Teilnahmebeitrag:180,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
180,00 €

191-18-10

Unterrichtsentwicklung

Donnerstag, 02.05.2019, 09.00 bis Donnerstag, 02.05.2019, 17.00

Eine zentrale Herausforderung für Schulleitungen

 

Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität von Unterricht als Aufgabe im systemischen Kontext „Schule“ steht für Schulleitungen im Spannungsfeld von Selbständigkeit der Lehrkräfte einerseits und der Führungsaufgabe andererseits.

Unabhängig davon, ob Sie bereits Führungskraft sind oder nicht - in diesem Seminar, dessen  praxisorientierte Inputphasen in realitätsnahe Simulations- und Erprobungsphasen münden -, haben Sie die Möglichkeit den indirekten Einfluss von Schulleitung auf Unterrichtsentwicklung sowohl durch Beratung einzelner Lehrkräfte als auch durch Arbeit an systemischen Methoden zu analysieren und zu reflektieren.

Das Design dieser Veranstaltung erlaubt Ihnen zudem eine individuelle Reflexion Ihrer persönlichen Führungshaltung und eine Rückmeldung Ihrer Wirkung als Führungskraft auf andere.

Termine:
Donnerstag, 02.05.2019, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schularten
Referenten:

Hanns-Georg Tischbein
stellv. Schulleiter, Ausbildung von Führungskräften an Schulen

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 10
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