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26-43-02

Resilienz-Training für Lehrkräfte

Wie kann ich für mich sorgen?
Dienstag, 20.10.2026, 09.00 bis Mittwoch, 21.10.2026, 17.00
 

Stress, zunehmende Arbeitsverdichtung, Konflikte im Kollegium, herausfordernde Schüler*innen und Eltern – ständig haben wir viele Erwartungen zu erfüllen, die von außen an uns gestellt werden und die wir selbst an uns stellen. Dazu können persönliche Probleme, aber auch Krisen wie z. B. Naturkatastrophen, Krieg oder Pandemie den Druck zusätzlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund fördert das Resilienz-Training die Fähigkeit herausfordernde Situationen zu bewältigen, indem es das seelische Immunsystem, wie Resilienz auch genannt wird, stärkt.
In einer Mischung aus theoretischen Kurzvorträgen, praktischen, alltags-tauglichen Übungen und intensivem Austausch in der Gruppe, wird das dynamische Zusammenspiel von persönlicher Stabilität und Flexibilität erfahrbar gemacht.
Ziel des Seminares ist, die Vermittlung und Anwendung von Methoden der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschärfung sowie die Verankerung persönlicher Bewältigungsstrategien, um den Arbeitsalltag so entspannt und gesund wie möglich zu gestalten und um berufliche wie private Veränderungen und belastende Situationen besser meistern zu können.

Schwerpunkte: Tag 1
Stärken stärken
• Einführung Resilienz
• 10 Schutzfaktoren/Säulen der Resilienz
• Stärken und Ressourcen entfalten
• Pflege des persönlichen Energiehaushaltes

Schwerpunkte: Tag 2
Wege zu mehr Gelassenheit
• Stressoren identifizieren
• Reiz-Reaktions-Kette
• Konstruktiver Umgang mit Stress
• Schutzfaktoren anwenden und Wege zu mehr Gelassenheit finden

Termine:
Dienstag, 20.10.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 21.10.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Sabine Pütz
Zertifizierte Heilpraktikerin, Co-Verhaltenstherapeutin, Entspannungspädagogin, Resilienztrainerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0231017805
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 12

26-43-03

Das zielorientierte Kurzgespräch

Grundkurs in zwei Modulen
Dienstag, 20.10.2026, 14.00 bis Mittwoch, 14.04.2027, 13.30
 

„Kann ich Sie kurz mal sprechen?“ – Gespräche zwischen Tür und Angel werden im beruflichen Alltag schnell zur Beratungssituation. So reagieren viele mit gemischten Gefühlen: Der Ort passt nicht, viel Zeit ist auch nicht – was kann man da schon besprechen, wie kann man da weiterhelfen?

Das zielorientierte Kurzgespräch ist eine Methode, die Mut macht, sich auf diese Gespräche einzulassen, in der Kürze der Zeit, an genau dem Ort, an dem man angefragt wird. Die Konzentration im Kurzgespräch liegt nicht auf dem Problem der Rat suchenden Person, sondern auf ihren Möglichkeiten und Ressourcen. Ziel ist es, einen realitätsbezogenen ersten Handlungsschritt zu erarbeiten. Der „Schlüssel“ dazu findet sich oft schon in den ersten Sätzen und in der Sprache der Ratsuchenden.

Der Grundkurs vermittelt Hintergrundwissen zu diesem Ansatz und trainiert an Beispielen aus dem Alltag die kommunikativen Fertigkeiten der Teilnehmenden. Er wird geleitet von Ute Lohmann, die als Pfarrerin an einer Berufsbildenden Schule evangelischen Religionsunterricht erteilt und viele Beispiele aus ihrer beruflichen Praxis einbringen kann. Frau Lohmann ist Trainerin der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK). Der Kurs entspricht den Ausbildungsstandards der AgK und basiert auf dem Buch von Ute Lohmann u.a., „Gespräche auf den Punkt“.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Lehrerfortbildung Mainz, dem Theologisch-Pastoralen Institut Mainz und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

Termine:
Modul 1: Dienstag, 20.10.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 22.10.2026, 13:30 Uhr
Modul 2: Montag, 12.04.2027, 14:00 Uhr – Mittwoch, 14.04.2027, 13:30 Uhr
Tagungsort: Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salmünster
63628 Bad Soden-Salmünster
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ute Lohmann
Pfarrerin an einer BBS und Bezirksbeauftragte für evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, Trainerin AgK

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501802
Teilnahmebeitrag: 590,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
590,00 € 4

26-43-05

Interreligiöse Bildung

Biographisch-dialogische Ansätze für den jüdisch-islamischen Dialog
Donnerstag, 22.10.2026, 14.00 bis Freitag, 23.10.2026, 17.00
 

Das jüdisch-muslimische Bildungswerk Maimonides setzt sich für den interreligiösen Dialog und die Reduktion von Vorurteilen/Stereotypen gegenüber Jüd*innen und Muslim*innen ein. Hierzu hat das Bildungswerk Unterrichtsmaterialien konzipiert, die die Sprachfähigkeit fördern und Lehrkräfte entlasten können. In Zusammenarbeit mit der Professur Praktische Theologie (Katholische Theologie/JLU Gießen) wurde zu diesen Materialien ein wissenschaftlich fundiertes didaktisches Rahmenkonzept entwickelt.
Die Fortbildungsveranstaltung bietet neben der theoretischen Einführung in das Konzept und die Materialien einen weiten, praxisorientierten Erprobungs- und Experimentierraum für Lehrkräfte und pädagogisches Personal aller Schulformen.

Termine:
Donnerstag, 22.10.2026, 14:00 Uhr – Freitag, 23.10.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Prof. Dr. Stephan Pruchniewicz
Professor für Praktische Theologie/Religionspädagogik Geschäftsführender Direktor Justus-Liebig-Universität Gießen

Bzw. Mitarbeiter*innen der Professur für Praktische Theologie (JLU Gießen) / Mitarbeiter*innen des Maimonides Bildungswerks

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617575
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Die Teilnahme ist kostenfrei und beinhaltet ebenso kostenfreie Verpflegung und Übernachtung.

26-44-02

Wertschätzende Kommunikation Basismodul

Mittwoch, 28.10.2026, 09.00 bis Donnerstag, 29.10.2026, 16.00
 

Die GFK-Ausbildung ist in drei Module gegliedert, die einen aufbauenden Lernprozess ermöglichen.

Modul 1 bildet den Einstieg und kann unabhängig besucht werden.  Es schafft die Grundlage für die weiterführenden Module 2 und 3, die nur im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar sind.

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Curricula ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Fokus steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich, und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar:

Modul 2: Schwierige Gespräche und Konfliktmanagement im Schulalltag
Im Zentrum steht die Erweiterung der Empathiefähigkeit in schwierigen Gesprächssituationen, um mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umzugehen. Statt persönlich zu reagieren, können Humor und Gelassenheit neue Handlungsspielräume eröffnen. Missverständnisse und starke Emotionen lassen sich entschärfen, wenn die dahinterliegenden Anliegen sichtbar gemacht werden. So entstehen Beziehungen, die eigene Ressourcen schützen und die professionelle Rolle stärken. Besonders bei drohender Eskalation gilt es, Widerstand in Kooperation zu verwandeln. Gemeinsam getroffene Vereinbarungen fördern Augenhöhe und nachhaltige Lösungen.
Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 3: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Mittwoch, 28.10.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 29.10.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 9

26-45-01

Fresh Up Theologie: Ein Update für die religionspädagogische Praxis

Montag, 02.11.2026, 15.00 bis Montag, 05.04.2027, 18.30
 

Modul 1:
Christfluencer*innen – ein Blick auf biblische Texte, ihre Auslegung und die Frage: Ist das Patriarchat göttlich gewollt?
Christfluencer*innen, wie der Ketzer der Neuzeit, betonen einerseits ihre christlichen Wurzeln, ziehen andererseits aber sehr strikt Grenzen zu den christlichen Kirchen, wenn diese ihrer politischen Überzeugung widersprechen. Sie beanspruchen für sich den wahren Zugang zu christlichen Werten und berufen sich auf die Bibel.

Die Fortbildung will in einem ersten Schritt einladen, biblische Textauslegung zu reflektieren und aktiv zur Demokratieförderung zu nutzen. Im Anschluss daran wird es darum gehen Beispieltexte aus AT und NT in ihrer Auslegung kennenzulernen, die sich dafür eignen, die Ansätze für und ein Ringen um demokratische Werte schon in ihrer Entstehungszeit erkennen lassen.

Ziel ist es, argumentative Ansätze für provokante Fragen, wie beispielsweise dem gottgewollten Patriarchat, zu diskutieren.

Modul 2:
Problemfall Tod
Mit der Realität des Todes mitten im Leben kommt der heutige Mensch weniger denn je zurecht.

Der christliche Glaube weiß von Erfahrungen der Sinnlosigkeit des Todes, verheißt allerdings ein Leben über den Tod hinaus.

Aber wie kann unter den Bedingungen der heutigen Zeit mit Jugendlichen über eine solche Verheißung sinnvoll gesprochen werden?

In dieser Fortbildung soll ein Zugang vorgestellt werden, der christliche Memorialkultur als Ausgangspunkt wählt. Dabei gilt die Prämisse: Es gibt ein Leben nach dem Tod. - Aber nicht nur für die Toten, sondern gerade auch für die Über-Lebenden, die nach dem Tod eines anderen Menschen ihr Leben weiter leben.

In einer historischen Annäherung wird Entstehung und Entwicklung der Memorialkultur dargestellt. Dabei wird deutlich gemacht, dass der gewählte Zugang offen ist für weitere Aktualisierungen wie: Heiligenverehrung, Eucharistie, aber auch Themen im Zusammenhang mit Schöpfungstheologie und Nachhaltigkeit.

Termine:
Modul 1: Montag, 02.11.2026, 15:00 Uhr – Montag, 02.11.2026, 16:30 Uhr
Modul 2: Montag, 05.04.2027, 17:00 Uhr – Montag, 05.04.2027, 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Modul 1:
Prof.in Dr. theol. Stephanie Ernst
Lehrstuhl für Biblische Einleitungswissenschaften und ihre Didaktik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Modul 2:
Prof. Dr. theol. Markus Tomberg
Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Dr. theol. Fabian Sieber
Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie an der Theologischen Fakultät Fulda und dem Katholisches Seminar Marburg

Akkreditierungsnummer: 02617462
Teilnahmebeitrag: Frei

26-45-03

Online durch die Konfessionen

Evangelische, katholische und orthodoxe Perspektiven in Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 04.11.2026, 16.00 bis Donnerstag, 04.03.2027, 17.30
 

In unserer Online-Reihe „Durch die Konfessionen: evangelisch – katholisch – orthodox“ entdecken wir gemeinsam, wie vielfältig das Christentum seine Glaubenswirklichkeit in Bildern ausdrückt.

Ausgehend von einem gemeinsamen christlichen Grund und den engen theologischen Zusammenhängen nehmen wir bewusst auch die Unterschiede in den Blick – etwa im Bild- und Sakramentsverständnis oder in der liturgischen Praxis. Vertreter*innen der evangelischen, orthodoxen und katholischen Kirche kommen mit den Teilnehmenden ins Gespräch, stellen ihre jeweiligen Traditionen vor und laden zu Rückfragen und Diskussion ein.

Modul 1: Ikonen, Heiligen- und Altarbilder
Modul 2: Kirchenräume

In Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) der EKKW und EKHN.

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 04.11.2026, 16:00 Uhr – Mittwoch, 04.11.2026, 17:30 Uhr
Modul 2: Donnerstag, 04.03.2027, 16:00 Uhr – Donnerstag, 04.03.20207, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Danilo Arsenic
Serbisch-orthodoxe Gemeinde Frankfurt am Main

Petra Hilger
Studienleiterin RPI Marburg

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Anke Trömper
Studienleiterin RPI Kassel

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241285203
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Anmeldung für Modul 2 unabhängig von Modul 1 möglich

26-45-04

Unterrichtsentwicklung

Kern wirksamer Schulentwicklung
Donnerstag, 05.11.2026, 09.00 bis Donnerstag, 05.11.2026, 17.00
 

Unterricht ist das Kerngeschäft von Schule, ohne dass es im Rahmen von Schulentwicklung immer diesen Status hätte. Soll sich das ändern, muss Unterrichtsentwicklung im Zentrum nachhaltiger Schulentwicklung stehen. Das wirkt direkt auf Lernprozesse, sichert Unterrichtsqualität und damit Bildungserfolg.

Auf der Basis eigener Erfahrungen von Unterrichtsqualität werden unterschiedliche Konzepte guten Unterrichts vorgestellt, zentrale Qualitätsmerkmale von Unterricht reflektiert und mit der Praxis an den in der Fortbildung vertretenen Schulen in Beziehung gesetzt.

Darauf aufbauend unterstützt dieses praxisorientiert konzipierte Fortbildungsangebot Lehrkräfte und Schulleitungen dabei, ein schulinternes Verständnis von Unterrichtsqualität zu entwickeln und dafür tragfähige Konzepte samt Umsetzungsvorstellungen zu erarbeiten. Hierbei können für Schulentwicklung generell nutzbare KI-Assistenten zum Einsatz kommen.

Termine:
Donnerstag, 05.11.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 05.11.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte und Schulleitungsmitglieder aller Schulformen
Referent*innen:

Gerrit Ulmke
ist Schulleiter eines Gymnasiums in Frankfurt am Main, er leitete auch eine Gesamtschule und engagiert sich als Trainer für Schulentwicklung und Qualifizierung von Schulleitungen. Im Kontext aktueller Schulentwicklung des von ihm geleiteten Gymnasiums markieren die Etablierung einer Kultur von Digitalität und die Personalentwicklung Schwerpunkte seiner schulischen Arbeit.

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617279
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

26-37-01-3

Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt

Modul 3 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 05.11.2026, 15.00 bis Donnerstag, 05.11.2026, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 05.11.2026, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

26-46-01

Älter werden im Lehrer*innenberuf

Ein Seminar für Lehrer*innen über 50, die ihr Leben jetzt bewusst formen und noch deutlicher ausrichten wollen
Montag, 09.11.2026, 09.30 bis Dienstag, 10.11.2026, 16.00
 

Sie sind über 50 Jahre und verspüren den Wunsch, Ihre persönliche wie auch Ihre berufliche Situation zu überdenken. Sie wünschen sich mehr Klarheit für Ihre weitere Lebensplanung. Vieles um Sie herum hat sich verändert, und auch Sie sind älter geworden – im Unterschied zu Ihren Schüler*innen. Und die eigenen Kinder sind erwachsen geworden nd gehen ihre eigenen Wege.

So suchen Sie nach neuen Sichtweisen, nach mehr Gewissheit und Mut bezüglich Ihrer Überzeugungen, Vorstellungen und Herzenswünsche, wie Sie Ihr Leben weiter formen und gestalten könnten.

Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Leben in den Blick zu nehmen und Ihren Standort zu bestimmen. Sie schauen hin, welche Schätze an Lebenserfahrung und Kraftquellen Sie aus Ihrem bisherigen (Berufs-) und Lebensweg zur Verfügung haben und was Sie stärkt. Sie ernten die Früchte Ihres Lebens und halten gleichzeitig Ausschau nach Knospen und Blüten, die Sie jetzt zum Erblühen bringen können. Was könnte es begleitend zu Ihrem Lehrer-Dasein Neues, Anderes, auf Ihrer Lebensspur Zusätzliches geben, was Sie erfüllt und Ihnen Sinn gibt? Was könnte Ihnen (wieder) tiefere Zufriedenheit geben? Wie kommen Sie wieder auf Ihre (Lebens-)Spur? Welche Dinge schlummern noch in Ihnen? Was will jetzt lebendig in Ihnen werden?

Es wird nach einem in der Schweiz in der Einzelberatung und Gruppenberatung seit langem erfolgreich angewandten Konzept der Laufbahnberatung (ZML) gearbeitet. Mittels verschiedener Methoden werden dabei die Vergangenheit, die persönliche Geschichte des Einzelnen ebenso ins Blickfeld gerückt wie die Analyse der gegenwärtigen Situation und die Planung der Zukunft.

Termine:
Montag 09.11.2026, 9:30 Uhr – Dienstag, 10.11.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen über 50 Jahre
Referent*innen:

Mechthild Messer
Berufs- und Biografie-Beratung und Seminare, Frankfurt
www.beruf-und-biografie.de

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617370
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 12

26-46-05

Interreligiöser Empfang

Ein thematisch-kulinarisch-musikalischer Abend für interessierte Lehrkräfte
Donnerstag, 12.11.2026, 16.30 bis Donnerstag, 12.11.2026, 20.30
 

Viele Lehrkräfte beschäftigen sich in unterschiedlicher Weise mit Möglichkeiten des interreligiösen Lernens. Um neue Impulse und Gelegenheit zum Austausch zu erhalten, laden wir Sie zu einem Interreligiösen Empfang. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen, der Theologin Ariane Dihle, dem musikalischen Duo ‚Selam und Shalom‘ sowie orientalischen Köstlichkeiten einen entspannten und inspirierenden Abend verbringen, der uns in unserem Tun stärkt und neue Perspektiven eröffnet.

Link zur Anmeldung: rpi Veranstaltungen - 261112-Ab-F - Interreligiöser Empfang - Ein thematisch-kulinarisch-musikalischer Abend für interessierte Lehrkräfte, 12.11.2026

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Donnerstag, 12.11.2026, 16.30 - 20.30 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aus dem Bereich Interreligiöses Lernen
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Ariane Dihle
Oldenburger Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik und Mitglied im Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritischer Religionspädagogik und Theologie (narrt)

Musikalische Gestaltung:
Duo ‚Selam und Shalom‘ - Elena Padva und Attila Günaydin

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261750701
Teilnahmebeitrag: Frei