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27-06-05

Religionsunterricht in Bewegung

Die ökumenische Tagung zum BRU
Freitag, 12.02.2027, 15.30 bis Samstag, 13.02.2027, 13.00
 

Die Tagung bietet in gewohnter Weise eine anregende und abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis.

Nach einem kurzweiligen Impulsvortrag wird es darum gehen zu schauen, wie die Inhalte mit der eigenen Unterrichtspraxis und der persönlichen Lehrerfahrung verknüpft werden können.

Dabei steht das (religions-)pädagogische Handeln im Vordergrund. Auch bleibt genügend Zeit für den Austausch im Plenum mit den Kolleg*innen, dem VKR-Landesverband Hessen sowie mit den Referent*innen der Bistümer und der EKHN/EKKW.

Eine Kooperation mit RPI, EKHN und EKKW, VKR-Landesverband Hessen

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

Termine:
Freitag, 12.02.2027, 15:30 Uhr – Samstag, 13.02.2027, 13:00 Uhr
Tagungsort: Bonifatiushaus, 36041 Fulda
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Berufsbildende Schulen
Referent*innen:

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Lara Wenz
Studienleiterin RPI Darmstadt

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501402
Teilnahmebeitrag: 51,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
51,00 € 16

27-07-02

Der Kreuzweg in Formen und Farben

Zeitgemäße und kreative Zugänge über Bilder und Worte
Dienstag, 16.02.2027, 14.00 bis Dienstag, 16.02.2027, 18.00
 

Der Kreuzweg ist ein Spiegel unseres Lebens: Wir gehen einen Weg, manchmal fallen wir, dann stehen wir wieder auf oder werden aufgerichtet, wir empfangen Hilfe oder begegnen Menschen, die unsere Gefühle mit uns teilen, was allen gut tut. Und all dies passiert mit dem Gedanken, dass das Beste immer noch vor uns liegt und am Ende alles gut werden wird.

Cornelia Steinfeld und Rainer Oberthür widmen sich in ihrem neuen Buch dem Kreuzweg und nehmen uns in Worten und Bildern mit auf den Weg Jesu. Dabei errichten sie Brücken ins Leben heute mit allem Schweren und Schönen, das uns trotz allem Leid der Welt eine Hoffnung mit offenen Augen erfahren lässt.

Bei der Fortbildung geht es neben der Vorstellung des Buches um die Geschichte des Kreuzweges und vor allem um Ideen zum Umgang mit diesem Buch im Religionsunterricht und in der Gemeinde.

Termine:
Dienstag, 16.02.2027, 14:00 Uhr – Dienstag, 16.02.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Rainer Oberthür
Freiberuflicher Autor und Dozent, ehemals am Katechetischen Institut des Bistums Aachen

Cornelia Steinfeld
Dipl. Grafik-Designerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617463
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 14

27-07-03

Herausfordernde Schüler*innen: Bedürfnisse verstehen, ermutigend handeln

Ermutigungspädagogik
Mittwoch, 17.02.2027, 09.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 17.00
 

Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, empfinden sich meist als ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z. B.

■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.

Diese Fortbildung zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Mittwoch, 17.02.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483702
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

27-07-05

Mündigkeit in der digitalen Welt

Medienkompetenz als Schlüssel zur Demokratieförderung
Donnerstag, 18.02.2027, 15.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 18.00
 

In Zeiten von Fake News, Filterblasen und gezielter Desinformation ist die Fähigkeit zur Prüfung von Informationen auf ihre Herkunft und zur differenzierten Urteilsbildung eine demokratische Überlebensfrage. Schule hat hier den Auftrag, Schüler*innen zu mündigen Bürger*innen zu erziehen, die Informationen im Netz kritisch hinterfragen können.

Dieser Workshop zeigt auf, wie Medienkompetenz und Demokratiebildung Hand in Hand gehen und wie Lehrkräfte – insbesondere im Kontext von Religion und Ethik – Räume für Diskursfähigkeit und Ambiguitätstoleranz schaffen können.

Inhalte der Fortbildung:
- Informationskompetenz: Erkennen von Fake News und manipulativer Rhetorik.
- Algorithmen & Meinung: Wie soziale Medien unsere Sicht auf die Welt formen.
- Diskursfähigkeit: Einüben von respektvollem Streiten über kontroverse Themen.
- Materialvorstellung: Tools und Einheiten zur Förderung der Urteilskompetenz.

Arbeitsformen:
Impulsvortrag, Analyse von Desinformations-Beispielen, Diskussion von Unterrichtskonzepten.

Termine:
Donnerstag, 18.02.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617305
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 14

27-08-01

Resilient? Bildung in Krisenzeiten

Digitale Woche
Montag, 22.02.2027, 18.00 bis Donnerstag, 25.02.2027, 17.30
 

Modul 1: Theologie kompakt zum Thema Konfessionelle Kooperation im RU - Grundlagen und Reflexionsimpulse
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-1

Modul 2: Globale Krise – lokal denken, lernen und handeln
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als schulisches Querschnittsthema
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-2

Modul 3: Haltung zeigen! Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-3

Modul 4: Der Kampf in den Köpfen – Virtuelle Lebenswelten von Schüler*innen und medienpädagogische Haltungsfragen in Schule
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-4

Termine:
Montag, 22.02.2027, 18:00 bis 19:30 Uhr
Dienstag, 23.02.2027 bis Donnerstag, 25.02.2027, jeweils 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Pädagogisches Team PZ Hessen
und weitere Referent*innen laut Ausschreibung

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.
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27-08-01-1

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 1

Digitale Woche - Theologie kompakt zum Thema Konfessionelle Kooperation im RU - Grundlagen und Reflexionsimpulse
Montag, 22.02.2027, 18.00 bis Montag, 22.02.2027, 19.30
 

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht wird bereits seit über 30 Jahren in Niedersachsen und Teilen von Baden-Württemberg erfolgreich erteilt. In den letzten Jahren erfreut er sich immer mehr Beliebtheit in weiteren Bundesländern und Regionen. Zum Schuljahr 2026/27 soll auch in Hessen die konfessionelle Kooperation starten.

Die Online-Fortbildung gibt Einblicke in das Konzept des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts, wie er von den Kirchen und der Religionspädagogik gedacht wird. Dabei sollen die Potenziale des Formats im Fokus stehen. Zugleich sollen auf Basis empirischer Erkenntnisse mögliche Fallstricke, Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung aufgezeigt werden und konkrete Impulse zur Umsetzung gegeben werden.

Abschließend wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Termine:
Montag, 22.02.2027, 18:00 bis 19:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Prof.in Britta Baumert
Professorin für Praktische Theologie und Religionspädagogik, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617465
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-01-2

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 2

Digitale Woche - Globale Krise – lokal denken, lernen und handeln / Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als schulisches Querschnittsthema
Dienstag, 23.02.2027, 16.00 bis Dienstag, 23.02.2027, 17.30
 

Im Jahr 2027 kann man an einige Meilensteine erinnern: 1992, also vor 35 Jahren, wurde der Begriff der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro geprägt; 2007 erschien der erste Orientierungsrahmen für BNE, 2017 folgte der umfassende Bericht der Kultusministerkonferenz zum Stand von BNE in den Bundesländern. Eine gute Gelegenheit, der Bildung für nachhaltige Entwicklung neuen Rückenwind zu geben.

Es geschieht viel – teilweise kann das Thema allerdings noch mehr Fahrt aufnehmen. Das kann gelingen, wenn es nicht der Initiative Einzelner anvertraut ist, sondern als schulische Querschnittsaufgabe gesehen und gestaltet wird. Die Veranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche versteht sich als Plädoyer und Ermutigung. Wie kann die Implementierung von BNE als Querschnittsaufgabe in einer Schule gelingen? Welche didaktischen Konzepte sind erfolgversprechend? Welche Best-Practice-Beispiele gibt es?

Im Anschluss an den Impulsvortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

Termine:
Dienstag, 23.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. theol. Alexander Schimmel
Lehrer für Physik und katholische Religion in Mainz und Lehrbeauftragter an der Johannes-Gutenberg-Universität

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617556
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-01-3

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 3

Digitale Woche - Haltung zeigen! Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren
Mittwoch, 24.02.2027, 16.00 bis Mittwoch, 24.02.2027, 17.30
 

Wie dürfen und wie müssen Lehrkräfte reagieren, wenn sie mit diskriminierenden oder rechtsextremen Positionen konfrontiert werden? Wie ‚neutral‘ dürfen, können oder müssen sie in ihrer Arbeit sein?

Die Fortbildung von ‚Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden‘ beleuchtet zentrale rechtliche Aspekte zum Umgang mit Diskriminierung im pädagogischen Raum – mit besonderem Blick auf das häufig missverstandene Spannungsfeld zwischen Verfassungstreuepflicht und der angeblichen Neutralitätspflicht. Denn sowohl bei Beamt*innen als auch bei nicht-verbeamteten Pädagog*innen besteht zunehmend Unklarheit darüber, ob und wie die eigenen Positionen eingebracht werden dürfen. Diese Unsicherheit wird gezielt forciert: durch rechtsextreme Akteure, die versuchen, Bildungsinstitutionen etwa durch Desinformationskampagnen und Meldeportale unter Druck zu setzen.

Die Fortbildung soll dagegen aufzeigen, dass demokratische Bildungsarbeit keinen Neutralitätsverstoß darstellt, sondern – im Gegenteil – sogar verfassungsrechtlich geboten ist. Sie schafft Klarheit über juristische Grundlagen und gibt pädagogischen Fachkräften Orientierung und Sicherheit für ihren Arbeitsalltag.

Kooperation mit dem Amt für katholische Religionspädagogik Weilburg

Termine:
Mittwoch, 24.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Johannes Daschmann
Bildungsreferent, Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251525201
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-01-4

Resilient? Bildung in Krisenzeiten, Modul 4

Digitale Woche - Der Kampf in den Köpfen – Virtuelle Lebenswelten von Schüler*innen und medienpädagogische Haltungsfragen in Schule
Donnerstag, 25.02.2027, 16.00 bis Donnerstag, 25.02.2027, 17.30
 

TikTok, Instagram, YouTube, Discord oder KI-gestützte Anwendungen prägen zunehmend die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. In digitalen Räumen entstehen Gemeinschaften, Identitäten und Lernprozesse – aber auch Desinformation, Polarisierung, problematische Rollenbilder und psychische Belastungen. Der „Kampf in den Köpfen“ findet heute oft auf Bildschirmen statt und beeinflusst, wie junge Menschen die Welt wahrnehmen, bewerten und gestalten.

Wie können Schulen auf die Herausforderungen einer von Algorithmen geprägten Aufmerksamkeitsökonomie reagieren? Und welche medienpädagogische Haltung brauchen Lehrkräfte, um junge Menschen kompetent, reflektiert und demokratisch zu begleiten?

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Fragen der Medienkompetenz, sondern auch die Rolle von Schule als Ort der Orientierung, der kritischen Reflexion und der demokratischen Bildung.

Termine:
Donnerstag, 25.02.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617567
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.

27-08-05

Programm für Berufseinsteiger*innen im Lehrberuf

Freitag, 26.02.2027, 09.30 bis Samstag, 23.09.2028, 17.00
 

Die ersten Jahre im Lehrberuf haben eine prägende Funktion. Von „Survival Stage“ sprechen manche, andere betonen das Wechselspiel zwischen Überleben und Entdecken.

Das Programm des Pädagogischen Zentrums für Berufseinsteiger*innen richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die zwischen ein und drei Jahren Unterrichtserfahrung nach dem 2. Staatsexamen oder dem Abschluss eines Quereinstiegs haben. Sie bearbeiten in vier Modulen Themen, die für die Berufseinstiegsphase besonders herausfordernd sind: Umgang mit Unterrichtsstörungen (Klassenmanagement), Sicherheit im Agieren vor der Lerngruppe, Reflexion der eigenen Rolle, Umgang mit den eigenen Ressourcen und gelingendes Zeitmanagement, Umgang mit Fehlern und Konflikten, Bedeutung der Abgrenzung, Formen der kollegialen Unterstützung sowie Umgang mit Krisen in der Schule.

Zusätzlich zu den Modulen erhalten die Teilnehmer*innen in digitaler Form Materialien und Hinweise zum Thema Zeitmanagement und Arbeitsorganisation.

Die Anmeldung gilt für das gesamte Programm. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.

Modul 1: Als Lehrkraft Stabilität gewinnen und Präsenz gestalten

Mein Classroom-Management weiterentwickeln

Die Teilnehmer*innen erhalten grundsätzliche Anregungen zu einem gelingenden Classroom-Management. Hierbei werden besonders organisatorische Aspekte guten Unterrichts in angenehmer Atmosphäre angesprochen. Organisatorische Aspekte stehen dabei auf dem Fundament grundsätzlicher Haltungen.

Als Lehrer*in präsent sein und führen - ein Training für Auftreten und Stimme

Auch wenn die Schule kein Theater ist, trifft die Beobachtung doch zu: Lehrkräfte stehen gewissermaßen immer auf der Bühne, denn in vielen herausfordernden Situationen sind sie in einer „Auftrittssituation“ – im Klassenraum ohnehin, aber auch bei Konferenzen oder Elternabenden. Das betrifft die Präsenz und Wirkung im Raum, aber auch eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente: die Stimme.

Modul 2: Mit Klarheit, Gesundheit und den eigenen Stärken als Lehrkraft wachsen

Wer bin ich als Lehrkraft? – Das pädagogische Selbstkonzept entwickeln

Welche Vorstellungen von guter Schule, gutem Unterricht und gelingenden Beziehungen leiten Ihr Handeln? Wie können Sie Ihr professionelles Selbstverständnis bewusst weiterentwickeln? Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Lehrkraft möchten Sie jenseits von Erwartungen anderer sein?

Gesund bleiben im Lehrberuf – Ressourcen erkennen und nutzen

Der Beruf als Lehrkraft stellt hohe fachliche, emotionale und zwischenmenschliche Anforderungen. Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse beschäftigen wir uns mit Faktoren, die Gesundheit, Resilienz und langfristige Berufszufriedenheit fördern. Ergänzend erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse zu Stress, Selbstregulation und Erholung.

Modul 3: Ein Leben mit Fehlern, Störungen und Konflikten – Ressourcevoller Umgang mit den Unebenheiten des Schulalltags

Nimm es ernst, aber mach es nicht so wichtig

Das Leben wird leichter und einfacher, wenn man es mit Fehlern lebt. Wie gehe ich mit meinen Fehlern und damit einhergehender Kritik um? Wie reagiere ich auf Kritik von Kindern oder Eltern? Und wie gehe ich mit den Fehlern meiner Schüler*innen um? In einer fehlerfreundlichen Atmosphäre lebt es sich entspannter für alle.

Gespräche bewusst und positiv gestalten.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg ermöglicht es, Kommunikation kooperativ zu gestalten. Auch bei der Arbeit in der Schule, sei es mit Kindern und Jugendlichen, sei es mit Kolleg*innen oder auch mit Eltern, hilft die Gewaltfreie Kommunikation neue Anregungen zu bekommen, Konfliktsituationen so zu gestalten, dass alle Beteiligten berücksichtigt und faire Lösungen erreicht werden.
(Mehr Infos zu GFK: www.gewaltfrei.de )

Modul 4: Das System meiner Schule – in Krisen stark und im Alltag unterstützend

Mit Trauer und Krisen in der Schule umgehen

Der Umgang mit Tod und Krisen stellt Lehrkräfte im Schulalltag vor besondere Herausforderungen, die Fachwissen, Sensibilität und persönliches Sicherheitsempfinden erfordern. Dieser Tag bietet Raum, zentrale Handlungskompetenzen zu entwickeln und praxisnahe Strategien kennenzulernen.

Kollegiale Beratung – die Kompetenz eines Kollegiums nutzen

In jedem Team von Pädagog*innen ist so viel professionelle Kompetenz vorhanden, dass sich, wenn alle ihre Sicht zusammentragen, für jede schwierige Situation eine Lösung oder zumindest ein nächster guter Schritt finden lässt. Am Ende wird die beratene Person entscheiden, was für sie hilfreich und umsetzbar ist

Termine:
Modul 1: Freitag, 26.02.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 27.02.2027, 17:00 Uhr
Modul 2: Freitag, 17.09.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 18.09.2027, 17:00 Uhr
Modul 3: Freitag, 18.02.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 19.02.2028, 17:00 Uhr
Modul 4: Freitag, 22.09.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 23.09.2028, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, kein Fachbezug.
Voraussetzung: Ein bis drei Jahre Unterricht an einer Schule nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder eines Quereinstiegs
Referent*innen:

Modul 1:
Martin Fehling
Lehrer für Sport und Physik, Fach- und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen, Lehrbeauftragter der Bergischen Universität Wuppertal; Zertifiziert in personenorientierter Beratung

Kathleen Fritz
Dipl. Sozialpädagogin, Coach (FH), Trainerinnenausbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg, Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie ® nach Dr. Michael Bohne, Natural-Voice-Trainerin und Musikerin

Modul 2:
Gerrit Ulmke
Schulleiter eines Gymnasiums, Trainer für Schulentwicklung und Qualifizierung von Schulleitungen.

Modul 3:
Bärbel Hörner
Dipl. Individualpsychologische Beraterin (API), Encouragingtrainerin Schoenaker-Konzept, Ermutigungstrainerin für Kinder und Jugendliche, Supervisorin, Ermutigungspädagogin

Kathleen Fritz (s.o.)

Modul 4:
Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral und Kirchenentwicklung im Bistum Mainz

Verena Urban/Johanna Rist
Referentinnen am Zentrum für Ignatianische Pädagogik, Ludwigshafen

Akkreditierungsnummer: 0045752008
Teilnahmebeitrag: 1.040,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.040,00 € 15