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26-37-04

Lernen im Dialog 2.0

Religiöse Beiträge als Ressource für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen - Fortbildung in vier Modulen
Mittwoch, 09.09.2026, 09.30 bis Donnerstag, 21.01.2027, 18.00
 

Evangelischer Religionsunterricht, katholischer Religionsunterricht, gemischt-konfessionelle Lerngruppen, islamischer Religionsunterricht, Schulversuch Islamunterricht, Ethik, (inter-) religiöse Projekte: Die Gruppe der Schüler*innen im Unterricht der Fächergruppe sind verschieden und divers. Eins haben sie gemeinsam: Als Lehrkraft kommen Sie in diesen Fächern mit Kindern und Jugendlichen über Fragen nach Gott, Glauben und Werten ins Gespräch und darüber, wie sich unsere Welt und unsere Gesellschaft entwickeln.

Dadurch wird deutlich, welcher Gewinn – neben mancher Herausforderung – mit der Vielfalt verbunden ist: Unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern einander. Viele religiöse Fragen werden erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Religiöse Perspektiven auf Fragestellungen unserer Gesellschaft sind bereichernd. Lernen im Gespräch oder eben im Dialog ist immer ein Gewinn!

Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir uns Themen widmen, die in der Schule als einem Ort der Gesellschaft eine große Rolle spielen und zu denen Vertreter*innen von Islam und Christentum je eigene Beiträge und Blickwinkel beisteuern.

Dabei spielen für uns immer inhaltlich-fachliche und didaktisch-methodische Fragen eine Rolle.
Eingeladen sind alle interessierten Lehrkräfte. Die Anmeldung ist auch zu einzelnen Modulen möglich.

Modul 1 (Hochschule St. Georgen):
• Potenziale des Einzelnen für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft
• Noahs letzte Mahlzeit auf der Arche – eine interreligiöse Lernreise auf dem Main

Modul 2 (RPI Frankfurt):
• Von der Pflicht zur Tat – Soziale Verantwortung in Islam und Christentum
• Eine Obdachlosenspeisung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit ASIYAH-Gemeinsam Aktiv e.V.

Modul 3 (Bibelhaus ErlebnisMuseum und RPI Frankfurt)
• Flucht, Migration und Menschenrechte in Bibel und Koran
• ErlebnisMuseum Bibelhaus und praxisorientierte Ansätze für den Unterricht

Modul 4 (RPI Frankfurt):
• Religiöse Vielfalt, Verständnis und Respekt als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt
• Der Rat der Religionen in Frankfurt

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Anmeldung über RPI: Lernen im Dialog 2.0 - Module 1-4, einzeln buchbar

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 09.09.2026, 09:30 Uhr – 17:00 Uhr
Modul 2: Montag, 09.11.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 3: Mittwoch, 02.12.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 21.01.2027, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Zielgruppe: Lehrer*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik und weitere interessierte Lehrkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261752501
Teilnahmebeitrag: Frei
20

26-37-05

Geschaffen – erlöst – geliebt: auch an meiner Schule?

Katholische Schulen als Lernorte für Respekt und Vielfaltssensibilität in der Begegnung mit queeren Lebenswelten
Donnerstag, 10.09.2026, 14.00 bis Donnerstag, 10.09.2026, 17.30
 

Die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz hat im Oktober 2025 ein Dokument veröffentlicht, das ein starkes Echo erhalten hat. Es geht um die Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule. Der Tenor: katholische Schulen sollen Orte sein, an denen Anerkennung von Vielfalt gelebt wird. Der Primat der Liebe, so heißt es in der Einleitung, führt „zu einem Profil katholischer Schulen, in dem die unbedingte Anerkennung jedes Menschen in seinem individuellen Gewordensein und Werden alle anderen Perspektiven – auch sexualmoralische – einordnet.“

Für die einen ist das eine Selbstverständlichkeit, für die anderen ein Angriff auf das moralische Fundament der Kirche und damit auch der katholischen Schulen.

In dieser Online-Veranstaltung werden wir das Dokument in seinen Kontext einordnen und seine Hintergründe darstellen. Auch kritische Anfragen werden zur Sprache kommen. Ursula Wollasch wird einen Einblick in das Projekt im Bistum Rottenburg-Stuttgart geben, aus dem ihr Buch „trans und katholisch“ hervorgegangen ist.

Vor allem aber soll es um Erfahrungen und die konkrete Schulrealität gehen. Der Austausch zu konkreten Fragen wird folgende Schwerpunkte haben:
­- Wie kann Diskriminierung verhindert werden?
­- Welche praktischen Fragen ergeben sich, wenn Schüler*innen sich „outen“?
­- Haben die Themen sexuelle Identität und geschlechtliche Orientierung Raum in unserem Unterricht – und wenn ja: wo genau?
­- Wie begegnen wir Eltern, die einen kritischen Blick auf die Vielfalt sexueller Identitäten haben?
- Wie kann Schule ein queerinklusiver Ort sein und werden?

Kooperation mit den Beauftragten für LGBTIQ-Pastoral im Bistum Limburg

Termine:
Donnerstag, 10.09.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 10.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referent*innen:

Flora Becker
Pastoralreferentin, Bistum Hildesheim

Dr. Susanne Gorges-Braunwarth
Bistum Limburg, Leitung Seelsorge und Entwicklung
Beauftragte für LSBTIQ-Pastoral

Dr. Ursula Wollasch
Theologin und Sozialethikerin, Freiberufliche Autorin

Dr. Peter-Felix Ruelius
Referent für Persönliche Entwicklung & Professionalität, Schulentwicklung und Kath. Schulen im PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617265
Teilnahmebeitrag: Frei

26-38-02

Agiles Handeln in agilen Teams

Dienstag, 15.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 15.09.2026, 17.00
 

„Agiles Handeln“ oder „Agile Teams“ – beides Begriffe, die im schulischen Alltag noch nicht wirklich angekommen sind und manchmal eher als „neumodischer Quatsch“ abgetan werden. Aber weit gefehlt! Seit einigen Jahren arbeiten erfolgreiche Schulen (Deutscher Schulpreis) mit sogenannten agilen Methoden und setzen ein Konzept um, das eigentlich aus der IT-Entwicklung kommt.

Im Seminar wollen wir herausfinden, was sich hinter dem Konzept der „Agilität“ verbirgt. Ist es für die schulische Planungs- und Entwicklungsarbeit (Qualitäts- und Projektmanagement) hilfreich und nützlich? Wir entdecken, wie agile Methoden konkret angewendet werden können, wo aber auch mögliche Grenzen im Kontext Schule sind.

Dabei geht es sowohl um konkrete Methoden und Handlungsstrategien, die „agil“ ausgerichtet sein können, als auch um die Praxis „agiler Teams“ als Fachgruppen, Projektgruppen oder Planungsteams. Es wird Raum gegeben, um ganz individuell auszuloten, ob und wie „Agilität“ als Handlungskonzept für Sie im Schulalltag umsetzbar und anwendbar sein kann. Dies wollen wir u.a. mithilfe eines Methodensets (im Beltz Verlag erschienen) konkret ausprobieren.

Termine:
Dienstag, 15.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 15.09.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Mitglieder der (erweiterten) Schulleitung aller Schulformen
Referent*innen:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251480102
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

26-38-03

Mit Humor durch den Schulalltag – Komik als Ressource für Lehrkräfte

Zwei Nachmittage für mehr Leichtigkeit, Präsenz und Gelassenheit im Klassenzimmer
Mittwoch, 16.09.2026, 14.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 17.30
 

Unterrichten ist mehr als Vermittlung – es bedeutet, tagtäglich mit komplexen Situationen, Konflikten und hoher Belastung umzugehen. Humor kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: Er baut Brücken, entschärft Spannungen, stärkt Beziehungen und schafft eine positive Lernatmosphäre.

In diesem zweiteiligen Seminar entdecken Sie, wie Humor und kleine komische Interventionen den Schulalltag leichter machen können – ohne dabei an Professionalität oder Autorität zu verlieren.

Inhalte
• Humor verstehen: Was macht uns eigentlich lachen – und warum wirkt das im Klassenzimmer?
• Komiktheorien einfach erklärt: Inkongruenz, Übertreibung, Timing – und ihr Nutzen für den Unterricht.
• Praktische Übungen: Spontanität, Schlagfertigkeit und Impro-Spiele
• Status nach Keith Johnstone: Wie man bewusst Hoch- und Tiefstatus einsetzt, um Situationen zu lenken.
• Humor in schwierigen Situationen nutzen.
• Eigenes Humor-Toolkit entwickeln: Was passt zu meinem Stil und meiner Rolle als Lehrkraft?

Nutzen für die Teilnehmenden
• Souveräner auftreten – auch in konfliktreichen Unterrichtssituationen
• Resilienz stärken – Humor als Stresspuffer im Alltag nutzen
• Beziehung fördern – eine humorvolle Haltung baut Nähe auf, ohne Grenzen aufzugeben
• Unterricht lebendiger gestalten – Komik als Impulsgeber für Motivation und Lernfreude

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 16.09.2026, 17:30 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 30.09.2026, 14:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 17:30 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Fabian D. Schwarz
Kabarett & Moderation

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617276
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
90,00 € 14

26-38-05

Weil jede*r was zu sagen hat!

Grundkurs Bibliolog – Zertifizierung in 2 Modulen
Mittwoch, 16.09.2026, 14.30 bis Mittwoch, 28.10.2026, 14.00
 

Wie lässt sich das Buch der Bücher entdecken, verstehen, auslegen? Und wie wird daraus ein Gemeinschaftserlebnis? Das sind Fragen, die im Religionsunterricht und der Pastoral häufig zu hören sind.

Peter Pitzele hat dazu aus der Auslegungstradition des „Midrasch“ eine Arbeitsweise entwickelt, mit deren Hilfe die biblischen Texte lebendig werden und die „Räume“ zwischen den Buchstaben gefüllt werden können – den Bibliolog. Dabei wird ein Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebenserfahrung ermöglicht. Durch die Struktur und Leitungszentrierung des Bibliologs ist er sehr gut in Schule und pastoralem Alltag einsetzbar.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse im Bibliolog und wird mit einem vom Netzwerk Bibliolog ausgestellten Zertifikat bestätigt (www.bibliolog.de).

Arbeitsformen und Methoden:
• Kurzvorträgen zur Methode
• praktische Übungen
• erste eigene Erfahrungen im Anleiten eines Bibliologs

Anmeldung bis 05.08.2026 über https://bistummainz.de/bildung/tpi/kurse/termine/veranstaltung/Weil-jeder-was-zu-sagen-hat-2026.09.16/?instancedate=1789561800000

Kooperation: TPI Mainz

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 18.09.2026, 14:00 Uhr
Modul 2: Montag, 26.10.2026, 14:30 Uhr – Mittwoch, 28.10.2026, 14:00 Uhr
Tagungsort: Tagungszentrum Schmerlenbach
Schmerlenbacher Str. 8 63768 Hösbach
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Katrin Brockmöller
Alttestamentlerin und Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V., Trainerin im Internationalen Netzwerk Bibliolog

Jens Uhlendorf
Stellvertretender Leiter des Gottesdienstinstituts der Ev.-Luther. Kirche in Bayern, Bibliodramatiker mit theaterpädagogischer Ausbildung, Trainer für Bibliolog sowie Trainer für liturgische Präsenz

Akkreditierungsnummer: 0056179605
Teilnahmebeitrag: 1.180,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.180,00 €

26-38-06

TheoBuchKlub

Freitag, 18.09.2026, 14.30 bis Freitag, 18.09.2026, 16.00
 

Für alle, die neugierig auf gute Theologie sind, gibt es ab 2026 den TheoBuchKlub: ein offenes Angebot zum gemeinsamen Lesen und Lernen von aktueller theologischer Literatur.

Ein Buch pro Quartal. Eigenständige Lektüre. Optionale gemeinsame digitale Austauschrunde zum Abschluss der Lektüre.

Denn auch wenn unsere Fortbildungen von einer starken Kompetenzorientierung geprägt sind und von der - vielleicht für manche auch provozierenden - These des Erwachsenenbildners Rolf Arnold, dass Wissen noch keine Kompetenz und Fortbildung keine Wissensvermittlung ist, ist doch nichts praktischer als gute Theorie. Und so möchten wir im TheoBuchKlub lesend gemeinsam auf die Suche gehen nach theologischen Reflexionen, mit deren Hilfe wir Wirklichkeiten besser wahrnehmen und deuten können sowie neu Handlungspotenziale identifizieren.

Anmeldung für diesen und alle weiteren Termine (unabhängig voneinander) unter TheoBuchKlub

Eine Kooperation mit dem tpi Mainz

Termine:
Freitag, 18.09.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 18.09.2026, 16:00 Uhr
Weiterer Termin (unabhängig buchbar):
Dienstag, 15.12.2026, 14:30 Uhr – Dienstag, 15.12.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617469
Teilnahmebeitrag: Frei

26-39-01

Der Klassenrat: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren

Ermutigungspädagogik
Montag, 21.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 22.09.2026, 17.00
 

Der Klassenrat (die Methode ist auch in anderen Gruppen als „Gruppenrat“ einsetzbar) ist der Ort, an dem Lernende und Lehrende die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah erfahren und praktisch umsetzen können. Er fördert demokratisches Miteinander und Partizipation. So kann Schule zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden.

Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet:
• Vorbereitung des Klassenrats
• Struktur und Verlauf der Klassenrat-Sitzungen
• Ämter und Rolle der Lehrkraft
• Themen im Klassenrat
• Kinderrechte als Basis
• Gesprächstechniken

Im Rahmen dieser Fortbildung werden wir durch gezielte Übungen trainieren, einander (aktiv) zuzuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umzugehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Montag, 21.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 22.09.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483302
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 10

26-37-01-2

Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim

Modul 2 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 24.09.2026, 15.00 bis Donnerstag, 24.09.2026, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 24.09.2026, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Bahá'í Tempel - Haus der Andacht von Europa
Eppsteiner Str. 95, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

26-40-02

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Dienstag, 29.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 29.09.2026, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Dienstag, 29.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 29.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617299
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

26-40-03

Entscheidungsfindung ohne Machtkämpfe – Systemisches Konsensieren (SK)

Mittwoch, 30.09.2026, 09.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 16.00
 

Leitungsteams sollen Orientierung schaffen – und geraten doch nicht selten in die vertraute Dramaturgie der Mehrheitslogik: Wer Zustimmung organisiert, gewinnt; wer unterliegt, setzt später mit halber Kraft um. Dieses Muster erzeugt „Sieger“ und „Verlierer“, fördert Gruppendruck und hinterlässt mitunter einen bitteren Nachgeschmack, selbst wenn formal korrekt abgestimmt wurde.

Systemisches Konsensieren (SK) setzt an einem anderen Punkt an. Nicht die Option mit der größten Zustimmung entscheidet, sondern jene, die in der Gruppe den geringsten Widerstand auslöst. Widerstand wird damit nicht als Störung behandelt, sondern als Information über Risiken, Bedürfnisse und Umsetzbarkeit. SK ermöglicht, Konfliktpotenziale sichtbar zu machen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die eine hohe Akzeptanz besitzen – gerade dort, wo Entscheidungen komplex, mehrdeutig oder emotional aufgeladen sind.

In der Fortbildung lernen Sie, SK in schulischen Entscheidungssettings (Konferenzen, Steuergruppen, Leitungsrunden, Projektteams) sicher anzuwenden, zu moderieren und so einzuführen, dass eine partizipative Entscheidungskultur entstehen kann.

Sie erleben wie Sie u. a.:
• in komplexen Situationen tragfähige Lösungen entwickeln,
• Konflikte über Optionen strukturiert bearbeiten,
• Konsensqualität und Nachhaltigkeit von Beschlüssen erhöhen.

Termine:
Mittwoch, 30.09.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen, Teamleitungen und Personen mit Führungsverantwortung
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617277
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12