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27-03-04

Religionsunterricht und digitale Themen in der Sek I

Online-Fortbildung in vier Modulen
Donnerstag, 21.01.2027, 16.00 bis Donnerstag, 11.02.2027, 17.30
 

Kein anderes schulisches Unterrichtsfach bietet mehr Anknüpfungspunkte zur virtuellen Lebenswelt von Schüler*innen in Social Media, Computerspielen und Filmen wie der Religionsunterricht. Es lassen sich viele Bezüge zu Aspekten wie Identität, Kommunikation, Verhältnis Mensch-Maschine, Wahrheit und Fiktion herstellen.

Diese thematischen Aspekte durch praktischen Einsatz von digitalen Medien aufzugreifen, kann den Unterricht abwechslungsreicher gestalten, mehr Wahrnehmungskanäle der Lernenden öffnen, medienkritisches Bewusstsein und praktische Medienkunde von Schüler*innen fördern. In dieser vier-moduligen Online-Fortbildungsreihe nehmen wir anhand von Themen aus dem Religionsunterricht in der Sekundarstufe I Methoden und Medienarbeit in den Blick.

Alle Termine können auch unabhängig voneinander gebucht werden.

Modul 1:
Im ersten Modul geht es um Grundlagen der Medienarbeit. Es schafft den Bezugsrahmen, zeigt Möglichkeiten einer reflexiven, kritischen und praktischen Medienarbeit im Religionsunterricht auf. Die Teilnehmenden lernen einfache Methoden der digitalen Arbeit und Beispiele für deren unterrichtlichen Einsatz kennen.

Modul 2:
Im zweiten Modul stehen Methoden praktischer Medienarbeit mit dem Tablet im Mittelpunkt.
Das Tablet als Multimedia-Instrument eignet sich hervorragend für Produktionen von Schüler*innen, ob zu Recherche und Informationssammlung oder Audio-, Bild- oder Videoproduktion im Rahmen unterrichtsbezogener Projektarbeit. Aber auch andere interaktive Tools und Programme werden vorgestellt. Mit Blick auf die Themenbereiche des Religionsunterrichts ergeben sich verschiedenste Ansatzpunkte und Einsatzmöglichkeiten, die in diesem Modul konkret präsentiert werden.

Modul 3:
Im dritten Modul geht es um Instagram, TikTok und YouTube.
Gottesbilder, Vorstellungen eines erfüllten Lebens, verantwortliches Handeln, Schuld und Vergebung und viele Themen mehr werden in Sozialen Medien, Videos, Computerspielen und im täglichen Medienhandeln von Jugendlichen rezipiert und häufig unreflektiert konsumiert. Methoden, die diese virtuelle Lebenswelt integrieren, schaffen einen persönlichen Bezugsrahmen und einen Transfer des Themas. Sie fördern das Verhältnis zum Religionsunterricht und regen Selbstreflexion und Medienkritik an.

Modul 4:
Das vierte Modul behandelt den praktischen und thematischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur den Alltag, sie wirft auch fundamentale ethische Fragen auf:
• In welchem Verhältnis werden Mensch und Technik gesehen?
• Wie lassen sich transhumanistische Vorstellungen bewerten?
• Was bedeutet Wahrheit, wenn sich Realität und Virtualität zunehmend verschränken?
• Welche Konsequenzen können die Imitationen menschlicher Sprach- und Verhaltensmuster zeigen? Ist alles erlaubt, was (technisch) möglich ist?
Die Fortbildung ermöglicht, diese Fragen zu besprechen und medienpraktisch zu erproben.

Kooperation: ILF RLP und die Schulabteilungen der Bistümer Limburg und Mainz

Termine:
Modul 1: Donnerstags, 21.01.2027, 16:00 Uhr – Donnerstags, 21.01.2027, 17:30 Uhr
Modul 2: Donnerstags, 28.01.2027, 16:00 Uhr – Donnerstags, 28.01.2027, 17:30 Uhr
Modul 3: Donnerstags, 04.02.2027, 16:00 Uhr – Donnerstags, 04.02.2027, 17:30 Uhr
Modul 4: Donnerstags, 11.02.2027, 16:00 Uhr – Donnerstags, 11.02.2027, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251484502
Teilnahmebeitrag: Frei

27-04-01

Stimmige Kommunikation

Stimm- und Kommunikationstraining
Montag, 25.01.2027, 09.00 bis Dienstag, 26.01.2027, 17.00
 

Kommunikation und Stimme gehören untrennbar zusammen. In schwierigen Situationen kann es uns die Stimme verschlagen – geht es uns gut, klingt sie klar und kraftvoll.

In diesem Kurs werden Sie
• Ihre Sprechstimme mit Körper,- Atem-, und Klangübungen neu entdecken
• Ihren gesamten Körper als Resonanzraum beim Sprechen nutzen und Ihre Stimme dadurch sicherer, kraftvoller und schonender einsetzen
• den 4-Schritte-Prozess der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg in Theorie und Praxis kennen lernen
• anhand von Praxisbeispielen (schwierige) Kommunikationssituationen beleuchten und neue Wege konstruktiver Kommunikation entwickeln
• auf kreative Art und Weise Stimmarbeit und Kommunikationstraining miteinander verbinden

Methoden:
Ganzheitliches Stimmtraining (Körper, Atem- und Klangübungen),Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg, theoretischer Input, Gruppenarbeit, Rollenspiele, kreative Methoden, Selbsterfahrung

Termine:
Montag, 25.01.2027, 09:00 Uhr – Dienstag, 26.01.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617278
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

26-37-01-5

Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.

Modul 5 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Mittwoch, 27.01.2027, 15.00 bis Mittwoch, 27.01.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Mittwoch, 27.01.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Alevitische Gemeinde und Kulturzentrum Frankfurt e.V.
An der Steinmühle 16, 65934 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-05-03

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Mittwoch, 03.02.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.02.2027, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Mittwoch, 03.02.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.02.2027, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261729902
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12

26-37-01-6

Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten

Modul 6 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Mittwoch, 03.02.2027, 15.00 bis Mittwoch, 03.02.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Mittwoch, 03.02.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-06-05

Religionsunterricht in Bewegung

Die ökumenische Tagung zum BRU
Freitag, 12.02.2027, 15.30 bis Samstag, 13.02.2027, 13.00
 

Die Tagung bietet in gewohnter Weise eine anregende und abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis.

Nach einem kurzweiligen Impulsvortrag wird es darum gehen zu schauen, wie die Inhalte mit der eigenen Unterrichtspraxis und der persönlichen Lehrerfahrung verknüpft werden können.

Dabei steht das (religions-)pädagogische Handeln im Vordergrund. Auch bleibt genügend Zeit für den Austausch im Plenum mit den Kolleg*innen, dem VKR-Landesverband Hessen sowie mit den Referent*innen der Bistümer und der EKHN/EKKW.

Eine Kooperation mit RPI, EKHN und EKKW, VKR-Landesverband Hessen

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

Termine:
Freitag, 12.02.2027, 15:30 Uhr – Samstag, 13.02.2027, 13:00 Uhr
Tagungsort: Bonifatiushaus, 36041 Fulda
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Berufsbildende Schulen
Referent*innen:

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Lara Wenz
Studienleiterin RPI Darmstadt

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501402
Teilnahmebeitrag: 51,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
51,00 € 17

27-07-02

Der Kreuzweg in Formen und Farben

Zeitgemäße und kreative Zugänge über Bilder und Worte
Dienstag, 16.02.2027, 14.00 bis Dienstag, 16.02.2027, 18.00
 

Der Kreuzweg ist ein Spiegel unseres Lebens: Wir gehen einen Weg, manchmal fallen wir, dann stehen wir wieder auf oder werden aufgerichtet, wir empfangen Hilfe oder begegnen Menschen, die unsere Gefühle mit uns teilen, was allen gut tut. Und all dies passiert mit dem Gedanken, dass das Beste immer noch vor uns liegt und am Ende alles gut werden wird.

Cornelia Steinfeld und Rainer Oberthür widmen sich in ihrem neuen Buch dem Kreuzweg und nehmen uns in Worten und Bildern mit auf den Weg Jesu. Dabei errichten sie Brücken ins Leben heute mit allem Schweren und Schönen, das uns trotz allem Leid der Welt eine Hoffnung mit offenen Augen erfahren lässt.

Bei der Fortbildung geht es neben der Vorstellung des Buches um die Geschichte des Kreuzweges und vor allem um Ideen zum Umgang mit diesem Buch im Religionsunterricht und in der Gemeinde.

Termine:
Dienstag, 16.02.2027, 14:00 Uhr – Dienstag, 16.02.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Rainer Oberthür
Autor und Dozent für Religions¬pädagogik am Katechetischen Institut des Bistums Aachen

Cornelia Steinfeld
Dipl. Grafik-Designerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617463
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 15

27-07-03

Herausfordernde Schüler*innen: Bedürfnisse verstehen, ermutigend handeln

Ermutigungspädagogik
Mittwoch, 17.02.2027, 09.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 17.00
 

Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, empfinden sich meist als ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z. B.

■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.

Diese Fortbildung zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Mittwoch, 17.02.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483702
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 15

27-07-05

Mündigkeit in der digitalen Welt

Medienkompetenz als Schlüssel zur Demokratieförderung
Donnerstag, 18.02.2027, 15.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 18.00
 

In Zeiten von Fake News, Filterblasen und gezielter Desinformation ist die Fähigkeit zur Prüfung von Informationen auf ihre Herkunft und zur differenzierten Urteilsbildung eine demokratische Überlebensfrage. Schule hat hier den Auftrag, Schüler*innen zu mündigen Bürger*innen zu erziehen, die Informationen im Netz kritisch hinterfragen können.

Dieser Workshop zeigt auf, wie Medienkompetenz und Demokratiebildung Hand in Hand gehen und wie Lehrkräfte – insbesondere im Kontext von Religion und Ethik – Räume für Diskursfähigkeit und Ambiguitätstoleranz schaffen können.

Inhalte der Fortbildung:
- Informationskompetenz: Erkennen von Fake News und manipulativer Rhetorik.
- Algorithmen & Meinung: Wie soziale Medien unsere Sicht auf die Welt formen.
- Diskursfähigkeit: Einüben von respektvollem Streiten über kontroverse Themen.
- Materialvorstellung: Tools und Einheiten zur Förderung der Urteilskompetenz.

Arbeitsformen:
Impulsvortrag, Analyse von Desinformations-Beispielen, Diskussion von Unterrichtskonzepten.

Termine:
Donnerstag, 18.02.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617305
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 16

27-08-01

Resilient? Bildung in Krisenzeiten

Digitale Woche
Montag, 22.02.2027, 18.00 bis Donnerstag, 25.02.2027, 17.30
 

Modul 1: Theologie kompakt zum Thema Konfessionelle Kooperation im RU - Grundlagen und Reflexionsimpulse
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-1

Modul 2: Globale Krise – lokal denken, lernen und handeln
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als schulisches Querschnittsthema
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-2

Modul 3: Haltung zeigen! Auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen im Kontext Schule reagieren
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-3

Modul 4: Der Kampf in den Köpfen – Virtuelle Lebenswelten von Schüler*innen und medienpädagogische Haltungsfragen in Schule
https://www.pz-hessen.de/fortbildung/gesamtangebot/search-result?search=27-08-01-4

Termine:
Montag, 22.02.2027 und Dienstag, 23.02.2027, 18:00 bis 19:30 Uhr
Mittwoch, 24.02.2027 und Donnerstag, 25.02.2027, jeweils 16:00 bis 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Pädagogisches Team PZ Hessen
und weitere Referent*innen laut Ausschreibung

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Alle Module sind unabhängig voneinander einzeln buchbar. Zur Anmeldung klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link im Text.
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