Logo
Image Postkarten final Handlungsfelder1
Image Postkarten final Handlungsfelder2
Image Postkarten final Handlungsfelder3
Image Postkarten final Handlungsfelder4
Image Postkarten final Handlungsfelder5
werwirsind slider
Image Postkarten final Handlungsfelder1
Image Postkarten final Handlungsfelder2

21-38-00

Abschied vom leeren Himmel?

Entwicklungspsychologische Einblicke in den Religionsunterricht
Montag, 20.09.2021, 09.30 bis Montag, 20.09.2021, 16.30
 

Nicht immer greift der schulische Religionsunterricht die zentralen Merkmale heutiger Religiosität konstruktiv auf. Dann droht das Reden von Gott in eine Wirklichkeitsferne zu driften, die mit der Lebens- und Glaubenswirklichkeit von Schülerinnen und Schülern kaum mehr in Berührung kommt. Das Interesse Jugendlicher an religiösen Inhalten bemisst sich nämlich weitgehend danach, ob und inwieweit sie Prozesse der Selbstthematisierung und Selbstvergewisserung in Gang setzen.
Die Fortbildung stellt anhand von Praxisbeispielen aus der Sekundarstufe I und II entwicklungspsychologisch bedeutsame (Soll-)Bruchstellen jugendlicher Lebens- und Glaubenswege vor, die äußerlich kaum sichtbar werden, religionspädagogisch aber wertvolle schöpferische Potenziale enthalten.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Dezernat Bildung des Bistums Mainz.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: max. 18 Personen

Termine:
Montag, 20.09.2021, 09.30 - 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Ludger Verst
Religionslehrer, Schul- und Krisenseelsorger, Beauftragter für Lehrerfortbildung im Bistum Mainz

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 4

21-38-04

Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule

Basisausbildung – Qualifizierungskurs in 5 Modulen
Dienstag, 21.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 22.02.2022, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 4 Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 5: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

 

Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Dienstag, 21.09.2021, 09.00 Uhr - Mittwoch, 22.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 28.10.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 29.10.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 23.11.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 24.11.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 17.01.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 18.01.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Montag, 21.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.02.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:640,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
640,00 € 3

21-38-05

Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

Schulfach Glück - Qualifizierung in 6 Modulen
Freitag, 24.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 14.06.2022, 17.00
 

Im Jahre 2007 tat sich der Heidelberger Schulleiter Dr. Ernst Fritz-Schubert mit Experten zusammen und entwarf das „Fach Glück“. Das baden-württembergische Kultusministerium unterstützte den Vorstoß. Seither steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung, und die persönliche Weiterentwicklung.
Die Qualifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches das Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in vollem Umfang anerkennt. 

 

Modul 1: Stärken
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken, Empathie & Impathie
• Ressourcen und Potenziale entdecken
• Mit Schwächen umgehen und Glaubenssätze hinterfragen

Modul 2: Vision
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

Modul 3: Entscheidungen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte ermitteln
• Tetraedermodell
• Entwicklungsziele definieren
• Affektregulation erkennen
• Arbeit mit Repräsentanten

Modul 4: Planung
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
• Herausforderungen begegnen

Modul 5: Umsetzung
• Stressprävention
• Kommunikation
• Konfliktdynamik
• Gesundheit erhalten
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen

Modul 6 - Bewertung
• Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
• Lust auf die Zukunft generieren

 

Fortbildungstage: 24 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Modul 1: Freitag, 24.09.2021, 09.00 Uhr – Samstag, 25.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 11.11.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 12.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 20.01.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 21.01.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 15.03.2022, 09.00 Uhr – Mittwoch, 16.03.2022, 17.00 Uhr Modul 5: Dienstag, 26.04.2022, 09.00 Uhr – Mittwoch, 27.04.2022, 17.00 Uhr Modul 6: Montag, 13.06.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 14.06.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

 

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:750,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung

21-39-03

Ermutigungspädagogik

Qualifizierung in 4 Modulen
Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 bis Donnerstag, 19.05.2022, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

 

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem)Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.

  • solange nerven, bis sie beachtet werden,
  • machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
  • anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
  • oder sich aufgeben.
  • Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

    Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
    Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,

  • wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
  • wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
  • und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.
  • Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

    Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
    In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
    Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

    Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
    Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
    Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

     

    Fortbildungstage: 16 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: 12 Personen

    Termine:
    Modul 1: Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 30.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 18.05.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 19.05.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Bärbel Hörner
    Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:530,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung

    21-40-03

    LAG-Tagung Herbst 2021

    Mittwoch, 06.10.2021, 09.30 bis Mittwoch, 06.10.2021, 16.00
     

    Tagung der Arbeitsgemeinschaft am Mittwoch, dem 06.10.2021 von 9.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

    Tagungsthema: Austausch mit Bischof Peter Kohlgraf aus Mainz

    Tagesordnung

    Ab 9:00 Uhr Anreise, Stehkaffee
    10:00 Uhr Gottesdienst in der Hauskapelle mit Bischof Kohlgraf
    10:30 Uhr Impuls durch Bischof Kohlgraf und anschließendes Gespräch
    12:30 Uhr Mittagessen
    13:30 Uhr Konferenzteil

    Top 1: Regularien
    Top 2: Informationen des Vorstands
    Top 3: Informationen aus dem Kommissariat, den Dezernaten, dem Pädagogischen Zentrum
    Top 4: Neuwahl des Vorstandes
    Top 5: Protokollreihenfolge
    Top 6: Verschiedenes


    Die Anmeldungen erfolgen über die Homepage als auch über die Emailadresse: laura.muellner@pz-hessen.de

    Termine:
    Mittwoch, 06.10.2021, 09.30 Uhr bis 16.30 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Miglieder der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Schulen in freier Trägerschaft in Hessen
    Teilnahmebeitrag:Frei

    21-40-05

    Mobbing – No Blame Approach

    Donnerstag, 07.10.2021, 09.00 bis Donnerstag, 07.10.2021, 17.00
     

    Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.
    Aus dem Inhalt:

  • Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
  • Die drei Schritte des No Blame Approach
  • Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
  • Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing
    bei 85 %.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 07.10.2021, 9.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung

    21-44-02

    Veränderungsprozesse in Schulen erfolgreich gestalten

    Dienstag, 02.11.2021, 09.00 bis Mittwoch, 03.11.2021, 17.00
     

    Die Schulen in unserem Lande sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Die Aufgaben der Digitalisierung, die Bewältigung der wechselnden Anforderunge der Corona-Krise durchziehen sämtliche Beriche der schulischen Arbeit. Und dazu Aufgaben wie die Gründung neuer Schulen oder Fusion bestehender Systeme, die Umsetzung der Inklusionimmer geht es um neue Orientierungen des Kollegiums und vor allem professionelles Handeln der Führungsverantwortlichen. Sie haben die Aufgabe, die Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte zu initiieren und zu gestalten.
    Solche Prozesse erzeugen Widerstände und Konflikte. Im Seminar geht es um den konstruktiven Umgang mit ihnen, darum, die verdeckten Chancen zu erkennen und zu nutzen. Außerdem werden empirische Ansätze zum besseren Verständnis der Veränderungsprozesse, z.B. das „Transitionsmodell“
    nach William Bridges und Strategien für erfolgreiches Change-Management vorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt.

    Schwerpunkte:

  • Wie gehen wir professionell mit Veränderungen um?
  • Modelle des Wandels – Veränderungsprozesse besser verstehen
  • Erfolgsfaktoren in Veränderungsprozessen
  • Umgang mit Widerständen
  • Gemeinsame Ziele entwickeln, Potentiale entdecken, unterstützende Strukturen erkennen und nutzen
  •  

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmeranzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Dienstag, 02.11.2021, 09.00 Uhr - Mittwoch, 03.11.2021 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungskraftaufgaben beauftragte Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen
    Referenten:

    Annegret Schulte
    Schuldirektorin a.D., Schulamtsdirektorin, Schulentwickslungsberatin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen, Schwerpunkt Schulleiterfortbildung

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 8

    21-44-03

    Arbeit mit Steuergruppen

    Donnerstag, 04.11.2021, 09.00 bis Donnerstag, 04.11.2021, 17.00
     

    Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die
    Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Dieses Seminar nimmt die Arbeit von Steuergruppen sowie deren Initiierung und Entwicklung
    genauer in den Blick. In Übungen wird erkundet, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.

    Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 04.11.2021, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 3

    21-46-01

    Feedbackkultur in der Schule aufbauen

    Montag, 15.11.2021, 09.00 bis Dienstag, 16.11.2021, 17.00
     

    Als Kernmerkmal des Qualitätsmanagements hat Feedback eine lange Tradition. Die nachhaltigen Wirkungen von Feedback in Schule und Unterricht wurden nicht zuletzt durch die Hattie-Studie bestätigt. Denn als Qualitätsmerkmal von Schule hat Feedback eine der höchsten positiven Wirkeffekte auf die Unterrichtsleistungen von Schüler*innen. In diesem Seminar sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten des Aufbaus einer Feedbackkultur in der Schule erarbeitet und vor allem die Funktion und die Verantwortung der Schulleitung in diesem Prozess geklärt werden. Das Seminar wird auf die verschiedenen Ebenen von Feedback eingehen: Schüler*innen-Lehrer*innen-Feedback, Kollegiales Feedback und Schulleitungsfeedback. Dabei wechseln sich Informationsphasen und konkrete Arbeit an Praxisbeispielen ab.

    Aktuelle Literatur zum Thema: Buhren, Claus G. (Hg): Handbuch Feedback in der Schule. Beltz Verlag Weinheim 2015. Buhren, Claus G.: Feedback auf den Punkt gebracht.
    Debus Verlag Frankfurt 2019

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Montag, 15.11.2021, 09.00 Uhr - Dienstag, 16.11.2021, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, Mitglieder von Steuergruppen, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Inhaber des Lehrstuhs für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 15

    21-46-02

    Lernen im Dialog im RPI Kassel

    Fortbildung in 4 Modulen
    Mittwoch, 17.11.2021, 15.00 bis Donnerstag, 03.03.2022, 18.00
     

    Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht (Ahmadiyya MuslimJamaat) und seit dem Schuljahr 2019/2020 Islamunterricht als Schulversuch in Hessen. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Ev., kath. und musl.Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik und im Fach Islamunterricht als Schulversuchkommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch. Viele unterschiedlichePerspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Lebenmacht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welterschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auchfür den Ethikunterricht und für den Islamunterricht als Schulversuch relevant sind, gehen wirinhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach.

    Modul 1: Jesus und Mohammed

    Modul 2: Kirche und Moschee

    Modul 3: Bibel und Koran

    Modul 4: Feste und Feiern im Jahreslaufs

     

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

    Anmeldung über: kassel@rpi-ekkw-ekhn.de  

    Anmeldeschluss: 12.11.2021

    LA-Veranstaltungsnummer: 0209967302

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Termine:
    Modul 1: Mittwoch, 17.11.2021, 15.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 15.12.2021, 15.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 27.01.2022, 15.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 03.03.2022, 15.00 - 18.00 Uhr
    Tagungsort: RPI der EKKW und EKHN, Regionalstelle Kassel
    Heinrich-Wimmer-Str. 4, 34131 Kassel,
    Zielgruppe: Lehrkräfte für Religion (evangelisch/katholisch) und Ethik an Grundschulen, Sek I und Beruflichen Schulen
    Referenten:

    Dr. Anke Kaloudis
    RPI Frankfurt

    Anke Trömper
    RPI Kassel

    Serdar Özsoy
    Studienseminar Gießen

    Teilnahmebeitrag:Frei