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Termine

26-37-01-6

Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten

Modul 6 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Mittwoch, 03.02.2027, 15.00 bis Mittwoch, 03.02.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Mittwoch, 03.02.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-07-05

Mündigkeit in der digitalen Welt

Medienkompetenz als Schlüssel zur Demokratieförderung
Donnerstag, 18.02.2027, 15.00 bis Donnerstag, 18.02.2027, 18.00
 

In Zeiten von Fake News, Filterblasen und gezielter Desinformation ist die Fähigkeit zur Prüfung von Informationen auf ihre Herkunft und zur differenzierten Urteilsbildung eine demokratische Überlebensfrage. Schule hat hier den Auftrag, Schüler*innen zu mündigen Bürger*innen zu erziehen, die Informationen im Netz kritisch hinterfragen können.

Dieser Workshop zeigt auf, wie Medienkompetenz und Demokratiebildung Hand in Hand gehen und wie Lehrkräfte – insbesondere im Kontext von Religion und Ethik – Räume für Diskursfähigkeit und Ambiguitätstoleranz schaffen können.

Inhalte der Fortbildung:
- Informationskompetenz: Erkennen von Fake News und manipulativer Rhetorik.
- Algorithmen & Meinung: Wie soziale Medien unsere Sicht auf die Welt formen.
- Diskursfähigkeit: Einüben von respektvollem Streiten über kontroverse Themen.
- Materialvorstellung: Tools und Einheiten zur Förderung der Urteilskompetenz.

Arbeitsformen:
Impulsvortrag, Analyse von Desinformations-Beispielen, Diskussion von Unterrichtskonzepten.

Termine:
Donnerstag, 18.02.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617305
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 16

27-11-02

Achtsamkeit in der Schule

Zertifizierung AiSCHU in drei Modulen
Dienstag, 16.03.2027, 09.00 bis Freitag, 14.05.2027, 16.00
 

Das Potenzial der Achtsamkeit hinsichtlich der Förderung von Stress-Resilienz, emotionaler Selbstregulation und Ressourcenorientierung ist inzwischen wissenschaftlich so gut erforscht, dass sowohl für die Lehrer*innengesundheit als auch für die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen konkrete Anwendungswege im pädagogischen Setting eingesetzt werden. Das Curriculum AiSCHU kombiniert mit dem Programm „Achtsame 8 Wochen“ zur Lehrerkräftegesundheit wird schon in vielen Schulen implementiert und kontinuierlich wissenschaftlich begleitet.

Die Haltung der Achtsamkeit bedarf der Erfahrungs- und der Körperorientierung und einer kontinuierlichen Übungspraxis. Die Weiterbildung wendet sich an Lehrer*innen, die bereit sind, eine solche für sich zu etablieren, die neurowissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen und auf dieser Basis in ihrem Unterricht Schüler*innen auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten.

Das Online-Programm „Achtsame 8 Wochen“ mit Videos, Audios und Printmaterialien ist im Seminar-Preis enthalten. Die Materialien unterstützen begleitend auf dem Übungsweg. Arbeitsgrundlage für die Vermittlung des Curriculums AiSCHU ist das „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“ (Anschaffung für die Weiterbildung Voraussetzung) und das Kartenset „Achtsamkeit in der Schule“ (Beltz-Verlag), beide von Vera Kaltwasser. Die Zugänge für den Online-Kurs erhalten die Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Kursbeginn.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Weiterbildung ist die Dokumentation eines konkreten Anwendungsweges im Unterricht.
Damit eine homogene Lerngruppe entstehen kann, versenden wir nach Eingang der Anmeldung einen Vorabfragebogen (Motivation, Vorerfahrung, Persönliche Interessen etc.). Erst nach Prüfung und Rücksprache mit Frau Kaltwasser können wir eine endgültige Zusage aussprechen.

Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
Vor dem ersten Modul bekommen die Teilnehmer*innen den Zugang zum Online-Kurs „Achtsame 8 Wochen“ und befassen sich mit dem Material der ersten drei Einheiten.

In Modul 1 erforschen die Teilnehmer*innen die Haltung der Achtsamkeit in ihren verschiedenen Facetten, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen und der neurophysiologischen Grundlagen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung).

Die Teilnehmer*innen erforschen, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forscher*innen in eigener Sache“, indem sie ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. Es werden vielfältige methodische Wege beschritten: Wissensinput, erfahrungsorientierte Arbeitsweise mit individuellem Arbeiten, z.B. dem Achtsamen Schreiben, mit dem Achtsamen Dialog, dem Achtsamen Quartett und Plenumsgesprächen.
Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag, bilden Zweier-Teams und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

Modul 2: Verbindung der persönlichen Praxis mit der Vermittlungsarbeit im Unterricht
Nur wenn Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit verkörpern und verstehen, können sie diese authentisch an Schüler*innen vermitteln.

Dieses Modul verbindet die persönliche, individuelle Achtsamkeitspraxis mit der Reflektion der Erfordernisse bei der Vermittlung an Schüler*innen.

Die Teilnehmer*innen durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente.

Die Teilnehmer*innen erproben die vielfältige Übungsangebote aus dem Bereich der Körperwahrnehmung und schlagen eine Brücke zu den Informationen aus dem ersten Modul zum Thema Psychoedukation (Reaktivität, exekutive Kontrolle). Die Bedeutung der Ressourcenorientierung wird spielerisch erkundet ebenso wie der Umgang mit sogenannten „schwierigen“ Emotionen.

„Das Praxisbuch Achtsamkeit“ (2016, Beltz) dient als Referenz (auch für Modul 3), so dass die Teilnehmer*innen einen umfassenden theoretischen und praktischen Hintergrund haben.

Modul 3: Das Curriculum AiSCHU
In Modul 3 stehen die Phasen der konkreten Vermittlung des Curriculums im Zentrum:

• Wie können die Schüler*innen für den Weg der achtsamen Selbsterkundung motiviert werden, um sich an einem kontinuierlichen Lernprozess mit Neugier und    Freude zu beteiligen?
• Wie sind die organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Teilnehmer*innen (Klassenstufe, Jahrgangsteam, Fach, Schulprogramm etc.), innerhalb derer sie die Elemente des Curriculums umsetzen wollen?
• Wie ist das Curriculum aufgebaut?
• Wie können Körper- und Erfahrungsorientierung so in den Unterricht integriert werden, dass die Schüler*innen immer tiefer ihre Selbstwahrnehmung schulen?

Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen/Kurse sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

Gearbeitet wird mit den Kartensets: „Achtsamkeit in der Schule“ und „Der Achtsame Dialog“. (beide bei Beltz)

Termine:
Modul 1: Dienstag, 16.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 17.03.2027, 16:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 07.04.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 08.04.2027, 16:00 Uhr
Modul 3: Donnerstag, 13.05.2027, 09:00 Uhr – Freitag, 14.05.2027, 16:00 Uhr
Anmeldung erbeten bis:
16.02.2027
(Nachmeldungen sind im Einzelfall möglich)
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Vera Kaltwasser
Hessische Lehrkräfteakademie, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914704
Teilnahmebeitrag: 850,00 €
Preis inkl. Verpflegung, Übernachtung und Online-Lernprogramm
850,00 € 13

26-37-01-7

Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien

Modul 7 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 22.04.2027, 15.00 bis Donnerstag, 22.04.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 22.04.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-19-02

Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen

Ermutigungspädagogik
Dienstag, 11.05.2027, 09.00 bis Mittwoch, 12.05.2027, 17.00
 

Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i. d. R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen.

Diese Fortbildung gibt Anregungen,
• wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
• wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
• und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Dienstag, 11.05.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 12.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251483902
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 14

26-37-01-8

Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Modul 8 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 13.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 13.05.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 13.05.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Westend-Synagoge
Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-20-04

„Was hast du da geschrieben?“ – Hassrede und Onlineverhalten

Werteorientierung und Konfliktkultur im digitalen Raum
Donnerstag, 20.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 20.05.2027, 18.00
 

Klassen-Chats bei WhatsApp oder Kommentare unter Social-Media-Posts sind für Schüler*innen zentrale Orte der Vergemeinschaftung, aber auch Schauplätze von Ausgrenzung, Missverständnissen und HateSpeech. Oft erreicht die Dynamik dieser digitalen Räume das Klassenzimmer erst, wenn Konflikte bereits eskaliert sind. In dieser Fortbildung werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir als Lehrkräfte präventiv einwirken und eine digitale Netiquette etablieren können, die auf Respekt und christlich/humanistischen Werten basiert.

Des Weiteren analysieren wir die Mechanismen digitaler Kommunikation und erarbeiten Strategien, wie das Thema ‚Werte im Netz‘ fest im Schulalltag und im Religionsunterricht verankert werden kann.

Inhalte der Fortbildung:
- Phänomenologie: Warum entgleist Kommunikation im Digitalen so leicht? (Enthemmungseffekt).
- HateSpeech & CounterSpeech: Erkennen von Diskriminierung und Einüben von Gegenstrategien.
- Klassen-Chat-Regeln: Erarbeitung von Vorlagen für eine gemeinsame Netiquette mit Schüler*innen.
- Rechtlicher Rahmen: Wo endet der Spaß? (Beleidigung, Urheberrecht, Recht am eigenen Bild).

Arbeitsformen:
Fallbeispiele aus dem Schulalltag, Analyse von Chat-Verläufen, Erarbeitung von Interventionsmöglichkeiten.

Termine:
Donnerstag, 20.05.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 20.05.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617308
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 16

27-21-01

Wer bin ich im Netz? Und wer sind die anderen?

Identitätsbildung und Wirklichkeitskonstruktionen im Religionsunterricht thematisieren
Montag, 24.05.2027, 09.00 bis Montag, 24.05.2027, 17.00
 

Instagram-Filter, KI-generierte Avatare und perfekt inszenierte Influencer-Welten: Die digitale Lebenswelt von Schüler*innen ist geprägt von der ständigen Konstruktion und Optimierung des eigenen Ichs. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Simulation zunehmend. Für Kinder und Jugendliche stellt sich die Frage nach der eigenen Identität heute oft im Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstinszenierung und der Suche nach dem ‚Echten‘.

Der Religionsunterricht bietet einen geschützten Raum, um diese Phänomene anthropologisch und ethisch zu reflektieren. In dieser Fortbildung gehen wir der Frage nach, wie wir Schüler*innen dabei unterstützen können, die Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion in Social Media zu durchschauen und eine stabile, reflektierte Identität zu entwickeln.

Inhalte der Fortbildung:
- Theoretischer Input: Identitätsmodelle im digitalen Zeitalter und die Macht der Algorithmen.
- Wirklichkeit vs. Konstruktion: Analyse von Deepfakes, Filtern und KI-Bildern im Kontext der Schöpfungslehre (Gottesebenbildlichkeit).
- Praktische Impulse: Vorstellung von Unterrichtseinheiten und Methoden (z.B. ‚Der digitale Beichtstuhl‘, ‚Influencer als moderne Propheten?‘).
- Ethische Reflexion: Selbstwertgefühl und Körperbild im Zeitalter der digitalen Perfektion.

Arbeitsformen:
Vortragselemente, Analyse von Social-Media-Beispielen, Arbeit an Fallbeispielen, Erprobung von Unterrichtsmaterialien.

Termine:
Montag, 24.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 24.05.2027,– 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617302
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 16

27-22-01

Mobbing in der Schule - Nein danke!

Mit dem „No Blame Approach“ Mobbing nachhaltig beenden
Montag, 31.05.2027, 09.00 bis Montag, 31.05.2027, 17.00
 

Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den „No Blame Approach“ direkt anwenden.

Der „No Blame Approach“ ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert.

Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden und ist sehr erfolgreich: Laut einer Studie lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Aus dem Inhalt:
• Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
• Die drei Schritte des „No Blame Approach“
• Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenen, Unterstützer*innen-Gruppe, Abschlussgespräch)

Termine:
Montag, 31.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 31.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher*innen-Lehrer*innenfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0209954810
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

27-22-04

Achtsamer Umgang mit mir und anderen

Gutes tun, Auszeiten ermöglichen, Ressourcen stärken
Donnerstag, 03.06.2027, 09.00 bis Donnerstag, 03.06.2027, 17.00
 

Die Belastungen des Schulalltags sind für Lehrkräfte und auch für Schüler*innen vielfältig und bringen sie manchmal an den Rand der Belastungsgrenze. Achtsamer Umgang mit sich selbst und mit anderen, zu wissen, wie man die eigenen Akkus auflädt und auch Schüler*innen behutsam durch fordernde Zeiten zu begleiten, diesen Themen widmen wir uns in dieser Tagesfortbildung.

In Theorie und Praxis werden wir verschiedene (Entspannungs-)Methoden ausprobieren. Wir entdecken Spiritualität als Ressource (wieder) und verbinden sie mit praktischen Übungen (z.B. Meditation, Atemübungen, Yoga), die Körper und Geist zur Ruhe bringen. So können Sie für sich selbst erfahren, was Ihnen gut tut und dem eigenen Glauben wieder mehr Raum geben. In einem weiteren Schritt werden wir die Möglichkeit der Umsetzung der Methoden in Schule und (Religions-)Unterricht in den Blick nehmen. So gehen Sie gestärkt aus diesem Tag und erhalten Impulse für den Schulalltag.
Denn wer gut bei sich ist, der*die kann auch gut bei anderen sein.

Termine:
Donnerstag, 03.06.2027, 09:00 Uhr – Donnerstag, 03.06.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: (Religions-)Lehrkräfte, Päd. Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Claudia Pappert, Lic. theol.
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501304
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 14