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Termine

26-37-01-8

Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Modul 8 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 13.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 13.05.2027, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 13.05.2027, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Westend-Synagoge
Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

27-20-04

„Was hast du da geschrieben?“ – Hassrede und Onlineverhalten

Werteorientierung und Konfliktkultur im digitalen Raum
Donnerstag, 20.05.2027, 15.00 bis Donnerstag, 20.05.2027, 18.00
 

Klassen-Chats bei WhatsApp oder Kommentare unter Social-Media-Posts sind für Schüler*innen zentrale Orte der Vergemeinschaftung, aber auch Schauplätze von Ausgrenzung, Missverständnissen und HateSpeech. Oft erreicht die Dynamik dieser digitalen Räume das Klassenzimmer erst, wenn Konflikte bereits eskaliert sind. In dieser Fortbildung werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir als Lehrkräfte präventiv einwirken und eine digitale Netiquette etablieren können, die auf Respekt und christlich/humanistischen Werten basiert.

Des Weiteren analysieren wir die Mechanismen digitaler Kommunikation und erarbeiten Strategien, wie das Thema ‚Werte im Netz‘ fest im Schulalltag und im Religionsunterricht verankert werden kann.

Inhalte der Fortbildung:
- Phänomenologie: Warum entgleist Kommunikation im Digitalen so leicht? (Enthemmungseffekt).
- HateSpeech & CounterSpeech: Erkennen von Diskriminierung und Einüben von Gegenstrategien.
- Klassen-Chat-Regeln: Erarbeitung von Vorlagen für eine gemeinsame Netiquette mit Schüler*innen.
- Rechtlicher Rahmen: Wo endet der Spaß? (Beleidigung, Urheberrecht, Recht am eigenen Bild).

Arbeitsformen:
Fallbeispiele aus dem Schulalltag, Analyse von Chat-Verläufen, Erarbeitung von Interventionsmöglichkeiten.

Termine:
Donnerstag, 20.05.2027, 15:00 Uhr – Donnerstag, 20.05.2027, 18:00 Uhr
Tagungsort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen
Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617308
Teilnahmebeitrag: 45,00 €
45,00 € 16

27-21-01

Wer bin ich im Netz? Und wer sind die anderen?

Identitätsbildung und Wirklichkeitskonstruktionen im Religionsunterricht thematisieren
Montag, 24.05.2027, 09.00 bis Montag, 24.05.2027, 17.00
 

Instagram-Filter, KI-generierte Avatare und perfekt inszenierte Influencer-Welten: Die digitale Lebenswelt von Schüler*innen ist geprägt von der ständigen Konstruktion und Optimierung des eigenen Ichs. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Simulation zunehmend. Für Kinder und Jugendliche stellt sich die Frage nach der eigenen Identität heute oft im Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstinszenierung und der Suche nach dem ‚Echten‘.

Der Religionsunterricht bietet einen geschützten Raum, um diese Phänomene anthropologisch und ethisch zu reflektieren. In dieser Fortbildung gehen wir der Frage nach, wie wir Schüler*innen dabei unterstützen können, die Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion in Social Media zu durchschauen und eine stabile, reflektierte Identität zu entwickeln.

Inhalte der Fortbildung:
- Theoretischer Input: Identitätsmodelle im digitalen Zeitalter und die Macht der Algorithmen.
- Wirklichkeit vs. Konstruktion: Analyse von Deepfakes, Filtern und KI-Bildern im Kontext der Schöpfungslehre (Gottesebenbildlichkeit).
- Praktische Impulse: Vorstellung von Unterrichtseinheiten und Methoden (z.B. ‚Der digitale Beichtstuhl‘, ‚Influencer als moderne Propheten?‘).
- Ethische Reflexion: Selbstwertgefühl und Körperbild im Zeitalter der digitalen Perfektion.

Arbeitsformen:
Vortragselemente, Analyse von Social-Media-Beispielen, Arbeit an Fallbeispielen, Erprobung von Unterrichtsmaterialien.

Termine:
Montag, 24.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 24.05.2027,– 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617302
Teilnahmebeitrag: 15,00 €
Preis inkl. Verpflegung
15,00 € 16

27-22-01

Mobbing in der Schule - Nein danke!

Mit dem „No Blame Approach“ Mobbing nachhaltig beenden
Montag, 31.05.2027, 09.00 bis Montag, 31.05.2027, 17.00
 

Der „No Blame Approach“ (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den „No Blame Approach“ direkt anwenden.

Der „No Blame Approach“ ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert.

Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden und ist sehr erfolgreich: Laut einer Studie lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Aus dem Inhalt:
• Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
• Die drei Schritte des „No Blame Approach“
• Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenen, Unterstützer*innen-Gruppe, Abschlussgespräch)

Termine:
Montag, 31.05.2027, 09:00 Uhr – Montag, 31.05.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher*innen-Lehrer*innenfortbildung

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0209954810
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 15

27-24-01

Kompass in der digitalen Welt

Pädagogische Haltung und Wertevermittlung in der Medienerziehung
Montag, 14.06.2027, 09.00 bis Montag, 14.06.2027, 17.00
 

Medienerziehung ist weit mehr als die Vermittlung technischer Fertigkeiten. Es geht um Fragen wie: In welcher Welt wollen wir leben? Wie gehen wir als Menschen miteinander um, wenn Technik unser Handeln vermittelt? Lehrkräfte sind hier als Vorbilder und Begleiter*innen gefragt, die Orientierung bieten, ohne zu moralisieren.

In diesem Workshop reflektieren wir unsere eigene Haltung zu digitalen Medien und erarbeiten Ansätze für eine ganzheitliche Medienerziehung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Inhalte der Fortbildung:
- Anthropologische Fragen: Was macht den Menschen im digitalen Zeitalter aus?
- Verantwortung: Ethische Leitplanken für die Nutzung digitaler Werkzeuge
- Vorbildfunktion: Die Rolle der Lehrkraft als „Digital Role Model“
- Elternarbeit: Wie können Eltern bei der Medienerziehung ihre Kinder unterstützen?

Arbeitsformen:
Biografische Reflexion, Kleingruppenaustausch, Erarbeitung pädagogischer Leitlinien.

Termine:
Montag, 14.06.2027, 09:00 Uhr – Montag, 14.06.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität, PZ Hessen

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617303
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 16