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26-40-02

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Dienstag, 29.09.2026, 09.00 bis Dienstag, 29.09.2026, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Dienstag, 29.09.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 29.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617299
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 14

26-40-03

Entscheidungsfindung ohne Machtkämpfe – Systemisches Konsensieren (SK)

Mittwoch, 30.09.2026, 09.00 bis Mittwoch, 30.09.2026, 16.00
 

Leitungsteams sollen Orientierung schaffen – und geraten doch nicht selten in die vertraute Dramaturgie der Mehrheitslogik: Wer Zustimmung organisiert, gewinnt; wer unterliegt, setzt später mit halber Kraft um. Dieses Muster erzeugt „Sieger“ und „Verlierer“, fördert Gruppendruck und hinterlässt mitunter einen bitteren Nachgeschmack, selbst wenn formal korrekt abgestimmt wurde.

Systemisches Konsensieren (SK) setzt an einem anderen Punkt an. Nicht die Option mit der größten Zustimmung entscheidet, sondern jene, die in der Gruppe den geringsten Widerstand auslöst. Widerstand wird damit nicht als Störung behandelt, sondern als Information über Risiken, Bedürfnisse und Umsetzbarkeit. SK ermöglicht, Konfliktpotenziale sichtbar zu machen, Alternativen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die eine hohe Akzeptanz besitzen – gerade dort, wo Entscheidungen komplex, mehrdeutig oder emotional aufgeladen sind.

In der Fortbildung lernen Sie, SK in schulischen Entscheidungssettings (Konferenzen, Steuergruppen, Leitungsrunden, Projektteams) sicher anzuwenden, zu moderieren und so einzuführen, dass eine partizipative Entscheidungskultur entstehen kann.

Sie erleben wie Sie u. a.:
• in komplexen Situationen tragfähige Lösungen entwickeln,
• Konflikte über Optionen strukturiert bearbeiten,
• Konsensqualität und Nachhaltigkeit von Beschlüssen erhöhen.

Termine:
Mittwoch, 30.09.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 30.09.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Schulleitungen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen, Teamleitungen und Personen mit Führungsverantwortung
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617277
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12

26-44-02

Wertschätzende Kommunikation Basismodul

Mittwoch, 28.10.2026, 09.00 bis Donnerstag, 29.10.2026, 16.00
 

Die GFK-Ausbildung ist in drei Module gegliedert, die einen aufbauenden Lernprozess ermöglichen.

Modul 1 bildet den Einstieg und kann unabhängig besucht werden.  Es schafft die Grundlage für die weiterführenden Module 2 und 3, die nur im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar sind.

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Curricula ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Fokus steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich, und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar:

Modul 2: Schwierige Gespräche und Konfliktmanagement im Schulalltag
Im Zentrum steht die Erweiterung der Empathiefähigkeit in schwierigen Gesprächssituationen, um mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umzugehen. Statt persönlich zu reagieren, können Humor und Gelassenheit neue Handlungsspielräume eröffnen. Missverständnisse und starke Emotionen lassen sich entschärfen, wenn die dahinterliegenden Anliegen sichtbar gemacht werden. So entstehen Beziehungen, die eigene Ressourcen schützen und die professionelle Rolle stärken. Besonders bei drohender Eskalation gilt es, Widerstand in Kooperation zu verwandeln. Gemeinsam getroffene Vereinbarungen fördern Augenhöhe und nachhaltige Lösungen.
Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 3: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Mittwoch, 28.10.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 29.10.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 9

26-50-00

Wertschätzende Kommunikation Basismodul

Montag, 07.12.2026, 09.00 bis Dienstag, 08.12.2026, 16.00
 

Die GFK-Ausbildung ist in drei Module gegliedert, die einen aufbauenden Lernprozess ermöglichen.

Modul 1 bildet den Einstieg und kann unabhängig besucht werden.  Es schafft die Grundlage für die weiterführenden Module 2 und 3, die nur im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar sind.

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Curricula ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Fokus steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich, und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Im Anschluss an das Einführungsmodul buchbar:

Modul 2: Schwierige Gespräche und Konfliktmanagement im Schulalltag
Im Zentrum steht die Erweiterung der Empathiefähigkeit in schwierigen Gesprächssituationen, um mit Ärger, Kritik und Angriffen konstruktiv umzugehen. Statt persönlich zu reagieren, können Humor und Gelassenheit neue Handlungsspielräume eröffnen. Missverständnisse und starke Emotionen lassen sich entschärfen, wenn die dahinterliegenden Anliegen sichtbar gemacht werden. So entstehen Beziehungen, die eigene Ressourcen schützen und die professionelle Rolle stärken. Besonders bei drohender Eskalation gilt es, Widerstand in Kooperation zu verwandeln. Gemeinsam getroffene Vereinbarungen fördern Augenhöhe und nachhaltige Lösungen.
Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 3: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

Termine:
Montag, 07.12.2026, 09:00 Uhr – Dienstag, 08.12.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261730402
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 13

27-05-03

Impulstag Lernen fürs Leben – Schule als Ort für Wohlbefinden

Mittwoch, 03.02.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.02.2027, 16.00
 

Seit 2007 steht das Fach „Glück“ offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.

Aber was ist hier mit „Glück“ gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs „Glück“. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung.

Die Module sollen einen Überblick ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

                                                                                                                                                     

Das Seminar Lernen fürs Leben ist in mehrere Module gegliedert, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden.

Hier wird zunächst Modul 1 angeboten.

Zwischen den Modulen wird bewusst Zeit für die praktische Umsetzung und Erprobung im eigenen Unterricht eingeplant.
Die Module können einzeln besucht werden.

Modul 1: Stärken und Visionen
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken und mit Schwächen umgehen
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

In Modul 1 setzen sich die Teilnehmenden in einem selbstreflexiven Prozess mit zentralen Aspekten gelingender Lebensgestaltung auseinander. Sie lernen, über sich selbst und ihre Gefühle zu sprechen, entdecken und benennen eigene Stärken und Ressourcen und nutzen Methoden zur Selbstklärung. Aus persönlichen Wünschen und Träumen entwickeln sie Motive, reflektieren verschiedene Zukunftsvisionen und setzen sich mit ihren Charakterstärken auseinander. Dabei erkennen sie den Zusammenhang zwischen individuellen Motiven und persönlichen Stärken als Grundlage psychologischen Wohlbefindens.
                                                                                                                                                     

Bitte beachten: Der Kurs ist ursprünglich auf drei Module angelegt. Modul 2 und Modul 3 werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Die Inhalte finden Sie hier zu Ihrer Vorabinformation.

Modul 2: Entscheidungen und Planen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte und Entwicklungsziele ermitteln
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren

In Modul 2 vertiefen die Teilnehmenden den selbstreflexiven Prozess mit dem Fokus auf persönliche Entscheidungen und Selbstentwicklung. Sie setzen sich mit Wahrnehmungs- und Entscheidungsfehlern auseinander, erkennen Verzerrungen und lernen, menschliche Fehler zu benennen und anzunehmen. Eigene Wünsche, Motive und Visionen werden in konkrete Ideen überführt, individuelle Werte herausgearbeitet und ein persönliches Entwicklungsziel formuliert. Dabei stärken sie ihr Selbstkonzept und reflektieren ihre Grundbedürfnisse sowie deren persönliche Gewichtung als Basis ganzheitlicher Entscheidungen.

Modul 3: Umsetzung und Bewertung
• Selbstfürsorge
• Kommunikation und Konfliktdynamik
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Lust auf Zukunft generieren

In Modul 3 reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln im sozialen Miteinander und entwickeln Kompetenzen für gelingende Beziehungen. Sie setzen sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinander, analysieren unterschiedliche soziale Konstellationen und nutzen interpersonelle Übungen zur Selbsterfahrung. Im Fokus stehen wertschätzende Kommunikation, das Erkennen und Berücksichtigen von Bedürfnissen sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten. Die Teilnehmenden lernen, Kommunikation als Ressource zu nutzen, Strategien zur Selbstfürsorge zu entwickeln, kompetent zu scheitern und eigene Handlungsmuster mithilfe gezielter Reflexionsmethoden bewusst zu reflektieren.

Termine:
Mittwoch, 03.02.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.02.2027, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261729902
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Preis inkl. Verpflegung
90,00 € 12

27-08-05

Programm für Berufseinsteiger*innen im Lehrberuf

Freitag, 26.02.2027, 09.30 bis Samstag, 23.09.2028, 17.00
 

Die ersten Jahre im Lehrberuf haben eine prägende Funktion. Von „Survival Stage“ sprechen manche, andere betonen das Wechselspiel zwischen Überleben und Entdecken.

Das Programm des Pädagogischen Zentrums für Berufseinsteiger*innen richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die zwischen ein und drei Jahren Unterrichtserfahrung nach dem 2. Staatsexamen oder dem Abschluss eines Quereinstiegs haben. Sie bearbeiten in vier Modulen Themen, die für die Berufseinstiegsphase besonders herausfordernd sind: Umgang mit Unterrichtsstörungen (Klassenmanagement), Sicherheit im Agieren vor der Lerngruppe, Reflexion der eigenen Rolle, Umgang mit den eigenen Ressourcen und gelingendes Zeitmanagement, Umgang mit Fehlern und Konflikten, Bedeutung der Abgrenzung, Formen der kollegialen Unterstützung sowie Umgang mit Krisen in der Schule.

Zusätzlich zu den Modulen erhalten die Teilnehmer*innen in digitaler Form Materialien und Hinweise zum Thema Zeitmanagement und Arbeitsorganisation.

Die Anmeldung gilt für das gesamte Programm. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.

Modul 1: Als Lehrkraft Stabilität gewinnen und Präsenz gestalten

Mein Classroom-Management weiterentwickeln

Die Teilnehmer*innen erhalten grundsätzliche Anregungen zu einem gelingenden Classroom-Management. Hierbei werden besonders organisatorische Aspekte guten Unterrichts in angenehmer Atmosphäre angesprochen. Organisatorische Aspekte stehen dabei auf dem Fundament grundsätzlicher Haltungen.

Als Lehrer*in präsent sein und führen - ein Training für Auftreten und Stimme

Auch wenn die Schule kein Theater ist, trifft die Beobachtung doch zu: Lehrkräfte stehen gewissermaßen immer auf der Bühne, denn in vielen herausfordernden Situationen sind sie in einer „Auftrittssituation“ – im Klassenraum ohnehin, aber auch bei Konferenzen oder Elternabenden. Das betrifft die Präsenz und Wirkung im Raum, aber auch eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente: die Stimme.

Modul 2: Mit Klarheit, Gesundheit und den eigenen Stärken als Lehrkraft wachsen

Wer bin ich als Lehrkraft? – Das pädagogische Selbstkonzept entwickeln

Welche Vorstellungen von guter Schule, gutem Unterricht und gelingenden Beziehungen leiten Ihr Handeln? Wie können Sie Ihr professionelles Selbstverständnis bewusst weiterentwickeln? Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Lehrkraft möchten Sie jenseits von Erwartungen anderer sein?

Gesund bleiben im Lehrberuf – Ressourcen erkennen und nutzen

Der Beruf als Lehrkraft stellt hohe fachliche, emotionale und zwischenmenschliche Anforderungen. Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse beschäftigen wir uns mit Faktoren, die Gesundheit, Resilienz und langfristige Berufszufriedenheit fördern. Ergänzend erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse zu Stress, Selbstregulation und Erholung.

Modul 3: Ein Leben mit Fehlern, Störungen und Konflikten – Ressourcevoller Umgang mit den Unebenheiten des Schulalltags

Nimm es ernst, aber mach es nicht so wichtig

Das Leben wird leichter und einfacher, wenn man es mit Fehlern lebt. Wie gehe ich mit meinen Fehlern und damit einhergehender Kritik um? Wie reagiere ich auf Kritik von Kindern oder Eltern? Und wie gehe ich mit den Fehlern meiner Schüler*innen um? In einer fehlerfreundlichen Atmosphäre lebt es sich entspannter für alle.

Gespräche bewusst und positiv gestalten.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg ermöglicht es, Kommunikation kooperativ zu gestalten. Auch bei der Arbeit in der Schule, sei es mit Kindern und Jugendlichen, sei es mit Kolleg*innen oder auch mit Eltern, hilft die Gewaltfreie Kommunikation neue Anregungen zu bekommen, Konfliktsituationen so zu gestalten, dass alle Beteiligten berücksichtigt und faire Lösungen erreicht werden.
(Mehr Infos zu GFK: www.gewaltfrei.de )

Modul 4: Das System meiner Schule – in Krisen stark und im Alltag unterstützend

Mit Trauer und Krisen in der Schule umgehen

Der Umgang mit Tod und Krisen stellt Lehrkräfte im Schulalltag vor besondere Herausforderungen, die Fachwissen, Sensibilität und persönliches Sicherheitsempfinden erfordern. Dieser Tag bietet Raum, zentrale Handlungskompetenzen zu entwickeln und praxisnahe Strategien kennenzulernen.

Kollegiale Beratung – die Kompetenz eines Kollegiums nutzen

In jedem Team von Pädagog*innen ist so viel professionelle Kompetenz vorhanden, dass sich, wenn alle ihre Sicht zusammentragen, für jede schwierige Situation eine Lösung oder zumindest ein nächster guter Schritt finden lässt. Am Ende wird die beratene Person entscheiden, was für sie hilfreich und umsetzbar ist

Termine:
Modul 1: Freitag, 26.02.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 27.02.2027, 17:00 Uhr
Modul 2: Freitag, 17.09.2027, 09:30 Uhr – Samstag, 18.09.2027, 17:00 Uhr
Modul 3: Freitag, 18.02.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 19.02.2028, 17:00 Uhr
Modul 4: Freitag, 22.09.2028, 09:30 Uhr – Samstag, 23.09.2028, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, kein Fachbezug.
Voraussetzung: Ein bis drei Jahre Unterricht an einer Schule nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder eines Quereinstiegs
Referent*innen:

Modul 1:
Martin Fehling
Lehrer für Sport und Physik, Fach- und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen, Lehrbeauftragter der Bergischen Universität Wuppertal; Zertifiziert in personenorientierter Beratung

Kathleen Fritz
Dipl. Sozialpädagogin, Coach (FH), Trainerinnenausbildung in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Dr. Marshall Rosenberg, Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie ® nach Dr. Michael Bohne, Natural-Voice-Trainerin und Musikerin

Modul 2:
Gerrit Ulmke
Schulleiter eines Gymnasiums, Trainer für Schulentwicklung und Qualifizierung von Schulleitungen.

Modul 3:
Bärbel Hörner
Dipl. Individualpsychologische Beraterin (API), Encouragingtrainerin Schoenaker-Konzept, Ermutigungstrainerin für Kinder und Jugendliche, Supervisorin, Ermutigungspädagogin

Kathleen Fritz (s.o.)

Modul 4:
Dr. Brigitte Lob
Referentin für Schulpastoral und Kirchenentwicklung im Bistum Mainz

Verena Urban/Johanna Rist
Referentinnen am Zentrum für Ignatianische Pädagogik, Ludwigshafen

Akkreditierungsnummer: 0045752008
Teilnahmebeitrag: 1.040,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.040,00 € 15

27-09-02

Aufbaukurs Wertschätzende Kommunikation

Vertiefung – anerkannt beim CNVC und GFK-Fachverband
Dienstag, 02.03.2027, 09.00 bis Mittwoch, 03.03.2027, 17.00
 

Der Aufbaukurs der Gewaltfreien Kommunikation richtet sich an Teilnehmende, die bereits über grundlegende Kenntnisse verfügen. Im Zentrum stehen die Vertiefung und Integration der GFK in das eigene Denken, Fühlen und Handeln, um den Herausforderungen des Schulalltags mit größerer Klarheit und innerer Stabilität begegnen zu können.

Der Fokus liegt sowohl auf der persönlichen Weiterentwicklung als auch auf der Fähigkeit, durch Aufrichtigkeit und Empathie handlungsfähig zu bleiben. Anhand konkreter, auch festgefahrener Situationen werden neue Perspektiven erarbeitet und alternative Handlungsmöglichkeiten erprobt. Ziel ist es, Gelassenheit und Präsenz zu stärken sowie tragfähige, vertrauensvolle Beziehungen im schulischen Kontext zu fördern.

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden vorab durch eine verbindliche Abfrage der Anliegen und Praxisbeispiele der Teilnehmenden erhoben, um eine passgenaue und arbeitsnahe Gestaltung des Seminars zu gewährleisten.

Termine:
Dienstag, 02.03.2027, 09:00 Uhr – Mittwoch, 03.03.2027, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte mit absolvierter Basisausbildung Wertschätzende Kommunikation in der Schule
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Pädagogin/Soziologin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Lehrtrainerin Schulfach Glück

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914304
Teilnahmebeitrag: 260,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
260,00 € 13