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26-38-05

Weil jede*r was zu sagen hat!

Grundkurs Bibliolog – Zertifizierung in 2 Modulen
Mittwoch, 16.09.2026, 14.30 bis Mittwoch, 28.10.2026, 14.00
 

Wie lässt sich das Buch der Bücher entdecken, verstehen, auslegen? Und wie wird daraus ein Gemeinschaftserlebnis? Das sind Fragen, die im Religionsunterricht und der Pastoral häufig zu hören sind.

Peter Pitzele hat dazu aus der Auslegungstradition des „Midrasch“ eine Arbeitsweise entwickelt, mit deren Hilfe die biblischen Texte lebendig werden und die „Räume“ zwischen den Buchstaben gefüllt werden können – den Bibliolog. Dabei wird ein Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebenserfahrung ermöglicht. Durch die Struktur und Leitungszentrierung des Bibliologs ist er sehr gut in Schule und pastoralem Alltag einsetzbar.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse im Bibliolog und wird mit einem vom Netzwerk Bibliolog ausgestellten Zertifikat bestätigt (www.bibliolog.de).

Arbeitsformen und Methoden:
• Kurzvorträgen zur Methode
• praktische Übungen
• erste eigene Erfahrungen im Anleiten eines Bibliologs

Anmeldung bis 05.08.2026 über https://bistummainz.de/bildung/tpi/kurse/termine/veranstaltung/Weil-jeder-was-zu-sagen-hat-2026.09.16/?instancedate=1789561800000

Kooperation: TPI Mainz

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 16.09.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 18.09.2026, 14:00 Uhr
Modul 2: Montag, 26.10.2026, 14:30 Uhr – Mittwoch, 28.10.2026, 14:00 Uhr
Tagungsort: Tagungszentrum Schmerlenbach
Schmerlenbacher Str. 8 63768 Hösbach
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Dr. Katrin Brockmöller
Alttestamentlerin und Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V., Trainerin im Internationalen Netzwerk Bibliolog

Jens Uhlendorf
Stellvertretender Leiter des Gottesdienstinstituts der Ev.-Luther. Kirche in Bayern, Bibliodramatiker mit theaterpädagogischer Ausbildung, Trainer für Bibliolog sowie Trainer für liturgische Präsenz

Akkreditierungsnummer: 0056179605
Teilnahmebeitrag: 1.180,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
1.180,00 €

26-38-06

TheoBuchKlub

Freitag, 18.09.2026, 14.30 bis Freitag, 18.09.2026, 16.00
 

Für alle, die neugierig auf gute Theologie sind, gibt es ab 2026 den TheoBuchKlub: ein offenes Angebot zum gemeinsamen Lesen und Lernen von aktueller theologischer Literatur.

Ein Buch pro Quartal. Eigenständige Lektüre. Optionale gemeinsame digitale Austauschrunde zum Abschluss der Lektüre.

Denn auch wenn unsere Fortbildungen von einer starken Kompetenzorientierung geprägt sind und von der - vielleicht für manche auch provozierenden - These des Erwachsenenbildners Rolf Arnold, dass Wissen noch keine Kompetenz und Fortbildung keine Wissensvermittlung ist, ist doch nichts praktischer als gute Theorie. Und so möchten wir im TheoBuchKlub lesend gemeinsam auf die Suche gehen nach theologischen Reflexionen, mit deren Hilfe wir Wirklichkeiten besser wahrnehmen und deuten können sowie neu Handlungspotenziale identifizieren.

Anmeldung für diesen und alle weiteren Termine (unabhängig voneinander) unter TheoBuchKlub

Eine Kooperation mit dem tpi Mainz

Termine:
Freitag, 18.09.2026, 14:30 Uhr – Freitag, 18.09.2026, 16:00 Uhr
Weiterer Termin (unabhängig buchbar):
Dienstag, 15.12.2026, 14:30 Uhr – Dienstag, 15.12.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02617469
Teilnahmebeitrag: Frei

26-37-01-2

Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim

Modul 2 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 24.09.2026, 15.00 bis Donnerstag, 24.09.2026, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 24.09.2026, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Bahá'í Tempel - Haus der Andacht von Europa
Eppsteiner Str. 95, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

26-43-03

Das zielorientierte Kurzgespräch

Grundkurs in zwei Modulen
Dienstag, 20.10.2026, 14.00 bis Mittwoch, 14.04.2027, 13.30
 

„Kann ich Sie kurz mal sprechen?“ – Gespräche zwischen Tür und Angel werden im beruflichen Alltag schnell zur Beratungssituation. So reagieren viele mit gemischten Gefühlen: Der Ort passt nicht, viel Zeit ist auch nicht – was kann man da schon besprechen, wie kann man da weiterhelfen?

Das zielorientierte Kurzgespräch ist eine Methode, die Mut macht, sich auf diese Gespräche einzulassen, in der Kürze der Zeit, an genau dem Ort, an dem man angefragt wird. Die Konzentration im Kurzgespräch liegt nicht auf dem Problem der Rat suchenden Person, sondern auf ihren Möglichkeiten und Ressourcen. Ziel ist es, einen realitätsbezogenen ersten Handlungsschritt zu erarbeiten. Der „Schlüssel“ dazu findet sich oft schon in den ersten Sätzen und in der Sprache der Ratsuchenden.

Der Grundkurs vermittelt Hintergrundwissen zu diesem Ansatz und trainiert an Beispielen aus dem Alltag die kommunikativen Fertigkeiten der Teilnehmenden. Er wird geleitet von Ute Lohmann, die als Pfarrerin an einer Berufsbildenden Schule evangelischen Religionsunterricht erteilt und viele Beispiele aus ihrer beruflichen Praxis einbringen kann. Frau Lohmann ist Trainerin der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch (AgK). Der Kurs entspricht den Ausbildungsstandards der AgK und basiert auf dem Buch von Ute Lohmann u.a., „Gespräche auf den Punkt“.

Eine Kooperation zwischen dem Institut für Lehrerfortbildung Mainz, dem Theologisch-Pastoralen Institut Mainz und dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

Termine:
Modul 1: Dienstag, 20.10.2026, 14:00 Uhr – Donnerstag, 22.10.2026, 13:30 Uhr
Modul 2: Montag, 12.04.2027, 14:00 Uhr – Mittwoch, 14.04.2027, 13:30 Uhr
Tagungsort: Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salmünster
63628 Bad Soden-Salmünster
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Ute Lohmann
Pfarrerin an einer BBS und Bezirksbeauftragte für evangelischen Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, Trainerin AgK

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0251501802
Teilnahmebeitrag: 590,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
590,00 € 4

26-35-03

Online im Trialog

Jüdisch, christlich und muslimische Perspektiven in sechs Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 28.10.2026, 16.00 bis Donnerstag, 20.05.2027, 17.30
 

Judentum, Christentum und Islam gehören zu den monotheistischen Weltreligionen. Sie teilen gemeinsame Wurzeln und stehen in einem engen historischen und theologischen Zusammenhang, auch wenn sie sich in Glaubensüberzeugungen und gelebter Praxis unterscheiden.

In unserer Veranstaltungsreihe greifen wir zentrale Themen auf und beleuchten sie aus jüdischer, christlicher und islamischer Perspektive.

Wir haben die Reihe um neue, lebensnahe Themen erweitert. Dazu zählen u. a. Fragen nach religiöser Praxis und Gottesdiensten, Ritualen an wichtigen Lebenswendepunkten sowie nach sozialer Verantwortung und dem Engagement für eine gerechtere Welt. Auch diese Themen werden trialogisch erschlossen und dialogisch vertieft.

Darüber hinaus eröffnen praxisnahe Impulse konkrete Möglichkeiten für die Weiterarbeit im Unterricht.

M1: „Wie hältst du’s mit der Religion?“- religiöse Praxis im Alltag
M2: „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ Von der Verbesserung der Welt
M3: Abschied nehmen – Bestattungsrituale
M4: „Die größte Kunst ist, den Mund zu halten“- Von der üblen Nachrede
M5: Zwischen Wiege und Bahre“ - Rituale zu Lebenswendepunkten
M6: „Machen Kleider Leute?“ - Kleidung und Äußeres in den Religionen

Sie melden sich zunächst für die gesamte Fortbildungsreihe an. Ein nachträgliches Einsteigen in die Fortbildungsreihe ist möglich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf unserer Homepage zu den Anmeldemodalitäten. Für jede Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Flyer zur Veranstaltung

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 26.08.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 28.10.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 3: Montag, 30.11.2026, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 28.01.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 5: Montag, 01.03.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Modul 6: Donnerstag, 20.05.2027, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen, Sekundarstufen I und II, Berufliche Schulen
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Dr. Ulrike Offenberg
Liberale Rabbinerin, Hameln

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Dr. Walter Rothschild
Liberaler Rabbiner, Berlin

Anke Trömper
Studienleiterin, RPI Kassel

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261753001
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Der Anmeldeschluss für Modul 2 ist am 26.10.2026. Im Anschluss an das Modul 2 wird die Anmeldefunktion für die Folgemodule wieder freigeschaltet.

26-45-01

Fresh Up Theologie: Ein Update für die religionspädagogische Praxis

Montag, 02.11.2026, 15.00 bis Montag, 05.04.2027, 18.30
 

Modul 1:
Christfluencer*innen – ein Blick auf biblische Texte, ihre Auslegung und die Frage: Ist das Patriarchat göttlich gewollt?
Christfluencer*innen, wie der Ketzer der Neuzeit, betonen einerseits ihre christlichen Wurzeln, ziehen andererseits aber sehr strikt Grenzen zu den christlichen Kirchen, wenn diese ihrer politischen Überzeugung widersprechen. Sie beanspruchen für sich den wahren Zugang zu christlichen Werten und berufen sich auf die Bibel.

Die Fortbildung will in einem ersten Schritt einladen, biblische Textauslegung zu reflektieren und aktiv zur Demokratieförderung zu nutzen. Im Anschluss daran wird es darum gehen Beispieltexte aus AT und NT in ihrer Auslegung kennenzulernen, die sich dafür eignen, die Ansätze für und ein Ringen um demokratische Werte schon in ihrer Entstehungszeit erkennen lassen.

Ziel ist es, argumentative Ansätze für provokante Fragen, wie beispielsweise dem gottgewollten Patriarchat, zu diskutieren.

Modul 2:
Problemfall Tod
Mit der Realität des Todes mitten im Leben kommt der heutige Mensch weniger denn je zurecht.

Der christliche Glaube weiß von Erfahrungen der Sinnlosigkeit des Todes, verheißt allerdings ein Leben über den Tod hinaus.

Aber wie kann unter den Bedingungen der heutigen Zeit mit Jugendlichen über eine solche Verheißung sinnvoll gesprochen werden?

In dieser Fortbildung soll ein Zugang vorgestellt werden, der christliche Memorialkultur als Ausgangspunkt wählt. Dabei gilt die Prämisse: Es gibt ein Leben nach dem Tod. - Aber nicht nur für die Toten, sondern gerade auch für die Über-Lebenden, die nach dem Tod eines anderen Menschen ihr Leben weiter leben.

In einer historischen Annäherung wird Entstehung und Entwicklung der Memorialkultur dargestellt. Dabei wird deutlich gemacht, dass der gewählte Zugang offen ist für weitere Aktualisierungen wie: Heiligenverehrung, Eucharistie, aber auch Themen im Zusammenhang mit Schöpfungstheologie und Nachhaltigkeit.

Termine:
Modul 1: Montag, 02.11.2026, 15:00 Uhr – Montag, 02.11.2026, 16:30 Uhr
Modul 2: Montag, 05.04.2027, 17:00 Uhr – Montag, 05.04.2027, 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: (Religions-) Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Modul 1:
Prof.in Dr. theol. Stephanie Ernst
Lehrstuhl für Biblische Einleitungswissenschaften und ihre Didaktik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Modul 2:
Prof. Dr. theol. Markus Tomberg
Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Theologische Fakultät Fulda und dem Kath.-Theol. Seminar Marburg

Dr. theol. Fabian Sieber
Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie an der Theologischen Fakultät Fulda und dem Katholisches Seminar Marburg

Akkreditierungsnummer: 02617462
Teilnahmebeitrag: Frei

26-45-03

Online durch die Konfessionen

Evangelische, katholische und orthodoxe Perspektiven in Online-Modulen für die Unterrichtspraxis
Mittwoch, 04.11.2026, 16.00 bis Donnerstag, 04.03.2027, 17.30
 

In unserer Online-Reihe „Durch die Konfessionen: evangelisch – katholisch – orthodox“ entdecken wir gemeinsam, wie vielfältig das Christentum seine Glaubenswirklichkeit in Bildern ausdrückt.

Ausgehend von einem gemeinsamen christlichen Grund und den engen theologischen Zusammenhängen nehmen wir bewusst auch die Unterschiede in den Blick – etwa im Bild- und Sakramentsverständnis oder in der liturgischen Praxis. Vertreter*innen der evangelischen, orthodoxen und katholischen Kirche kommen mit den Teilnehmenden ins Gespräch, stellen ihre jeweiligen Traditionen vor und laden zu Rückfragen und Diskussion ein.

Modul 1: Ikonen, Heiligen- und Altarbilder
Modul 2: Kirchenräume

In Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI) der EKKW und EKHN.

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 04.11.2026, 16:00 Uhr – Mittwoch, 04.11.2026, 17:30 Uhr
Modul 2: Donnerstag, 04.03.2027, 16:00 Uhr – Donnerstag, 04.03.20207, 17:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Danilo Arsenic
Serbisch-orthodoxe Gemeinde Frankfurt am Main

Petra Hilger
Studienleiterin RPI Marburg

Claudia Pappert, Lic. theol., 
Referentin für Religionspädagogik im PZ Hessen, Pastoralreferentin, Yoga-Lehrerin

Anke Trömper
Studienleiterin RPI Kassel

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241285203
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: Anmeldung für Modul 2 unabhängig von Modul 1 möglich

26-37-01-3

Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt

Modul 3 der Reihe: Beratung u. Begegnung – religiöse und kulturelle Sensibilisierung für die Schule, Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt in acht Modulen
Donnerstag, 05.11.2026, 15.00 bis Donnerstag, 05.11.2026, 17.00
 

In einer zunehmend vielfältigen Schullandschaft gewinnen interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen für Lehrkräfte immer mehr an Bedeutung. Die Fortbildungsreihe „Beratung und Begegnung“ bietet die Möglichkeit, die eigene professionelle Handlungssicherheit im Umgang mit religiöser und kultureller Diversität zu stärken.

Die Reihe umfasst acht aufeinander abgestimmte Module, die theoretische Impulse mit praxisnahen Erfahrungen verbinden. Die Anmeldung zu einzelnen Modulen ist möglich.

Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Perspektiven:
Beratung: In den Veranstaltungen steht die Reflexion und Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz im schulischen Kontext im Zentrum, insbesondere im Umgang mit religiös und kulturell geprägten Fragestellungen, Konflikten und sensiblen Situationen im Schulalltag.
Begegnung: Im Rahmen der Fortbildung sind Besuche von religiösen Orten mit Begegnungen mit verschiedenen religiösen Gemeinschaften vorgesehen (Bahai-Tempel, Moschee, alevitisches Kulturzentrum, Synagoge). Die Veranstaltungen werden zusätzlich von Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften begleitet. Dies ermöglicht authentische Einblicke in unterschiedliche religiöse Lebenswelten, fördert den Dialog und trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen sowie Verständnis und Respekt zu vertiefen.

Ziele der Fortbildung:
• Stärkung der interkulturellen und interreligiösen Sensibilität
• Erweiterung der Beratungskompetenz im schulischen Kontext
• Förderung eines wertschätzenden und reflektierten Umgangs mit Vielfalt
• Sicherheit im Umgang mit religiös geprägten Themen im Schulalltag

Module: (jeweils separat zu buchen)
- Modul 1: Beratung: Interreligiöse Kompetenzen für mich und meine Lerngruppe / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 2: Begegnung: Besuch des Bahai Tempels – Haus der Andacht von Europa in Hofheim
- Modul 3: Beratung: Vorstellung der Interkulturellen Beratungsstunde der IGS West in Frankfurt / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 4: Begegnung: Besuch der Assadaka-Moschee in Raunheim
- Modul 5: Begegnung: Besuch des Alevitischen Gemeinde & Kulturzentrums Frankfurt e. V.
- Modul 6: Beratung: Nahostkonflikt und Schule – Herangehensweisen und Möglichkeiten / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 7: Beratung: Alltagsrassismus in den sozialen Medien / Haus am Dom, Frankfurt
- Modul 8: Begegnung: Besuch der Westendsynagoge in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Termine:
Donnerstag, 05.11.2026, 15:00 - 17:00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261745101
Teilnahmebeitrag: Frei
Weitere Informationen: jedes Modul ist einzeln zu buchen

26-37-04

Lernen im Dialog 2.0

Religiöse Beiträge als Ressource für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen - Fortbildung in vier Modulen
Montag, 09.11.2026, 14.00 bis Donnerstag, 21.01.2027, 18.00
 

Evangelischer Religionsunterricht, katholischer Religionsunterricht, gemischt-konfessionelle Lerngruppen, islamischer Religionsunterricht, Schulversuch Islamunterricht, Ethik, (inter-) religiöse Projekte: Die Gruppe der Schüler*innen im Unterricht der Fächergruppe sind verschieden und divers. Eins haben sie gemeinsam: Als Lehrkraft kommen Sie in diesen Fächern mit Kindern und Jugendlichen über Fragen nach Gott, Glauben und Werten ins Gespräch und darüber, wie sich unsere Welt und unsere Gesellschaft entwickeln.

Dadurch wird deutlich, welcher Gewinn – neben mancher Herausforderung – mit der Vielfalt verbunden ist: Unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern einander. Viele religiöse Fragen werden erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Religiöse Perspektiven auf Fragestellungen unserer Gesellschaft sind bereichernd. Lernen im Gespräch oder eben im Dialog ist immer ein Gewinn!

Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir uns Themen widmen, die in der Schule als einem Ort der Gesellschaft eine große Rolle spielen und zu denen Vertreter*innen von Islam und Christentum je eigene Beiträge und Blickwinkel beisteuern.

Dabei spielen für uns immer inhaltlich-fachliche und didaktisch-methodische Fragen eine Rolle.
Eingeladen sind alle interessierten Lehrkräfte. Die Anmeldung ist auch zu einzelnen Modulen möglich.

Modul 1 (Hochschule St. Georgen):
• Potenziale des Einzelnen für das Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft
• Noahs letzte Mahlzeit auf der Arche – eine interreligiöse Lernreise auf dem Main

Modul 2 (RPI Frankfurt):
• Von der Pflicht zur Tat – Soziale Verantwortung in Islam und Christentum
• Eine Obdachlosenspeisung im Frankfurter Bahnhofsviertel mit ASIYAH-Gemeinsam Aktiv e.V.

Modul 3 (Bibelhaus ErlebnisMuseum und RPI Frankfurt)
• Flucht, Migration und Menschenrechte in Bibel und Koran
• ErlebnisMuseum Bibelhaus und praxisorientierte Ansätze für den Unterricht

Modul 4 (RPI Frankfurt):
• Religiöse Vielfalt, Verständnis und Respekt als Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt
• Der Rat der Religionen in Frankfurt

Flyer zur Veranstaltung

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Anmeldung über RPI: Lernen im Dialog 2.0 - Module 1-4, einzeln buchbar

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 09.09.2026, 09:30 Uhr – 17:00 Uhr (abgesagt)
Modul 2: Montag, 09.11.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 3: Mittwoch, 02.12.2026, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 21.01.2027, 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Zielgruppe: Lehrer*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik und weitere interessierte Lehrkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Serdar Özsoy
Ausbildungsleiter für Islamischen Religionsunterricht am Studienseminar Gießen und Haupt- und Realschullehrer an der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261752501
Teilnahmebeitrag: Frei
20

26-46-05

Interreligiöser Empfang

Ein thematisch-kulinarisch-musikalischer Abend für interessierte Lehrkräfte
Donnerstag, 12.11.2026, 16.30 bis Donnerstag, 12.11.2026, 20.30
 

Viele Lehrkräfte beschäftigen sich in unterschiedlicher Weise mit Möglichkeiten des interreligiösen Lernens. Um neue Impulse und Gelegenheit zum Austausch zu erhalten, laden wir Sie zu einem Interreligiösen Empfang. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen, der Theologin Ariane Dihle, dem musikalischen Duo ‚Selam und Shalom‘ sowie orientalischen Köstlichkeiten einen entspannten und inspirierenden Abend verbringen, der uns in unserem Tun stärkt und neue Perspektiven eröffnet.

Flyer zur Veranstaltung

Link zur Anmeldung: rpi Veranstaltungen - 261112-Ab-F - Interreligiöser Empfang - Ein thematisch-kulinarisch-musikalischer Abend für interessierte Lehrkräfte, 12.11.2026

In Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Donnerstag, 12.11.2026, 16.30 - 20.30 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aus dem Bereich Interreligiöses Lernen
Referent*innen:

Sandra Abel
Studienleiterin, RPI Frankfurt

Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen

Ariane Dihle
Oldenburger Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik und Mitglied im Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritischer Religionspädagogik und Theologie (narrt)

Musikalische Gestaltung:
Duo ‚Selam und Shalom‘ - Elena Padva und Attila Günaydin

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0261750701
Teilnahmebeitrag: Frei