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24-08-02

15. Tagung der Religionspädagogischen Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen - »Ach, Du liebe Zeit!«

Impulse zur Strukturierung und Gestaltung von Zeit durch Religion
Montag, 19.02.2024, 13.30 bis Dienstag, 20.02.2024, 15.00
 

»Ich habe keine Zeit« – »Die Zeit verfliegt« – »… ich bin 24/7 im Dienst« – solche Sätze spiegeln die Zeitwahrnehmung vieler Menschen (womit nicht verdunkelt werden soll, dass für Andere die Zeit geradezu stillsteht). »Wir sind die Letzte Generation, die den Kollaps unserer Gesellschaft noch aufhalten kann«, schreiben die gleichnamigen Klimaaktivisten auf ihrer Homepage und wollen auf das knappe Gut »Zeit« mit möglichst spektakulären Aktionen aufmerksam machen.
Judentum, Christentum und Islam führen seit jeher eine eschatologische Spannung mit und haben damit eine strukturierte Vorstellung von Zeit etabliert, die im Wesentlichen noch heute das Zeitverständnis jedenfalls in der orientalisch-okzidentalen Welt begründet. So machen sie die Struktur der Woche stark (mit dem Schabbat, dem Sonntag, dem Freitag als »Tag der Versammlung« als Krönung), kennen einen Jahreskreis mit Festen und Liturgien, nicht zuletzt Etappen des Lebens: Zeit ist wesentlich für Struktur und Gestalt unseres Lebens im Licht dieser Religionen – weshalb sie selbst auf Gott zurückgeführt wird: »Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk« (Gen 2,3).
Die Tagung will theologische Fährten aus Judentum, Christentum und Islam zur »Zeit« legen: Dabei kommen verschieden-religiöse Praktiken und theologische Deutungen in den Blick – und das unter der Leitfrage: Was daran soll eigentlich Schüler:innen zu denken geben?

Anmeldungen bitte ausschließlich an RPI Frankfurt: Anmeldeformular

Termine:
Montag, 13.02.2023, 14.00 Uhr - Dienstag, 14.02.2023, 15.00 Uhr
Tagungsort: Frankfurter Diakonissenhaus
Cronstettenstr. 57-61, 60322 Frankfurt
Zielgruppe: Ein Angebot für Interreligiöses Lernen und alle Interessierte
Referent*innen:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Bruno Landthaler
Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

Prof. Dr. Bernd Schröder
Lehrstuhl für Praktische Theologie,Theologische Fakultät der Universität Göttingen

Dr. Naciye Kamçili-Yildiz

Elke Hessel

Dr. Yauheniya Danilovich

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:35,00 €
35,00 €

24-06-01

Wozu braucht es noch die Bibel?

Mittwoch, 07.02.2024, 16.00 bis Mittwoch, 07.02.2024, 17.30
 

Die Bibel – das Buch der Bücher? In einer Zeit der Kirchenkrise und der fortschreitenden Säkularisierung der Gesellschaft sind klassische Begründungen, warum sich die Lektüre biblischer Literatur in Bildungsformaten lohnt, in eine Sinnkrise geraten. Die hermeneutische Grundsatzdebatte der Bibelwissenschaften befindet sich im Moment in einer tiefen Phase des Umbruchs. Anstelle Nichtleser*innen mit einer Reihe von Argumenten von der Bibel überzeugen zu wollen, stellt sich die gegenwärtige Forschung ernsthaft und aufrichtig die schmerzende Frage nach den Gründen des Relevanzverlusts. Was können wir von Nichtleser*innen – von Menschen, die sich bewusst nicht mit der Bibel beschäftigen wollen oder können – lernen? Gemeinsam mit Ihnen möchte ich einen Blick auf problematische Passagen der Bibel werfen, um daran anschließend offen ins Gespräch über Chancen für einen Neuanfang einer biblisch-theologischen Praxisarbeit zu kommen.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Universität Frankfurt

Termine:
Mittwoch, 07.02.2024, 16.00 - 17.30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Interessierte
Referent*innen:

Prof. Dr. Michael Sommer
Professur für Exegese und Theologie des Neuen Testaments, Goethe Universität Frankfurt am Main

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230922401
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Die Veranstaltung findet über Zoom statt.
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