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Termine Archiv

24-21-01

»Nimmst du mich überhaupt wahr? - Hör mir mal zu!« - Wie zum Nah-Ost-Konflikt sprechen?

Pädagogische Hinweise zum Umgang mit Reaktionen im Klassenzimmer
Mittwoch, 22.05.2024, 17.30 bis Mittwoch, 22.05.2024, 19.00
 

Wir lösen nicht den Nah-Ost-Konflikt, sondern suchen gemeinsame Zugänge aus jüdischen und muslimische Perspektiven im Schulkontext zu eröffnen. Wie können wir emphatisch auf Schüler*innen eingehen? Was können Lehrkräfte im Gespräch beachten? Wie kann ein „safe place“ im Klassenzimmer geschaffen werden, der von Zuhören und Wahrnehmen geprägt ist, ohne allen Äußerungen Recht zu geben?
Gesprächspartner und Impulsgeber: Rabbiner Asher Mattern und Imam Ender Cetin, beide im Team von „meet2respect“, Berlin
Moderation: Pfr. Dr. Andreas Goetze, Referent für den interreligiösen Dialog, Schwerpunkt Islam, Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW, Frankfurt a. M.

„meet2respect“ Berlin ist ein sehr nachgefragtes interreligiöses Projekt, das in Berlin regelmäßig gemeinsame Schulbesuche von Imamen und Rabbinern organisiert, um sich gemeinsam gegen Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit einzusetzen. Sie haben sich dabei bewusst für das Tandem-Modell entschieden, für ein gemeinsames, freundschaftliches Auftreten der beiden mitunter in Schulkontexten als unvereinbar geltenden Religionsgemeinschaften. Sie wollen so pointiert dieses scheinbar problematische Verhältnis ins Zentrum zu rücken – gerade da, wo sich religiöse und politische Einstellungen zu überlappen scheinen. Mehr dazu unter: www.meet2respect.de

Eine Veranstaltung des Pädagogischen Zentrum (PZ) der Bistümer im Land Hessen, des rpi-Religionspädagogisches Institut der EKKW und der EKHN und dem Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW, Frankfurt a. M. in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Termine:
Mittwoch, 22.05.2024, 17.30-19.00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: alle Interessierten
Referent*innen:

Dr. Andreas Goetze
Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW
Judith Noa
Referentin für Interreligiöses und Interkulturelles, PZ Hessen
Dr. Anke Kaloudis
RPI
Nurgül Altuntas
Hessisches Kultusministerium
Dr. Asher Mattern
Rabbiner
Ender Cetin
Imam

 

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241146701
Teilnahmebeitrag:Frei
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24-11-01

Achtsamkeit in der Schule

Zertifizierung AISCHU in 3 Modulen
Dienstag, 21.05.2024, 09.00 bis Dienstag, 18.06.2024, 17.00
 

Das Potential der Achtsamkeit hinsichtlich der Förderung von Stress-Resilienz, emotionaler Selbstregulation und Ressourcenorientierung ist inzwischen wissenschaftlich so gut erforscht, dass sowohl für die Lehrer*innengesundheit als auch für die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen konkrete Anwendungswege im pädagogischen Setting eingesetzt werden.
Die Haltung der Achtsamkeit bedarf der Erfahrungs- und der Körperorientierung und einer kontinuierlichen Übungspraxis. Die Weiterbildung wendet sich an Lehrer*innen, die bereit sind, eine kontinuierliche Übungspraxis für sich zu etablieren, die neurowissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen und auf dieser Basis in ihrem Unterricht Schüler*innen auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten.

Das Online-Programm „Achtsame 8 Wochen“ mit Videos, Audios, Printmaterialien ist im Seminar-Preis enthalten. Die Materialien unterstützen begleitend auf dem Übungsweg. Arbeitsgrundlage für die Vermittlung des Curriculums AISCHU ist das „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“ (Anschaffung für die Weiterbildung empfohlen) und das Kartenset „Achtsamkeit in der Schule“ (Beltz-Verlag), beide von Vera Kaltwasser. Die Zugänge erhalten Sie rechtzeitig vor Kursbeginn vom PZ Hessen.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Weiterbildung ist die Dokumentation eines konkreten Anwendungsweges im Unterricht. Damit eine homogene Lerngruppe entstehen kann, versenden wir nach Eingang der Anmeldung einen Vorabfragebogen (Motivation, Vorerfahrung, Persönliche Interessen etc.). Erst nach Prüfung und Rücksprache mit Frau Kaltwasser können wir eine endgültige Zusage aussprechen.

Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
In Modul 1 lernen die Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit kennen, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen, neurophysiologischer Grundlagen der Emotionen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung).
Es werden auch Methoden des kreativen Selbstausdrucks zur Potentialentfaltung und Präsenzschulung vermittelt. Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

Modul 2: Innere und äußere Stressoren
In Modul 2 untersuchen und erforschen die Teilnehmer*innen auf der Erfahrungsbasis zwischen Modul 1 und 2, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind und wie sie die erlernten Strategien der Stressbewältigung zukünftig umsetzen können. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forschern in eigener Sache“, indem sie in ihrem (Schul-)Alltag ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. In dieser Phase lernen sie schon die Übungen kennen, die sie später dann auch zur Vermittlung der Haltung der Achtsamkeit in ihren Unterricht integrieren können.

Modul 3: Vermittlung der Achtsamkeitspraxis
In Modul 3 geht es um die Vermittlung der Achtsamkeitspraxis an Schüler*innen. Die Teilnehmer*innen lernen das Curriculum AISCHU in seinem Ablauf kennen: Sie durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente. Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

Termine:
Modul 1 Montag, 11.03.2024, 09:00 Uhr – Dienstag, 12.03.2024, 17:00 Uhr Modul 2 Dienstag, 21.05.2024, 09:00 Uhr – Mittwoch, 22.05.2024, 17:00 Uhr Modul 3 Montag, 17.06.2024, 09:00 Uhr – Dienstag, 18.06.2024, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Vera Kaltwasser
Gymnasiallehrerin, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914701
Teilnahmebeitrag:800,00 €
inkl. Verpflegung, Übernachtung und Online-Lernprogramm
800,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

24-06-00

Religions- und Kultursensibilität in der Schule

Fortbildung in 5 Modulen für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Donnerstag, 16.05.2024, 14.00 bis Mittwoch, 29.05.2024, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zur Entwicklung von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

FLYER zur Veranstaltungsreihe

Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

Eine Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium und Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN

Termine:
Modul 1: Montag, 05.02.2024, 10:00 -17:00 Uhr - hat bereits stattgefunden Modul 2: Mittwoch, 06.03.2024, 14:00 -18:00 Uhr - hat bereits stattgefunden Modul 3: Dienstag, 23.04.2024, 14:00 – 18:00 Uhr - hat bereits stattgefunden Modul 4: Donnerstag, 16.05.2024, 14:00 -18:00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 29.05.2024, 09:00 -18:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt, Medienhaus
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte
Referent*innen:

Sandra Abel
RPI Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Monika Hein
Systemische Beraterin in pädagogischen Kontexten

Judith Noa
PZ Hessen

 

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230865501
Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Terminänderung bei Modul 5: 29.05.2024, 9:00 - 18:00 Uhr (an Stelle von 13.06.2024, 14:00 -18:00 Uhr)
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23-41-04

Wertschätzende Kommunikation in der Schule – Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg

Basisausbildung – Zertifizierung in 4 Modulen
Montag, 13.05.2024, 09.00 bis Dienstag, 14.05.2024, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft  vorprogrammiert.

Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der kompletten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientiertenQualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler*innen, deren Eltern oder mit Kolleg*innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich, Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 3: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung, Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt, einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler*innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 4: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben. 

Termine:
Modul 1: Dienstag, 12.12.2023, 09:00 Uhr – Mittwoch, 13.12.2023, 17:00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 14.02.2024, 09:00 Uhr – Donnerstag, 15.02.2024, 17:00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 13.03.2024, 09:00 Uhr – Donnerstag, 14.03.2024, 17:00 Uhr Modul 4: Montag, 13.05.2024, 09:00 Uhr – Dienstag, 14.05.2024, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte
Referent*innen:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation, Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse / Dynamic Facilitation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0189367906
Teilnahmebeitrag:820,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Modul 1, 3, 4: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden Naurod - Modul 2: Priesterseminar Limburg, 65549 Limburg,
820,00 €

24-19-01

Das Herzensgebet

Eine Meditationsform aus der christlichen Tradition
Montag, 06.05.2024, 09.30 bis Mittwoch, 08.05.2024, 13.00
 

Was trägt mich? Aus welcher Kraft lebe ich? Was ist die Quelle meines Glaubens?
Das Herzensgebet ist eine Form christlicher Kontemplation, die Zugang zu dieser Quelle eröffnen kann. Das Seminar will in diese Meditationsform einführen. Dabei ist es hilfreich,
- zu schweigen
- mit allen Sinnen die Natur wahrzunehmen
- den eigenen Körper zu spüren
- den Atem wahrzunehmen
- in die Stille zu lauschen
- sich in der Gruppe auszutauschen.

Die Anleitung zur christlichen Kontemplation orientiert sich an den Übungsschritten von Franz Jalics. Kontemplatives Gebet fängt da an, wo die Worte aufhören. Um in ein inneres Schweigen hineinzufinden, wird empfohlen, gemeinsam ein äußeres Schweigen während der Veranstaltung zu halten und auf die Nutzung von Medien zu verzichten.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem evangelischen Schulreferat in Koblenz und dem ILF Mainz.

Termine:
Montag, 06.05.2024, 9.30 Uhr – Mittwoch, 08.05.2024, 13.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie andere Interessierte aller Schulformen
Referent*innen:

Martina Fabry
Gesundheits- und Atempädagogin

Lisa Kupczik
Leiterin des Fachbereichs Religionspädagogik im ILF Mainz

Claudia Pappert
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0178907706
Teilnahmebeitrag:240,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
240,00 € 5

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

24-17-04

Fachkonferenzen – Werkstätten der Unterrichtsentwicklung

Donnerstag, 25.04.2024, 09.00 bis Donnerstag, 25.04.2024, 17.00
 

Fachkonferenzen gehören in Deutschland zu den traditionellen Strukturen in jeder Schule. Ihre zentrale Aufgabe besteht in der Qualitätssicherung und -entwicklung im jeweiligen Unterrichtsfach. Und hier, im Kerngeschäft Unterricht, entscheidet sich letztlich die Qualität einer ganzen Schule. Eine nachhaltige Unterrichtsentwicklung geschieht aber nur im Kontext mit der Förderung der personalen Kompetenzen der Fachkolleg*innen und der Organisation von kollegialer Kooperation im Fach. Welche Arbeitsstrukturen und -methoden für eine aktive Gestaltung dieser Aufgabe erforderlich sind und welche Ansprüche dabei an die Vorsitzenden von Fachkonferenzen gestellt werden, soll in diesem Seminar beantwortet werden.

Themen:
• Rolle der Fachkonferenzen im Qualitätsmanagement
• Rolle der Fachvorsitzenden im Mittleren Management
• Leitung und Gestaltung von Sitzungen der Fachkonferenz
• Teamentwicklung in Fachkonferenzen
• Methoden der kollegialen Unterrichtsentwicklung

Termine:
Donnerstag, 25.04.2024, 09:00 – 17:00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder, Fachkonferenzvorsitzende und Kolleg*innen, die diese Funktion anstreben aller Schulformen
Referent*innen:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0199695406
Teilnahmebeitrag:85,00 €
inkl. Verpflegung
85,00 € 5

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

24-16-03

Gesünder leiten im Schulleitungsteam

Blended-Learning
Donnerstag, 18.04.2024, 09.00 bis 04-18-2024
 

Schulen sind derart komplexe Organisationen, dass sie von einer Person allein nicht mehr geleitet werden können – und das gilt für große wie für kleine Schulen. Um wachsende gesellschaftliche Anforderungen im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrag professionell befriedigen zu können, benötigen Schulen eine zeitgemäße Form der Kollaboration auf allen Ebenen, die ihr Zentrum in einer Schulleitung als Team besitzt („distributed leadership“).
Ausgehend von einer persönlichen Bestandsaufnahme, wird es darum gehen, Optionen für individuelle Schulsituation zu erarbeiten:
• Personen in eine „erweiterte Schulleitung“ einsetzen
• Flexibler und qualitativ besser Führungs- und Managementaufgaben im operativen Schulalltag und strategischer Schulentwicklung bewältigen
• die eigene Salutogenese verbessern

Weitere Inhalte sind:
Delegieren ohne Gesamtverantwortung abgeben, Geschäftsverteilungsplan für Leitungsteams, Auswirkungen eines Schulleitungsteams auf das Gesamtsystem Schule, Veränderung der Arbeitsweise in einem Leitungsteam.

Termine:
Donnerstag, 18.04.2024, 09:00 – 16:30 Uhr Termin der Online-Konferenz nach Vereinbarung (3 Std.)
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn
Zielgruppe: Mitglieder der (erweiterten) Schulleitung Empfohlen wird die Teilnahme von Schulleitungsteams
Referent*innen:

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914501
Teilnahmebeitrag:125,00 €
Preis inkl. Verpflegung
125,00 € 1

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

23-37-00

Webseminare im ReliLab

Medienpädagogische Mikrofortbildungen
Donnerstag, 21.03.2024, 16.00 bis Donnerstag, 18.04.2024, 18.00
 

Das ReliLab (www.relilab.org) bietet für alle religionspädagogisch interessierten Personen im deutschsprachigen Raum eine zugangsoffene Onlineplattform für Austausch mit Kolleg*innen, Inspiration und Anregung, Selbstfortbildung und Vernetzung.

In diesem Kontext bietet das Pädagogische Zentrum eine zugangsoffene und kostenfreie medienpädagogische Onlinelernreihe im ReliLab RheinMain über ZOOM an. Die Termine sind inhaltlich nicht aufeinander aufbauend und können unabhängig voneinander einzeln besucht werden.


Weitere Informationen zu den einzelnen Webseminaren erhalten Sie durch anklicken der einzelnen unten angeführten Veranstaltungen.
Durch die Teilnahme an mehreren regionalen und überregionalen Anlässen (relilabTalks/Barcamps/relichat) sowie die Erarbeitung und Erprobung von Lernbausteinen des relilabs gemäß eigener Interessen, sowie deren Dokumentation ist eine Zertifizierung möglich.

Behandelte Themen:

21.09.2023 KI im schulischen Feld - Problemstellung und Lösungsansätze

16.11.2023: Jugendmedienschutzaspekte im Religionsunterricht

18.01.2024: Medienpädagogisches Arbeiten im Unterricht. Bedeutung, Möglichkeiten, Methoden und Material

15.02.2024: Praktische Medienarbeit mit Bildern

21.03.2024: Praktische Medienarbeit mit Videos

18.04.2024: Videoschnitt mit iMovie

Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Lehrkräfte
Referent*innen:

Christian Gottas
Referent für Medienpädagogik und Digitalität,
PZ Hessen

Teilnahmebeitrag:Frei

24-12-03

Online: Dialog aktuell - Fastenzeit im Christentum und im Islam

Online-Seminar
Donnerstag, 21.03.2024, 16.00 bis Donnerstag, 21.03.2024, 17.30
 

In diesem Jahr fallen zwei wichtige Fastenzeiten zeitlich (fast) zusammen: Die Passionszeit im Christentum, die am Aschermittwoch begonnen hat und der muslimische Fastenmonat Ramadan, der am 11. März beginnt. Diesen seltenen Zufall nehmen wir zum Anlass, um uns zu informieren und aus muslimischer und christlicher Perspektive ins Gespräch zu kommen. Was verbindet uns in den Fastenzeiten und welche Unterschiede erleben wir? Welche, ganz praktischen, Konsequenzen haben diese Zeiten für die Gläubigen auch im Blick auf den Alltag in der Schule? Entfalten Fastenzeiten eine spirituelle Kraft?

FLYER zur Veranstaltung

Eine Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN, Kassel

Anmeldung bis 19.03.2024 auschließlich über RPI: 

https://www.rpi-ekkw-ekhn.de/home/rpi-links/rpi-veranstaltungen

Zielgruppe: Grundschule, Sekundarstufe I, interreligiöses Lernen
Referent*innen:

Sandra Abel
Interreligiöses Lernen, RPI Frankfurt

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Claudia Pappert
Referentin für Religionspädagogik, PZ Hessen

Anke Trömper
Studienleiterin, RPI Kassel

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

23-44-01

Resilienz-Training für Lehrkräfte

Montag, 18.03.2024, 09.00 bis Dienstag, 19.03.2024, 17.00
 

Stress, Zeitdruck und komplexe Veränderungsprozesse sorgen für steigende psychische Belastungen im Arbeitsleben. Dazu können persönliche Probleme, aber auch Krisen wie z. Bsp. Naturkatastrophen, Krieg oder Pandemie den Druck zusätzlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund fördert das Resilienz-training die Fähigkeit herausfordernde Situationen zu bewältigen, indem es das seelische Immunsystem, wie Resilienz auch genannt wird, stärkt.
In einer Mischung aus theoretischen Kurzvorträgen, praktischen, alltagstaug-lichen Übungen und intensivem Austausch in der Gruppe, wird das dyna-mische Zusammenspiel von Stabilität und Flexibilität sowohl persönlicher als auch gesellschaftlicher Prozesse erfahrbar gemacht.
Ziel des Seminares ist, die Vermittlung und Anwendung von Methoden der Wahrnehmungs- und Bewusstseinsschärfung sowie die Verankerung persön-licher Bewältigungsstrategien, um den Arbeitsalltag so entspannt und gesund wie möglich zu gestalten und um berufliche wie private Veränderungen und belastende Situationen besser meistern zu können.

Schwerpunkte:
Stärken stärken
- Einführung Resilienz
- Stärken und Ressourcen entfalten
- 10 Schutzfaktoren/Säulen der Resilienz
- Pflege des persönlichen Energiehaushalts
- Innehalten – die Kunst der kleinen Pause

Wege zu mehr Gelassenheit
- Stressoren identifizieren
- Reiz-Reaktions-Kette
- Konstruktiver Umgang mit Stress
- Schutzfaktoren anwenden
- Erlernen von wirksamen Übungen für den Alltag, um schneller zu entspannen

Termine:
Montag, 18.03.2024, 09:00 Uhr bis Dienstag, 19.03.2024, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Sabine Pütz
zertifizierte Heilpraktikerin, Co-Verhaltenstherapeutin, Entspannungspädagogin, Resilienztrainerin

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:225,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Geänderte Ausschreibung/ Stand November 2023 ******* Die Stadt Wiesbaden erhebt ab dem 01.02.2024 eine Kurtaxe in Höhe von € 5,- pro Übernachtungsgast und hat die bisher gültige Regelung auch auf Geschäftsreisende und Reisende im Bereich Tagungen, Lehrgänge, Messen ausgeweitet. So müssen ab 01.02. alle Übernachtungsgäste des Wilhelm-Kempf-Hauses, soweit sie nicht minderjährig sind, ihren Wohnsitz in Wiesbaden oder einen Schwerbehinderten-Ausweis haben, diesen Kurbeitrag leisten. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Stadt: https://tourismus.wiesbaden.de/buchen/kurbeitrag.php
225,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar