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Termine Archiv

26-12-03

Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH

Ermutigungspädagogik
Mittwoch, 18.03.2026, 09.00 bis Donnerstag, 19.03.2026, 17.00
 

Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängt stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Termine:
Mittwoch, 18.03.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 19.03.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zur*m MUTKids-Trainer*in (Ermutigungstraining für Kinder und Jugendliche). Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02514834
Teilnahmebeitrag: 250,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
250,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

EA-LM-38

„RETTEN, LÖSCHEN, BERGEN, SCHÜTZEN“ – BESUCH BEI DER FEUERWEHR FRANKFURT AM MAIN

Dienstag, 17.03.2026, 15.30 bis Dienstag, 17.03.2026, 18.00
 

Die Feuerwehr steht wie kaum eine andere Institution für gelebte Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein. Menschen in Not zu helfen – schnell, entschlossen und ohne Ansehen der Person – ist ihr Auftrag und zugleich eine Haltung, die auch für den Unterricht in Religion und Ethik von Bedeutung ist. Mit Vertreter*innen der Feuerwehr möchten wir reflektieren:
• Was motiviert Menschen, ihr Leben für andere einzusetzen?
• Wie sieht praktische Hilfe im Alltag der Feuerwehr aus?
• Welche Werte, Haltungen und ethischen Grundfragen begegnen uns dabei?
• Was können wir als Lehrkräfte daraus für unsere pädagogische Arbeit mitnehmen?
Neben einer Führung mit spannenden Einblicken in die Feuerwehrarbeit wird es Raum für Austausch und für Impulse zu möglichen Anknüpfungspunkten im Unterricht geben.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: Amt für katholische Religionspädagogik Frankfurt/Hochtaunus, Andrea Bargon, Thomas Leistner (AG BBS)

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

Termine:
Dienstag, 17. März 2026, 15.30 Uhr – 18.00 Uhr
Tagungsort: Direktion der Feuerwache
Feuerwehrstraße 1, 60435 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Religions- und Ethiklehrkräfte; BBS; Interessierte
Referent*innen:

Walter Kirchhof
Feuerwehrbeamter

Teilnahmebeitrag: Frei

EA-FD-08

Braucht Demokratie Religion? Impulse zu einer nicht ganz leichten Verhältnisbestimmung

Dienstag, 17.03.2026, 15.00 bis Dienstag, 17.03.2026, 17.30
 

Demokratie und Religion stehen in einem spannungsreichen Verhältnis. Während das Grundgesetz 2024 sein 75-jähriges Jubiläum feierte, erleben wir zugleich eine Krise politischer Institutionen und einen massiven Bedeutungsverlust der Kirchen. Viele fragen sich: Was hält unsere Demokratie zusammen? Und welche Rolle spielen Religionen in einer pluralen Gesellschaft?

Die Fortbildung greift zentrale Gedanken aus aktuellen Debatten und wissenschaftlichen Analysen auf. Sie zeigt, wie Religionen – trotz berechtigter Kritik – zur Stärkung demokratischer Werte beitragen können: durch Sinnstiftung, Hoffnung, Ambiguitätstoleranz, Verantwortungsübernahme, Engagement für Benachteiligte und kritische Wachsamkeit gegenüber Machtmissbrauch. Gleichzeitig werden Risiken religiöser Vereinnahmung und totalitärer Tendenzen thematisiert.

Die Teilnehmenden erhalten Impulse, wie diese Themen im Unterricht (Ende Sek I oder Beginn Sek II) kompetenzorientiert umgesetzt werden können. Die vorgestellte Unterrichtsreihe verbindet politische Bildung, Religionsunterricht und ethische Urteilsbildung und schließt mit einem Praxischeck zu diakonischem Engagement.

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPI Regionalstelle Marburg, Dezernat Religionsunterricht

AnmeldungInformationen und Anmeldung

Eine Kooperation mit: Dezernat Religionsunterricht/Bistum Fulda

Termine:
Dienstag, 17. März 2026, 15:00 Uhr - 17:30 Uhr
Tagungsort: RPI Fulda - Haus der Religionspädagogik
Hinterburg 2, 36037 Fulda
Zielgruppe: Zielgruppe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Referent*innen:

Dr. Mark Linden
RPI Fulda
Jan Kremer
Bistum Fulda

Teilnahmebeitrag: 10,00 €
10,00 €

26-12-02

Achtsamkeit in der Schule

Zertifizierung AiSCHU in drei Modulen
Dienstag, 17.03.2026, 09.00 bis Mittwoch, 10.06.2026, 16.00
 

Das Potenzial der Achtsamkeit hinsichtlich der Förderung von Stress-Resilienz, emotionaler Selbstregulation und Ressourcenorientierung ist inzwischen wissenschaftlich so gut erforscht, dass sowohl für die Lehrer*innengesundheit als auch für die Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen konkrete Anwendungswege im pädagogischen Setting eingesetzt werden. Das Curriculum AiSCHU kombiniert mit dem Programm „Achtsame 8 Wochen“ zur Lehrerkräftegesundheit wird schon in vielen Schulen implementiert und kontinuierlich wissenschaftlich begleitet.

Die Haltung der Achtsamkeit bedarf der Erfahrungs- und der Körperorientierung und einer kontinuierlichen Übungspraxis. Die Weiterbildung wendet sich an Lehrer*innen, die bereit sind, eine solche für sich zu etablieren, die neurowissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen und auf dieser Basis in ihrem Unterricht Schüler*innen auf dem Weg der Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten.

Das Online-Programm „Achtsame 8 Wochen“ mit Videos, Audios und Printmaterialien ist im Seminar-Preis enthalten. Die Materialien unterstützen begleitend auf dem Übungsweg. Arbeitsgrundlage für die Vermittlung des Curriculums AiSCHU ist das „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“ (Anschaffung für die Weiterbildung Voraussetzung) und das Kartenset „Achtsamkeit in der Schule“ (Beltz-Verlag), beide von Vera Kaltwasser. Die Zugänge für den Online-Kurs erhalten die Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Kursbeginn.

Voraussetzung für die Zertifizierung der Weiterbildung ist die Dokumentation eines konkreten Anwendungsweges im Unterricht.
Damit eine homogene Lerngruppe entstehen kann, versenden wir nach Eingang der Anmeldung einen Vorabfragebogen (Motivation, Vorerfahrung, Persönliche Interessen etc.). Erst nach Prüfung und Rücksprache mit Frau Kaltwasser können wir eine endgültige Zusage aussprechen.

Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
Vor dem ersten Modul bekommen die Teilnehmer*innen den Zugang zum Online-Kurs „Achtsame 8 Wochen“ und befassen sich mit dem Material der ersten drei Einheiten.

In Modul 1 erforschen die Teilnehmer*innen die Haltung der Achtsamkeit in ihren verschiedenen Facetten, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen und der neurophysiologischen Grundlagen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung).

Die Teilnehmer*innen erforschen, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forscher*innen in eigener Sache“, indem sie ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. Es werden vielfältige methodische Wege beschritten: Wissensinput, erfahrungsorientierte Arbeitsweise mit individuellem Arbeiten, z.B. dem Achtsamen Schreiben, mit dem Achtsamen Dialog, dem Achtsamen Quartett und Plenumsgesprächen.
Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag, bilden Zweier-Teams und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

Modul 2: Verbindung der persönlichen Praxis mit der Vermittlungsarbeit im Unterricht
Nur wenn Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit verkörpern und verstehen, können sie diese authentisch an Schüler*innen vermitteln.

Dieses Modul verbindet die persönliche, individuelle Achtsamkeitspraxis mit der Reflektion der Erfordernisse bei der Vermittlung an Schüler*innen.

Die Teilnehmer*innen durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente.

Die Teilnehmer*innen erproben die vielfältige Übungsangebote aus dem Bereich der Körperwahrnehmung und schlagen eine Brücke zu den Informationen aus dem ersten Modul zum Thema Psychoedukation (Reaktivität, exekutive Kontrolle). Die Bedeutung der Ressourcenorientierung wird spielerisch erkundet ebenso wie der Umgang mit sogenannten „schwierigen“ Emotionen.

„Das Praxisbuch Achtsamkeit“ (2016, Beltz) dient als Referenz (auch für Modul 3), so dass die Teilnehmer*innen einen umfassenden theoretischen und praktischen Hintergrund haben.

Modul 3: Das Curriculum AiSCHU
In Modul 3 stehen die Phasen der konkreten Vermittlung des Curriculums im Zentrum:

• Wie können die Schüler*innen für den Weg der achtsamen Selbsterkundung motiviert werden, um sich an einem kontinuierlichen Lernprozess mit Neugier und    Freude zu beteiligen?
• Wie sind die organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Teilnehmer*innen (Klassenstufe, Jahrgangsteam, Fach, Schulprogramm etc.), innerhalb derer sie die Elemente des Curriculums umsetzen wollen?
• Wie ist das Curriculum aufgebaut?
• Wie können Körper- und Erfahrungsorientierung so in den Unterricht integriert werden, dass die Schüler*innen immer tiefer ihre Selbstwahrnehmung schulen?

Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen/Kurse sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

Gearbeitet wird mit den Kartensets: „Achtsamkeit in der Schule“ und „Der Achtsame Dialog“. (beide bei Beltz)

Termine:
Modul 1: Dienstag, 17.03.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 18.03.2026, 17:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 29.04.2026, 09:00 Uhr – Donnerstag, 30.04.2026, 16:00 Uhr
Modul 3: Dienstag, 09.06.2026, 09:00 Uhr – Mittwoch, 10.06.2026, 16:00 Uhr
Anmeldung erbeten bis:
03.03.2026
(Nachmeldungen sind im Einzelfall möglich)
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referent*innen:

Vera Kaltwasser
Hessische Lehrkräfteakademie, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0230914703
Teilnahmebeitrag: 820,00 €
Preis inkl. Verpflegung, Übernachtung und Online-Lernprogramm
820,00 € 4

26-12-01

"Machen wir heute wieder Sonnenstrahlen?"

Rituale als Kernstück inklusiver, religiöser Praxis
Montag, 16.03.2026, 16.00 bis Montag, 16.03.2026, 19.00
 

Ob als Einstiegsritual mit Kerze und kleinem Gebet oder mit Momenten des Segens - für viele Schülerinnen und Schüler bleiben religiöse Rituale die stärkste Erinnerung an den Religionsunterricht. Rituale können Vergemeinschaftung und Sinnstiftung vermitteln. Zugleich sind sie ambivalent, da sie sehr geschlossen funktionieren. Sie sind auch kein Selbstläufer, können scheitern und für Einzelne starke Nebenwirkungen haben. Bisher wenig erforscht ist ihre Bedeutung für Inklusion. Vermutlich sind sie der Ort mit dem stärksten inklusiven Potenzial des Religionsunterrichts und zugleich einer der Orte, an dem der Religionsunterricht verborgen Exklusion auslebt. Nach einem theoretischen Input mithilfe empirischen Materials, gibt es die Möglichkeit in Workshops einen Blick in die religiösen Ritualpraktiken zu werfen. Dabei ist Raum, eigene Rituale zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Workshops 1 und 2: Ritualpraxis analysieren und weiterentwickeln (1: Grundschule, 2: Weiterführende Schulen)

Anknüpfend an den Vortrag werden religiöse Rituale anhand von Videoaufnahmen analysiert und gemeinsam überlegt, ob und wie die Rituale weiterentwickelt werden können. Die Teilnehmenden können eigene Rituale mitbringen (Ritualbeschreibungen, Erfahrungen mit dem Ritual und eventl. das Material des Rituals) um sich darüber auszutauschen. Sie erhalten eine theoriegeleitete Rückmeldung zum Interaktionsgefüge und seiner Wirkung. Darin liegt die Chance, neue Aspekte der eigenen Ritual-Gestaltung zu entdecken und die eigene Ritualpraxis weiterzuentwickeln. (Referent*innen: I. Kros und O. Reis)

Workshop 3: Ich und meine Ritualpraxis - Mein persönlicher Zugang zu Ritualen

(Religiöse) Rituale in der Schule sind dann besonders wirksam, wenn die Lehrkraft sie nicht bloß „technisch“ anleitet, sondern als Person selbst involviert ist. Doch welches Ritual passt zu mir – und welches eher nicht? Welche Rolle nehme ich als Lehrkraft beim Ritual ein? Und welche innere Haltung ist für das Gelingen hilfreich? Diesen Fragen gehen wir im Workshop gemeinsam nach. Wir schauen auf Rituale, die wir bereits kennen und einsetzen. Wir fragen, wie authentisch wir uns selbst beim Anleiten in der Schule erleben – und wo ggf. auch Veränderungsmöglichkeiten bestehen. Das Ziel ist es, die Stimmigkeit zwischen mir, der Lerngruppe und dem Ritual zu fördern. (Referent: S. Lindner)

Bitte geben Sie bei der Anmeldung bereits einen Workshopwunsch an!

Anmeldung: relpaed.wiesbaden@bistumlimburg.de

Anmeldeschluss: 06.03.2026

Veranstalter: RPI der EKKW und EKHN, Schulabteilungen Bistum Fulda und Mainz, Pädagogisches Zentrum Hessen, Ämter für Religionspädagogik Bistum Limburg

Termine:
Montag, 16.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Zielgruppe: Lehrkräfte (in der Inklusion), LiV, Studierende, Interessierte
Referent*innen:

Prof. Dr. Dr. Oliver Reis
Universität Paderborn, Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion

Inga Kros
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Paderborn

Sebastian Lindner
Lehrkraft, Schulseelsorger, Ausbildungsreferent

Teilnahmebeitrag: Frei

EA-FD-07

Ökumenische Jahreskonferenz für Fachsprecherinnen und Fachsprecher Religion Gymnasium/Sek II (Süd): Und wo stehen Sie? Zur Positionalität von Religionslehrkräften im Religionsunterricht

Donnerstag, 12.03.2026, 15.00 bis Freitag, 13.03.2026, 14.00
 

Religionslehrkräfte treten im Religionsunterricht und in der Schule nicht nur als Fachkräfte, sondern auch als Person in Erscheinung. Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen dürfen von ihnen eine reflektierte theologische Positionalität und Sprachfähigkeit erwarten – als Impuls zur eigenen Urteilsbildung. Wie kann das konkret aussehen? Vermehrt stellt sich aktuell zudem die Frage, inwieweit und wie sich Religionslehrerkräfte zu gesellschaftspolitischen Themen positionieren.

Die Tagung möchte mit einem Fachvortrag von Prof. Dr. Mirjam Zimmermann und einer gemeinsamen Arbeitsphase zur Auseinandersetzung mit diesem Thema anregen.

Neben der thematischen Arbeit geht es im Konferenzteil der Tagung unter anderem um die Besprechung aktueller schulpolitischer und kirchlicher Entwicklungen, etwa die Reflexion der Situation des RU an den Schulen und Fragen rund um das Abitur.

Eine Kooperation mit: Dezernat Religionsunterricht/Bistum Fulda

Anbieter*in/ Ansprechpartner*in: RPI Regionalstelle Marburg, Dezernat Religionsunterricht

Anmeldung:Informationen und Anmeldung 

Eine Kooperation mit: Dezernat Religionsunterricht/Bistum Fulda

 

Termine:
Donnerstag, 12. März, 15:00 Uhr - Freitag, 13. März 2026, 14:00 Uhr
Tagungsort: Johanniter-Hotel, Butzbach Niederweisel
Zielgruppe: Sekundarstufe II
Referent*innen:

Dr. Jochen Walldorf
RPI Gießen
Dr. Mark Linden
RPI Fulda
Prof. Dr. Mirjam Zimmermann
Universität Siegen
Emanuel Rasche
Bistum Fulda
Dr. Lars Meuser
Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag: Frei

26-11-02

Das Kollegium mitnehmen?

Widerstand im Kollegium verstehen und damit umgehen
Dienstag, 10.03.2026, 15.30 bis Dienstag, 10.03.2026, 18.30
 

Die Welt verändert sich rasant und damit auch die Anforderungen an Schule und Unterricht. Wichtig ist dabei, diesen Wandel strukturiert und systemisch zu gestalten und das Kollegium gut mitzunehmen, um unnötige Reibereien und Konflikte zu vermeiden.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass einige Personen trotz guter Argumente nicht zugänglich sind und teilweise gegen Verordnungen oder Anordnungen arbeiten. Dieser Widerstand kann von öffentlich geäußertem Widerstand bis hin zu unbewusstem Widerstand gegen Veränderungen durch Mikrowiderstände, Sprache oder allgemeine Handlungen reichen.

Wodurch wird ‚Widerstand‘ in Veränderungsprozessen ausgelöst?

Woher weiß ich, was die Ursache für Widerstand in meinem Kollegium ist?

Was ist das geringere Übel: Widerstand haben und damit umgehen oder via Kommunikation und Überzeugung versuchen, alle mitzunehmen?

Schwerpunkte:
• Modelle des Wandels – Veränderungsprozesse besser verstehen
• Botschaften des Widerstandes
• Ursachenanalyse mit dem Ishikawa Diagramm
• Grundsätze zum konstruktiven Umgang mit Widerstandsenergie
• Handlungsdimensionen der Schulleitung

Termine:
Dienstag, 10.03.2026, 15:30 Uhr – 18:30 Uhr
Tagungsort: Online-Seminar
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung aller Schulformen
Referent*innen:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleitungsfortbildung

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02514818
Teilnahmebeitrag: 30,00 €
30,00 € 139

26-11-04

LAG-Frühjahrstagung 2026

Dienstag, 10.03.2026, 09.30 bis Dienstag, 10.03.2026, 15.30
 

Frühjahrstagung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG)

Im Anschluss an die Andacht folgt ein Impulsvortrag durch den Referenten Herrn Dr. med. Michael Einig zum Thema

Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen – eine Einführung
Der Schulalltag als Schutz- statt Risikofaktor durch informierte Kollegien.

Nach dem Impulsvortrag gibt es die Möglichkeit intensiv in den Austausch mit Herrn Dr. Einig zu gehen und Fragen zu stellen

Am Nachmittag findet die Konferenz statt.

Termine:
Dienstag, 10.03.2026, 9.30 - 15.30 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Schulen in freier Trägerschaft in Hessen
Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag: 20,00 €
inkl. Verpflegung
20,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

26-10-05

Erfolgreich Schulentwicklungsprozesse gestalten - Netzwerk SBS Darmstadt

Schulentwicklung konkret – Gemeinsam Schulentwicklungsprozesse mit dem Fokus auf Unterrichtsentwicklung im Qualitätsnetzwerk der selbstständigen Beruflichen Schulen in Darmstadt
Donnerstag, 05.03.2026, 14.00 bis Freitag, 06.03.2026, 16.00
 

Die Arbeit von selbstständigen Schulen wird regelmäßig einer Evaluation unterzogen. Der Rahmen, in dem die Schulen arbeiten (QEE: Qualitätsentwicklung durch Evaluation) verlangt jeweils fundierte Qualitätsmanagementsysteme an den Schulen. Im Netzwerk der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt steht ein gemeinsames Arbeiten an den Standards der Qualitätsentwicklung im Fokus, um erfolgreiche Prozesse der Qualitätsentwicklung (QE) initiieren zu können.

In einem Kick-off-Workshop geht es darum, die Grundlagen für eine systematische QE von Schule und Unterricht noch einmal zu vergewissern und die unterschiedlichen Anforderungen an die beteiligten Akteure zu klären (Führungsaufgaben und Teamarbeit, Entwicklung von Teamarbeit, Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen). Im Fokus steht die Initiierung und Umsetzung konkreter Schulentwicklungsprojekte, die einen klaren Bezug zur Unterrichtsentwicklung aufweisen. Qualitätsmanagement wird dabei nicht als eigenständige Zusatzaufgabe verstanden, sondern als unterstützender Rahmen, der die Planung, Umsetzung und Reflexion dieser Entwicklungsprojekte begleitet. Bei der Ausgestaltung der Projekte werden Qualitätsstandards der schulischen Entwicklung systematisch berücksichtigt, ohne die schulindividuellen Handlungsspielräume einzuengen.

Die konkreten Projekte werden kollegial durch die Mitglieder des Netzwerks der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt begleitet und diskutiert.

Termine:
Donnerstag, 05.03.2026, 14:00 Uhr – Freitag, 06.03.2026, 16:00 Uhr
Tagungsort: Berufsschulzentrum Nord
Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt
Zielgruppe: Mitglieder des Netzwerks Qualitätsentwicklung der Selbstständigen Beruflichen Schulen Darmstadt (geschlossener Teilnehmerkreis).
Referent*innen:

Ernst Jünke
Trainer für pädagogische Führungskräfte und Schulentwicklungsberater. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führungsverantwortung in Veränderungsprozessen, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie Aufbau von Teamstrukturen, Teams leiten und Teamarbeit entwickeln, wirksame Kommunikation und konstruktiver Umgang mit Widerständen

Kursmanagement: Regine Wagner
regine.wagner@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 02616494
Teilnahmebeitrag: Frei
3

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar

26-10-04

Psychische Störungsbilder bei Kindern im schulischen Kontext

Erkennen, Einordnen, Handeln: Fortbildung in zwei Modulen
Donnerstag, 05.03.2026, 09.00 bis Freitag, 24.04.2026, 17.00
 

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, oft kombiniert mit Lern-Leistungsschwierigkeiten, gab es schon immer. Nach den tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre nehmen diese jedoch in Häufigkeit und Schwere deutlich zu, und Familien wie Lehrer*innen sind in der Folge ihrer begrenzten Ressourcen und der eigenen Not belastet bzw. zunehmend erschöpft. Dabei können psychische Auffälligkeiten von Kindern Lehrkräfte vor schwierige Fragen stellen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase oder liegt eine tiefere Störung mit Krankheitswert vor? Wann muss ich die Eltern ansprechen und auf welche Unterstützungssysteme kann ich verweisen? Kann ich selbst irgendwie helfen, ohne übertrieben zu reagieren oder gar zu bagatellisieren?

Gerade weil uns alle diese Fragen so intensiv bewegen, ist ein Grundwissen zu den wichtigsten Störungsbildern eine Voraussetzung für einen geschulteren Blick und Grundlage für mehr Handlungssicherheit im pädagogischen Kontext.

In dieser Fortbildung wird daher zunächst ein Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindesalter bis etwa zur Pubertät und die ärztlich-therapeutischen Versorgungsansätze und -strukturen gegeben. Hierauf aufbauend erfolgt dann die vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen). Dies soll dazu beitragen, die Signale der Kinder besser zu erkennen, und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Hilfestellung geben bzw. auf professionelle Hilfe verweisen kann. Dabei wird es immer darum gehen, den Stellenwert der pädagogischen Hilfen deutlich werden zu lassen, da möglichst frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln besonders wichtig neben den einzuleitenden ärztlich-therapeutischen Maßnahmen ist. Besonders im Austausch der Teilnehmer*innen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, von den Erfahrungen der Anderen zu profitieren, um so noch ein wenig motivierter im eigenen Bereich handeln zu können.

Denn „nur informierte Helfer*innen sind gute Helfer*innen!“

Kurzfassung der Inhalte:
• Überblick über die psychischen Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter
• vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen)
• Ideen für frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln als wesentliche Ergänzung der ärztlich-therapeutischen Maßnahmen
• Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 05.03.2026, 09:00 Uhr – Freitag, 06.03.2026, 17:00 Uhr
Modul 2: Donnerstag, 23.04.2026, 09:00 Uhr – Freitag, 24.04.2026, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grund- und Förderschulen, Sekundarstufe I
Referent*innen:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Leonarda Tomac
leonarda.tomac@pz-hessen.de
Akkreditierungsnummer: 0241215902
Teilnahmebeitrag: 500,00 €
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung
500,00 €

Dieser Termin ist nicht mehr buchbar